CH161376A - Verfahren zur Herstellung von Werkstücken. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Werkstücken.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
Verfahren zur Rerstellung -von Werkstücken. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Werkstücken, insbesondere aus Kunstharz. Es ist bekannt, Kunstharz für bestimmte Zwecke mit Textilfasern zu durchsetzen, um damit dem Werkstoff einen hinigeren Zusammenhalt zu geben. Darin ge statten die Textilfasern aber auch die Auf speicherung von Schiniermitteln, was für solche Fälle besonders erwüngeht ist, in denen der Werkstoff zu Lagerteilen ver arbeitet wird.
Die nach den bisher üblichen Verfahren hergestellter) Lagerteile befriedigen nun in sofern nicht völlig, als die Aufnahmefthig- keit der Textilfasern in bezug auf das Schmier mittel ungenügend, ist.
Hier verbessert nun die Erfindung da durch, dass in eine Masse, z. B. Kunstharz, Fasern bezw. Faserstoffe eingelagert #werden-, die mit einem porenfüllenden Mittel getränkt sind, das nach dein Fertigstellen des Werk stückes durch die Einwirkung eines Lösungs mittels wieder entfernt wird, so dass die Fasern für die Aufnahme eines Schwier- mittels frei werden.
Die so behandelten, in die Masse eingelagerten Fasern bezw. Faser stoffe zeigen eine wesentlich grössere Auf nahmefähigkeit für Schmiermittel, als dies bei den bisher üblichen Verfahren der Fall war, so dass insbesondere für Lagerkörper ein wesentlich verbesserter Werkstoff ge schaffen ist.
Die Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung gestaltet sich beispielsweise wie folgt: Zunächst werden die Fasern bezw. Faser stoffe mit dem porenfüllenden Mittel getränkt. Als Fasern kommen in Betracht alle ge eigneten pflanzlichen, tierischen oder mine ralischen Fasern, oder auch Kunstfasern, lose oder als Gespinst, vorzugsweise Baumwolle. Die äussere Form der eingelagerten Fasern bezw. Faserstoffe ist dabei beliebig. Die Fasern können langgestreckt sein, z. B. in Form von Schnüren, Bändern oder Dochten oder auch flockig. <B>.</B> Als porenfüllende Mittel kommen solche Stoffe in Betracht, die weder die Masse, z. B. Kunstharz, noch die später mit ihr in Berührung kommenden Teile, wie z. B.
Stahl, Gusseisen, Bronze, angreifen.
Ferner muss das porenfüllende Mittel so beschaffen sein, dass die Auslösung aus dem Faserstoff verhältnismässig einfach ist und dass dabei die in Betracht kommenden Lö sungsmittel gleich wie das porenfüllende Mittel selbst weder die Masse, z. B. Kunst harz, noch die später mit ihr zusammen arbeitenden Teile nachteilig beeinflussen. Das porenfrillende Mittel kann auf verschiedene Weise in die Faserstoffe eingebracht werden, z. B. in Form einer flüssigen Lösung, wie beispielsweise Sodalösung oder Zuckerlösung, oder in zähflüssiger Form oder in rahm- oder pastenartiger Konsistenz.
Je nach der Art und Weise, in der das porenfüllende Mittel den Faserstoffen zuge fügt wird, ist eine Trocknung nötig.
Die so vorbehandelten Faserstoffe werden nunmehr in die Masse eingelagert, solange diese flüssig, z. B. gelöst oder geschmolzen ist. Als Masse kommen in erster Linie Kunst harze im weitesten Sinne des Wortes in Be tracht, ferner leicht schmelzende Metall- legierungen.
Aus dem so hergestellten neuen Werk stoff werden nunmehr die in Betracht kom menden Teile der Lagerstücke oder der gleichen durch mechanische Verarbeitung (z. B. Pressen, Stanzen, Drehen) gebildet. Hierauf werden die fertigen Teile einem für das verwendete, porenfüllende Mittel ge eigneten Lösungsmittel ausgesetzt.
Bei Anwendung von Zucker oder Soda als porenfüllendes Mittel kann in erster Linie Wasser als Lösungsmittel Verwendung finden. Durch die Einwirkung des Lösungsmittels (z. B. Wasser) wird dann bei den an der Oberfläche des Werkstückes bezw. in der Nähe der Oberfläche liegenden Fasern bezw. Faserstoffen das porenfüllende Mittel aus gelöst, und es ist nun nur noch nötig, das Lösungsmittel wieder zu entfernen. Dies kann zum Beispiel bei Verwendung von Wasser a<B>-</B> is Lösungsmittel durch Auskochen der Teile in <B>Öl</B> geschehen.
Die so wieder freigemachten Poren sind dann imstande, Schmiermittel geeigneter Art, <B>Öl</B> oder Fett in oder an den Faserstoffen aufzunehmen.
Derart mit Schmiermitteln getränkte Fasern lassen sich auch für sogenannte Öl- loslager mit Metallegierungen von niedrigem Schmelzpunkt verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Werk stücken, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Masse mit einem porenfüllenden Mittel im prägnierte Fasern eingelagert werden, aus diesem Produkt ein Werkstück geformt, das porenfüllende Mittel sodann durch Behandeln mit einem Lösungsmittel mindestens teil weise entfernt und durch ein Schmiermittel ei-setzt wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, gekeiiii- zeichnet durch die Anwendung eines sol chen porenfüllenden Mittels und eines solchen Lösungsmittels, dass die Masse nicht angegriffen Wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern mit einer Lösung des poren füllenden Mittels getränkt, das Werkstück fertiLyzeformt, der Einwirkung eines Lö sungsmittels ausgesetzt und hierauf in einem Schmiermittel ausgekocht wird. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines wasserlöslichen, porenfüllenden Mittels und von Wasser als Lösungsmittel für die Entfernung des porenfüllenden Mittels. 4. Verfahren nach P < --,-,entansprach und Unter ansprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> gekennzeichnet durch die Verwendung einer niedrig schmelzen den Metallegierung als Masse.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE161376X | 1931-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161376A true CH161376A (de) | 1933-04-30 |
Family
ID=5681898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH161376D CH161376A (de) | 1931-05-15 | 1932-05-03 | Verfahren zur Herstellung von Werkstücken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH161376A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969662C (de) * | 1951-06-27 | 1958-07-03 | Licentia Gmbh | Gleitkoerper fuer Ventile, insbesondere Schieberventile, bei dem alle aufeinander gleitenden Teile aus Pressstoff mit einem mineralischen, keramischen oder metallischen Fuellstoff bestehen |
| DE1042303B (de) * | 1952-03-21 | 1958-10-30 | Otto Schubert Sen | Lagerschalen aus einem metallischen Stuetzkoerper und einer duennen Gleitflaeche aus fuellstofffreiem, haertbarem Kunstharz |
-
1932
- 1932-05-03 CH CH161376D patent/CH161376A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969662C (de) * | 1951-06-27 | 1958-07-03 | Licentia Gmbh | Gleitkoerper fuer Ventile, insbesondere Schieberventile, bei dem alle aufeinander gleitenden Teile aus Pressstoff mit einem mineralischen, keramischen oder metallischen Fuellstoff bestehen |
| DE1042303B (de) * | 1952-03-21 | 1958-10-30 | Otto Schubert Sen | Lagerschalen aus einem metallischen Stuetzkoerper und einer duennen Gleitflaeche aus fuellstofffreiem, haertbarem Kunstharz |
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