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CH158282A - Verfahren und Vorrichtung zum Übertragen von Druckkräften. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Übertragen von Druckkräften.

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Publication number
CH158282A
CH158282A CH158282DA CH158282A CH 158282 A CH158282 A CH 158282A CH 158282D A CH158282D A CH 158282DA CH 158282 A CH158282 A CH 158282A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
elastic material
chamber
pressure
opening
force
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Martinius Erichsen Abraham
Original Assignee
Martinius Erichsen Abraham
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Martinius Erichsen Abraham filed Critical Martinius Erichsen Abraham
Publication of CH158282A publication Critical patent/CH158282A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/02Measuring force or stress, in general by hydraulic or pneumatic means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Übertragen    von     Druckkräften.       Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren und eine     Vorrichtung    zum     Übertragen     von     Druckkräften,    zum Beispiel auf eine       Messvorrichtung    zur Bestimmung .der Grösse  der Kraft oder auf bewegliche Maschinen  teile behufs Einstellung derselben.  



  Das Verfahren gemäss vorliegender Er  findung besteht darin, dass man die zu über  tragende Druckkraft auf einen in eine Kam  mer eingeschlossenen elastischen, nicht me  tallischen und nicht flüssigen Werkstoff der  art einwirken lässt, dass dieser aus der Kam  mer teilweise verdrängt und dadurch die  Kraft übertragen     wird.    Die     Vorrichtung,          mittelst    welcher das Verfahren ausgeführt  werden kann, besitzt eine .den elastischen,  nicht metallischen und nicht flüssigen Werk  stoff enthaltende Kammer, die teilweise von  einem einstellbaren     Wandungsteil    begrenzt  und mit einer Öffnung zur Übermittlung der  Bewegung des     verdrängten    Werkstoffes ver  sehen ist.  



  Um sehr hohe Druckkräfte zu übertragen,  hat man bisher vorzugsweise hydraulische         Einrichtungen    benutzt. Der hierbei verwen  dete spezifische     Druck    ist durch den Um  stand stark begrenzt,     dass    die Packungen von  den Kolben usw. bei hohen Drücken auf die  Dauer nicht standhalten, weshalb zum Bei  spiel hydraulische Pressen selten einen höhe  ren Betriebsdruck als 300     Atm.    aufweisen.

    Bei Verwendung eines     elastischen    Werkstof  fes als Übertragungsmittel gemäss vorliegen  der Erfindung kommen dagegen Packungen  zur     Dichtung    von Kolben usw., wie sie     bei     Verwendung von Flüssigkeiten unentbehrlich  sind, nicht in Frage, selbst wenn spezifische  Drücke bis 5000     Atm.    oder mehr benutzt  werden. Dabei hat der Werkstoff infolge  seiner Elastizität das Bestreben, nach Auf  hören des Druckes stets wieder die ursprüng  liche Form anzunehmen.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele der zur Ausführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung geeigneten  Vorrichtung schematisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 besteht die Einrichtung aus  einem Grundkörper 1 und einem einstell-      baren Druckkörper 2, welche die mit dem  elastischen     Werkstoff    3, vorzugsweise Kaut  schuk, im folgenden mit Gummi bezeichnet,  ausgefüllte Druckkammer bilden. Der Druck  körper 2 ist durch Bolzen 4 am Grundkörper  geführt. An einer Stelle,     zum    Beispiel bei 5,  ist eine Öffnung angebracht. Wenn daher  auf die     Platte    2 in Richtung des Pfeils ein  Druck P ausgeübt wird, so     wird    der in  der     Druckkammer    eingeschlossene elastische       Werkstoff    3 durch diese Öffnung 5 nach  aussen gepresst.

   Die dadurch entstehende An  pressung 6 des Werkstoffes 3, die nur wenige  Millimeter zu betragen braucht, kann auf ein  zum Beispiel aus einem     Fühlhebel    einer     Mess-          uhr    8 oder eines ähnlichen     Feinmesswerkzeu-          ges    bestehendes, bewegliches Glied 7 einwir  ken, wodurch die Grösse der     Auspressung    6       bezw.    die Druckkraft P angezeigt wird.  



  Um Leerräume in der Druckkammer aus  zuschalten, kann der in der Druckkammer  eingeschlossene elastische Werkstoff 3     unter     einen     gewissen    Vordruck gesetzt werden.  Dies kann zum Beispiel durch eine auf den  elastischen Werkstoff 3 einwirkende Druck  schraube 9 geschehen, durch deren Einstel  lung die gewünschte Verspannung .des elasti  schen Werkstoffes 3 erreicht wird und  gleichzeitig nach Bedarf geregelt werden  kann. Dadurch kann auch die Trägheit .des       elastischen    Werkstoffes erforderlichenfalls  beeinflusst werden.  



