CH168687A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem Material für Borstenbürsten. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem Material für Borstenbürsten.Info
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Description
verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bürstenrücken aus elastischem Material für Bor stenbürsten. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine zu seiner Durchführung verwendete Vorrichtung zur Herstellung von Bürsten rücken aus einem elastischen Material, wie .zum Beispiel Gummi, für Borstenbürsten.
Es ist der Zweck der Erfindung, bieg same Borsten-bürsten zu schaffen, die sich jeder Form des mit ihnen behandelten Gegen standes oder Körpers anpassen lassen, dabei leicht und billig herstellbar sind, ohne dass sie weniger dauerhaft oder weniger haltbar wie Bürsten sind, deren Rücken aus hartem, nicht biegsamem 3Zaterial bestehen.
Erfindungsgemäss werden während der Formgebung des Rückens gleichzeitig die Löcher für die Anbringung .der Borsten oder Borstenbüschel gebildet.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrech ter Schnitt -durch eine Form zur Herstellung eines runden Bürstenrückens; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den untern Teil der Form; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch ein geändertes Ausführungsbeispiel ,der Form; Fig. 4 ist ein senkrechter .Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Metallform; Fig. 5 ist eine Unteransicht des obern Formteils nach Fig. 4;
Fig. .6 zeigt einen senkrechten Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Metallform; Fig. 7 ist eine Unteransicht des obern Teils der Me tallform nach Fig. -6; Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf einen Bürstenrücken, bei dem die Borsten eingesetzt sind; Fig. 9 zeigt im senkrechten Schnitt ein weiteres Ausfüh- rungsbeispiel der Metallform;
Fig. 10, ist ein senkrechter Schnitt durch einen Bürsten- rücken, der in der Metallform nach Fig. 1 hergestellt ist, während Fig. 11 diesen Bür stenrücken in Oberansicht darstellt.
Zur Durchführung des Herstellungsver fahrens der Bürstenrücken werden Formen verwendet, wie sie in verschiedenen Ausfüh rungsbeispielen in ,den Fig. 1 bis 7 und. 9 dargestellt sind. Nach Fig. 1 besteht die Metallform aus dem Oberteil 1 und dem Unterteil 2, der die Stifte 3, 4 trägt.
Der Hohlraum 5 zwischen den beiden Formteilen 1, 2 entspricht der Form ,des herzustellenden Bürstenrückens, .der nach Fig. 2 kreisrund ist. Der Rücken könnte natürlich auch oval oder mehreckig sein und dann müsste die Metallform 1, 2 entsprechend gestaltet sein.
Es sind soviele Stifte 3, 4 im untern Formteil 2. angebracht, als Borstenbüschel im Bürstenrücken befestigt werden sollen. Die Stifte 3, 4 sind .so lang, dass sie bei geschlos sener Form mit ihren Oberenden gegen die Unterfläche ,des obern Formteils 1 anstossen. Die Stifte 4 in den äussern Reihen sind etwas schräg angeordnet, während die .Stifte B. in den mittleren Reihen im wesentlichen senk recht stehen. Damit die Formteile 1, 2. genau aufeinander passen, sind Führungsbolzen 6 an dem Oberteil 1 angebracht, die in Löcher 7 des Unterteils 2 beim Zusammensetzen der Form eingreifen.
Zur Herstellung eines Bürstenrückens wird in .den untern Formteil 2 das- elastische Material, z. B. Rohgummi, in Stücken ein gelegt. Es muss soviel Material in den Form teil 2 gelegt werden, als notwendig ist, um .den Hohlraum 5 vollkommen auszufüllen, wenn der Gummi in geschmolzenem Zustand sich befindet. Nach dem Füllen des untern Formteils 2 mit Gummistücken wird der obere Formteil 1 auf den Formteil 2 auf gesetzt.
Die beiden Formteile werden fest zusammengepresst und gleichzeitig wird die ganze Form starkerhitzt, so,dass ,der Gummi im Hohlraum 5 schmilzt und sich gut und gleichmässig zwischen den Stiften 3, 4 ver teilt und den ganzen Hohlraum 5 der Form vollkommen ausfüllt. Die Erwärmung der Metallform wird so lange fortgesetzt, bis das Vulkanisieren des Gummis erreicht worden ist. Die Form wird dann abgekühlt und der Gummirücken, wel cher dann die Gestalt gemäss Fig. 10, 11 hat, aus der Form herausgenommen. Die Löcher 8 in dem Bürstenrücken werden vollkommen gleichmässig gross sein und behalten ihre Form bei.
In die Löcher 8 des Bürstenrückens wer- ,den dann die Borstenbüschel eingeschoben und befestigt. Dieses Befestigen kann durch Festkleben oder durch Bindedraht erfolgen. Werden die Borstenbüschel durch Kleben befestigt, so muss; natürlich ein im Wasser nicht löslicher Klebstoff verwendet werden.
Die Form nach Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 nur dadurch, dass die in dem untern Formteil 2 befestigten Stifte 3, 4 an den Oberenden bei 9 abgesetzt sind. Bei dieser Ausgestaltung .der Stifte werden bei der Herstellung des Bürstenrückens in diesem die Löcher für die Borstenbüschel am obern Ende abgesetzt sein, so dass die Büschel nur bis zu diesen Ab sätzen in den Rücken eingeführt werden kön nen.
Die kleinen durch die Absätze 9 gebil- -deten Löcher können nach dem Einsetzen .der Borstenbüschel durch irgend welches ge eignetes Material zugestopft werden.
