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CH161123A - Lagereinrichtung. - Google Patents

Lagereinrichtung.

Info

Publication number
CH161123A
CH161123A CH161123DA CH161123A CH 161123 A CH161123 A CH 161123A CH 161123D A CH161123D A CH 161123DA CH 161123 A CH161123 A CH 161123A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bearing
ring
base plate
bogie
flanges
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited British Timken
Original Assignee
Limited British Timken
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Limited British Timken filed Critical Limited British Timken
Publication of CH161123A publication Critical patent/CH161123A/de

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Description


  Lagereinrichtung.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine  Lagereinrichtung, die zum     Beispiel    als Wel  lenlagen, Spurzapfenlager, Lager für den  Drehzapfen eines     Drehgestelles    bei Eisen  bahn- und andern Fahrzeugen ausgebildet  sein kann, und die mindestens eine aus elasti  schem Werkstoff bestehende Ringzwischen  lage zwischen zwei dem vom Lager aufzu  nehmenden Axialdruck ausgesetzten Lager  teilen in solcher Anordnung besitzt, dass  diese elastische Zwischenlage in der Achs:  richtung :des Lagers zusammengedrückt wer  den kann.  



  Diese     Lagereinrichtung    zeichnet sich nun  dadurch aus, dass ineinander greifende Füh  rungsteile vorgesehen sind, .die konzentrisch  zur     Lagerachse    liegen und in dieser Achs  richtung relativ zueinander verschiebbar  sind, und .die am Umfang miteinander in       Berührung    tretende Flächen aufweisen, von  denen wenigstens eine ballig gestaltet ist, so  dass eine nachgiebige Relativbewegung in  Achsrichtung und gleichzeitig eine Univer-    sal- oder Schwingbewegung zwischen dem  eigentlichen     Lager    und dem zugeordneten  Stützteil möglich     ist.     



  Der Gegenstand der Erfindung ist durch  die     Zeichnung    in einigen     Ausführungsbei-          spielen    dargestellt, und zwar ist:  Fig. 1 ein senkrechter Schnitt einer       Lagereinrichtung        zwischen    Fahrzeugkörper  und Drehgestell eines Eisenbahnmotorwagens,       Fig.   <B>2</B> eine ähnliche Lagereinrichtung an  einem Anhängewagen,       Fig.    3 ein senkrechter     Schnitt    durch ein  Stützzapfenlager;

         Fig.    4     und    5 sind abweichende Ausfüh  rungsformen eines solchen     Lagers;          Fig.    6 und 7 zeigen zwei     Ausführungen     eines Traglagers.  



       Die    Ausbildung der     Lagereinrichtung     nach     Fig.    1 und 2 ist im wesentlichen die  gleiche. In beiden Figuren ist .der Fahrzeug  körper mit dem Drehgestell durch einen Mit  telzapfen 1 verbunden, um dessen Achse das  Drehgestell     schwingen    kann, und der Fahr-      zeugrahmen ist auf dem Drehgestell durch  ein wagrechtes Ringlager abgestützt, das zu  dem Drehzapfen konzentrisch ist. Dieses  Lager ist ein Kegelrollenlager mit den obern  und untern Laufringen 2, 3. und dazwischen  radial angeordneten Kegelrollen 4, deren  Achsen wagrecht liegen.

   Die schwächeren  Rollenenden sind einwärts gerichtet, und  ihre grösseren     Aussenenden    wirken mit Schub  teilen 5, 6 an den Laufringen     zusammen.    Die  beiden Laufringe 2, 3 werden durch einen  Ring 7 von winkelförmigem Querschnitt zu  sammengehalten, dessen einer Flansch 8 um  eine abgeschrägte Kante des untern Lauf  ringes<B>3</B> herumgezogen ist. Dieser Laufring  3 ruht auf einer Grundplatte 9, die auf dem  Drehgestell sitzt und ein ringförmiges Ge  häuse bildet, indem sie mit aufwärts ragen  den Flanschen 11, 12 an ihrer Oberseite ver  sehen ist. Ein oder beide Flanschen sind an  der     Innenseite    stufenförmig abgesetzt, und  zwar in Fig. 1 nur der äussere Flansch 11,  in Fig. 2 dagegen beide.

   Der weitere obere  Teil des Gehäuses nimmt nach unten ragende  lagesichernde Flansche 13, 14 an der Unter  seite einer Deckplatte des Lagers     1'5    auf, die  am     Fahrzeugkörper    angeordnet ist. Diese  Flansche 13 14 bilden eine Ringnut 16, die  den Oberlaufkranz 2 des Lagers aufnimmt.       Zwischen    dem Boden .dieser Nut und dem  wagrechten Flansch des Ringes 7 ist die  Ringzwischenlage 17 angeordnet, .die aus  hartem, ölfestem Gummi besteht. Dieser  Gummiring hat vor dem Einbringen gerin  gere Breite als die Nut 16. Ist er aber in  seiner Stellung und wird er belastet, so wird  er verbreitert und veranlasst, seitlich gewis  sermassen zu fliessen, so dass er den Grund  .der Nut 16 völlig ausfüllt. Dank der Elasti  zität des Gummiringes 17 sind die als.

