Treibhaus. Die Glashäuser dienen bekanntlich zur Pflanzenzüchtung während der Winterzeit und sind im Sommer wegen der sich in ihrem Innern entwickelnden übergrossen und darum schädlichen Erwärmung nicht zu verwenden. Das aber bedeutet für den Eigentümer einen grossen Schaden, weil viel Grundfläche brach liegt. Dem wurde auf verschiedene Weise zu begegnen gesucht; doch keine der bis herigen Einrichtungen gewährleistet eine ge nügende Durchlüftung des Gewächshauses und noch weniger den Zutritt des Regens und Taues zu den Pflanzen.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Treibhaus, welches den verschiedenen An forderungen möglichst gerecht wird. Das selbe kennzeichnet sich dadurch, dass die Glasdachfenster auf zwischen Pfosten an geordneten, U-förmig profilierten Pfetten scharnierlos drehbar derart abgestützt sind, dass sie genügend weit hochgeklappt werden können, um die gesamte Anpflanzfläche des Treibhauses dem Zutritte der zum gedeih lichen Wachstum der Pflanzen notwendigen Witterungseinflüsse völlig freizugeben.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 zeigt eine schematische Vorder ansicht des Treibhauses und Fig. 9 die Anordnung der Glasdach fenster.
Das Treibhaus weist je nach der zu be bauenden Grundfläche eine Anzahl in ge eigneten Abständen voneinander angeordnete und untereinander durch Pfetten b und an dere 'Verbindungsorgane c verstrebte Pfosten a auf. Die Pfetten b bestehen aus U-Eisen. Auf den nach oben gerichteten Schenkeln der Pfetten <I>b</I> sind die Glasdachfenster<I>d</I> scharnierlos drehbar abgestützt. Diese sind oben mit Ösen e versehen, die zum Befesti gen von Zugorganen f dienen, welche ander seits auf Windentrommeln g befestigt sind.
Letztere stehen durch Zahnräder lz, <I>i</I> und Seilrollen le mit Kurbeln na in Verbindung. Zur Begrenzung des Hubes der Fenster d dienen Anschläge 7a, die zwecks Erzielung einer Pufferwirkung federnd ausgebildet sind.
Die den Fenstern d als Drehpunkt und Stützlager dienenden Pfetten b dienen gleichzeitig als Traufrinnen für die Glas fenster. Um einen dichten Abschluss der First- kanten zu erzielen, ist der Kopfteil des einen Glasfensters aus einem Winkeleisen p und derjenige des benachbarten Fensters aus einem U-Eisen q gebildet, wie Fig. 2 zeigt.
Es ist zweckmässig, die mechanischen Teile der Vorrichtung den Witterungseinflüs sen zu entziehen; in diesem Sinne können sie unterhalb der Pfetten b angeordnet sein. Für diesen Fall laufen die Zugorgane f über Rollen am Oberteil der Pfosten a und sind durch Bohrungen in den Pfetten b hindurch geführt.
Die Dachfenster d, die zwischen zwei be nachbarten Pfosten a auf den Pfetten b auf liegen, können jeweilen entweder ' aus einem zusammenhängenden Stück bestehen oder auch aus mehreren schmalen Teilen zusam mengesetzt sein. Die Giebelseiten des Treibhauses sind durch an den Pfosten a drehbar angeordnete Glastürflügel o gebildet.
Soll das Treibhaus bloss etwas gelüftet werden, so werden die Fenster d nur um ein wenig angehoben, so dass am First ein kleiner Längsspalt entsteht, durch den die im Innern angestaute V4Tarmluft aus dem Treibhaus ent weichen kann.
Greenhouse. It is well known that the greenhouses are used to grow plants during the winter and are not to be used in the summer because of the oversized and therefore harmful warming that develops inside them. But that means a lot of damage for the owner because a lot of the area is fallow. Attempts have been made to counter this in various ways; but none of the previous devices guarantees sufficient ventilation of the greenhouse and even less the access of rain and dew to the plants.
The subject of the invention is now a greenhouse which meets the various requirements as possible. The same is characterized by the fact that the glass skylights are supported hinge-free on purlins with U-shaped profiled profiles arranged between posts in such a way that they can be folded up far enough to allow the entire planting area of the greenhouse to gain access to the plants necessary for the healthy growth of the plants To release the weather completely.
The accompanying drawing represents an exemplary embodiment of the subject of the invention.
Fig. 1 shows a schematic front view of the greenhouse and Fig. 9 the arrangement of the glass roof window.
Depending on the area to be built, the greenhouse has a number of posts a braced by purlins b and on other 'connecting members c at suitable distances from one another. The purlins b are made of U-iron. The glass roof windows <I> d </I> are hingelessly supported on the upward-pointing legs of the purlins <I> b </I>. These are provided at the top with eyelets e, which are used for fastening conditions of tension members f, which on the other hand are attached to winch drums g.
The latter are connected by gears lz, <I> i </I> and pulleys le with cranks na. To limit the stroke of the window d, stops 7a are used, which are designed to be resilient in order to achieve a buffer effect.
The purlins b, which serve as a pivot point and support bearing, also serve as eaves channels for the glass windows. In order to achieve a tight closure of the ridge edges, the head part of one glass window is formed from an angle iron p and that of the adjacent window from a U-iron q, as FIG. 2 shows.
It is useful to withdraw the mechanical parts of the device from the Witterungseinflüs sen; in this sense they can be arranged below the purlins b. In this case, the tension members f run over rollers on the upper part of the post a and are guided through bores in the purlins b.
The skylights d, which lie between two adjacent posts a on the purlins b, can each either 'consist of a coherent piece or be composed of several narrow parts together. The gable ends of the greenhouse are formed by glass door leaves o rotatably arranged on the posts a.
If the greenhouse is only to be ventilated a little, the windows d are raised just a little so that a small longitudinal gap is created at the ridge through which the warm air that has accumulated inside can escape from the greenhouse.