  Wenn der Druck P aufhört, geht der       elastische    Werkstoff 3 und damit auch der  Druckkolben 2 wieder in seine ursprüngliche       Form    zurück, und es verschwindet die Aus  pressung 6 oder die     sonstige    Deformation des  Werkstoffes wieder, so dass die     Messvorrich-          tunb    8 wieder die Nullage einnimmt, auch       wenn    die     Formänderungen    oft wiederholt  worden sind. Die Trägheit des Gummis beim  Zurückgehen in die ursprüngliche Form  kann dadurch ausgeschaltet werden, dass man  die     Auspressung    6 des elastischen Werkstof  fes 3 durch eine     entgegenwirkende    Kraft zu  rückdrückt.

   Zu diesem Zwecke kann zum  Beispiel an der     Messuhr    8 ein Druckknopf 10    angebracht sein,     mittelst    dessen das Glied 7  gegen die     Auspressung    6 bewegt werden  kann, um letztere     zurückzudrücken.    Das  kann natürlich auch durch irgend welche an  dere Mittel geschehen.

   Bei den in Frage  kommenden grossen     Druckkräften    spielt die       erwähnte    Trägheit des Gummis beim Zurück  gehen in seine ursprüngliche     Form    keine  wesentliche Rolle, da die     Auspressung    6 bei  zunehmendem, das heisst erneutem Druck  sich wieder     richtig    einstellt, ganz gleich, ob  der Werkstoff die ursprüngliche Gestalt voll  ständig erreicht hat oder nicht.  



       Fig.    2 zeigt eine etwas abgeänderte Aus  führung der Vorrichtung, bei der an der  Stelle, an welcher der in der     Druckkammer     eingeschlossene     elastische        Werkstoff    3 aus  gepresst wird, an Stelle einer gewöhnlichen  runden Öffnung, wie in     Fig.    1, eine Düse 12  eingesetzt ist, in welche sich der elastische  Werkstoff 3 unter der     Wirkung    der Kraft P       einpresst.    Die sonstige     Einrichtung    ist die  gleiche, wie in     Fig.    1.

   Unterschiedlich ist  nur noch, dass die     Auspressung    des elasti  schen Werkstoffes in     Fig.    2 seitlich anstatt  oben erfolgt und ferner     noch    ein Halterohr  13 für die     Messuhr    8 vorgesehen ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  wird der der Aussparung     unterworfene    Teil  des     elastischen    Werkstoffes durch einen  Stöpsel 14 gebildet, der bei Ausübung der  Kraft P zum Teil in die Öffnung     bezw.    Düse  12 ausgepresst wird. Diese Anordnung hat  den Vorteil, dass     der,Stöpsel    14 an Stelle der  ganzen Gummimasse erforderlichenfalls aus  gewechselt und erneuert werden kann, wäh  rend der in der Druckkammer eingeschlos  sene Werkstoff 3 beibehalten bleibt und der  letztere selbst ferner auch nicht mehr mit  den zur Messung dienenden     Auspressungen    6  versehen wird.

   Der Halter 13 ist hierbei bis  zur Druckkammer verlängert und nimmt den  Stöpsel 14 und die Düse 12 auf. Der Werk  stoff 3 und der Stöpsel 14     können    aus glei  chen oder verschiedenen elastischen Stoffen  bestehen.  



       Fig.    4 zeigt eine ähnliche Ausführung  wie     Fig.    3 mit der Abweichung,     dass    hier      mehrere, zum Beispiel zwei     Düsen    12, 12'  hintereinander angeordnet sind, um den  Druck auf beide Düsenöffnungen zu vertei  len. Der in der Druckkammer eingeschlos  sene elastische Werkstoff 3 wirkt durch die  Düse 121 auf den     elastischen    Stöpsel 14 und  dieser durch die Düse 12. Diese     Anordnung     ist besonders bei hohen Drücken zu empfeh  len, um die     Auspressung    in den einzelnen  Düsen zu begrenzen     und,den    Druck auf zwei  Druckkammern zu verteilen.  



