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CH165340A - Einrichtung zum Vorführen von zu mindestens einem Bildband vereinigten Werbedarstellungen. - Google Patents

Einrichtung zum Vorführen von zu mindestens einem Bildband vereinigten Werbedarstellungen.

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Publication number
CH165340A
CH165340A CH165340DA CH165340A CH 165340 A CH165340 A CH 165340A CH 165340D A CH165340D A CH 165340DA CH 165340 A CH165340 A CH 165340A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tape
winding roll
rails
winding
foils
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rapid A G
Original Assignee
Rapid A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rapid A G filed Critical Rapid A G
Publication of CH165340A publication Critical patent/CH165340A/de

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/18Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being carried by belts, chains, or the like other than endless
    • G09F11/22Electric control therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description


  Einrichtung zum Vorführen von zu mindestens einem Bildband vereinigten  Werbedarstellungen.    Die Erfindung betrifft eine     Einrichtung     zum Vorführen von zu     mindestens    einem  Bildband vereinigten Werbedarstellungen  auf dünnen Folien, bei welcher das Bildband  an einer Schauöffnung vorbeigeführt wird, in  dem es über von einem Motor aus über ein- und  ausrückbare Kupplungen antreibbare Wickel  rollen läuft und abwechselnd auf die eine  oder andere der Rollen auf- bezw. davon abge  wickelt wird, wobei durch einen Umschalter;  der von einem durch die Wickellagen des  Bandes in seiner Lage zurückgehaltenen und  nach Abwickeln des Bandes sich nach aussen  bewegenden Organ aus betätigt wird, die  Umkehr der Drehrichtung des Antriebs  motors bewirkt wird.  



  Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen  ein flexibles, reissfestes Band verwendet wird,  auf dessen einer Seite die Werbedarstellun  gen oder Reklamen befestigt sind. Ein be  sonderes reissfestes flexibles Band ist hierbei  erforderlich, um die bei dieser bekannten    Einrichtung auftretenden grossen Zugbean  spruchungen aufzunehmen.

   Auf dem Band  sind zur Trennung der     Werbedarstellungen     Stäbe befestigt, die einen     Abstellschalter    be  tätigen, -der bei seiner Drehung Kontakt  federn     auseinanderspreizt.    Ausser dieser  einen beträchtlichen Zug auf das, Band ver  ursachenden Tätigkeit wird der Umschalter  .dadurch betätigt,     dass    der aus der Wickel  rolle sich nach aussen bewegende Teil den       Umschalterhebel    in eine andere Lage ver  drängt.

   Die auf diesen Teil wirkende Feder  kraft der Wickelrolle muss erheblich stärker  sein als der Widerstand des     Umschalters,    und  diese Federkraft muss beim Aufrollen des  Bildbandes     überwunden        werden,        was    nur  durch einen     entsprechend        starken    Zug des  Bandes geschehen kann.     Überdies-    erfordert  das vertikale Verschiebender bei dieser Ein  richtung vorhandenen Kupplungshülse .durch  einen in einem Schrägschlitz gleitenden Stift  einen grösseren Kraftaufwand, der sich wie  derum als Zug im     Bildband    geltend macht.

        Bei dieser Kupplungseinrichtung liegt er  fahrungsgemäss zudem die Möglichkeit sehr  nahe, dass der Vertikalschub zuweilen nicht  völlig ausreichend eintritt bezw. die Gefahr,  dass die Kupplungshülse im gleichzeitigen  Kontakt mit beiden     feststehenden    Kupp  lungsteilen     stecken    bleibt, wodurch entweder  ein Zerreissen des Bildbandes, oder aber ein  Unterbruch in der Bildbandbewegung und  auf alle Fälle eine Betriebsstörung     erfolgt-          Gemäss    vorliegender Erfindung wird jeder  grössere Zug auf das Bildband dadurch ver  mieden, dass der Antrieb jeder Wickelrolle  ein mit dem verschiebbaren Teil der Kupp  lung     verbundenes    Schraubenrad aufweist,

