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CH168687A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem Material für Borstenbürsten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem Material für Borstenbürsten.

Info

Publication number
CH168687A
CH168687A CH168687DA CH168687A CH 168687 A CH168687 A CH 168687A CH 168687D A CH168687D A CH 168687DA CH 168687 A CH168687 A CH 168687A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brush
pins
mold
bristles
holes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wessel Walter Jr
Original Assignee
Wessel Walter Jr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wessel Walter Jr filed Critical Wessel Walter Jr
Publication of CH168687A publication Critical patent/CH168687A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/16Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by wires or other anchoring means, specially for U-shaped bristle tufts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description


  verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem  Material für Bor     stenbürsten.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine zu seiner Durchführung verwendete  Vorrichtung zur Herstellung von Bürsten  rücken aus einem elastischen Material, wie  .zum Beispiel Gummi, für     Borstenbürsten.     



  Es ist der Zweck der Erfindung, bieg  same Borsten-bürsten zu schaffen, die sich  jeder Form des mit ihnen behandelten Gegen  standes oder Körpers anpassen lassen, dabei  leicht und billig     herstellbar    sind, ohne dass  sie weniger dauerhaft oder weniger haltbar  wie Bürsten sind, deren Rücken aus hartem,  nicht biegsamem     3Zaterial    bestehen.  



  Erfindungsgemäss werden während der  Formgebung des Rückens gleichzeitig die  Löcher für die     Anbringung    .der Borsten oder       Borstenbüschel    gebildet.  



  In der     Zeichnung    ist     Fig.    1 ein senkrech  ter     Schnitt    -durch eine Form zur     Herstellung     eines runden Bürstenrückens;     Fig.    2 zeigt  eine Draufsicht auf den untern Teil der  Form;     Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt    durch ein     geändertes    Ausführungsbeispiel  ,der Form;     Fig.    4 ist ein senkrechter     .Schnitt     durch ein     weiteres    Ausführungsbeispiel der  Metallform;     Fig.    5 ist eine Unteransicht des       obern    Formteils nach     Fig.    4;

       Fig.        .6    zeigt  einen senkrechten Schnitt durch ein weiteres  Ausführungsbeispiel der     Metallform;        Fig.    7  ist eine Unteransicht des     obern    Teils der Me  tallform nach     Fig.    -6;     Fig.    8 zeigt eine  Draufsicht auf einen Bürstenrücken, bei dem  die Borsten eingesetzt sind;     Fig.    9 zeigt im  senkrechten Schnitt ein weiteres     Ausfüh-          rungsbeispiel    der Metallform;

       Fig.    10, ist ein  senkrechter Schnitt     durch    einen     Bürsten-          rücken,    der in der Metallform nach     Fig.    1  hergestellt ist, während     Fig.    11 diesen Bür  stenrücken in Oberansicht     darstellt.     



  Zur     Durchführung        des    Herstellungsver  fahrens der Bürstenrücken     werden        Formen     verwendet,     wie    sie in verschiedenen Ausfüh  rungsbeispielen     in        ,den        Fig.    1 bis 7 und. 9       dargestellt    sind.           Nach        Fig.    1 besteht die Metallform aus  dem Oberteil 1 und dem Unterteil 2, der die       Stifte    3, 4 trägt.

   Der Hohlraum 5 zwischen  den beiden     Formteilen    1, 2 entspricht der  Form ,des herzustellenden Bürstenrückens,  .der nach     Fig.    2 kreisrund ist. Der Rücken  könnte natürlich auch oval oder mehreckig  sein und dann müsste die Metallform 1, 2  entsprechend gestaltet sein.  



  Es sind     soviele        Stifte    3, 4 im untern       Formteil    2. angebracht, als     Borstenbüschel    im  Bürstenrücken befestigt werden sollen. Die       Stifte    3, 4 sind .so lang, dass sie bei geschlos  sener Form mit ihren Oberenden gegen die  Unterfläche ,des obern Formteils 1 anstossen.  Die Stifte 4 in den äussern Reihen sind etwas  schräg angeordnet, während die     .Stifte        B.    in  den mittleren Reihen im wesentlichen senk  recht stehen. Damit die Formteile 1, 2. genau  aufeinander passen, sind Führungsbolzen 6  an dem Oberteil 1 angebracht, die in Löcher  7 des     Unterteils    2 beim Zusammensetzen der  Form eingreifen.