  Es können gegebenenfalls auch mehrere  Druckstufen, das heisst mehrere Düsen und       Druckkammern    Anwendung finden, wobei  die vorgeschalteten Druckkammern einen  Teil der Druckkraft aufnehmen und nach  Art von vorgeschalteten Puffern wirken,  während auf die     Messuhr    8 nur noch ein ge  ringerer Teil der Kraft wirkt. Solche den  Hauptdruck aufnehmenden Puffer können in  beliebiger Anordnung Anwendung finden,  um nur einen Bruchteil des Druckes     bezw.     der Kraft auf die     Messvorrichtung        wirken    zu  lassen.  



       Fig.    5 zeigt eine Ausführung der Vor  richtung in Verbindung mit einem Blech  prüfapparat. Hierbei bildet der -obere Teil  15, der in den Unterteil 16 .des letzteren ver  schiebbar eingesetzt ist, gleichzeitig die Ma  trize für den     Blechprüfapparat,    während  17 der sogenannte Faltenhalter und 18 der  Stössel     bezw.    die     Patrize    ist, die unter Druck  auf das Blech 19 einwirkt.

   Inder geteilten  Druckkammer, .die durch die beiden auf Bol  zen 20 geführten Backen 15, 16 gebildet  wird, liegt der in diesem Falle ringförmige  elastische Werkstoff 21, der unter der Wir  kung der Kraft P wieder bei 6 durch eine       Offnung    5 zum Teil nach aussen gepresst  wird, um durch die     Grösse,der        Auspressung    6  die Kraft an der     Messuhr    8 anzuzeigen.  



  Der benutzte     Blechprüfapparat    kann in  bekannter Weise zum Beulen, Tiefziehen,  oder zum sonstigen Prüfen des Bleches die  nen. In gleicher Weise kann die beschriebene       Vorrichtung    auch mit     Stanz-    oder     sonstigen          Blechbearbeitungsapparaten    verbunden wer-    den. Ferner     kann    sie auch in Verbindung  mit Apparaten zum Prüfen und Bearbeiten  von andern Stoffen, wie zum Beispiel Ge  zvebe, Papier usw. Anwendung finden.  



       Fig.    6 zeigt eine ähnliche Anordnung wie       Fig.    5, nur     dass    hier eine besondere Matrize  22 für den Prüfapparat 17, 18, 22 Anwen  dung findet, und ähnlich wie in     Fig.    3 und 4  wieder ein auswechselbarer Stöpsel 23 aus  elastischem     Werkstoff        eingesetzt    ist, der       unter,der    Wirkung .der Kraft P zum Teil in  eine in den Halter'<B>13</B> eingesetzte Düse 12       eingepresst    wird. Auch hier     können,    ähnlich  wie in     Fig.    4, zwei oder mehr Düsen ein  gesetzt werden, um mehrere Druckstufen und  Druckkammern zu bilden.  



  Während bei den bisher beschriebenen  Ausführungsformen die     Auspressung    6 un  mittelbar auf die     Messuhr    8 oder dergleichen  einwirkt, kann     zwischen    beiden auch ein  starres, elastisches oder bewegliches Zwi  schenglied eingeschaltet sein. Ferner kann  auch dieses     Zwisehenglied    dazu ausgenutzt  werden, nur einen Teil der     ausgeübten    Kraft  auf die     Messuhr    zu übertragen und an     Stelle     von     Auspressungen    nach Art der Buckel 6  andere Formänderungen des elastischen  Werkstoffes zu messen, die unter .der Wir  kung der ausgeübten Kraft eintreten.  



  Eine derartige     Ausführungsform    zeigt.  zum Beispiel     Fig.    7 der Zeichnung. Hier  sind 24, 25 die beiden Platten der den hoch  elastischen Werkstoff 26 aufnehmenden  Druckkammer, die von letzterem ganz oder  zum Teil ausgefüllt wird. In einem Halte  rohr 27 ist ein Stössel 28 verschiebbar, der  unter     Druck    steht und gegen     bezw.    in den       elastischen    Werkstoff 26 gedrückt wird.

   In  der     gezeichneten    Ausführungsform wird die  ser Druck durch eine Feder 29 ausgeübt, .die  auf einen Flansch 30 .des Stössels 28 wirkt  und gegen eine in das Halterohr 27 ein  geschraubte Mutter 31 abgestützt ist, durch  deren     Verstellung    gleichzeitig die Spannung  der Feder 29 und damit der auf den Stössel  28 ausgeübte     Druck    geregelt werden kann.

