Verdeck für Kraftwagen. Vorliegende Erfindung hat ein Verdeck für Kraftwagen zum Gegenstand, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass die durch einen Mittellängsträger in zwei Hälften ge teilte Decke von den beiden Wagenlängssei ten her gegen den Mittelträger hin zusam- menfaltbar ist.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und Detailvarianten dar.
Die Fig. 1 bis 9 beziehen sich auf eine Grundform, während die übrigen Figuren Varianten betreffen.
Es ist: Fig. 1. ein Grundriss des Verdeckes, bei weggenommener Decke, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie II-II in Fig. 1 bei zur Hälfte ausgestrecktem und zur Hälfte zusammengefaltetem Verdeck, Fig. 3 und 4 Schnitt und Draufsicht der Führung eines Verdeckseitenträgers, Fig. 5 und 6 Schnitt und Draufsicht der Führung einer Stützstange für die Decke; Fig. 7, 8 und 9 sind Einzelheiten - von Gelenkverbindungen von Zug- und Druck stangen für das Öffnen und Schliessen des Verdeckes; Fig. 10 und 10a sind andere Ausfüh rungsformen der Führung nach Fig. ä und 4; Fig. 11 ist ein Längsschnitt einer Ver riegelung eines. Seitenlängsträgers.
Nach Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind die beiden Stirnwände 1 und 2 des Karosserie kastens durch einen Mittellängsträger 4 mit einander fest verbunden. Die aus zwei ge trennten Hälften bestehende Verdeckdecke 5 ist sowohl an diesem Mittellängsträger, als auch an den beiden Seitenlängsträgern 6 an geschlossen und überdeckt bei geschlossenem Verdeck lose die beiden Stirnwandoberränder, an welchen die übrige nicht gezeigte Decke befestigt ist.
Die Seitenlängsträger sind an ihren Enden auf den Stirnwänden verschieb bar gelagert, indem klauenförmig abgebo gene, an den Seitenlängsträgern ange schraubte Schienen 7 ,durch Schlitze 8 der Querträger la und 2a hindurch unter an den genannten Querträgern befestigte Winkel eisen 9 greifen (Fig. 1, '3, 4). Um eine gleichmässige Faltung des Verdeckes zu be wirken, sind ausser :diesen Seitenlängsträgern auch Stützstangen 10 für die Decke auf den Stirnwänden verschiebbar gelagert.
Diese Stangen greifen auch mit ihren klauenförmi- gen Enden 11 über und unter die gleichen Winkeleisen 9 wie die Schienen 7 (Fig. 5 und 6). Die Stangen<B>10</B> sind ausserdem an zwei Stellen durch nach oben ausknickbare Ge lenkstangen 12 einerseits mit dem Mittel längsträger und anderseits je mit einem .der Seitenträger verbunden (siehe Ruch Fig. 9).
Um die Seitenträger gegen :den Mittel träger ziehen zu können, ist in jeder Ver deckhälfte eine mit Handgriff 13 versehene Zug- und Druckstange 14 durch Stangen 15 sowohl mit dem Mittelträger, als auch mit dem Seitenträger verbunden. Der Handgriff ragt :durch einen Schlitz 1' in der Stirnwand 1 in en Führerraum hinein, so dass das Öff nen und Schliessen des Verdeckes vom Füh rersitz aus durch Druck oder Zug auf :den Griff besorgt werden kann, wobei die Stange 14 im Schlitz 1.' sich gegen den Mittelträger 4 verschieben kann.
Es kann aber auch jeder Einsteigende :durch einen Druck gegen den Seitenlängsträger :diesen zurückstossen, bis er seinen Sitz eingenommen hat ohne den Füh rer in Anspruch nehmen zu müssen. Nach Fig. 1 sind am Mittelträger Haken 2'7 vorge sehen, welche in: an den Seitenlängsträgern 6 angebrachte Ösen 2;6 bei offenem Verdeck, das heisst zusammengefalteter Decke von Hand eingehängt werden können, um diese Seitenlängsträger zu verriegeln.