Die Borstenbüschel von Bürsten werden häufig durch Bindedrähte in dem Rücken der Bürsten festgehalten. Diese Bindedrähte können auch bei den aus Gummi bestehen den Bürstenrücken verwendet werden. Es ist zweckmässig, diese Bindedrähte nicht auf der Oberfläche der Bürstenrücken liegen zu lassen, sondern dieselben versenkt in der Oberfläche der Bürstenrücken anzuordnen.
Um die Bindedrähte versenkt anzubringen, kann die Form nach den Fig. 4 und 5 auf ,der Innenseite des obern Formteils 1 Rippen 10 besitzen, gegen die sich,die Oberenden der Stifte .3, 4 beim Zusammensetzen der Form anlegen. Diese Rippen sind nach den Fig. 4 und 5. kreisrund angeordnet und sind etwas breiter als-der Durchmesser der Stifte 3, 4. Beim Schmelzen des Gummis in der Form werden durch die Rippen 10 Rillen in der Oberfläche des Bürstenrückens gebildet, in ,die die Bindedrähte eingelegt werden können.
Anstatt die Rippen 10 als geschlossene Kreise anzuordnen und sie breiter als die Durchmesser der Stifte 3, 4 zu machen, kön nen sie auch zickzackförmig gemäss Fig. 7 oder auch in Kreisabschnitten gemäss Fig. 8 angeordnet und, wie besonders auch Fig. 6 zeigt, dünner als die Stifte 3, 4 gemacht werden. Gemäss Fig. 8 sind in die durch die Rippen 10 gebildeten Rillen die Bindedrähte 20 hineingelegt.
Nach Fig. 9 besteht die Form ebenfalls aus den zwei Teilen 1 und 2. Die Stifte 11, 12 sind bei dieser Ausführungsform nicht fest an dem untern Formteil 2 angebracht, sondern sie sind verschiebbar. Die schrägen Stifte 12 sind an kolbenartigen Bolzen 19 befestigt, die ihrerseits ebenso wie die Stifte 11 fest an einer Metallplatte 13 angebracht sind. Zur Führung der Bolzen 19 und der Stifte 11 dienen die entsprechenden Bohrun gen im Boden des Formteils 2,. Die Metall platte 13 kann durch eine .Schraube 14 gegen die Form gedrückt werden.
Die Schraube 14 ist durch einen Bügel 15 geschraubt, der an dem untern Formteil 2 befestigt ist. Die Stifte 11, 12 sind auch bei dieser Ausfüh rungsform der Form so lang, dass sie, wenn die Platte 13 durch die Schraube 14 fest gegen den untern Formteil 2 gedrückt ist, an die Unter- bezw. Innenseite des Formteils 1 anstossen. Zur Herstellung des Bürsten- rüokens in dieser Form nach Fig. 9 muss die Platte 13 fest an dem Unterteil 2 anliegen, so dass, beim Schliessen der Form der obere Formteil gegen die Oberenden der Stifte 11, 12 anstösst.
Nachdem der Bürstenrücken hergestellt ist, wird die Schraube 14 in dem Bügel 15 zurückgeschraubt, so-dass die Platte 13 von dem untern Formteil abgehoben wird. Bei dieser Bewegung treten die Stifte 11, 12 aus, dem fertiggestellten Bürstenrücken her aus, so. @dass, ,dann der Rücken leicht aus der Form herausgenommen werden kann. Ver möge der Elastizität des zur Herstellung des Bürstenrückens verwendeten Materials gibt dieses beim Herausziehen der schrägen Stifte 12 genügend nach, um eine Beschädigung des Rückens zu vermeiden.
Die Borsten oder Borstenbüschel können in die Löcher 8 (Fig. 10) des Bürstenrückens einvulkanisiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Rücken aus elastischem Material für Borstenbürsten, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Form gebung des Rückens gleichzeitig in ihm die Löcher für die Borsten oder Borstenbüschel der Bürste hergestellt werden. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass die Form gebung des Bürstenrückens mit den in demselben für die Borsten bezw. Borsten büschel vorzusehenden Löchern und das Vulkanisieren des Rückens in einem ein zigen Arbeitsgang vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass. gleichzeitig mit der Formgebung ,des Rückens mit den Löchern für die Borstenbüschel auf der Rückseite des. Bürstenrückens Rillen zum.Einlegen der die Borstenbüsehel befesti genden Drähte gebildet werden. Verfahren nach Unteranspruch 2, da ,durch gekennzeichnet, dass die Rillen auf ,der Rückseite des Bürstenrückens grup penweise Löcher für die Borstenbüschel miteinander verbinden.PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit Hilfe einer mehrteiligen Metallform (1, 2), da durch gekennzeichnet, dass in dem der end gültigen Gestaltung des- Bürstenrückens ent sprechend ausgestalteten Hohlraum (5) der Form (1, 2) von dem Boden bis zur Decke des Hohlraumes sich erstreckende Stifte (3, 4) in der Anzahl und ,der Lage von im Bürstenrücken anzubringenden Borsten bezw. Borstenbüscheln vorgesehen sind.UNTERANSPRüCHE Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stifte (1i, 12) im Bodenteil (2) der Form verschieb bar und ausserhalb dieses Formteils an einem verstellbaren Träger (13) befestigt sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch II, tla- ,durch .gekennzeichnet, dass an der Innen seite des Deckenteils (1) der Form Rippen (10) von grösserer oder geringerer Stärke als die der Stifte (3, 4) so angeordnet sind, dass die Oberenden der Stifte beim Zusammensetzen der Form gegen .die Rippen anstossen.
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