    Zur Einstellung des Druckes kann aussen an  dem Halterohr 27 bei 31 eine Skala vor-      gesehen und die     Mutter    30 mit einem Zeiger       bezw.    mit einer als Zeiger     wirkenden    Über  wurfmuffe 32 versehen sein. 8 ist wieder die       Messuhr,    die mit ihrem Stellglied 7 gegen  den Stössel 28     bezw.    dessen Flansch 30 an  liegt.  



  Der Stössel 28 wird unter der Spannung  der Feder 29 in den hochelastischen Werk  stoff 26 eingedrückt,     wie    das zum Beispiel       punktiert    angegeben ist. Bei Ausübung der  Kraft P tritt eine     Formänderung    des elasti  schen Werkstoffes 26 ein, die den     Stössel    28  entgegen der Feder 29 nach aussen drückt,  wobei die Grösse der     Stösselbewegung    durch  die     Messuhr    8 angezeigt     wird.     



  An der Stelle, wo :der Stössel 28 in den  Druckraum eintritt, kann der letztere ge  gebenenfalls mit entsprechenden Ausbuch  tungen 33, 34 versehen sein, damit die Form  änderungen des Gummis oder dergleichen  hier besser auf .den Stössel 28 zur Wirkung  kommen. Ferner kann auch hier ein elasti  sches Auswechselstück     eingesetzt    werden.  



  An Stelle des Stössels 28 kann- auch ein  anderer fester oder elastischer Körper von  aussen in die Druckkammer     eingeführt    und  bei zunehmendem Druck P mehr oder weni  ger aus der letzteren herausgedrückt werden.  



       Fig.    8 bis 10 zeigen eine Vorrichtung in  Verbindung     mit    einer     Walzeneinstellvorrich-          tung    und einem     Walzendruckprüfer.    Dabei  zeigt:       Fig.    8 eine Draufsicht auf die Vorrich  tung,       Fig.    9 einen Schnitt nach der Linie       IX-IX    der     Fig.    8     und          Fig.    10     einen    Schnitt nach der Linie       X-g    der     Fig.    B.  



  Die Vorrichtung besitzt, ähnlich wie die  zuvor beschriebenen     Ausführungsformen,     einen Grundkörper 35 und eine Druckplatte  36, welche zusammen die den elastischen  Werkstoff aufnehmende Druckkammer bil  den. Die Druckkammer besteht hierbei aus  zwei     rechtwinklig    zueinander gekreuzten  Kanälen 37, 38     (Fig.    8), die durch entspre  chende Aussparungen oder Bohrungen im    Boden des oben offenen Hohlkörpers 35 ge  bildet werden und zur Aufnahme von     Weich-          gummistöps-eln    39, 40     (Fig.    9) dienen.

   Der  Boden des Hohlkörpers 35 ist mit einem       Kreuzschlitz    41, 42 versehen, in welchen  gleichfalls eine     Weichgummimasse    43 ein  gebettet ist, die mit den Gummistöpseln 39,  40 aus einem Stück oder aus einer getrennten       Weichgummimasse    bestehen kann. Darüber  ist noch eine     Weichgummischeibe    44 und  eine     Hartgummischeibe    45 gebettet, auf wel  cher die     Druckplatte    36 liegt. Gegebenen  falls können die     Weichgummischeibe    44 und  die     Hartgummischeibe    45 auch wegfallen.  Die Druckplatte 36 wird in ihrer Hubbewe  gung durch eine     Überwurfmuffe    46 begrenzt.

    Ferner ist -die Druckplatte 36 mit einer Ge  windeöffnung 47 zum Einschrauben eines  Stiftes oder Bolzens für die Walzeneinstel  lung versehen. 48 ist ein     abschraubbarer          Verschlussstöpsel    zum Einführen des Gummi  pfropfens 40 in den Kanal 38. Der andere  Gummipfropfen 39 wird durch eine winklig  hierzu angeordnete Öffnung im     Grundkörper     35 eingeführt, die gleichzeitig zur Aufnahme  eines Ansatzstückes 49 für den Druckstem  pel 50 dient.  



  Der auf das Ende des     Gummipfropfens     39 wirkende Druckstempel 50     wird    durch  eine Spindel 51 mit Handrad 52     betätigt.    Die  Spindel 51 ist durch     eine        Überwurfmuffe    53  mit einer Gewindebuchse 54 verbunden, die  auf dem Ansatzstück 49     verschraubbar    ist.  Durch Drehung der Spindel 51     mittelst    des       Flandrades    52 wird     somit    die Buchse 54 auf  dem Ansatzstück 49 verschraubt und da  durch der Druckbolzen 50 gegen das Ende  des     Gummipfropfens    39 gedrückt.