   das  mit einem vom Motor angetriebenen Schrau  benrad zusammenwirkt, wobei die Zähne der  zusammenarbeitenden Schraubenräder zuein  ander entgegengesetzt schräg stehen, damit  :durch den Achsialschub bei einer     Drehrich-          tungsänderung    die eine Kupplung langsam       eingeschaltet        und    die andere ausgeschaltet  wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes, bei welchem ein einziger,     rever-          sierbarer    Elektromotor zum Antrieb der  Wickelrollen verwendet wird, ist auf bei  liegender     Zeichnung    dargestellt, in welcher  Fig. 1 die Einrichtung in Vorderansicht  zeigt mit geöffneten Deckeln;  Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach  Linie II-II in Fig. 1 bei Durchleuchtung  des Bildbandes mit direktem Licht;  Fig. 3, 4 und 5 zeigen Einzelheiten des  Getriebes;  Fig. 6 zeigt eine Einzelheit zum     Reversie-          ren    des Motors;  Fig. 7 und 8 zeigen in grösserem Massstab  in Ansicht bezw. im teilweisen Längsschnitt  eine Wickelrolle;  Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie IX IX  in Fig. 8;

    Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie X-X  in Fig. 8;  Fig. 11 ist ein Fig. 10 entsprechender       Schnitt    durch die Wickelrolle mit ihren Tei  len in einer andern Wirkungsstellung;  Fig. 12 bis 15 zeigen Einzelheiten der    Verbindung von einzelnen Folien zu dem  Bildband.  



  Die dargestellte Einrichtung weist ein  Gestell in Gestalt eines viereokigen Rahmens  1 auf, der vorne durch eine mittelst Schar  nieren mit ihm verbundene Türe 2, welche  die Schauöffnung 3 besitzt und hinten durch  eine     mittelst    Scharnieren mit ihm verbundene  Türe 4 abgeschlossen ist. Seitlich am Gestell  1 sind zwei Kästen 5 und 6 angeschlossen,  welche ebenfalls durch Türen 7 bezw. 8 ab  schliessbar sind. Im Rahmen 1 sind die bei  den Wickelrollen 9 bezw. 10 übereinander  und drehbar gelagert, auf welche das nicht  reissfeste Bildband 11 abwechselnd auf- bezw.  davon abgewickelt wird. Letzteres läuft über  Führungsrollen 12 sowie über eine nicht näher  dargestellte Führung hinter der Schauöff  nung 8 vorbei.

   Um eine Durchleuchtung der  das Bildband bildenden Folien mit den  Werbedarstellungen zu ermöglichen, sind in  der hintern Türe 4 Soffittenlampen 13 ange  ordnet. Hinter der Türe 4 mit den Soffitten  lampen befindet sich eine     reflektierende     Wand 1:3'.  



  Zum Antrieb der Wickelrollen 9     bezw.     10     ist    ein im Kasten 5 untergebrachter,       reversierbarer    Elektromotor 14 vorgesehen,  an welchen ein     Reduktionsgetriebe    15 ange  baut ist. Auf der Welle 16 des     Reduktions-          getriebes    sitzt ein Kegelrad 17, das. mit einem  Kegelrad 18 auf einem im Gestell 1 gelager  ten kurzen Wellenstück 19 kämmt.

   Auf letz  terem ist ein Schraubenrad 2:0 und ein Ket  tenrad 21 befestigt (Fix. 1 und 4); mit :dem  Schraubenrad 201 ist ein     Schraubenrad    22 im  Eingriff,     :das    auf :dem axial verschiebbaren  Teil 28 einer     Klauenkupplung    festsitzt;

   der  andere Teil 24 der     Klauenkupplung    ist auf  :der     Achse    25 der     obern    Wickelrolle 9     be-          festigt.    In ähnlicher Weise ist, wie in     Fig.    5  gezeigt, auf der Achse 26 der     untern    Wickel  rolle 10 ein Teil 27 einer     Klauenkupplung     fest und ein Teil. 28 der letzteren     achsial    ver  schiebbar und auf letzterem ist ein Schrau  benrad 29 befestigt.

       32it    dem Schraubenrad  29 ist ein     .Schraubenrad    30, das mit einer  kurzen     Welle   <B>31</B> verbunden ist, im Eingriff      und ein Kettenrad 32 sitzt auf der Welle 31  und ist über eine Kette 33 (Fig. 3) mit dem  Kettenrad 21 in Wirkungsverbindung. Die  Neigung der Zähne der miteinander kämmen  den Schraubenräder ist beim Antrieb für die  obere Welle (Fig. 4) entgegengesetzt zu der  jenigen der Schraubenräder des Antriebes für  die untere Welle (Fig. 5).