Um das Verdeck auch in geschlossener Stellung zu verriegeln und gleichzeitig zu verspannen, ist :die in Fig. 7 und 8 darge- stellte Vorrichtung vorgesehen. Die Zug und Druckstange 14 besitzt nahe der vordern Stirnwand 1 einen gabelförmigen nach -unten gerichteten Ansatz 28, in welchen bei ge schlossenem Verdeck eine an :der Stirnwand angelenkte Mutterschraube 2.9 so eingehängt werden kann, dass beim Anziehen der Mutter 30! die Stange gegen :die Stirnwand angezogen und dadurch die Seitenlängsträger 6 fest ge gen die Seitenwände des Wagens gepresst werden.
Statt die Führung des Seitenlängsträgers, wie beschrieben nach Fig. 3 und 4 auszufüh ren, könnte diese Führung auch gemäss Fig. 10 oder<B>10,1</B> bewirkt werden.
Nach Fig. 10 geschieht die Führung des Seitenlängsträgers G wiederum durch eine klauenförmige Schiene 7, welche aber am Ende der Klaue einen Drehstift 16 mit Lauf rolle 17 trägt. Nach Fig. 10a ist die Laufrolle durch eine Kugel 18 ersetzt, welche zwischen zwei von der klauenförmig abgebogenen Schiene 7 herabhängenden Lappen gehalten ist. Um den Rollen 17 bezw. den Kugeln 18 eine ebene Laufbahn zu verschaffen, ist ein U-förmiges Profileisen 9a vorgesehen, in wel chem die Rollen bezw. Kugeln laufen.
Um die Läugsseitenträger mit den Klauen 11 in die Schlitze 8 einzuführen und bei Be darf wieder herausnehmen zu können, be sitzen die Schlitze 8 an ihren Enden entspre chende Eiweiterungen 19' (Fig. 1).
In Fig. 11 ist auch eine selbsttätige Ver riegelung der Seitenlängsträger bei geschlos senem Verdeck dargestellt.
An den zwei Enden der Seitenlängsträger 6 sind Federklinken 20 eingebaut, welche in .der äussersten Stellung des Längsträgers in Aussparungen 21 in den Wagenstirnwänden eingreifen. Diese Klinken sind .durch ein Ge stänge 22 verbunden und können mittelst eines Handgriffes 23 vom Führersitz aus gleichzeitig bedient -werden. Ausserdem aber ist ein .durch einen Druckknopf 24 zu betä tigender in dem Seitenlängsträger drehbar gelagerter Winkelhebel 25 in das, Gestänge 22 eingebaut, so dass, wenn die einsteigende Person -das Verdeck zuriieksehieben will,
sie durch einen Druch -auf den Knopf 24 -den Träger entriegeln kann.
Ähnliche Aussparungen 21 können in den Wänden 1 und 2. nahe dem Mittelträger 4 vorgesehen sein, um :den Seitenlängsträger 6 mit Hilfe !der Federklinken<B>20'</B> auch in der Stellung zu verriegeln, bei welcher ,das Ver deck offen, das heisst zusammengefaltet -ist.
Wie in den Fig. 10 und 10a für den vor deren Querträger 1a gezeigt ist, bilden die Querträger der Stirnwände zwischen den Führungsschienen 9a für die Seitenlängs träger und dem Anschlussblech 31 Längsrin nen 32, in welche an den diese Pinnen über deckenden Deckenrändern befestigte Schie nen 33 eingreifen. Diese bilden den seitlichen Halt der Deckenränder und legen sich bei .der Faltung den Faltungen des Verdeckes ent sprechend zusammen. Diese Schienen bilden bei geschlossenem Verdeck den Abschluss zwischen dem Verdeck und dem Wagenin nern gegen Regen und Zugwind, an der vor- rlern und hintern Seite des Verdeckes.
Roof for motor vehicles. The subject of the present invention is a convertible top for motor vehicles, which is characterized in that the roof, which is divided into two halves by a central longitudinal beam, can be folded up from the two longitudinal sides of the vehicle towards the central beam.
The accompanying drawing represents an exemplary embodiment of the subject matter of the invention and detailed variants.
FIGS. 1 to 9 relate to a basic form, while the remaining figures relate to variants.
It is: FIG. 1 a plan view of the top with the cover removed, FIG. 2 a cross section along line II-II in FIG. 1 with the top half extended and half folded, FIGS. 3 and 4 section and plan view of the guide a convertible top side support, FIGS. 5 and 6 section and plan view of the guide of a support rod for the ceiling; 7, 8 and 9 are details - of articulated connections of pull and push rods for opening and closing the top; Fig. 10 and 10a are other Ausfüh approximate forms of the guide of Fig. A and 4; Fig. 11 is a longitudinal section of a United locking. Side rail.