   Ein an  dem Grundkörper 35 befestigter Zeiger 55,  der mit Skalenstrichen auf der Gewinde  buchse 54 zusammenwirken kann,     zeigt    den  Grad der Verschiebung und der Zusammen  pressung des Gummipfropfens 39 an. Die       Zusammenpressung    des Gummipfropfens 39  pflanzt sich auf -die übrige Gummimasse 40.  43, 44 fort, wodurch die     Druckplatte    36 ganz  oder zum Teil gehoben wird und eine ent  sprechende Einstellung .der Walze oder des      sonstigen Maschinenteils erfolgt. Die Bewe  gung der     Druckplatte   <B>36</B> kann     unmittelbar     oder unter Einschaltung von Zwischenglie  dern mittelbar auf den zu verstellenden Ma  schinenteil übertragen werden.

   Auf diese  Weise können bei kleinsten     EinstellbewegrLZn-          gen    und Kraftbeanspruchungen Drücke bis  zu mehreren 1.00 t ausgeübt werden.  



  Die Grösse der Verstellung der Druck  platte 36     bezw.    der von ihr verstellten Walze  oder des sonstigen Maschinenteils kann  gleichfalls .durch eine besondere     Einrichtung     angezeigt werden. In der gezeichneten     Aus-          führungsform    ist zu diesem Zwecke mit der  Druckplatte 36 ein Glied 56 verbunden, das  durch eine Öffnung 57 im     Grundkörper    35  mit Spielraum     bindurchgreift    und am äussern  Ende unmittelbar oder     mittelst    einer Hülse  58 bei 59 an einem festen Teil einer     Messuhr     60 befestigt ist.

   Der     Füblhebel    oder Steh  stift 61 der     Messuhr    arbeitet mit einem festen       -##@Tiderlager    derart zusammen,     dass    die Bewe  gung der     Druckplatte    36     eine        entsprechendL!          Anzeigebewegung    in der     Messuhr    60 auslöst.  



  Ausserdem ist die     Einrichtung    noch mit  einer zweiten     Messuhr    62 zum Messen des auf  den     elastisehen    Werkstoff ausgeübten     Druk-          kes    versehen. Zu diesem Zweck ist in :dem  Grundkörper 35 bei 63 eine     düsenartige    Boh  rung vorgesehen, durch welche     ein    Buckel  von der     Gummischeibe    44 ausgepresst wird       (Fig.    10).

   Dieser Buckel wirkt     seinerseits     auf einen Kolben 64, durch den eine     zwi-          schen    ihm und einer     festen    Unterlage 65 lie  gende Masse 66 aus elastischem Werkstoff  zusammengedrückt wird. Die Unterlage 65,  die von unten in den     Grundkörper    38 ein  gesetzt und     in    beliebiger Weise befestigt  wird, kann auch     einstellbar    gemacht werden.

    Von der     Gummimasse    66 wird durch die  Öffnung 6 7 eines Rohres 68 ein     G mm   <U>i</U>  buckel nach aussen gepresst, der auf ein nicht  gezeichnetes, in dem Einsatzstück 69     geführ-          tes    Stellglied einwirkt, das die Verstellung  in der     Melguhr    62 auslöst. Gegebenenfalls  kann auch der durch die Öffnung 63 aus  gepresste Gummibuckel zum Anzeigen in der       Messuhr    62 benutzt werden.

   Die beschriebene    Anordnung hat aber den Vorteil, dass     der     eigentliche Anzeige- oder     Messbuckel,    der  durch die Öffnung 67 ausgepresst wird, und  mit ihm natürlich auch die Gummimasse     6(i     nur unter einem Bruchteil der am     Handni     52 ausgeübten Kraft steht.  



  In die Vorrichtung können auch kleine  Nebenkolben eingeschaltet werden, um den  spezifischen Druck in einer besonderen     Mess-          kammer    zu ermässigen. So kann man zum  Beispiel zum Messen von Drücken den  Hauptdruck von einer oder mehreren ge  schlossenen Druckkammern durch Kolben  aufnehmen lassen, in welchen der hochelasti  sche     VTerkstoff    nur     komprimiert    wird, wäh  rend die Bewegung des Kolbens durch ein,  besondere     Messkammer    registriert wird, in  welcher der spezifische Druck ganz gering  fügig sein kann.

