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CH160798A - Verfahren zur Herstellung von Federn aus Nickeleisenlegierung, für thermokompensierte Schwingsysteme. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Federn aus Nickeleisenlegierung, für thermokompensierte Schwingsysteme.

Info

Publication number
CH160798A
CH160798A CH160798DA CH160798A CH 160798 A CH160798 A CH 160798A CH 160798D A CH160798D A CH 160798DA CH 160798 A CH160798 A CH 160798A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alloy
nickel
beryllium
production
nickel iron
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Straumann Reinhard
Original Assignee
Straumann Reinhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Straumann Reinhard filed Critical Straumann Reinhard
Publication of CH160798A publication Critical patent/CH160798A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/20Compensation of mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/22Compensation of mechanisms for stabilising frequency for the effect of variations of temperature
    • G04B17/227Compensation of mechanisms for stabilising frequency for the effect of variations of temperature composition and manufacture of the material used

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Federn aus     Nickeleisenlegierung,          für        thermokompensierte        Sehwingsy        steine.            I)ie    bekannten     Nickeleisenlegierungen.     wie sie beispielsweise zur Fabrikation von       Spiralfedern    für Uhren mit positivem,       tlrermoelastischem    Koeffizienten verwendet  werden, haben .den grossen Nachteil der zu  geringen Härte.

   Die Federn dämpfen das  schwingende System stark ab, woraus sieh       riebst    andern Nachteilen     insbesondere    ein  grosser Energieverlust ergibt. Auch defor  mieren sich solche Federn leicht, was ihre  Verwendung in kleinen Uhren erschwert und  ihre Anwendung in Seechronometern wegen  der sich infolge zu geringer Härte ergeben  den permanenten Deformation der     Endkur-          ven    verunmöglicht. Diese bekannten Federn   erden durch das bei hoher Temperatur  (600 bis<B>700')</B> erfolgende Fixieren ihrer  Form ausgeglüht und verlieren so die durch  Walzen erzielte Härte.  



  Man hat nun schon vorgeschlagen. Nickel  eisenlegierungen für Uhrfedern durch einen  Zusatz von Beryllium zu härten. Es ist da-    durch wohl eine Steigerung der Härte der  Federn erzielbar, aber. anderseits wird der       thermoelastische    Koeffizient der Legierung  hierdurch in gewisser Hinsicht in Mitleiden,       sehaft    gezogen.  



  Die     Erfindung    betrifft nun ein Verfah  ren zur Herstellung von Federn aus Nickel  eisenlegierung mit härtendem     Beryllium-          zusatz    für     thermokompensierte    Schwing  systeme, zum Beispiel Spiralfedern für  Uhren, welches sich dadurch auszeichnet,  dass eine Legierung gebildet wird, die neben  ?5 bis 40% Nickel und 0,1 bis 3 % Beryl  lium mindestens ein Legierungsmetall der  Chromgruppe in einer Menge bis zu     30, ö     enthält, und der letztere Zusatz zum Nickel  und     Berylliumgehalt    mengenmässig derart  abgestimmt wird,

   dass nach erfolgter Gestal  tung zur Feder nicht nur eine Härtesteige  rung .der Feder     anlässlioh    des bei hoher Tem  peratur erfolgenden     Fixierens    ihrer Form  stattfindet, sondern auch der thermoelasti-           sche    Koeffizient der Legierung .den für Kom  pensationswirkung nötigen Wert erhält. Als  zusätzliches Legierungsmetall der Chrom  gruppe kann man zum Beispiel Wolfram,       Molybdän    und Chrom verwenden.

   Versuche  haben gezeigt, dass die Grösse und der Ver  lauf. des     thermoelastisehen        Koeffizienten     durch die Höhe des Nickelgehaltes und die  Dosierung des Berylliums einerseits, sowie  durch die Dosierung des Wolframs,     Molyb-          däns    usw. anderseits stark beeinflusst werden,  so dass der     thermoelastische    Koeffizient je  nach der Dosierung der Legierungsbestand  teile nach Belieben auf den Wert 0, auf einen  negativen oder einen positiven Wert gebracht  werden kann.

   Der     Berylliumzusatz,    der 0,1  bis 3 % betragen kann, in Verbindung mit  dem Zusatz von Wolfram,     Molybdän    usw.,  die einzeln oder zu mehreren zugleich 5 bis       3E1%    der Legierung ausmachen können, er  möglicht ,

  so durch mengenmässige Abstim  mung des     Legierungsmetalles    der     Chrom-          @ruppe    zum Nickel- und     Berylliumgehalt     eine beliebige Gestaltung des     thermoelasti-          schen    Koeffizienten und seines linearen     Ver-          laufes    zwischen - 50 und     -f-        50,    bei gleich  zeitiger Erreichung des neuartigen Effektes  der Härtung mit dem Fixieren der Form der  Feder.  



  Als Legierungen im Sinne der Erfindung  können beispielsweise folgende verwendet  werden.    1. 30     ,'?o'    Nickel, 0,1 bis<B>0,5%</B> Beryllium.  8 % Wolfram, der Rest Eisen. Einer solchen  Legierung kommt ein positiver     thermoelasti-          scher    Koeffizient zu.  



  2.<B>27%</B> Nickel, 8 % Wolfram, 1 % Beryl  lium, der Rest Eisen. Eine solche Legierung  zeigt einen negativen     thermoelastischen    Koef  fizienten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Federn aus Nickeleisenlegierung mit härtendem Beryl- liumzusatz, für thermokompensierte Schwing systeme, dadurch gekennzeichnet, dass eine Legierung gebildet wird, die neben 25 bis 40 % Nickel und 0,1 bis 3 % Beryllium min destens ein Legierungsmetall der Chrom gruppe in einer Menge bis zu 30 % enthält, und der letztere Zusatz zum Nickel- und Berylliumgehalt mengenmässig derart ab gestimmt wird, dass nach erfolgter Gestaltung zur Feder nicht nur eine Härtesteigerung der Feder anlässlich des bei hoher Temperatur erfolgenden Fixierens ihrer Form stattfindet,
    sondern auch der thermoelastische Koeffi zient der Legierung den für Kompensations wirkung nötigen Wert erhält.
CH160798D 1931-04-18 1932-04-09 Verfahren zur Herstellung von Federn aus Nickeleisenlegierung, für thermokompensierte Schwingsysteme. CH160798A (de)

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DE160798X 1931-04-18

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CH160798A true CH160798A (de) 1933-03-31

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ID=5681460

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH160798D CH160798A (de) 1931-04-18 1932-04-09 Verfahren zur Herstellung von Federn aus Nickeleisenlegierung, für thermokompensierte Schwingsysteme.

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CH (1) CH160798A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1783139B1 (de) * 1958-09-04 1973-11-15 Straumann Inst Ag Verwendung einer eisen-nickel-legierung fuer federn mit sehr kleinen temperaturkoeffizienten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1783139B1 (de) * 1958-09-04 1973-11-15 Straumann Inst Ag Verwendung einer eisen-nickel-legierung fuer federn mit sehr kleinen temperaturkoeffizienten

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