   Dadurch wird er  reicht, dass infolge des Achsialschubes, bei  der Änderung der Drehungsrichtung des An  triebsmotors die eine Klauenkupplung einge  rückt und die andere ausgerückt wird, und  zwar so,     dass    jeweils die Wickelrolle, auf  welche das Bildband aufgewiekelt wird, vom  Motor aus angetrieben wird, während die  Kupplung der andern Wickelrolle ausge  schaltet ist; zweckmässig wird die nicht an  getriebene Wickelrolle, von welcher das  Bildband sich abwickelt, durch nicht gezeigte  Mittel leicht gebremst.  



  Das Reversieren des Antriebsmotors er  folgt durch Polumschaltung, zu welchem  Zweck der Schalter 34 (Fig. 1) vorgesehen  ist, der durch einen Hebel 35 betätigt wird.  Die Betätigung des Schalters 34 im Augen  blick, wenn das Bildband von der einen  Wickelrolle ganz abgewickelt ist, erfolgt  durch folgende Massnahmen: Wie in den  Fig. 9 bis 11 gezeigt, ist ein Teil 36 des  Mantels 3 7 der Wickelrolle 9 bezw. 10 als  Klappe bei 38 gelenkig mit letzterem verbun  den. Auf der Innenseite des Mantelteils 36  ist ein nach einwärts ragendes Glied 39 fest  geschraubt, das in der Umfangsrichtung  einen Fortsatz 40 trägt, der als Anschlag       gegen    den     Mantel    anliegt, wenn die Klappe  36 nach aussen bewegt wird, wie in Fig. l1  angedeutet.

   Das Glied 39 wirkt mit dem  einen Arm 41 eines Winkelhebels zusammen,  der unter der Wirkung einer Feder 42 steht,  welche bestrebt ist, den Arm 41 nach aus  wärts zu pressen in die in Fig. 8 strichpunk  tiert angedeutete Stellung und dadurch die  Klappe 36 nach aussen zu bewegen. Am an  dern Arm 43 des Winkelhebels ist eine  Stange 44 angelenkt, deren Ende durch die  Stirnwand 45 der Wickelrolle hindurchtritt  und als Mitnehmer in bezug auf ein lose    drehbar gelagertes Segment 46 wirkt. Über  das Segment 46 der obern Wickelrolle und  über das Segment 4 7 der     untern    Wickelrolle  führt ein Zugorgan 48 bezw. 49, welche Zug  organe an einen geschlossenen Bügel 50 an  geschlossen sind (Fig. 6), welcher mit dem  Ende des Schalterhebels 35 gelenkig verbun  den ist.  



  Durch die Wickellagen des Filmbandes  auf den Wickelrollen wird die Klappe 36  nach, einwärts gedrückt (Fig. 10), wodurch  das Ende der Stange 44 aus dem Wirkungs  bereich mit dem     Segment    46 zurückgezogen  wird. Sobald das.     Bildband    von einer Wickel  rolle     soweit    abgewickelt ist,     dass    es. die       Klappe    36 nicht mehr deckt, so wird     letztere     unter Wirkung der Feder 42 nach aussen ge  drückt, das Ende der Stange 44     tritt    über  die Stirnseite der Wickelrolle     hinaus    und       trifft    bei der Weiterdrehung .der letzteren.

    wie in     Fig.    9 angedeutet,     auf    das Segment  46 auf, verdreht letzteres und übt dadurch       einen    Zug über das Zugorgan 48 auf den  Bügel 50 aus und     verstellt        :den,    Hebel 35 und  .dadurch     ,den        Schalter        :34,    wodurch der Motor  umgepolt     wird    und im entgegengesetzten  Sinne zu drehen beginnt.

   Dabei wird nun  infolge der Schräge der Zähne der Schrau  benräder 20     bezw.    30 die vorher wirksame       Klauenkupplung    23, 24     ausgeschaltet    und  die     unwirksame        Klauenkupplung    2.7, 2:8 ein  geschaltet und     nun    die Wickelrolle, von wel  cher das Bildband sich abgewickelt hat im       umgekehrten    Drehsinn angetrieben, so     da-ss     sich das Bildband jetzt auf ihr aufwickelt.

    Das Umschalten des Motors und :des Getrie  bes zum     Antrieb    der andern Wickelrolle er-     _     folgt so vollkommen     automatisch,    sobald     .das     Bildband von einer Walze sich     abgewickelt     hat.  