   Der elastische Werkstoff  kann hierbei, wie bei den zuvor beschrie  benen Ausführungsbeispielen, frei nach  aussen durch eine oder mehrere Öffnungen  oder Düsen gepresst werden oder auf einem  von     aussen    in     die        Druck-    oder     MesskammeT     eingeführten, festen oder elastischen Körper  wirken, wobei die Höhe der Austrittsbuckel  oder die     Ausstossbewegung    des eingeführten  Körpers durch feinfühlige Instrumente, zum  Beispiel eine     Messuhr,    gemessen wird und  einen Massstab für die Höhe des ausgeübten  Druckes bildet.  



       Fig.    11 und 12 zeigen eine derartige     Aus-          führungsform    der Erfindung in Draufsicht  und im     Schnitt.    Hier sind in dem Grund  körper 70 mehrere, zum Beispiel drei, gleich  mässig verteilte Kammern     bezw.    Vertiefun  gen 71 angeordnet, die ringsum     geschlossen     und nur oben offen sind und Pfropfen  aus elastischem Werkstoff aufnehmen, die  nur als Puffer dienen, um den Hauptdruck  aufzunehmen, der auf die Platte 75 ausgeübt  wird und     mittelst    der an der letzteren an  gebrachten Kolben 72' auf die Pfropfen 72  wirkt.

   Ferner ist eine weitere Kammer oder       Aüsnehmung    73 in der Grundplatte 70 vorge  sehen, die den Gummipfropfen 74 aufnimmt  und eine seitliche Öffnung 76 hat, durch      welche, wenn der Kolben 74' der Druckplatte  75 auf den Gummipfropfen 74 drückt, ein  Gummibuckel ausgepresst wird, der durch  ein Stellglied auf die angeschlossene     Messuhr     77 oder dergleichen wirkt.  



  Um bei hohen Drücken ein Durchtreten  des elastischen Werkstoffes an den Kanten  zu vermeiden, kann der Druckkolben 78, wie       Fig.    13 zeigt, nach der den     elastischen    Werk  stoff 79 aufnehmenden Druckkammer zu  ausgehöhlt     bezw.    mit einem innen konisch  verlaufenden     Kantenansatz    80 versehen sein.  Unter der Einwirkung .des     Druckes    des ela  stischen Werkstoffes federt die     Kante    80  des Kolbens gegen die Wand 81 .der Druck  kammer und verhindert ein Durchfliessen des  elastischen Werkstoffes 79.  



  An Stelle der auszupressenden Gummi  buckel kann in allen Ausführungsformen,  wie oben für     Fig.    7 beschrieben wurden ist,  auch ein auf die     Messuhr    oder dergleichen       wirkendes    Stellglied von     aussen    in die ela  stische Werkstoffmasse     eingeführt    werden.  



  Anstatt Gummi können auch andere ela  stische, nicht metallische Stoffe als     Druck-          übertrager        Anwendung    finden, zum     Beispicl     Gelatine, deren     Komprimierungsverhältnisse          ähnlich    denen von Gummi sind. Derartige in  einer Druckkammer eingeschlossene Weich  gummi- oder     sonstige    elastische Körper ver  mitteln und verpflanzen innerhalb gewisser  Grenzen den Druck ebenso     wie    eine Flüssig  keit.  



  Obwohl Gummi oder     Gelatine    in wei  testem Masse     elastisch    sind, so ist das Fliess  vermögen, verglichen mit einer Flüssigkeit,  naturgemäss begrenzt, weshalb mittelst der  beschriebenen Vorrichtung wohl hohe Drücke  übertragen werden können, ,dagegen grosse       Arbeitsleistungen    nicht in Frage kommen.  



  Versuche haben     erwiesen,    dass Gummi  als Druckübertrager ebenso-wenig wie Was  ser bei hohen und höchsten Drücken volu  menbeständig ist. Bei einem spezifischen       Druck    von zum Beispiel 3000     Atm.    kompri  miert sich ein Gummikörper um zirka     117o     des ursprünglichen Volumens, verhält sich  also in dieser Beziehung ebenso wie Wasser.

      Wird -der Druck wieder aufgehoben, so  nimmt Gummi nicht nur das ursprüngliche  Volumen, sondern auch die ursprüngliche  Form wieder an, so hoch der spezifische  Druck auch gewesen sein mag, im Gegensatz  zu allen andern metallischen und nichtmetal  lischen Werkstoffen, die bei hohen Drücken,  wenn die     Elastizitätsgrenze    überschritten  wird, bekanntlich eine bleibende Formände  rung und ein geringeres Volumen annehmen.  Diese wenig bekannten Eigenschaften des  Gummis sind für die Ausübung des vorlie  genden Verfahrens von Wert.  