    



  Zur Herstellung eines Bürstenrückens  wird in .den untern Formteil 2     das-    elastische  Material, z. B. Rohgummi, in Stücken ein  gelegt. Es     muss        soviel    Material in den Form  teil 2 gelegt werden, als notwendig ist, um  .den Hohlraum 5 vollkommen auszufüllen,  wenn der Gummi in geschmolzenem Zustand  sich befindet. Nach dem Füllen des untern  Formteils 2 mit Gummistücken wird der  obere Formteil 1 auf den Formteil 2 auf  gesetzt.

   Die     beiden    Formteile     werden    fest  zusammengepresst und gleichzeitig wird die  ganze Form starkerhitzt,     so,dass    ,der Gummi  im Hohlraum 5 schmilzt und sich gut und  gleichmässig zwischen den Stiften 3, 4 ver  teilt und den ganzen Hohlraum 5 der Form  vollkommen ausfüllt.    Die Erwärmung der     Metallform    wird so  lange fortgesetzt, bis das Vulkanisieren des  Gummis erreicht worden ist. Die Form wird  dann abgekühlt und der     Gummirücken,    wel  cher dann die Gestalt gemäss     Fig.    10, 11 hat,  aus der Form herausgenommen. Die Löcher  8 in dem Bürstenrücken werden vollkommen    gleichmässig gross sein und behalten ihre  Form bei.  



  In die Löcher 8 des Bürstenrückens     wer-          ,den    dann die     Borstenbüschel    eingeschoben  und befestigt. Dieses Befestigen kann durch  Festkleben oder durch Bindedraht erfolgen.  Werden die     Borstenbüschel    durch Kleben       befestigt,    so     muss;    natürlich     ein    im Wasser  nicht löslicher Klebstoff verwendet werden.  



  Die     Form    nach     Fig.    3     unterscheidet    sich  von der Ausführungsform nach     Fig.    1 nur  dadurch,     dass    die in dem untern Formteil 2       befestigten    Stifte 3, 4 an den Oberenden bei  9 abgesetzt sind. Bei dieser Ausgestaltung  .der Stifte werden bei der Herstellung des  Bürstenrückens in diesem die Löcher für die       Borstenbüschel    am obern Ende abgesetzt sein,  so dass die Büschel nur bis zu diesen Ab  sätzen in den Rücken eingeführt werden kön  nen.

   Die kleinen durch die Absätze 9     gebil-          -deten    Löcher     können    nach dem     Einsetzen     .der     Borstenbüschel    durch irgend welches ge  eignetes Material zugestopft werden.  



  Die     Borstenbüschel    von Bürsten werden  häufig durch Bindedrähte in dem Rücken  der Bürsten festgehalten. Diese     Bindedrähte     können auch bei     den    aus Gummi bestehen  den Bürstenrücken verwendet werden. Es       ist    zweckmässig, diese Bindedrähte nicht auf  der Oberfläche der     Bürstenrücken    liegen zu  lassen, sondern dieselben versenkt in der       Oberfläche    der Bürstenrücken anzuordnen.

    Um die Bindedrähte versenkt anzubringen,  kann die Form nach den     Fig.    4 und 5 auf  ,der Innenseite des     obern    Formteils 1 Rippen  10 besitzen, gegen die     sich,die    Oberenden der  Stifte .3, 4 beim Zusammensetzen der Form  anlegen. Diese Rippen sind nach     den        Fig.    4  und 5. kreisrund angeordnet und     sind    etwas  breiter     als-der    Durchmesser der Stifte 3, 4.  Beim Schmelzen des Gummis in der Form  werden durch die Rippen 10 Rillen in der  Oberfläche des Bürstenrückens gebildet, in  ,die die     Bindedrähte    eingelegt werden können.  



       Anstatt    die Rippen 10 als geschlossene  Kreise anzuordnen und sie breiter als die  Durchmesser der Stifte 3, 4 zu machen, kön  nen sie auch     zickzackförmig    gemäss     Fig.    7      oder auch in     Kreisabschnitten    gemäss     Fig.    8  angeordnet und, wie besonders auch     Fig.    6  zeigt, dünner als die Stifte 3, 4 gemacht  werden. Gemäss     Fig.    8 sind in die durch die  Rippen 10 gebildeten Rillen die Bindedrähte  20 hineingelegt.  