       Neben,    der maximalen     Ausschaltung    der       Zugbeanspruchung    des     Bildbandes    gewährt  die     vorbeschriebene        Einrichtung    den weiteren  betriebstechnisch wichtigen     Vorteil,    dass sie  eine wesentliche Schonung des.     Motors.    ermög  licht:

   Während nach eingetretener.     Pol-          umsohaltung    das     Bildband    zunächst ruhig  stehen bleibt, muss der in anderer Richtung      anlaufende     Motor    vorerst nur das wenig  Kraft beanspruchende, horizontale Verschie  ben der leerlaufenden Kupplung (des beweg  lichen Kupplungsteils) bewältigen, so dass  ihm Zeit gegeben ist, die normale Touren  höhe wieder zu erreichen, bevor der Motor  die Kraft aufzubringen hat, das Wiederauf  rollen des (abgebremsten) Bildbandes auf die  leere bezw. geöffnete Bildbandrolle zu be  werkstelligen.  



  Mit 51 sind Sicherungen für den Motor  bezeichnet. Um eine übermässige Erwärmung  des Bildbandes zu verhüten sind die obern  und untern Wände des Gestelles 1     mit    Luft  löchern 52 versehen. Die     Soffittenlampen    18  sind soweit in der Türe 4 zurückgesetzt, dass  der Grossteil der entwickelten Wärme nach  oben abströmen kann, auch die Löcher 54 in  der Türe tragen zur Erhöhung der Zirkula  tion der     Warmluft    bei.  



  Das Bildband 11 besteht aus nicht reiss  festen einzelnen Folien 55, welche zweck  mässig derart miteinander verbunden sind,  dass die Folienenden sich sowohl in, der Be  wegungsrichtung, als auch senkrecht zu der  selben bewegen können, damit die beim  Auf- und Abwickeln infolge der     Tensions-          sehwänkungen    des Materials, sowie der ver  schiedenen Krümmungsradien der aufge  wickelten Lagen sich ergebenden Verschie  bungen frei     auswirken    können. Zu     diesem     Zweck sind die quer zur Bewegungsrichtung  liegenden Ränder der Folien in Metallschie  nen eingeklemmt, die aus dünnem, der Länge  nach gefaltetem Stahlband bestehen, so dass  zwei übereinander gefaltete Teile 56 und 57  gebildet werden (Fig. 14).

   Die Enden der  Schienen weisen Einkerbungen 58 auf, in  welche Laschen 59 eingelegt sind, die aus  zwei durch ein Scharnier 60 gelenkig mitein  ander verbundenen Ösen bestehen. Die Ösen  werden über die Endender Schienen gestreift,  wie in Fig. 18 angedeutet, und dann in die  Einkerbungen eingelegt. Jede Schiene kann  sich in der Öse um mindestens die Tiefe der       Einkerbung    in der     Bewegungsrichtung    ver  schieben; auch eine Verschiebung der benach-    barten Schienen zueinander und quer zur  Bewegungsrichtung ist ohne weiteres mög  lich, indem sich die Laschen schräg stellen.  Ausserdem ermöglicht das Scharnier 60 eine  Anpassung der Verbindung an die Krüm  mung der verschiedenen aufgewickelten  Lagen.

   In Fig. 14 sind die Dicken von Schie  nen und     Laschen    der Deutlichkeit halber  übertrieben gezeichnet, in Wirklichkeit sind  dieselben nur wenig stärker als die Folien  des Bildbandes, so dass sie sehr wenig beim  Aufwickeln auftragen und den     runden          Querschnitt    der Wickellagen stören.

   Die Be  festigung der     ersten.    und letzten Folien des       Bildbandes    an den beiden Wickelrollen ge  schieht auf ähnliche Weise, die Öse 59'     (Fig.     7) befindet sich am Ende     eines    auf der     Wik-          kelrolle    befestigten     dünnen    Metallstreifens  61, die     Schienenenden    werden in die Ösen 59'  eingeschoben.  



  Um ein -     unerwünschtes        Austreten        der     Ösen aus den Einkerbungen 58 zu vermeiden,  können an Stelle derselben     Aussparungen    58',  wie in     Fig.   <B>15</B> dargestellt, vorgesehen sein.  Zum gleichen Zweck können die Ösen auch  federnd die Schienen     umfassen    und sich so  in ihrer Lage sichern.