  Da die Deformierung des Werkstoffes bei  den beschriebenen     Vorrichtungen    nur ganz  gering ist, so sind auch die Reibungsverluste  unbedeutend; das Fliessen des Druckübertra  gers geht vorzugsweise im Kern des Stoffes  und nicht an den Wänden der Druckkammer  vor sich, wo die Reibung grösser ist.  



  Da die Temperaturdifferenz für die Ge  nauigkeit der Messungen Einfluss haben  kann, wird zweckmässig die Länge     bezw.     Höhe der Druck- und     Messkammern    so ge  wählt,     dass    die Wärmeausdehnung sich in  beiden Kammern nahezu vollkommen auf  hebt. Der relativ hohe     Wärmeausdehnungs-          koeffizient    des Gummis wird .dadurch elimi  niert.     Fig.    14 zeigt eine Ausführungsform  dieser Art.

   Bei steigender Temperatur wächst  das Volumen der     Gummimasse    92 und damit  auch     derdurch    die Öffnung oder Düse aus  gepresste Gummibuckel 93, der .durch das  bewegliche Zwischenglied 82 das     Messinstru-          ment    83 beeinflusst. Um das zu verhindern,  ist eine Kompensationskammer vorgesehen,  die eine Gummimasse 84 von ungefähr glei  chem Volumen wie die Gummimasse 92 auf  nimmt. Zwischen den beiden Gummimassen  oder Kammern 92, 84 ist eine feste Scheibe  85     angeordnet,    .durch welche der Stempel 86  des als Doppelkolben 87, 88 ausgebildeten  Druckkolbens hindurchgeht.

   Bei Tempera  tursteigerungen dehnt sich die Gummimasse  84 entgegengesetzt zur Gummimasse 92 aus,  so dass beide Gummimassen 92, 84 gegenein  ander wirken und über den     Kolben    86-88      ein Druckausgleich     bezw.    eine der     Volu-          :iienvergrösserung    entsprechend verringerte  Druckübertragung auf die Gummimasse 92  erfolgt.  



  Auf den Druckkolben 87, 88 wirkt die  Gummimasse 89, wenn auf die Druckplatte  90 .eine entsprechende Kraft P ausgeübt  wird. Die Gummimasse 84, welche nur kom  primiert wird, nimmt hierbei einen Teil der  ausgeübten Kraft P auf, während die  Gummimasse 92, die durch den     ausgepressten     Buckel 93 auf das     Messinstrument    83 wirkt,  nur einen entsprechend geringeren Teil der  Kraft P aufnimmt.  



  Die die Gummimasse 84 aufnehmende  Kammer dient somit gleichzeitig sowohl als  Druck- und Kompressionskammer, um einen  mehr oder weniger grossen Teil der Kraft P  aufzunehmen und die zur     Messung    bestimmte       C'xummimasse    92 zu entlasten, als auch zum  Ausgleich der etwa durch Temperatur  schwankungen entstehenden Volumenände  rungen der Gummimasse 92, so dass die An  zeigegenauigkeit des Apparates bei einem  Temperaturwechsel im wesentlichen erhalten  bleibt.  



  Dasselbe gilt natürlich auch, wenn an  Stelle von Gummi ein anderer     gleichwertiger     elastischer Stoff Anwendung findet, oder       wenn.    an Stelle der     Auspressung    93 ein die  Bewegung auf das     Messinstrument    83 über  tragendes Glied in die den elastischen     Stoff     92 aufnehmende Kammer eingeführt wird.  



  Die Schrauben 91 dienen dazu, der elasti  schen Masse 89 einen passenden Vordruck zu  geben.  



  Die Öffnungen und Düsen, durch wel  che die     Auspressung    erfolgt,     können    in be  liebiger Anzahl vorgesehen und von belie  biger Form,     zum    Beispiel kreisrund, eckig,  schlitzartig usw. sein. Die Düsen können  ferner auswechselbar sein und in verschie  dener Grösse eingesetzt werden, um sie den  verschiedenen Druckverhältnissen anzupas  sen und die Empfindlichkeit zu steigern. Sie  können ferner verstellbar und zum Beispiel  nach der Druckkammer zu verschiebbar sein,  um den elastischen Werkstoff nach erfolgter         Druckablesung    und nach     Entlastung    des       Kraftmessers    entgegen seiner natürlichen  Trägheit in die Anfangs- oder Nullstellung  zurückzubringen.  



