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CH150149A - Automobilkarosserie. - Google Patents

Automobilkarosserie.

Info

Publication number
CH150149A
CH150149A CH150149DA CH150149A CH 150149 A CH150149 A CH 150149A CH 150149D A CH150149D A CH 150149DA CH 150149 A CH150149 A CH 150149A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roof
automobile body
body according
side walls
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reutter Wilhelm
Original Assignee
Reutter Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reutter Wilhelm filed Critical Reutter Wilhelm
Publication of CH150149A publication Critical patent/CH150149A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/24Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
    • B60H1/26Ventilating openings in vehicle exterior; Ducts for conveying ventilating air
    • B60H1/262Openings in or on the vehicle roof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


  Automobilkarosserie.    Die vorliegende Erfindung hat den Zweck  eine Einrichtung zu schaffen, durch welche  es möglich gemacht wird, während der Fahrt  den sehr beschränkten innern Luftraum einer  geschlossenen Karosserie, wie Limousinen,  Landaulets und dergleichen, durch Hebung  des Daches nach oben bei warmem Wetter  zu erweitern und eine bequeme Lüftung über  die Insassen weg zu erzielen, bei kühlerem  Wetter jedoch den vorherigen Zustand wie  der herzustellen.  



  Lüftungseinrichtungen in festen Karos  seriedächern sind bereits bekannt. Sie rei  chen aber nicht aus, um eine gute Lüftung  herbeizuführen, und stören als hinzugefügte  Fremdkörper am Dach.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist das  Dach als Ganzes durch eine Hebevorrichtung  an den Seitenwänden abhebbar gemacht, so  dass reichlich Luft über die Köpfe der In  sassen hinweg eintreten und ausströmen kann.  Im Gegensatz zu solchen Bauarten, bei denen  das Dach abgehoben oder höher gestellt wer  den kann, um bei .stehendem Fahrzeug für    Wohnzwecke usw. den Innenraum zu ver  grössern, kann man das Dach während der  Fahrt heben und senken, da erfindungsgemäss  das Dach in jeder Stellung gegen unbeabsich  tigte Bewegung gehalten wird.  



  Zweckmässig ist zwischen dem Dach und  dem obern Rand der Seitenwände eine luft  durchlässige Einlage, zum Beispiel aus Gaze  stoff, grossmaschigem Gewebe, Drahtgeflecht,  perforiertem Blech, oder Stoffen und Ge  weben mit Draht- oder Blechversteifung.  derart angeordnet, dass diese beim Anheben  des Daches selbsttätig den Zwischenraum  zwischen diesem und den Seitenwänden aus  füllt.  



  Diese Zwischenlage soll eine Milderung  des Luftzuges und ein Abhalten von Ver  unreinigungen durch Fremdkörper, Insekten  und dergleichen bewirken. Der Siebstoff  kann entweder an dem     anhebbaren    Dach  und an den Seitenwänden befestigt sein und  legt sich beim Senken des Daches selbsttätig  zusammen, oder aber der Siebstoff kann aus  steifem und nicht zusammenlegbarem Ma-      terial bestehen und in einer Nute im  Dach oder in den Seitenwänden versenkbar  sein.  



  Die neue Einrichtung ist bei Karosserien  der verschiedensten Arten, Limousinen,     Lan-          daulets    und dergleichen bei vielerlei Aus  führungsformen dieser Bauarten anwendbar.  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes zeigt die beigefügte Zeichnung.  



  Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Ka  rosserie mit der üblichen tiefen Einstellung  des Daches;  Fig. 2 zeigt in derselben Darstellungs  weise das Dach in gehobenem Zustand;  Fig. 3 zeigt eine Rückansicht;  Fig. 4 in grösserem Massstab in einem  teilweisen senkrechten Querschnitt eine be  sondere zweckmässige Gestaltung der Fuge  zwischen Dach und Seitenwand.  



  Als Dach a ist derjenige Teil der Ka  rosserie bezeichnet, der den Innenraum der  Karosserie nach oben gegen Wasser ab  schliesst. Er kann aus starrem oder bieg  samem Baustoff hergestellt sein. Die zu  seiner Versteifung nötigen Streben werden  in der Regel .fest mit ihm verbunden sein.  Sie könnten jedoch auch abnehmbar ange  ordnet sein und in jedem Falle gegen die  Innenseite mit einem zur Polsterung passen  den Stoff bespannt werden.  



  Das Dach a ist nun nicht unveränder  lich fest mit den Seitenwänden b der Ka  rosserie verbunden, sondern mittelst geeig  neter Vorrichtungen c, beispielsweise Hub  spindeln mit selbsthemmendem Schrauben  gewinde, für den Bedarfsfall anhebbar.  



  Diese Anhebevorrichtungen sind zweck  mässig vom Innern der Karosserie aus be  dienbar. Sie können selbst abnehmbar ange  ordnet sein.  



