[go: up one dir, main page]

CH150879A - Schaftmaschine mit Musterkartenketten. - Google Patents

Schaftmaschine mit Musterkartenketten.

Info

Publication number
CH150879A
CH150879A CH150879DA CH150879A CH 150879 A CH150879 A CH 150879A CH 150879D A CH150879D A CH 150879DA CH 150879 A CH150879 A CH 150879A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
sample card
dobby
frames
levers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerritsen Bernhard
Original Assignee
Gerritsen Bernhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerritsen Bernhard filed Critical Gerritsen Bernhard
Publication of CH150879A publication Critical patent/CH150879A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Schaftmaschine mit Musterkartenketten.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Schaftmaschine mit Musterkartenketten,  welche mindestens zwei     Musterkartenketten-          walzen    aufweist, die einzeln derart gelagert  und mit Betätigungsmitteln versehen, sind,  dass sie nacheinander in beliebiger Reihen  folge vermittelst ihrer Musterkartenketten  das Abheben der Platinen bewirken können,  und Mittel, um die Musterkartenkettenwa.lzen  aus ihrer Arbeitsstellung auszulösen.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgenstan  des schematisch dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. l eine Seitenansicht derselben, und  Fig. 2 einen Schnitt nach II-II der  Fig. 1.  



  Die gezeichnete Schaftmaschine weist drei  Musterkartenkettenwalzen 1, 2, 3 auf. Über  die Walzen 1, 2, 3 sind Musterkartenketten  laufend gedacht, die zum Bewegen der eben  falls gedachten Hebeplatinen dienen. Die  Walzen 1, 2, 3 sind in Rahmen 5, 6, 7 dreh  bar gelagert, wobei der Rahmen 7 bleich weit  reicht, wie der     Rahmen    6 und von diesem    zum Teil verdeckt wird, welche ihrerseits um  feste Achsen 8, 9, 10 schwingbar sind. Die  Rahmen 5, 6, 7 besitzen Stifte 11, 12, 13  (letzterer nicht gezeichnet), die mit auf der  festen Welle 17 drehbar angeordneten Klin  ken 5b, 6b, 7b (letztere nicht gezeichnet) zu  sammenarbeiten. Auf jedem Rahmen 5, 6, 7  ist ferner je ein Haken 5a, 6a, 7a drehbar und  derart angeordnet, dass sich der Haken eines  Rahmens unter die Klinken der andern Rah  men erstreckt.

   An den Rahmen 5, 6, 7 sind  ferner die einen Enden von Wechselhaken  hebeln 18, 19, 20 (letzteres nicht gezeichnet)  aasgelenkt, die mit ihren Haken in bezug auf  Fig. 1 nach rechts gezogen werden, und zwar  mittelst Federn 21. Gegenüber den andern  Enden der Hebel 18, 19, 20 sind Stossstangen  22, 23, 24 (letztere nicht gezeichnet) vor  g     o        esehen,

          die        in        der        Längsrichtung        in        Schlit-          zen    einer     Führungsplatte    25     mittelst    der mit       ihnen    verbundenen Wechselhebel 26     bezw.     Federn 28 verschoben werden können. Die  Hebel 2,6 sind auf Achsen 29     s.chwin.gba.r    an  geordnet und können durch. zugehörige      Daumen 27 (Fig. 1, nur einer von dreien ge  zeichnet) der     Daumenscheibe    4 nach einer  Richtung hin bewegt werden.  



  Auf der festen Welle 31 ist ein Winkel  hebel 30 vermittelst einer Zugstange 32  schwingbar angeordnet. Der Hebel 30 ist  durch eine Stange 33 mit einem zweiten, bei  35 gelagerten Hebel 34 verbunden. Dieser  besitzt ein Organ 36, das, wenn der Hebel 34,  veranlasst     durch    den Hebel 30, nach aufwärts  schwingt, einen der Haken der Hebel 18, 19,  20 eingreift, und dadurch den Hebel mit dem  zugehörigen Rahmen hebt.  



  Um den Rahmen in der gehobenen, wirk  samen Arbeitsstellung so lange als nötig fest  zuhalten,     greifen    die Klinken     5b,    6b, 7b unter  den entsprechenden Stift 11, 12, 13 des zu  gehörigen Rahmens.  



  Ist einer der Rahmen 5, 6, 7 in gehobener,  wirksamer Stellung, so wird seine Klinke 5b,  6b, 7b beim Heben eines     andern    Rahmens  durch den entsprechenden Haken 5a, 6a, 7a  in die unwirksame Stellung übergeführt.  