   Füh  rungsteile ineinandergreifenden Flansche 11  bis 14 in der Achsrichtung des Lagers rela  tiv zueinander verschiebbar.  



  Der Flansch 13, der die Aussenwandung  des Gehäuses für -den Gummiring bildet, ist  aussen leicht     ballig    gestaltet, wie bei 18 an  gedeutet. Wenn das Fahrzeug sich bewegt,  so legt er sich zum Beispiel bei 19 gegen den    äussern aufwärts ragenden Flansch 11 der  Grundplatte 9 an, damit Zug- und Brems  kräfte von dem den Motor tragenden Dreh  gestell auf den     Fahrzeugkörper    übertragen  werden, oder damit Zugkräfte vom Dreh  gestell auf den Fahrzeugrahmen im Falle des  Anhängerwagens übertragen werden.

   Ein  Spiel 20, 21 ist zwischen .den benachbarten  äussern Flanschen 11, 13 und den innern  Flanschen 12, 14 ringsum vorhanden, ausser  wenn das Fahrzeug in     Bewegung    ist;     in    die  sem Fall fehlt das Spiel an .der treibenden  Seite der äussern Flansche, weil diese dann  in Berührung sind, nämlich bei 19. Ein ge  ringes Spiel ist auch bei 22 und 23     vorhan-          .den,    nämlich zwischen dem Ring 7     bezw.     dem Flansch 1.3. Im Betrieb wirkt der  Gummiring 17 als     Stossfangvorrichtung    zwi  schen der Oberplatte 15 und dem Lager.

   Er  schützt damit die Lagerelemente gegen Stoss  und gestattet der     Deckplatte    ein Spiel nach  oben und unten ohne Trennung der Lager  elemente. Der Ring sichert die richtige Ver  teilung .der     Belastung    über das Lager, selbst  wenn die Deckplatte 15     relativ    zur Grund  platte 9 eine     Kippung    ausführt; dadurch,  dass. er eine beschränkte Universalbewegung  zulässt, gestattet er das Eintreten der     Kipp-          wirkung    in der gleichen Weise, wie es durch  einen kugeligen Lagersitz zugelassen wird.    Der Gummiring     könnte    auch unter dem  untern Laufkranz 3 des Lagers     angeordnet     sein.

   Ferner könnten Ringe zwischen beiden  Kränzen 2, 3 und den entsprechenden Plat  ten 1,5, 9 vorgesehen werden.  



  Statt der Kegelrollen kann man auch  Rollen mit kugeligen Flächen     zusammen    mit       entsprechend    gestalteten Laufkränen anwen  den; es können auch ebene Lagerringe be  nutzt     werden.     



  Bei Ausbildung der Lagereinrichtung als  ein senkrechtes Stützlager nach     Fig.    3 ist der  Aussenkranz 2 eines Rollenlagers in einem  kreisförmigen Gehäuse 24 enthalten, das bei  25 am untern Ende stufenförmig     abgesetzt     ist; der Teil kleineren Durchmessers greift in  eine 'Öffnung in der     Grundplatte    26, und      zwar rings um die Welle 27, und der Teil  grösseren Durchmessers ist aussen bei 28 bal  lig gestaltet und greift in einen ringförmigen  emporstehenden Flansch 29 an der Grund  platte ein. Ein Gummiring 17 ist zwischen  die Abstufung 2'5 des Gehäuses 24 und den       Boden    der Grundplatte eingefügt.

   Bei .der  Konstruktion nach Fig. 4, die sonst der vor  hergehenden gleichartig ist, hat das Gehäuse  2,4 einen abwärts reichenden Aussenflansch  <B>30</B> am untern Ende, der über den empor  ragenden Flansch 31 der Grundplatte 20  passt. Der Gummiring 17 ist hier zwischen  die Stufe 25 des Gehäuses und den Oberrand  des emporragenden Flansches 31 gelegt. Bal  lig gestaltete Flächen am Flansch 31 gestat  ten eine Schwingbewegung.

   Es könnte auch  das Gehäuse 24, wie Fig. 5 zeigt, am obern  Ende einen nach aussen übergreifenden     Fort-          sa.tz    32 besitzen., der an der Unterseite mit  einem Ringkanal 33 zur Aufnahme des  Gummiringes 17 versehen ist und in den das  obere Ende des Flansches 31 der Grund  platte 26 so eingreift, dass .der Gummi zwi  schen Flansch und übergreifendem Teil 32  des Lagergehäuses zusammengedrückt wird.  Die eingreifenden Flanschflächen sind auch  hier wieder ballig abgedreht.  



  Bei der Ausbildung nach Fig. 6 ist das  Lagergehäuse 24 an einem Ende mit einem  gleichachsigen Ringkanal 37 versehen, der  nach dem andern Ende zu offen ist. Dieser  Kanal enthält ein ringförmiges Gummikis  sen 17 und nimmt einen Ringflansch 38 an  der andern .Seite eines ortsfesten Teils 34  auf. Bolzen 39 gehen durch Flansch und  Boden des Kanals '3-7 hindurch, so dass der  Gummi zusammengedrückt wird. Ballige  Flächen, wie beim Teil 38 angedeutet, ge  statten eine Schwingbewegung. Ein Axial  schub wird durch das Gummipolster auf  genommen.  