   Bei verhältnismässig  breiten Bildbändern kann ausser den beiden  äussern Laschen 59 auch noch eine in der  Längsmitte der Schienen 56, 57 angeordnet  sein, wobei an Stelle :der Ösen zum Beispiel  zwei durch ein Scharnier gelenkig     miteinan-          dar    verbundene flache Haken vorgesehen  sind, die in     rechtee-1,ige    Löcher in den Schie  nen     eingehängt    werden. Es könnte auch ein  Stoffband durch die Löcher     benachbarter          Schienen    gezogen sein.

   Anderseits können  mehrere Einkerbungen in jedem     Endteil    der  Schienen vorgesehen sein, um     mit    der gleichen  Einrichtung Bildbänder von verschiedener  Breite vorführen zu können. Bei     schmäleren     Folien: werden dann .die     Laschen        in    die     innern     Einkerbungen     eingelegt        und    bei breiteren  Folien in die     äussern        Einkerbungen,    damit  die Verbindung der Schienen     miteinander     möglichst nahe an den Seitenkanten der  Folien erfolgt.

   Für diesen Fall können seit  lich der Schauöffnungen verstellbare Blenden      vorgesehen sein, um die Schauöffnung der je  weiligen Breite des Bildbandes anzupassen.  



  Die Schienen können irgend ein Profil       besitzen,    für Folien in Plakatformat könnte  zum Beispiel halbrundes Profil verwendet  werden, um die nötige Steifheit zu erhalten.  



       Die    in die Schienen einzulegenden Ränder  der Folien können auch umgefalzt sein;  ferner kann in diesen Falz eine Einlage aus  irgend einem Material eingebracht werden,  damit eine bessere Klemmwirkung in den  Schienen erzeugt wird.  



  Diese Befestigung der Folien ermöglicht  ein bequemes und rasches Auswechseln belie  biger Folien des Wickelbandes oder des gan  zen Bandes. Durch einfaches Zusammenpres  sen der gefalteten Teile der Schienen wird  der Rand der Folie fest und unverrückbar  gehalten.  



  Als Material für die Bildfolien kann jedes  schmiegsame transparente Folienmaterial in  klusive Stoffgewebe dienen; zweckmässig  wird ein dünner, nicht explosiver Zellulose  film gewählt, der glasklar durchsichtig oder  milchglasartig transparent sein kann und auf  welchem die Werbedarstellung en durch  irgendein graphisches oder photographisches  Reproduktionsverfahren angebracht sein kön  nen. Durch diese Wahl des Filmmaterials       und    der Verbindungsmittel zwischen den  Folien lassen sich eine sehr grosse Anzahl von  einzelnen zu einem Bildband     vereinigten     Folien in einem verhältnismässig kleinen  Apparat vorführen.  



  Im vorstehend beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel werden beide Wickelrollen  durch ein und denselben     Antriebsmotor    be  tätigt, und zwar ist der Antriebsmotor und das  Getriebe seitlich vom Bildband angeordnet. Der  Motor kann ebensowohl auch oberhalb oder  unterhalb des Bildbandes angeordnet sein; letz  teres braucht sich nicht in senkrechter Rich  tung zu bewegen, sondern kann sich nötigen  falls in horizontaler Richtung bewegen.

   An  statt die Bewegung des Bildbandes konti  nuierlich zu gestalten, könnte dieselbe auch  intermittierend vor sich gehen, wobei zum       Beispiel    eine in das Getriebe     eingebaute    Kon-         taktscheibe    die Bewegung des     Bildbandes     nach Fortschreiten um eine     Folienlänge        un-          terbrechen    und nach einer     gewissen    Zeit wie  der einschalten würde.  



  Die     Einrichtung    kann auch doppelseitig       gebaut    sein, wobei zwei Bildbänder und vier  Wickelrollen vorhanden sind, welche von  einem einzigen     Motor    aus     betätigt    werden  können, wobei ein einziger     Polumschalter     oder ein Polumschalter für jedes Band vor  g     o        esehen        sein        kann.        Es        ist        auch        .der        Falldenk-          bar,

      dass eine ganze Anzahl von Bildbändern  nebeneinander von einem     einzigen    Antriebs  motor aus angetrieben werden. Schliesslich  kann auch anstatt eines     reversierbaren    ein  zigen Antriebsmotors für den Antrieb jeder  Wickelrolle ein besonderer Motor verwendet       werden    unter Beibehaltung der Schrauben  räder und Kupplungen, wobei die Motoren  in zueinander entgegengesetztem Drehsinn  laufen. An Stelle     des    Polumschalters genügt  ein einfacher Umschalter, welcher jeweils  nach Ablauf des Bildbandes .den     einen    Motor  aus-     und,den    andern einschaltet.  