According to Fig. 1 and 2 of the drawing, the two end walls 1 and 2 of the body box are firmly connected to each other by a central longitudinal member 4. The existing of two ge separated halves top top 5 is closed both on this central side member, as well as on the two side side members 6 and loosely covers the two front wall upper edges, to which the rest of the ceiling, not shown, is attached when the top is closed.
The side rails are displaceably mounted at their ends on the end walls by claw-shaped abo gene, rails 7 screwed to the side rails, through slots 8 of the cross members la and 2a under angle iron 9 attached to said cross members grab (Fig. 1, '3, 4). To be effective for a uniform folding of the top, besides: these side rails and support rods 10 for the ceiling on the end walls are slidably mounted.
These rods also grip with their claw-shaped ends 11 over and under the same angle iron 9 as the rails 7 (FIGS. 5 and 6). The rods <B> 10 </B> are also connected at two points by upwardly foldable link rods 12 to the central longitudinal member on the one hand and to one of the side members on the other (see Fig. 9).
In order to be able to pull the side support against: the center support, a handle 13 provided with a pull and push rod 14 is connected by rods 15 to both the center support and the side support in each cover half. The handle protrudes: through a slot 1 'in the front wall 1 into the driver's compartment, so that the opening and closing of the convertible top from the driver's seat can be done by pushing or pulling on the handle, with the rod 14 in the slot 1 . ' can move against the central support 4.
Anyone entering can, however, also: by pressing against the side rail: push it back until they have taken their seat without having to use the guide. According to Fig. 1 hooks 2'7 are easily seen on the central support, which can be hung by hand in: on the side rails 6 attached eyelets 2; 6 with the top open, that is, the folded cover, in order to lock these side rails.
In order to lock the convertible top in the closed position and at the same time to brace it, the device shown in FIGS. 7 and 8 is provided. The pull and push rod 14 has near the front end wall 1 a fork-shaped downwardly directed approach 28, in which, when the top is closed, a nut screw 2.9 hinged to the front wall can be hung so that when the nut 30 is tightened! the rod against: the front wall tightened and thereby the side rails 6 are firmly pressed against the side walls of the car.
Instead of the guidance of the side rail, as described according to FIGS. 3 and 4, this guidance could also be effected according to FIG. 10 or <B> 10.1 </B>.
According to Fig. 10, the side rail G is again guided by a claw-shaped rail 7 which, however, carries a pivot pin 16 with a roller 17 at the end of the claw. According to FIG. 10a, the roller is replaced by a ball 18 which is held between two tabs hanging down from the rail 7 bent in the shape of a claw. To the roles 17 respectively. to provide the balls 18 a flat track, a U-shaped profile iron 9a is provided, in wel chem the rollers BEZW. Bullets run.
In order to introduce the Läugsseitträger with the claws 11 in the slots 8 and be allowed to take out again, the slots 8 sit at their ends corresponding egg extensions 19 '(Fig. 1).
In Fig. 11 an automatic Ver locking of the side rails is shown with closed senem top.
At the two ends of the side rails 6 spring pawls 20 are installed which, in the outermost position of the rail, engage in recesses 21 in the end walls of the car. These pawls are connected by a rod 22 and can be operated simultaneously from the driver's seat by means of a handle 23. In addition, however, an angle lever 25, which can be actuated by a push button 24 and is rotatably mounted in the side rail, is built into the linkage 22, so that when the person entering wants to pull the top back,
it can unlock the carrier by pressing the button 24.
Similar recesses 21 can be provided in the walls 1 and 2 near the center support 4 in order to: lock the side longitudinal support 6 with the aid of the spring pawls 20 'in the position in which the ver deck open, that is, folded up.
As shown in FIGS. 10 and 10a for the front of the cross member 1a, the cross members form the end walls between the guide rails 9a for the side longitudinal members and the connecting plate 31 longitudinal grooves 32, in which the rails attached to these pins over covering ceiling edges 33 intervene. These form the lateral support of the top edges and, when folded, are folded up to match the folds of the top. When the convertible top is closed, these rails form the seal between the convertible top and the interior of the car against rain and drafts, on the front and rear sides of the convertible top.