  Bei der Ausbildung nach Fig. 7 hat :das       Gehäuse    2'4 für die Laufkränze einen gleich  achsigen     Ringkanal    37 an einem Ende, wie  bei der vorbeschriebenen Ausführungsform.  Am andern Ende ist ein Flansch 40 mit    Schrauben 41 vorgesehen, die auf einen Me  tallring 42, von Winkelprofil wirken, der auf  dem Gehäuse 24 angebracht ist und dieses  umschliesst.     Gummiringe    17     sind    im Ring  kanal 37 am     einen    Ende und im Ring 42 am  andern Ende angebracht, und der ortsfeste  Stützteil 34 des Lagers umschliesst das Ge  häuse     zwischen    diesen Gummiringen.

   Beim  Anziehender Schrauben 41 werden die     Rän-          der    des Stützteils 34 des Lagers in die  Gummiringe     eingebettet.    Am Stützteil 34  sind     ballige    Flächen vorhanden, so dass eine  Universal- oder     Schwingbewegung    des  eigentlichen Lagers gegenüber dem Teil 34  möglich ist. Diese     Anordnung    erleichtert  das Einstellen des Lagers in einem Lager  gehäuse, auch wenn die Welle nicht in ge  nauer Lage zum Stützteil ist, denn das Lager  kann zunächst montiert und auf der Welle  eingestellt werden, worauf das Gehäuse im  Stützteil durch die Schrauben befestigt wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagereinrichtung mit mindestens einer aus elastischem Werkstoff bestehenden Ring zwischenlage zwischen zwei dem vom Lager aufzunehmenden Axialdruck ausgesetzten Lagerteilen in solcher Anordnung, dass die elastische Zwischenlage in Richtung der Lagerachse zusammengedrückt wird, da durch gekennzeichnet, dass ineinander grei fende Führungsteile vorgesehen sind, die konzentrisch zur Lagerachse liegen und in dieser Achsrichtung relativ zueinander ver schiebbar sind, und die am Umfang mitein ander in Berührung tretende Flächen auf weisen,
    von denen wenigstens eine ballig ge staltet ist, so dass eine nachgiebige Relativ bewegung in Achsrichtung und gleichzeitig eine Universal- oder Schwingbewegung zwi schen dem eigentlichen Lager- und dem zu geordneten Stützteil möglich ist. UNTERANSPRÜCEE: 1. Lagereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Ring völlig innerhalb einer ringförmigen lind zur Lagerachse konzentrischen Nut liegt, in die ein Ring eingreift, wobei der elastische Ring unter dem Einfluss des in axialer Richtung wirkenden Lagerdruckes den Raum zwischen dem Ring und dem Boden der Nut ausfüllt. 2.
    Lagereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, am Drehgestell zapfen eines Fahrzeuges, dadurch gekenn zeichnet, dass die ineinander greifenden Führungsteile einerseits durch von einer auf dem Drehgestell sitzenden Grund platte aufwärtsragende Ringflansche und anderseits durch von. der am Fahrzeug körper angeordneten Deckplatte des La gers abwärts ragende, von den erstgenann ten Ringflanschen eingeschlossene Ring flansche gebildet sind, dass diese abwärts ragenden Ringflansche die genannte Nut bilden, und dass zwischen diesen Ring flanschen der obere Laufring und .die Wälzglieder eines Wälzlagers liegen, des sen unterer Laufring auf .der genannten Grundplatte liegt. 3.
    Lagereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Fläche des äussern Ringflansches der Deckplatte des Lagers billig gestaltet ist, um dem Fahr zeuggestell gegenüber dem Drehgestell eine Schwingbewegung zu gestatten. .1. Lagereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ring zwischenlage zwischen einer Grundplatte und einem ein Wälzlager aufnehmenden, in der Grundplatte geführten Gehäuse an geordnet ist, dessen Aussenwand billig ge staltet ist. 5.
    Lagereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die R.ing- zwischenlage zwischen einer Grundplatte mit bullig gestalteten Führungsflächen und einem ein Wälzlager aufnehmenden, an den billig gestalteten Flächen der Grundplatte geführten Gehäuse angeord net ist.
CH161123D 1931-05-07 1932-04-30 Lagereinrichtung. CH161123A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB161123X 1931-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH161123A true CH161123A (de) 1933-04-15

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ID=10071394

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CH161123D CH161123A (de) 1931-05-07 1932-04-30 Lagereinrichtung.

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CH (1) CH161123A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746982C (de) * 1935-04-19 1944-09-01 Siemens Ag Lager fuer umlaufende Teile an Elektromotoren
DE1037211B (de) * 1957-01-26 1958-08-21 Duerkoppwerke Ag Kegelrollenlager

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746982C (de) * 1935-04-19 1944-09-01 Siemens Ag Lager fuer umlaufende Teile an Elektromotoren
DE1037211B (de) * 1957-01-26 1958-08-21 Duerkoppwerke Ag Kegelrollenlager

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