  Soll zum Beispiel die Walze 1 in die ge  hobene, wirksame Lage übergeführt werden,  dann stösst der zugehörige Daumen 27 der  Daumenscheibe 4 das untere Ende des ent  sprechenden     Wechselhebels    26 nach links in  bezug auf Fig. 1, so dass die Stossstange 22  sich nach rechts bewegt und dadurch der  Feder 21 ermöglicht, den Wechselhakenhebel  18 nach rechts zu ziehen, so dass das, Organ 36  des     Winkelhebels    34 während seiner Auf  wärtsbewegung unter den Haken des betref  fenden Hebels greift und diesen anhebt, so  dass der Rahmen 5 in die gehobene Lage über  geführt wird.  



  Die Klinke 5b dreht sich unter der Ein  wirkung ihres hintern Gewichtes selbsttätig  um ihren, Drehzapfen in die aus Fig. 1 er  sichtliche Lage und wirkt unter Vermittlung  des Stiftes 11 auf den Rahmen 5 ein, welcher  Stift sieh hierauf an den wagrechten Teil der  Klinke 5b legt und dadurch den Rahmen 5  in der gehobenen,     wirksamen    Lage sperrt.  



  Die Walze 1, die durch den Rahmen 5       getragen    wird, erhält nunmehr ihren Antrieb  durch bekannte (nicht gezeichnete) Mittel, so    dass die auf der Walze 1     bedachte    Muster  kartenkette die ebenfalls gedachten     Hebepla-          tinen,    die in bekannter Weise über den       Musterkartenketten    angenommen sind, be  tätigt.  



  Soll eine andere Walze, zum Beispiel die  Walze 2 arbeiten und in die wirksame     Lage     übergeführt werden, dann wird ihr Rahmen     G     von der     Daumenscheibe    4 aus und unter Ver  mittlung der     entsprechenden    Stangen in ähn  licher Weise, wie in bezug auf den Rahmen 5  beschrieben, angehoben. Ein Haken 6a, der  am Rahmen 6 aufgehängt ist, erstreckt sich  unter den.

   Klinken 5b und 7b, die zu den Rah  men 5 und 7 gehören     (Fig.    2) hindurch, und  während der Aufwärtsbewegung wird der       Ansatz    der Klinke 5b nach aufwärts bezogen,  so dass der Stift 11 des Rahmens 5     seine     Stütze auf dem     wagreehten    Teil dieser     Klinh(,     verliert und der     Rahmen    5 in die     unwirksame     Lage fällt, der Antrieb für die darin vor  gesehene Walze 1 selbsttätig ausgeschaltet,  wird während der Antrieb für die Walze 2       sieh    selbsttätig einschaltet.  



  Die beiden Rahmen 5 und 7 sind mit     ent_     sprechenden Haken 5a und 7a versehen, ,die  sich unter die Klinken 6b und 7b der Rahmen  6 und 7 und unter die Klinken 5b und     61)     der Rahmen 5 und 6     (Fig.    2)     erstrecken,    so  dass unter jeder Klinke zwei Haken vorhan  den sind.  



  Durch     die        beschriebene    Anordnung ver  anlasst jeder der Rahmen 5 und 6 oder 7 bei  seiner Überführung in die wirksame Lage       selbsttätig    eine     Zurückführung    .des vorher  arbeitenden Rahmens in seine Anfangslage.  Der Rahmen, welcher sich nicht in wirk  samer Lage befindet, hält durch seinen Stift  11, 12 oder 13 die zugehörige Klinke in der       ungesperrten    Lage.  



  Anstatt drei     Ka.rtenkettenwalzen    könnten  auch nur deren zwei oder mehr als drei ver  wendet werden, ebenso kann die Anzahl der  Daumenscheiben eine beliebige sein.  



