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CH161058A - Verfahren zur Herstellung eines die Korrosion verhindernden Überzuges auf einem nicht korrosionsbeständigen Metall. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines die Korrosion verhindernden Überzuges auf einem nicht korrosionsbeständigen Metall.

Info

Publication number
CH161058A
CH161058A CH161058DA CH161058A CH 161058 A CH161058 A CH 161058A CH 161058D A CH161058D A CH 161058DA CH 161058 A CH161058 A CH 161058A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
corrosion
metal
substances
binder
rust
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Buerstenbinder Robert
Original Assignee
Buerstenbinder Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Buerstenbinder Robert filed Critical Buerstenbinder Robert
Publication of CH161058A publication Critical patent/CH161058A/de

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  • Paints Or Removers (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines die Korrosion     verhindernden        Überzuges    auf einem  nicht korrosionsbeständigen Metall.    Das Problem, Metallteile aller Art, die,  wie namentlich Eisen, die Eigenschaft haben,  leicht zu oxydieren, davor     zu    schützen, ist  bis zum heutigen Tage noch nicht restlos ge  löst, vor allem nicht in praktisch brauch  barer Weise. Die verschiedenen Verfahren,  die darauf ausgehen, das zu schützende Me  tall mit solchen     Fremdmetallüberzügen        züz     versehen, die verhältnismässig weniger korro  dieren als dieses, sind nicht für alle Fälle  geeignet und besonders nicht überall anwend  bar.

   Zudem wirken derartige Fremdmetall  überzüge (elektrolytisch) meistens, um nicht  zu sagen stets, erst rosterzeugend.     Das    er  kennt man am besten an den neuerdings     viel-          fach    angewendeten     Verohromungsverfahren.     Wasserkessel, die mit einem     Chrommetall-          Überzug    versehen wurden, rosten zum Teil  Überaus schnell und stark.

   Und wie wenig  das     -Überziehen    der Metalle mit den übli  chen     Rostschutzmitteln,    wie Farben usw., das       Rosten    derselben verhindert, besonders, wenn    dieselben vor dem Anstreichen schon an  gerostet waren, ist ja hinreichend     bekannt.     Erst unlängst ist die deutsche Reichsbahn  wieder zu der praktischen Feststellung     ge-          lange,    dass ein an sich noch     gut    erhaltener       Holzölanstrich    doch abblätterte, weil der dar  unter befindliche Rost ihn schliesslich ab  gehoben hatte, und zwar schon nach verhält  nismässig kurzer Zeit.

   Ähnlich verhält es  sich in der Praxis mit allen andern Rost  schutzmitteln, auch mit der Bleimennige.  Werden dieselben auf angerostetes Metall  aufgetragen, so geht der     Rostprozess    darunter  weiter, auch     wenn    der Anstrich an sich gut  beständig ist gegenüber äussern     Einflüssen.     



  Das alte Verfahren, Eisenteile mit Phos  phorsäure und ohne Verwendung eines  Bindemittels zu behandeln, hat sich in der  Praxis nicht einführen können, einmal     schon     deshalb nicht, weil das Arbeiten damit  wegen der giftigen und ätzenden Wirkung      der Phosphorsäure nicht ungefährlich ist für  die Arbeiter. Zudem erhalten die so behan  delten Gegenstände auch kein ansehnliches  Bild, weshalb ein weiterer Farbanstrich     iden-          noch    nötig wird, auch findet dabei zu starke       Metallauflösung    statt.  



  Aber auch .die     neueren    Verfahren,     Metall-          verbindungen    der Phosphorsäure in wässe  riger Lösung     anzuwenden    und die zu konser  vierenden Gegenstände darin zu kochen, wo  durch sich ein entsprechender, mehr oder  weniger korrosionsbeständiger     Phosphatüber-          zug    auf die Gegenstände     niederschlagen    soll,  kommen für die Grosspraxis gar nicht in  Frage, so besonders nicht für bereits mon  tierte oder überhaupt schon nicht für grössere  Gegenstände (Brücken, Schiffskörper usw.),  die eben nicht in ein Bad zu bringen sind.  Gerade um den Rostschutz dieser Objekte  handelt es sich aber in der Praxis haupt  sächlich.  



  Gelöst kann daher das     Rostschutzproblem     nur dann werden, wenn es gelingt, ein ge  eignetes Präparat, das einmal mit dem Eisen  oder einem sonstigen Metall und ebenso mit  dem Rost (Oxyd) eine chemische Verbindung  eingeht, die ihrerseits nicht mehr rosten oder  oxydieren kann, in     Anstrichform    herzustel  len, so dass ein einfacher Anstrich das Me  tall     (Eisen)    vor dem Anrosten und bereits  angerostetes Metall vor dem Weiterrosten  schützt und zugleich einen ansehnlichen An  strich bildet, und wenn diese     Arbeitsweise     ohne Gefahr für den     Anstreicher    anwendbar  ist.  



