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CH161376A - Verfahren zur Herstellung von Werkstücken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Werkstücken.

Info

Publication number
CH161376A
CH161376A CH161376DA CH161376A CH 161376 A CH161376 A CH 161376A CH 161376D A CH161376D A CH 161376DA CH 161376 A CH161376 A CH 161376A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pore
filling agent
fibers
solvent
mass
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kullagerfabriken Aktie Svenska
Original Assignee
Skf Svenska Kullagerfab Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skf Svenska Kullagerfab Ab filed Critical Skf Svenska Kullagerfab Ab
Publication of CH161376A publication Critical patent/CH161376A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B31/00Bearings; Point suspensions or counter-point suspensions; Pivot bearings; Single parts therefor
    • G04B31/08Lubrication

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description


  Verfahren zur     Rerstellung    -von     Werkstücken.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Werkstücken, insbesondere  aus Kunstharz. Es ist bekannt, Kunstharz  für bestimmte Zwecke mit Textilfasern zu  durchsetzen, um damit dem Werkstoff einen       hinigeren    Zusammenhalt zu geben. Darin ge  statten die Textilfasern aber auch die Auf  speicherung von     Schiniermitteln,    was für  solche Fälle besonders     erwüngeht    ist, in  denen der     Werkstoff    zu Lagerteilen ver  arbeitet wird.  



  Die nach den bisher üblichen Verfahren  hergestellter) Lagerteile befriedigen     nun    in  sofern nicht völlig, als die     Aufnahmefthig-          keit    der Textilfasern in     bezug    auf das Schmier  mittel ungenügend, ist.  



  Hier verbessert     nun    die Erfindung da  durch,     dass    in eine Masse, z. B. Kunstharz,  Fasern     bezw.    Faserstoffe eingelagert     #werden-,     die mit einem porenfüllenden Mittel getränkt  sind, das nach dein Fertigstellen des Werk  stückes durch die Einwirkung eines Lösungs  mittels wieder entfernt wird, so     dass    die    Fasern für die Aufnahme eines     Schwier-          mittels    frei werden.

   Die so behandelten, in  die Masse eingelagerten Fasern     bezw.    Faser  stoffe zeigen eine wesentlich grössere Auf  nahmefähigkeit für Schmiermittel, als dies  bei den bisher üblichen Verfahren der Fall  war, so     dass    insbesondere für Lagerkörper  ein wesentlich verbesserter Werkstoff ge  schaffen ist.  



  Die Durchführung des Verfahrens gemäss  der Erfindung gestaltet sich beispielsweise  wie folgt:  Zunächst werden die Fasern     bezw.    Faser  stoffe mit dem porenfüllenden Mittel getränkt.  Als Fasern kommen in Betracht alle ge  eigneten pflanzlichen, tierischen oder mine  ralischen Fasern, oder auch Kunstfasern, lose  oder als Gespinst, vorzugsweise Baumwolle.  Die äussere Form der eingelagerten Fasern       bezw.        Faserstoffe    ist dabei beliebig. Die  Fasern können     langgestreckt    sein, z. B. in  Form von Schnüren, Bändern oder Dochten  oder auch flockig.      <B>.</B> Als porenfüllende Mittel kommen solche  Stoffe in Betracht, die weder die Masse,  z. B. Kunstharz, noch die später mit ihr in  Berührung kommenden Teile, wie z. B.

   Stahl,       Gusseisen,    Bronze, angreifen.  



  Ferner     muss    das porenfüllende Mittel so  beschaffen sein,     dass    die Auslösung aus dem       Faserstoff    verhältnismässig einfach ist und       dass    dabei die in Betracht kommenden Lö  sungsmittel gleich wie das porenfüllende  Mittel selbst weder die Masse, z. B. Kunst  harz, noch die später mit ihr zusammen  arbeitenden Teile nachteilig beeinflussen. Das       porenfrillende    Mittel kann auf verschiedene  Weise in die     Faserstoffe    eingebracht werden,  z. B. in Form einer flüssigen Lösung, wie  beispielsweise     Sodalösung    oder Zuckerlösung,  oder in zähflüssiger Form oder in rahm- oder       pastenartiger    Konsistenz.

    



  Je nach der Art und Weise, in der das  porenfüllende Mittel den Faserstoffen zuge  fügt wird, ist eine Trocknung nötig.  