  Ausser der automatischen Umschaltung  können noch weitere Schaltmittel vorgesehen  sein, um     beispielsweise    den     Lauf        .des    Bild  bandes in einem gewünschten Zeitpunkt zu  unterbrechen und ein Bild für     längero    Be  trachtung stillstehen zu lassen;

       ausserdem     können     Mittel    vorgesehen sein, um den     Polum-          schalter    oder den     Umschalter    auch vor Ab  lauf des Bildbandes willkürlich zu beeinflus  sen und eine     vorzeitige    Umkehr der     Bewe-          gungsrichtung    :des Bandes, zu erzielen.  



       Anstatt        ,das,    Bildband direkt durch hinter  ihm angeordnete Lampen zu durchleuchten,  könnte es auch indirekt durch seitlich oder  aber-     bezw.        unterhalb    des Bandes angeord  nete Lampen indirekt     beleuchtet    oder :durch  leuchtet     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCR: Einrichtung zum Vorführen von auswech selbar zu mindestens einem Bildband ver einigten Werbedarstellungen auf dünnen Folien, bei welcher das, Bildband an einer Schauöffnung vorbeigeführt wird, indem es über von einem Motor aus über ein- und ausrückbare Kupplungen antreibbare Wickelrollen läuft und abweckselnd auf die eine oder andere der Rollen auf- bezw. davon abgewickelt wird, wobei durch einen Umschalter, der von einem durch die Wickellagen des Bandes in sei ner Lage zurückgehaltenen und nach Ab wickeln des Bandes sich nach aussen bewegen den Organ aus betätigt wird,
    die Umkehr der Drehrichtung des Antriebsmotors bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der An trieb jeder Wickelrolle ein mit dem ver schiebbaren Teil der Kupplung verbundenes Schraubenrad aufweist, das mit einem vom Motor angetriebenen Schraubenrad zusam menwirkt, wobei die Zähne der zusammen arbeitenden Schraubenräder zueinander ent gegengesetzt schräg stehen, damit durch den Achsialschub bei einer Drehrichtungsände rung die eine Kupplung langsam eingeschal tet und die andere ausgeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil des Mantels jeder Wickelrolle gelenkig mit dem übrigen Teil verbunden ist und unter der Einwirkung einer ihn nach aussen drüokenden Feder steht, während der an gelenkte Umfangsteil auf einen Winkel hebel wirkt, an welchem eine bei nach aussen gedrücktem 1[lmfangsteil über die eine Stirnseite der Wickelrolle vor stehende, als Mitnehmerorgan wirkende Stange angelenkt ist, welche in dieser Lage auf ein neben -der Stirnseite jeder Wickelrolle lose drehbar gelagerte Seg ment einwirkt,
    wobei die beiden Segmente mittelst eines Zugorganes den Umschalter betätigen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bildband aus einzelnen Folien zusammengesetzt ist und zur Verbindung der einzelnen Folien, Metallschienen verwendet sind, welche ihrer Länge nach gefaltet sind, wobei in den so gebildeten Falz ein Rand der Bild folie eingeklemmt ist, während die Metall- schienen zweier benachbarter Folien durch über die Enden der Schienen geschobene,
    aus zwei gelenkig miteinander verbun denen Teilen bestehenden Laschen in der Längs- und Querriehtung des Bandes nachgiebig miteinander verbunden sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und LTn- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass -die Enden der Schienen Einkerbungen aufweisen, in welche die Laschen eingelegt sind.
CH165340D 1934-05-30 1931-10-14 Einrichtung zum Vorführen von zu mindestens einem Bildband vereinigten Werbedarstellungen. CH165340A (de)

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CH165340D CH165340A (de) 1934-05-30 1931-10-14 Einrichtung zum Vorführen von zu mindestens einem Bildband vereinigten Werbedarstellungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4100673A1 (de) * 1991-01-11 1992-07-23 Ernst Lehrl Verfahren zur erzielung gleichmaessiger fugenfaerbungen beim verlegen von keramikplatten

Cited By (1)

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