  Nach     Fig.    9     besteht    die Form ebenfalls  aus den zwei Teilen 1 und 2. Die Stifte 11,  12 sind bei dieser     Ausführungsform    nicht  fest an dem untern Formteil 2 angebracht,  sondern sie sind     verschiebbar.    Die schrägen       Stifte    12 sind an kolbenartigen Bolzen 19  befestigt, die ihrerseits ebenso wie die     Stifte     11 fest an einer Metallplatte 13 angebracht  sind. Zur Führung der Bolzen 19 und der  Stifte 11 dienen die entsprechenden Bohrun  gen im Boden des Formteils     2,.    Die Metall  platte 13 kann durch eine .Schraube 14 gegen  die Form     gedrückt    werden.

   Die Schraube 14  ist durch einen Bügel 15 geschraubt, der an  dem untern Formteil 2 befestigt ist. Die  Stifte 11, 12 sind auch bei dieser Ausfüh  rungsform der Form so lang, dass sie, wenn  die Platte 13 durch die Schraube 14 fest  gegen den untern Formteil 2     gedrückt    ist, an  die Unter-     bezw.        Innenseite    des     Formteils    1       anstossen.    Zur Herstellung des     Bürsten-          rüokens    in dieser Form nach     Fig.    9 muss die  Platte 13 fest an dem Unterteil 2 anliegen,  so     dass,    beim Schliessen der Form der obere  Formteil gegen die Oberenden der Stifte 11,  12 anstösst.

   Nachdem der Bürstenrücken       hergestellt    ist, wird die Schraube 14 in dem  Bügel 15 zurückgeschraubt,     so-dass    die Platte  13 von dem untern     Formteil    abgehoben wird.  Bei dieser Bewegung treten die Stifte 11, 12  aus, dem fertiggestellten Bürstenrücken her  aus, so.     @dass,    ,dann der Rücken leicht aus der  Form herausgenommen werden kann. Ver  möge der Elastizität des zur Herstellung des  Bürstenrückens verwendeten Materials gibt  dieses beim     Herausziehen    der schrägen Stifte  12 genügend nach, um eine     Beschädigung    des  Rückens zu vermeiden.  



  Die Borsten oder     Borstenbüschel    können  in die     Löcher    8     (Fig.    10) des     Bürstenrückens     einvulkanisiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Rücken aus elastischem Material für Borstenbürsten, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Form gebung des Rückens gleichzeitig in ihm die Löcher für die Borsten oder Borstenbüschel der Bürste hergestellt werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass die Form gebung des Bürstenrückens mit den in demselben für die Borsten bezw. Borsten büschel vorzusehenden Löchern und das Vulkanisieren des Rückens in einem ein zigen Arbeitsgang vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass. gleichzeitig mit der Formgebung ,des Rückens mit den Löchern für die Borstenbüschel auf der Rückseite des. Bürstenrückens Rillen zum.
    Einlegen der die Borstenbüsehel befesti genden Drähte gebildet werden. Verfahren nach Unteranspruch 2, da ,durch gekennzeichnet, dass die Rillen auf ,der Rückseite des Bürstenrückens grup penweise Löcher für die Borstenbüschel miteinander verbinden.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit Hilfe einer mehrteiligen Metallform (1, 2), da durch gekennzeichnet, dass in dem der end gültigen Gestaltung des- Bürstenrückens ent sprechend ausgestalteten Hohlraum (5) der Form (1, 2) von dem Boden bis zur Decke des Hohlraumes sich erstreckende Stifte (3, 4) in der Anzahl und ,der Lage von im Bürstenrücken anzubringenden Borsten bezw. Borstenbüscheln vorgesehen sind.
    UNTERANSPRüCHE Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stifte (1i, 12) im Bodenteil (2) der Form verschieb bar und ausserhalb dieses Formteils an einem verstellbaren Träger (13) befestigt sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, tla- ,durch .gekennzeichnet, dass an der Innen seite des Deckenteils (1) der Form Rippen (10) von grösserer oder geringerer Stärke als die der Stifte (3, 4) so angeordnet sind, dass die Oberenden der Stifte beim Zusammensetzen der Form gegen .die Rippen anstossen.
CH168687D 1933-06-21 1933-06-21 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem Material für Borstenbürsten. CH168687A (de)

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