  Wird das Dach aus der Stellung gemäss  Fig. 1 in diejenige nach Fig. 2 angehoben,  so wird hierdurch der Innenraum der Karos  serie wesentlich erweitert, und es wird durch  den Zwischenraum zwischen Dach und Sei  tenwand eine ausgiebige Belüftung über die  Köpfe der Fahrzeuginsassen hinweg erzielt.  Der. so gewonnene Zwischenraum wird zweck-    mässig mit einer Ausfüllung aus luftdurch  lässigem Stoff irgendwelcher Art versehen,  beispielsweise einem Siebstoff, der sich beim  Senken des Daches selbsttätig zusammenlegt  oder in einer Nut der Seitenwände oder des  Dachrahmens versenkt wird. Diese Ausfül  lung bewirkt eine Milderung des Luftzuges  und ein Abhalten von Verunreinigungen,  Fremdkörpern, Insekten und dergleichen.  



  Der Dachhubmechanismus kann auch  so eingerichtet sein, dass nur eine Seite des  Daches angehoben wird und die andere ge  schlossen bleibt, um das Eindringen starker  Seitenwinde zu vermeiden.  



  In gleicher Weise könnte das Dach auch  nur hinten oder nur vorne angehoben wer  den, oder es könnte nur ein Teil des Da  ches angehoben, im übrigen das Dach aber  in seiner tiefsten Stellung belassen werden.  Die Höhe der Anhebung des Daches ist na  türlich beliebig wählbar.   Die Trennungsfuge zwischen Dach und  Wand kann auch über der Fensterhöhe  an beliebiger Stelle angebracht werden, sei  es so, dass sie nach oben oder nach den Sei  ten zu offen ist. Am vorteilhaftesten ist  natürlich die Anordnung der Fuge so, dass  oben kein Spalt offen bleibt, sondern die  Fuge nach der Seite ausmündet und dort  von einem überspringenden Teil des Daches  bedeckt wird.  



  In     Fig.    4: ist in grösserem     Massstabc    ein  Querschnitt durch die Trennfuge zwischen       abhebbarem    Dach und Seitenwand gezeigt.  Für die Einlage d ist steifes Material ver  wendet und die Einlage ist in diesem Bei  spiel an den     Seitenwänden    starr befestigt.  Diese luftdurchlässige Zwischenlage ist in  einer Nut     e    des Dachrahmens gleitend ge  führt und ist in geschlossenem Zustand un  sichtbar. Zur besseren Dichtung und Sicher  heit gegen Witterungseinflüsse ist die Trenn  fuge mit einem Falz f versehen. Es kön  nen auch mehrere Falze vorgesehen sein.

    Auch können an der     Karosserie.,    des bes  seren Aussehens wegen, Zier- und Über  gangsleisten     g    angebracht sein, die dabei  noch eine     -bessere    Ableitung von Regen-      wasser gewährleisten. Die starre Ausfüh  rungsart der Zwischenlage hat den Vorteil,  dass sie auch bei geringem Anheben des  Daches ein glattes Aussehen hat und we  niger dem Verschleiss unterworfen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automobilkarosserie, gekennzeichnet durch ein während der Fahrt mittelst einer An- hebevorrichtnug von den Seitenwänden ab hebbares Dach, welches in jeder Stellung gegen unbeabsichtigte Bewegung gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hebevorrichtung vorgesehen ist, mittelst welcher das Dach während der Fahrt gehoben und gesenkt werden kann. 2. Automobilkarasserie nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das anhebbare Dach in jeder Stellung versperrbar ist. 3. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ver sperren des anhebbaren Daches eine Hebe spindel mit selbsthemmendem Schrauben gewinde dient.
    4. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Dach und dem obern Rand der Seitenwände eine luftdurchlässige Zwischenlage angeordnet ist, die beim Anheben des Daches selbsttätig den Zwischenraum zwischen diesem und den Seitenwänden ausfüllt. 5. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage aus weichem, biegsamem Stoff besteht, der am Dach und den Seitenwänden be festigt ist und sich beim Senken des Daches selbsttätig zusammenlegt. 6. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage aus steifem, luftdurchlässigem Material besteht. 7. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus Drahtgewebe besteht.
    B. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 6. dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus perforiertem Blech be steht. 9. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 6. dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus Stoff mit Versteifungsein richtung besteht. 10. Automobilkaroeserie nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die steife Zwischenlage an den Seitenwänden be festigt und in einer Nut im Dachrahmen versenkbar ist. 11. Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die steife Zwischenlage im Dachrahmen befestigt und in einer Nut in den Seitenwänden versenkbar ist. 12.
    Automobilkarosserie nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtflächen zwischen Dach und Seitenwänden wenigstens einen Falz bezw. eine Nut aufweisen.
CH150149D 1930-10-09 1930-10-09 Automobilkarosserie. CH150149A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH150149T 1930-10-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH150149A true CH150149A (de) 1931-10-15

Family

ID=4405598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH150149D CH150149A (de) 1930-10-09 1930-10-09 Automobilkarosserie.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH150149A (de)

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