Strickmasehine. Bei Strickmaschinen werden die Nadel bettkanäle, die Platinen, die Nadeln und Nadelzungen durch die beim Verarbeiten von Wolle, Baumwolle, Seide, Kunstseide usw. entstehenden Rückstände, zum Beispiel durch abspringende Materialfasern, Farbenrück stände, Paraffin, 0l usw., verschmutzt. Diese Rückstände vereinigen sich zu einer breiigen Masse von wechselnder Konsistenz, die den bewegten Teilen einen mehr oder weniger grossen Widerstand, je nach der Temperatur, welche die Maschine hat, entgegensetzt. Das hat zur Folge, dass die Platinen, Nadeln und Nadelzungen bei niedriger Raumtemperatur entsprechend schwerer gehen.
Dieser Übel stand äussert sich dann in verschiedenartigen Störungen, wo grösserer Nadel- und Platinen- verbrauch und ganz besonders dadurch, dass durch die schwerer gehenden Nadelzungen Fallmaschen und damit Löcher in dem her zustellenden Warenstück entstehen. In ganz besonderem Masse treten diese Nachteile bei den in dieser Beziehung besonders emp findlichen Links-Links-Strickmaschinen auf.
Aus diesem Grunde wurden in den Strik- kereien die Fabrikationsräume in den käl teren Jahreszeiten so stark wie irgend mög lich geheizt. Es kam dabei oft vor, dass die Temperatur in diesen Räumen für die darin beschäftigten Arbeiter viel zu hoch war und, ganz abgesehen von den hohen Heizungs kosten, ausserdem noch gesundheitsschädlich wirkte. Vielfach musste sogar zu Vermeidung der eingangs genannten Nachteile auch an Sonn- und Feiertagen durchgeheizt werden, um die Maschinen nicht erkalten zu lassen und um bei der Wiederaufnahme der Arbeit keine Störung zu haben.
Dabei zeigte sich dann, dass diejenigen Maschinen, die von der Heizung weiter entfernt, und diejenigen, die an Fensterseiten oder sonstigen zügigen Stellen standen, selbst durch erhöhte Tem peraturzuführung nicht in genügender Weise angewärmt wurden, um innerhalb kurzer Zeit ein einwandfreies und gutes Arbeiten zu ge währleisten.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile nun dadurch beseitigt, dass unter jedem Na delbett eine Heizvorrichtung angeordnet ist, durch welche Vorrichtungen die betreffenden Maschinen auch dann, wenn der Fabrikations raum nicht genügend geheizt ist, auf die erforderliche Temperatur gebracht werden können. Diese Heizvorrichtungen können elektrische oder andere sein.
Bei elek trischen Heizvorrichtungen sind die Heiz- widerstände zweckmässig so gewählt, dass sie eine bestimmte Höchsttemperatur kei nesfalls überschreiten, also nur so warm werden, wie es für das Anwärmen der Nadelbetten erforderlich ist. Es können also keinerlei schädliche Wirkungen, wie Verziehen der Nadelbetten und dergleichen, infolge zu starken Erwärmens der Maschinen auftreten.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in den Fig. 1 und 2 in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, wobei elektrische Heizvorrichtungen ange wandt sind.
Fig. 1 ist ein Querschnitt und Ii'ig. 2 ist ein Längsschnitt durch ein Strickmaschinenbett.
Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass an der Unterseite der Nadelbetten a, b, die auf dem Bett c einer Strickmaschine liegen, je ein elektrischer Heizwiderstand d, e befestigt ist. Beide Heizwiderstände d, e sind mit einer an dem Strickmaschinenfuss g befestigten Steckdose f verbunden, die ihrer seits durch ein Kabel mit dem Lichtnetz oder einer sonstigen Stromquelle verbunden wer den kann.
Knitting machine. In knitting machines, the needle bed channels, sinkers, needles and needle tongues are contaminated by the residues that arise when processing wool, cotton, silk, rayon, etc., for example, material fibers that come off, paint residues, paraffin, oil, etc. These residues combine to form a pulpy mass of varying consistency, which opposes the moving parts with a greater or lesser resistance, depending on the temperature of the machine. As a result, the sinkers, needles and needle tongues are correspondingly heavier at low room temperatures.
This problem then manifests itself in various types of malfunctions, where greater needle and sinker consumption and especially the fact that the heavier needle tongues cause drop stitches and thus holes in the item of goods to be produced. These disadvantages occur to a very special degree in the case of the left-left knitting machines that are particularly sensitive in this regard.
For this reason the production rooms in the knitting factories were heated as much as possible in the colder seasons. It often happened that the temperature in these rooms was far too high for the workers employed there and, quite apart from the high heating costs, was also harmful to health. In many cases, in order to avoid the disadvantages mentioned at the beginning, heating had to be carried out on Sundays and public holidays in order not to let the machines cool down and in order not to have any problems when work was resumed.
It then became apparent that those machines that were further away from the heating and those that were on the window side or other quick places were not heated sufficiently, even by increasing the temperature, to work properly and properly within a short time guarantee.
According to the invention, these disadvantages are now eliminated in that a heating device is arranged under each needle bed, by means of which devices the machines in question can be brought to the required temperature even if the manufacturing space is not sufficiently heated. These heating devices can be electric or otherwise.
In the case of electrical heating devices, the heating resistors are expediently selected in such a way that they never exceed a certain maximum temperature, that is to say only become as warm as is necessary to warm up the needle beds. No harmful effects, such as warping of the needle beds and the like, as a result of excessive heating of the machines can therefore occur.
In the drawing, the object of the invention is shown in FIGS. 1 and 2 in an exemplary embodiment, wherein electrical heaters are applied.
Fig. 1 is a cross section and fig. 2 is a longitudinal section through a knitting machine bed.
From this illustration it can be seen that on the underside of the needle beds a, b, which lie on the bed c of a knitting machine, an electrical heating resistor d, e is attached. Both heating resistors d, e are connected to a socket f attached to the knitting machine foot g, which in turn can be connected by a cable to the lighting network or some other power source.