  Eine Lösung dieses Problems     ist    Gegen  stand des vorliegenden Patentes. Das Ver  fahren zur Herstellung eines die Korrosion  verhindernden Überzuges auf einem nicht       korrosionsbeständigen    Metall, wobei man das  Metall mit mindestens einem Stoff behandelt,  welcher mit dem Metall und dem     Oxyd    eine       wasserunlösliche    korrosionsbeständige Ver  bindung eingeht, ist dadurch     gekennzeichnet,     dass der Stoff mit einem Bindemittel ver  mischt verwendet wird.

      Beispielsweise setzt man einem beliebigen  fertigen, als     Bindemittel    dienenden     Anstrich-          mittel        entweder    Phosphorsäure, Gerbsäure,       Nukl.einsäure,        Benzoesäure    oder .deren Salze,  Ester oder sonstige Verbindungen zu, die mit  dem Metall und     dessen    Oxyd (Rost) eine  nicht mehr "rostende" Verbindung ergeben,  allein oder in Mischung miteinander.

   Ferner  kann man die Wirkung dieser Zusätze durch       Kontaktmittel,    zum Beispiel     Zinnchlorür,     unterstützen, auch kann man, je nach dem  speziellen Fall, der Mischung eine neutrale,  saure, wie aber auch eine alkalische Reaktion  geben. Ferner kann .das Auftragen solcher       Anstreichmittel    bei gewöhnlicher oder einer  andern Temperatur erfolgen, etwa in der  Wärme oder Hitze. Dazu ist es gleichgültig,  ob die Gegenstände oder das     Anstreichmittel          erwärmt        bezw.    erhitzt werden.

   Man kann  aber auch zweckentsprechende     Mischungen     der wirksamen Zusätze in einem Bindemittel  gelöst verwenden und die zu schützenden  Metallgegenstände damit in irgend deiner  Weise behandeln, also . zum Beispiel an  streichen, bespritzen oder .darin tauchen. Die       Lösung    kann in wässeriger, alkoholischer  oder anderer Beschaffenheit hergestellt wer  den, auch in neutraler, saurer oder alka  lischer Beschaffenheit, mit und ohne Kon  taktmitteln, zum Beispiel     Zinnehlorür.    Auch  kann man bei den verschiedensten Tempera  turen arbeiten.  



  Der praktische Vorteil dieses     Verfahrens     besteht darin, dass sich zwischen dem Metall,  beispielsweise Eisen und obengenannten  Stoffen eine in Wasser unlösliche Verbin  dung bildet, die nicht mehr rosten     bezw.    oxy  dieren kann. Diese Verbindung kommt eher  noch leichter mit dem Oxyd als mit dein  eigentlichen Metall zustande, was hier ein  ungemein grosser Vorteil ist. Ja selbst sehr  feuchter Rost ergibt diese Verbindung sogar  noch eher als trockener Rost. Die prak  tische Bedeutung solchen     Rostschutzes    er  hellt hieraus ohne weiteres.  



  Das Verfahren kann sowohl mit farb  losen, als auch mit mit Pigment versetzten       Miscbungen    durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines die Kor rosion verhindernden Überzuges auf einem nicht korrosionsbeständigen Metall, wobei man das Metall mit mindestens einem Stoff behandelt, welcher mit dem Metall und des sen Oxyd eine wasserunlösliche korrosions beständige Verbindung eingeht, dadurch ge kennzeichnet, dass dieser Stoff mit einem Bindemittel vermischt verwendet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Metall mit einer Mischung von mehreren, mit einem Bindemittel versetzten Stoffen behandelt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Kontaktmittel zusetzt.
    :3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1. und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss man die Behandlung des Metalles mit dem Stoffgemisch bei er höhter Temperatur vornimmt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als Bindemittel ein An strichmittel verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Stoffe in dem Bindemittel gelöst wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffe in saurer Lösung verwen det werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet; dass die Stoffe in alkalischer Lösung ver wendet werden. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffe in neutraler Lösung ver wendet werden.
CH161058D 1931-12-17 1932-02-16 Verfahren zur Herstellung eines die Korrosion verhindernden Überzuges auf einem nicht korrosionsbeständigen Metall. CH161058A (de)

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CH161058D CH161058A (de) 1931-12-17 1932-02-16 Verfahren zur Herstellung eines die Korrosion verhindernden Überzuges auf einem nicht korrosionsbeständigen Metall.

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CH (1) CH161058A (de)
DK (1) DK48756C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192487B (de) * 1960-07-23 1965-05-06 Agep Gnacke & Co Chem Fab Verfahren zur Herstellung oder Erhoehung der Korrosionsbestaendigkeit von Metallen oder Legierungen, insbesondere des Eisens oder Zinks, durch Phosphatieren

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DE1072861B (de) * 1960-01-07 The Gillette Company, Boston, Mass (V St A) Rostschutzmittel
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