  Die so vorbehandelten     Faserstoffe    werden  nunmehr in die Masse eingelagert, solange  diese flüssig, z. B. gelöst oder geschmolzen  ist. Als Masse kommen in erster Linie Kunst  harze im weitesten Sinne des Wortes in Be  tracht, ferner leicht schmelzende     Metall-          legierungen.     



  Aus dem so hergestellten neuen Werk  stoff werden nunmehr die in Betracht kom  menden Teile der Lagerstücke oder der  gleichen durch mechanische Verarbeitung  (z. B. Pressen, Stanzen, Drehen) gebildet.  Hierauf werden die fertigen Teile einem für  das verwendete, porenfüllende Mittel ge  eigneten Lösungsmittel ausgesetzt.  



  Bei Anwendung von Zucker oder Soda  als porenfüllendes Mittel kann in erster Linie  Wasser als Lösungsmittel Verwendung finden.  Durch die Einwirkung des Lösungsmittels  (z. B. Wasser) wird dann bei den an der  Oberfläche des Werkstückes     bezw.    in der  Nähe der Oberfläche liegenden Fasern     bezw.     Faserstoffen das porenfüllende Mittel aus  gelöst, und es ist nun nur noch nötig, das  Lösungsmittel wieder zu entfernen. Dies kann  zum Beispiel bei Verwendung von Wasser    a<B>-</B>     is    Lösungsmittel durch Auskochen der Teile       in   <B>Öl</B> geschehen.  



  Die so wieder freigemachten Poren sind  dann imstande, Schmiermittel geeigneter Art,  <B>Öl</B> oder Fett in oder an den Faserstoffen  aufzunehmen.  



  Derart mit Schmiermitteln getränkte  Fasern lassen sich auch für     sogenannte        Öl-          loslager    mit Metallegierungen von niedrigem  Schmelzpunkt verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Werk stücken, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Masse mit einem porenfüllenden Mittel im prägnierte Fasern eingelagert werden, aus diesem Produkt ein Werkstück geformt, das porenfüllende Mittel sodann durch Behandeln mit einem Lösungsmittel mindestens teil weise entfernt und durch ein Schmiermittel ei-setzt wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, gekeiiii- zeichnet durch die Anwendung eines sol chen porenfüllenden Mittels und eines solchen Lösungsmittels, dass die Masse nicht angegriffen Wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern mit einer Lösung des poren füllenden Mittels getränkt, das Werkstück fertiLyzeformt, der Einwirkung eines Lö sungsmittels ausgesetzt und hierauf in einem Schmiermittel ausgekocht wird. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines wasserlöslichen, porenfüllenden Mittels und von Wasser als Lösungsmittel für die Entfernung des porenfüllenden Mittels. 4. Verfahren nach P < --,-,entansprach und Unter ansprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> gekennzeichnet durch die Verwendung einer niedrig schmelzen den Metallegierung als Masse.
CH161376D 1931-05-15 1932-05-03 Verfahren zur Herstellung von Werkstücken. CH161376A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE161376X 1931-05-15

Publications (1)

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CH161376A true CH161376A (de) 1933-04-30

Family

ID=5681898

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CH161376D CH161376A (de) 1931-05-15 1932-05-03 Verfahren zur Herstellung von Werkstücken.

Country Status (1)

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CH (1) CH161376A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969662C (de) * 1951-06-27 1958-07-03 Licentia Gmbh Gleitkoerper fuer Ventile, insbesondere Schieberventile, bei dem alle aufeinander gleitenden Teile aus Pressstoff mit einem mineralischen, keramischen oder metallischen Fuellstoff bestehen
DE1042303B (de) * 1952-03-21 1958-10-30 Otto Schubert Sen Lagerschalen aus einem metallischen Stuetzkoerper und einer duennen Gleitflaeche aus fuellstofffreiem, haertbarem Kunstharz

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969662C (de) * 1951-06-27 1958-07-03 Licentia Gmbh Gleitkoerper fuer Ventile, insbesondere Schieberventile, bei dem alle aufeinander gleitenden Teile aus Pressstoff mit einem mineralischen, keramischen oder metallischen Fuellstoff bestehen
DE1042303B (de) * 1952-03-21 1958-10-30 Otto Schubert Sen Lagerschalen aus einem metallischen Stuetzkoerper und einer duennen Gleitflaeche aus fuellstofffreiem, haertbarem Kunstharz

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