  Die beschriebene Schaftmaschine bietet  den Vorteil, beim Weben umfangreicher oder       komplizierter    Muster die Anzahl der erfor-      derlichen Muster oder Karten gegenüber an  dern Maschinen verringern zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaftmaschine mit Musterkartenketten, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe minde stens zwei Musterkartenkettenwalzen auf weist, die einzeln derart gelagert und mit Betätigungsmitteln versehen sind, dass sie nacheinander in beliebiger Reihenfolge ver mittelst ihrer Musterkartenketten das Ab heben der Platinen bewirken können, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Musterkarten kettenwalzen aus ihrer Arbeitsstellung aus zulösen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Muster- kartenk ettenwalzen (1, 2, 3) in schwing baren, mit Wechselhakenhebeln (18, 19, 20) verbundenen Rahmen (5, 6, 7) ge lagert sind, wobei Daumenscheiben (4) vorgesehen sind, durch welche die Wech selhakenhebel (18, 19, 20) vermittelst Wechselhebel (26) und Stossstangen (22, 23) unabhängig voneinander verstellt wer den können und ferner dadurch gekenn zeichnet, dass ein verstellter Wechsel hakenhebel von einem, mittelst einer Zug stange (32) ständig ausschwingenden Organ (36) beeinflusst ist, derart,
    dass da durch der zugehörige Rahmen in die wirksame Lage oder Arbeitsstellung ge- hoben wird, in der er so lange gesperrt bleibt, bis einer der andern Rahmen zur Abhebung gelangt. 2. Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (18, 19, 20) mit Haken ver sehen sind, die bei einer bestimmten Lage der Daumenscheibe (4) durch Federn (21) einzeln in den Bereich des Schwingorganes ( & 6) gebracht werden.
    B. Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .dass für jeden der Rahmen (5, 6, 7) eine Klinke (5b, 6b, 7b) vorgesehen ist, -die, sobald:
    der Rahmen in seiner gehobenen, wirksamen Lage ankommt, unter einen Stift (11, 12, 13) des Rahmens greifen, und dass an jedem Rahmen ein schwing barer Haken (5a, 6a, 7a) angebracht ist, der die Klinke des sich in wirksamer Lage befindlichen Rahmens in .die un wirksame Lage überführt, sobald ein an derer Rahmen in die wirksame Lage ge bracht wird. 4. Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, dass :die Klinken (5b, 6b, 7b) bis zum An heben der Rahmen (5, 6, 7) in ihrer un wirksamen Lage verharren.
CH150879D 1930-10-01 1930-10-01 Schaftmaschine mit Musterkartenketten. CH150879A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH150879T 1930-10-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH150879A true CH150879A (de) 1931-11-30

Family

ID=4406233

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH150879D CH150879A (de) 1930-10-01 1930-10-01 Schaftmaschine mit Musterkartenketten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH150879A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901994C (de) * 1951-08-04 1954-01-18 Gottlieb Knierim Schuhgelenkstuetze
EP0076329A4 (de) * 1981-04-10 1983-07-26 Yamada Dobby Co Ltd Nivelliervorrichtung für eine schaftmaschine.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901994C (de) * 1951-08-04 1954-01-18 Gottlieb Knierim Schuhgelenkstuetze
EP0076329A4 (de) * 1981-04-10 1983-07-26 Yamada Dobby Co Ltd Nivelliervorrichtung für eine schaftmaschine.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE930956C (de) Buchungsmaschine mit verzahnten Antriebsgliedern der Addierwerke
CH150879A (de) Schaftmaschine mit Musterkartenketten.
DE1710198B1 (de) Vorrichtung zum Ablesen einer gelochten Musterkarte einer Schaftmaschine
DE201130C (de)
DE445198C (de) Doppelnadelwirkmaschine fuer Links- und Links-, glatte und gemusterte Ware
DE473862C (de) Fachbildungsvorrichtung, bei der jedem Schaft zwei Ablesenadeln zugeordnet sind
DE2533763C2 (de) Leisten-Jacquardmaschine
DE135113C (de)
DE631035C (de) Flachwirkmaschine mit aus einzeln bewegbaren Hilfsnadeln bestehender Mustervorrichtung
DE537586C (de) Schaftmaschine mit mehr als zwei wahlweise zur Wirkung gelangenden Musterkettenwalzen
DE260693C (de)
DE549940C (de) Exzenterschaftmaschine
DE186570C (de)
DE967369C (de) Exzenterschaftmaschine fuer Holzkarten
DE480757C (de) Jacquardvorrichtung in Verbindung mit Schaftwebstuehlen zum Weben gemusterter Warenleisten
DE546557C (de) Vorrichtung zum wahlweisen Fortschalten oder Stillsetzen der Jacquardkarten
DE452893C (de) Kartensteuerung fuer Jacquardmaschinen
DE9091C (de) Neuerungen an Petinetwirkstühlen
DE608179C (de) Vorrichtung zur Steuerung der Schuetzenwechselvorrichtung
DE591313C (de) Doppelfach-Jacquardmaschine mit einschenkligen Platinen
DE463364C (de) Jacquardmaschine mit wendbaren Messern
DE474306C (de) Rechenmaschine
DE269191C (de)
DE81536C (de)
DE114692C (de)