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CH159801A - Schauzeichen. - Google Patents

Schauzeichen.

Info

Publication number
CH159801A
CH159801A CH159801DA CH159801A CH 159801 A CH159801 A CH 159801A CH 159801D A CH159801D A CH 159801DA CH 159801 A CH159801 A CH 159801A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
membrane
organ
indicator
indicator according
slots
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH159801A publication Critical patent/CH159801A/de

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Description


  Schauzeichen.    In der     Fernsprechtechnik    sind die     soge-          nannten        Kugelschauzeichen    als Mittel be  kannt, Anrufe optisch kenntlich zu machen.  Sie sind meist mit einer Membran ausge  rüstet, auf der leichte Körper, zum Beispiel       Holundermarkkügelchen,    liegen, die bei Er  regung der Membran in hüpfende Bewegung  versetzt werden.  



  Die praktischen Betriebsbedingungen,  unter denen diese optischen Schauzeichen ar  beiten müssen, liegen meist so, dass die Fre  quenz der zur Erregung verwendeten Ruf  ströme etwa zwischen 300 und 600 Hertz  liegt. Hierdurch ergaben sich bei den bis  herigen Ausführungsformen, die mit nicht  verstellbaren Membranen versehen waren,  Nachteile insofern, als die Schauzeichen nur  für Rufströme einer bestimmten     Frequenz     verwendet werden konnten. Bei einem Ruf  strom beispielsweise, dessen Frequenz in grö-         sserem        Abstande    von der ':festen Eigen  frequenz der Membran lag,     und    der deshalb  nur sehr geringe Amplituden erzeugen  konnte, war es nicht möglich, das Schau  zeichen dieser Frequenz anzupassen.

   Aus  diesem Grunde konnten die bisher gebräuch  lichen Schauzeichen im     allgemeinen    nur dann  benutzt werden, wenn die ankommenden  Rufströme verhältnismässig stark waren, so  dass ein Signalisieren meist nur auf kurze  Entfernungen möglich war. Diese geringe  Reichweite der Rufe ist als grosser Nachteil  anzusprechen, der die     Anwendbarkeit    solcher  Schauzeichen stark beschränkt.  



  Gemäss der Erfindung ist das die An  zeigekörper tragende Organ gegenüber dem  es     antreibenden.    Magnetsystem derart ver  stellbar, dass die Breite des Luftspaltes zwi  schen ihm und den Polschuhen des Magnetes  und damit die Eigenschwingungszahl des      Organes auf verschiedene Werte eingestellt  werden können.  



  Hierdurch ist es möglich, dem Schauzei  chen in jedem Falle die Eigenschwingungs  zahl zu geben, die für die vorliegende Fre  quenz des Rufstromes erforderlich ist. Da  die     Eigenfrequenz    auch durch die Eigen  schaften des angetriebenen Organes an sich  bestimmt ist, ist es zweckmässig, bei der Be  messung des Organes von vornherein den ge  gebenen     Verhältnissen    Rechnung zu     tragen.     Handelt es sich um ein Gerät, das für rauhe  Betriebe     bestimmt    ist, und bei dem infolge  dessen das die Kugeln tragende Organ  kräftig sein muss, ohne dass die Amplituden  durch die erhöhte     Steifigkeit    zu stark ver  ringert werden, so wird dieses Organ zweck  mässig     derart    ausgeführt,

   dass ein zur Auf  nahme der     Anzeigekörper    bestimmter Teil  des Organes nur durch elastische Stege mit  dem übrigen Teil des Organes     verbunden    ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfin  dungsgegenstandes zeigen die     Abb.    1 und  2, wovon     Abb.    1 ein Schnitt senkrecht zur  Membran,     Abb.    2 eine Ansicht der Membran  ist. In einem Stellring 1 ist die Membran  2 eingespannt. Der Ring ist auf das Gehäuse  aufgeschraubt, derart,     .dass    durch Verdre  hen des Ringes die Membran den Polschuhen  des permanenten Magnetes 6 genähert oder  von diesen entfernt werden kann. Auf diese  Weise ist die     eingangs    erwähnte Einstellung  des Luftspaltes und der     Eigenschwingung     möglich gemacht. Auch die Breite der Re  sonanzkurve wird durch solch eine Verstel  lung beeinflusst.

   Der Rufstrom durchfliesst  die Wicklung 7 und ändert damit den mag  netischen Fluss im Takte der Ruffrequenz.  Die Membran gerät in Schwingungen und       bringt    die auf ihr frei liegenden, kugelför  migen     Anzeigekörper    4 zum Hüpfen. Die  durchsichtige Schutzkappe 3 schützt die  Kugeln und die Membran gegen mechanische  Verletzungen und gestattet die     Beobachtung.     



  Wie     Abb.    2 zeigt, teilen zwei halbkreis  förmige Schlitze 8, die     zweckmässigerweise     durch Ausstanzen hergestellt werden, die    Membran in die Teile 9 und 10, die nur durch  zwei schmale, elastische Stege 11 verbunden  bleiben. Der Kreisring 10     wird    in dem     S        tsll-          ring    1 der Abbildung 1 eingespannt, wäh  rend der Teil 9 die Kugeln 4 trägt. Bei  Anruf sind durch diese Ausführung die Aus  schläge des Teils 9 und damit die Empfind  lichkeit des Schauzeichens bedeutend höher  als bei     ungeschlitzten    Membranen.  



  Eine andere Möglichkeit, die Empfind  lichkeit des Schauzeichens zu steigern, be  steht darin, dass die Erhöhung der Membran  elastizität durch     eine    oder mehrere     wulst-          förmige    Ausbeulungen in Form konzentri  scher, elastischer Ringe erzielt wird. Ein  Ausführungsbeispiel hierfür zeigen die Ab  bildungen 3 und 4, und zwar     Abb.    3 einen  Schnitt durch die Membran, und     Abb.    4 die  Draufsicht.

   Ausser der Empfindlichkeits  steigerung ergibt sich durch .diese Ausfüh  rung die Möglichkeit, durch geeignete Bemes  sung des Wulstes 12, der den die Kugeln  4 tragenden Teil 13 mit dem eingespannten  Teil 14 der     Membran    verbindet, die Eigen  frequenz der Membran in weiten Grenzen       beliebig    wählen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schauzeichen, bei dem durch ein elektro magnetisch angeregtes Organ auf diesem be findliche Körper zur Anzeige in Bewegung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Organ gegenüber dem es antrei benden Magnetsystem derart verstellbar ist, dass die Breite des Luftspaltes zwischen ihm und den Polschuhen des Magnetes und damit die Eigenschwingungszahl des Organes auf verschiedene Werte eingestellt werden kön nen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schauzeichen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die An zeigekörper tragende Teil der Membran nur durch elastische Stege mit dem ein gespannten Teil der Membran verbunden ist. ?. Schauzeichen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Membran Schlitze aufweist.
    :3. Schauzeichen nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Schlitze der Membran ausgestanzt sind. 4. Schauzeichen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Membran mit einem oder mehreren Ringwulsten ver sehen ist.
CH159801D 1930-05-28 1931-04-28 Schauzeichen. CH159801A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE159801X 1930-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH159801A true CH159801A (de) 1933-01-31

Family

ID=5680684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH159801D CH159801A (de) 1930-05-28 1931-04-28 Schauzeichen.

Country Status (1)

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CH (1) CH159801A (de)

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