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CH159923A - Fadenbremse. - Google Patents

Fadenbremse.

Info

Publication number
CH159923A
CH159923A CH159923DA CH159923A CH 159923 A CH159923 A CH 159923A CH 159923D A CH159923D A CH 159923DA CH 159923 A CH159923 A CH 159923A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
brake
wrap
lever
around
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Benninger A G
Original Assignee
Benninger Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benninger Ag Maschf filed Critical Benninger Ag Maschf
Publication of CH159923A publication Critical patent/CH159923A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/12Stationary elements arranged to deflect material from straight path
    • B65H59/14Stationary elements arranged to deflect material from straight path and provided with surfaces imposing additional retarding forces on material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  Fadenbremse.    Es sind     Fadendruckbremsen    bekannt, bei  denen Teller oder Kugeln oder dergleichen  durch das Eigengewicht oder     Gewichts-    oder  Federbelastung den Faden gegen eine feste  Unterlage drücken und ihn dadurch beim  Abziehen von der Spule bremsen. Um eine  genügende Bremsung zu erzeugen, muss aber  der Gesamtdruck und damit der     spi@zifiscüc     Druck so hoch gewählt werden., dass feine  Fäden, zum Beispiel Kunstseide, dadurch  leicht verletzt werden können.  



  Es sind auch     Fadenumschlingungsbrem-          sen    bekannt, die jedoch den Nachteil haben,  dass die durch Reibung erzeugte Brems  wirkung beim Abziehen des Fadens sehr  stark schwankt und daher. einen unruhigen  Fadenlauf verursacht, und dass der Faden in  folge der wiederholten     Abbiegung        n.Lit    ver  hältnismässig kleinem     Krümmungsradius     leicht stark verletzt werden kann.  



       Die    vorliegende     Erfindung    vermeidet  diese Mängel dadurch, dass eine mit einer       leichten    Druckbremse     verbundene    und     mic.          e#aem    verschiebbaren Hebel in Verbindung    stehende     Umschlingungsbremsscheibe    mit  kreisbogenförmigen     Umschlingungsbahnen,     deren Radius mindestens das     200-fache    des       stärksten,    meist verwendeten Fadendurch  messers beträgt, auf der     Bremsträgerschiene     drehbar angeordnet ist, zum Zweck, die Fa  denspannung durch     weitgehend;:

      Verände  rung der Auflagelänge des Fadens auf der       Umschlingungsbremsscheibe        beliebig    und in  Übereinstimmung mit benachbarten Faden  bremsen regulieren zu können.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführung dargestellt, durch       Fig.    1 und 2 im Aufriss, und durch       Fig.    3 und 4 im Grundriss.  



  An den Streben 1 des     Spulengatters    sind  Halter 2, für die mit Stiften 3 und entspre  chend geformten     Spulenhaltern    4 versehenen  Leisten 5 befestigt. Die Spulen 6     können     in jeder beliebigen     Neigung    angeordnet sein.  An andern Streben 8 des     ;Spulengatters    be  festigte Konsolen 9 tragen mit Stiften 10  versehene, sich über die ganze Länge des       Spulengatters    erstreckende, feststehende           Bremsträgerschienen    11     und    mit Stiften 13  versehene     Verschiebestangen    12. An den  Schienen 11 angebrachte Querhalter 14 tra  gen Fadenleiter 15 und 16.

   Auf den Stiften  10 frei drehbare Hebel 17 mit Zacken 19       greifen    in Zacken     20,der    als     Umschlingungs-          bremse        wirkenden.    Porzellanscheiben 18, und       Gummiringe    21 halten die beiden Zacken  kränze in Eingriff.

   Die mit Stiften 13 ver  sehene Stange 12 verdreht bei ihrer Ver  schiebung in der     Pfeilrichtung    A den       Zackenhebel    17 von der Stellung der     Fig.    3  in diejenige der     Fig.    4 und damit die Um  schlingungsbremsscheibe 18 um den gleichen  Drehwinkel aus ihrer unwirksamen Lage der       Fig.    3     in,der        Pfeilrichtung    B.

   Die zwischen  den Ansätzen 22 und 23 der     Umschlingungs-          bremsscheibe    18 befindlichen Schlitze 24 und  25 mit den Aussparungen 2.6 und 27, die  ihrerseits in die am Umfang befindliche Rille  28 übergehen, dienen zur Einführung des  Fadens 7, die Flächen 29 als Auflage für  den Bremsteller 30.

