Vorrichtung zur Erhöhung der Geschwindigkeit beim Schwimmen. Sämtliche schwimmenden Tiere, wie Fisch, Vogel, Lurche, einzelne Säugetiere ete., sind von Natur aus mit Flossen, Schwimmhäuten oder andern ruderartigen Gliedmassen ausgestattet, welche ihnen ein leichtes Schwimmen oder Tauchen ermögli chen. Nicht ausgesprochene Schwimmtiere, wie zum Beispiel Pferd, Hund, Hirsch, Bär ete., zeigen sich im Wasser eher schwerfällig und weisen gegenüber den erstgenannten eine sehr geringe Ausdauer auf. Das Gleiche trifft beim Menschen zu, auch ihm fehlen die eigentlichen Schwimmglieder.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, dem Menschen ein schnelleres Schwimmen durch künstlichen Ersatz der fehlenden Schwimmhäute etc. zu ermöglichen. Beilie gende Zeichnung, welche ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes nebst drei Varianten eines Teils desselben darstellt, zeigt in Fig. I. einen Schwimmhandschuh a, der zwischen den einzelnen Fingergliedern mit sogenannten Schwimmhäuten b versehen ist. Der Handschuh a besteht aus einem weit- maschigen Gewebe.
Dies ist insofern wesent lich, weil bei einem aus engmaschigem Ge webe, Leder- oder Gummihandschuh sich im Innern desselben Wasser ansammeln würde, welches beim Schwimmen des Gewichtes wegen hinderlich ist. Anderseits befindet sich in solchen Handschuhen stets mehr oder weniger viel Luft, welche beim Tauchen des Handschuhes ins Wasser nicht genügend schnell entweichen kann und dadurch einen Auftrieb bedingt, was ebenfalls einer un nützen Kraftverschwendung gleichkommt. Beim weitmaschigen Handschuh fällt eine Kraftverschwendung für Wassergewicht oder auftreibende Luft fast völlig weg.
Die Schwimmhäute b selbst (Fig. 1) sollen aus einem möglichst wasserundurchlässigen Ma terial, wie zum Beispiel Ölseide oder Gummi, bestehen, um einen voll ausnützbaren Stoss widerstand zu erzielen. Um das Tast- gefühl der Fingerspitzen nicht zu beeinträch tigen, kann man an den Fingerenden des Handschuhes Öffnungen anbringen, durch welche die Fingerspitzen frei herausreichen (Fig. 2).
Streben zum Beispiel aus Fisch bein, welche auf der Handfläche des Hand schuhes befestigt sind und seitlich wie Finger über den Handschuh herausragen, lassen sich ebenfalls mit Schwimmgut überspannen, wo durch ein vergrössertes Ruder erzielt wird. Fig. 3a zeigt den Handschuh mit seitlicher Ruderfläche A bei gespreizten Fingern und Fig. 3b denselben Handschuh mit seitlicher Ruderfläche B bei geschlossener Fingerstel lung. Die Vergrösserung "der Ruderfläche lässt sich auch rings. um. die. Handfläche am Handschuh anbringen (Fig. .3a, A und C).
Um eine bessere Kraftausnützung der Beinbewegungen beim Schwimmen zu errei chen, werden auch an den Unterschenkeln künstliche Ruderflächen angebracht. An einer Schiene, zur Befestigung am Bein mit Riemen versehen, wird ein bewegliches Ruder vermittelst Scharnier angebracht. Fig. 4a zeigt diese Vorrichtung von der Seite, -und Fig. 44 von vorne. Das Scharnier ist so ge arbeitet, dass beim Stoss gegen das Wasser sich das Ruder angenähert rechtwinklig zum Unterschenkel stellt (Fig.4a. C und D).
Beim Anziehen des Beines gegen den Körper wird das Ruder durch den Wasserdruck ge gen das Bein gedrückt. Das Scharnier ist so gearbeitet, dass auch in dieser Stellung (Fig. 4b, E) das Ruder nicht völlig parallel zum Unterschenkel zu liegen kommt, sondern in leicht spitzem Winkel gegen das Bein. bezw. die Befestigungsschiene stehen bleibt. Dadurch besteht die erhöhte Sicherheit des sich wieder Aufklappens beim Stoss gegen das Wasser.
Durch Verlängerung der Be festigungsschiene E (Fig. 5) unter dem Fusse durch erhöht sich die Haltefestigkeit des Apparates am Bein. An der Befesti gungsschiene E der Fig. 5 wird in .der Höhe des Fussgelenkes ein Scharniergelenk A und E in dieses eine Verlängerungsschiene D, wel- che unterhalb des Fussballens abgebogen (rechtwinklig) wird und bis auf die Innen seite desselben reicht, angebracht.
Um dem Unterteil des Apparates erhöhte Festigkeit zu geben, können demselben eine Sohle C, so wie Befestigungsriemen B angefügt werden.
Device for increasing the speed of swimming. All swimming animals, such as fish, birds, amphibians, individual mammals, etc., are naturally equipped with fins, webbed feet or other oar-like limbs, which enable them to easily swim or dive. Swimming animals that are not pronounced, such as horses, dogs, deer, bears, etc., are rather clumsy in the water and have very little stamina compared to the former. The same applies to humans, they too lack the actual swimming limbs.
The present invention now aims to enable people to swim faster by artificial replacement of the missing webs, etc. Beilie lowing drawing, which shows an embodiment example of the subject invention along with three variants of a part thereof, shows in Fig. I. a swimming glove a, which is provided with so-called webs b between the individual phalanges. The glove a consists of a wide-meshed fabric.
This is essential because in a tightly meshed Ge fabric, leather or rubber glove would collect inside the same water, which is a hindrance when swimming because of the weight. On the other hand, there is always a greater or lesser amount of air in such gloves, which cannot escape quickly enough when the glove is dipped into the water and thus causes a buoyancy, which is also equivalent to a wasteful waste of energy. With the wide-meshed glove, there is almost no waste of energy for water weight or buoyant air.
The webs b themselves (Fig. 1) should consist of a material impermeable to water as possible, such as oil silk or rubber, in order to achieve a fully exploitable shock resistance. In order not to impair the tactile sensation of the fingertips, openings can be made at the fingertips of the glove through which the fingertips can protrude freely (Fig. 2).
Struts made of fish bone, for example, which are attached to the palm of the glove and protrude laterally like fingers over the glove, can also be spanned with floating material, which is achieved by an enlarged rudder. Fig. 3a shows the glove with lateral rudder surface A with spread fingers and Fig. 3b the same glove with lateral rudder surface B with closed fingerstel development. The enlargement of the rudder surface can also be attached around the palm of the hand on the glove (Fig. 3a, A and C).
In order to make better use of the leg movements when swimming, artificial control surfaces are also attached to the lower legs. A movable rudder is attached by means of a hinge to a rail, provided with a strap for attachment to the leg. Fig. 4a shows this device from the side and Fig. 44 from the front. The hinge is designed so that when you hit the water, the rudder is positioned approximately at right angles to the lower leg (Fig. 4a. C and D).
When the leg is pulled against the body, the water pressure pushes the oar against the leg. The hinge is worked in such a way that in this position (Fig. 4b, E) the rudder does not come to lie completely parallel to the lower leg, but at a slightly acute angle against the leg. respectively the mounting rail stops. This increases the safety of opening again when you hit the water.
By extending the fastening rail E (Fig. 5) under the foot by increasing the holding strength of the device on the leg. A hinge joint A and E is attached to the fastening rail E of FIG. 5 at the height of the ankle joint.
In order to give the lower part of the apparatus increased strength, a sole C as well as fastening straps B can be attached to it.