   Die Ansätze 22 und 23  erleichtern     das    Einführen des Fadens unter  den leichten Bremsteller 30, der seinerseits  das Zurückrutschen des Fadens beim Auf  hören des Fadenzuges, also beim Abstellen  der die Fäden abziehenden Maschine, ver  hindert und somit als Druckbremse     wirkt.     Der Radius der durch die Rille 28 gebildeten       Umschlingungsbrem.se    beträgt mindestens das       200-fache    des stärksten, meist verwendeten  Fadendurchmessers, so     d.ass    keine Verletzung  des Fadens eintreten kann.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende:  Der Faden 7 läuft von der Spule 6 in       Fig:    3 mit     minimaler        Spannung    durch  Fadenleiter 15, den Schlitz 24, zwischen Auf  lagefläche 29 und Bremsteller 30 durch den  Schlitz 25 zum Fadenleiter 16.

   Entstehen  durch     ungleiche    Spulen oder aus andern  Gründen ungleiche Fadenspannungen, so       können    diese     Fadenspannungen    durch Drehen  einzelner     Umschlingungsbremsscheiben    18 in  der Pfeilrichtung B ausgeglichen werden,  wobei sich der Faden,     wie    aus     Fig.    4 er  sichtlich ist, zwischen Fadenleiter 15 und  Schlitz 24     bezw.    Fadenleiter 16 und Schlitz    25     in    die Rille 28     (Fig.    2) legt     und    durch  Reibung' auf einer verhältnismässig grossen  Fadenlänge eine     Spannungserhöhung    ent  steht.

   Zur Erzielung dieser Drehung kann  die     Umschlingungsbremsscheibe    18 leicht  gegen den Druck des Gummiringes     27.    an  gehoben werden, bis die Zacken 19 und 20  ausser Eingriff kommen. Sind auf diese  Weise die Fäden auf gleichmässige Spannung  einreguliert, so können alle auf der Schiene  11 angeordneten     Umschlingungsbremsschei-          ben    18 und durch eine nicht gezeichnete Ver  bindung aller am     Spulengatter    befindlichen       Stangen    12, sämtliche     Umschlingungsbrems-          scheiben    18 gleichzeitig durch Verschieben  der Stangen 12 in der Pfeilrichtung A,

   wie  aus     Fig.    3 und 4 ersichtlich, verdreht wer  ,den, um gleichzeitig die     Spannung    aller  Fäden beliebig und gleichmässig zu     verän-          ,dern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenbremse, insbesondere für Spulen- oder Zettelgatter, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer leichten Druckbremse ver bundene und mit einem verschiebbaren Hebel in Verbindung stehende Umschlingungs- bremsscheibe mit kreisbogenförmigen Um schlingungsbahnen, deren Radius mindestens das 200-fache des stärksten, meist verwen deten Fadendurchmessers beträgt, auf der Bremsträgerschiene drehbar angeordnet ist,
    zum Zweck die Fadenspannung durch weit gehende Veränderung der Auflagelänge des Fadens auf der Umschlingungsbremsscheibe beliebig und in Übereinstimmung mit benachbarten Fadenbremsen regulieren zu können. U NTERANSPRÜCEE 1.
    Fadenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Unter seite der Umschlingungsbremsscheibe be findliche Zacken in entsprechende Zacken eines verstellbaren Hebels eingreifen, um bei im Eingriff befindlichen Zacken eine grössere Zahl Umschlingungsbremsschei- ben mittelst der Hebel gleichzeitig um den gleichen Betrag verdrehen und um durch Lösen des Zackeneingriffes die Umschlin- gungsbremsscheiben einzeln zusätzlich verdrehen zu können. 2.
    Fadenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umschlin- gungsbremsscheibe am Umfang mit einer Rille zur Führung des Fadens versehen ist.
CH159923D 1931-08-24 1931-08-24 Fadenbremse. CH159923A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH159923T 1931-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH159923A true CH159923A (de) 1933-02-15

Family

ID=4413616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH159923D CH159923A (de) 1931-08-24 1931-08-24 Fadenbremse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH159923A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2705362A (en) * 1950-06-03 1955-04-05 Celanese Corp Apparatus for winding yarn
DE1041429B (de) * 1954-11-19 1958-10-16 Wilhelm Klein Vorrichtung zum gemeinsamen Verstellen einer Anzahl von Fadenspannern, insbesondere fuer Schaer- und Zettelgatter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2705362A (en) * 1950-06-03 1955-04-05 Celanese Corp Apparatus for winding yarn
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