  Um die Ausmasse der     Werkstoffauspres-          sungen    oder der Bewegung .des in die Druck  kammer     eingeführten    Körpers zu begrenzen  und eine Überlastung der Vorrichtung zu  verhindern, können noch besondere Begren  zungsanschläge     vorgesehen    werden, die eine  Formänderung des elastischen Werkstoffes  nur bis zu     einer    bestimmten Höchstgrenze  zulassen.

   Ferner kann der     Auspressung    des  elastischen Werkstoffes oder der Bewegung  des in die Druckkammer eingeführten Kör  pers bei ansteigendem Druck ein Gegendruck  von aussen entgegengesetzt werden, der zum  Beispiel durch Federn, Gummipuffer, die auf  Zug oder Druck wirken, erzeugt werden  kann, wodurch gleichzeitig die Empfindlich  keit der Messung für kleine und grosse Kräfte  in weiten Grenzen geändert werden kann.  



  Die Druckkammer kann auch elastisch,  zum Beispiel als     Membrankammer,    aus  geführt werden, wobei .der     elastische    Werk  stoff zwischen einer Membrane und einer  festen Gegenlage oder zwischen zwei Mem  branen eingeschlossen sein kann. Auch hier  bei können besonders eingesetzte auswechsel  bare Stöpsel oder dergleichen -die gleiche oder  verschiedene     Elastizität    wie der übrige Teil  des elastischen Werkstoffes haben, für die  eigentliche Messung Anwendung finden.  



       'Um    das elastische Fliessen des in dem  Druckraum eingekapselten elastischen Werk  stoffes zu erleichtern und ein Festkleben an  den Kammerwandungen zu verhindern, kön  nen der Werkstoff oder die Kammerwandun  gen mit Gleitmitteln, zum Beispiel Graphit,  Talkum oder dergleichen, bestrichen werden.  



  Die Anwendungsmöglichkeit des Verfah  rens ist naturgemäss sehr mannigfaltig. Das  Verfahren ist besonders überall da verwend  bar, wo es     -darauf    ankommt, hohe und höchst  Drücke bei relativ     kleinen    Bewegungen     bezw.          Arbeitsleistungen    zu übertragen. zum Bei  spiel beim Erzeugen von Drücken     zwecbs          Einstellung    von Maschinenteilen und derglei-           chen,    beispielsweise der Walzen von Walz  werken, ferner beim Messen von Drücken  bei     Materialprüfmaschinen,    Pressen, Hebe  zeugen, Waagen und andern Maschinen.

   Bei  der Verstellung von Walzen bei Walzwerken  ist es zum Beispiel von grosser     Wichtigkeit,     die     Druckspindel    bei vollem Druck einzeln  nachstellen zu können, um ein gleichmässiges  Fertigprodukt, zum Beispiel bei Bandwalz  werken, zu erzeugen.

   Da die Schraube selbst       wegen,der    grossen Reibungsverluste bei hohen  Drücken kaum mehr bewegt werden     kanu,     wird zum Beispiel zwischen den Druckklöt  zen und der Schraube die Vorrichtung ein  geschaltet, die es     gestattet,    mit Aufwendung  geringster Kraft einen Kolben zu bewegen,  der sich nur wenige Bruchteile eines Milli  meters nach oben oder unten bewegt, je nach  dem     eine        Vergrösserung    oder Verringerung  des Walzendruckes     gewünscht    wird, um eine  gleichmässige Stärke des zu walzenden Ban  des an beiden Seiten zu erzielen.

   Gleichzeitig  kann der Walzendruck gemessen werden, in  dem der     hochelastische    Werkstoff noch dazu  benutzt wird,     .den        Druck    beim Deformieren  des Gummis oder beim Austritt desselben  durch eine Öffnung oder Düse anzuzeigen.  Schliesslich kann auch die Höhe der Verstel  lung durch die     Bewegung    des Kolbens direkt  gemessen werden.  



  Die     beschriebenen        Vorrichtungen    zeich  nen sich nicht nur durch Einfachheit in der       Bauart    aus, sondern sie haben     auch'nur    ver  hältnismässig     geringe    Abmessungen und be  anspruchen demzufolge nur wenig Raum,     -,o     .dass sie überall leicht     anbringbär    sind. Trotz  dem     sind    sie für hohe Drücke     anwendbar.     Ein Kolben von etwa<B>100</B> mm Durchmesser  kann zum Beispiel Walzendrücke bis 300 t       übertragen.     



  Ferner kann die     Vorrichtung    auch bei       hydraulischen,    Druckmessungen angewandt  werden. In letzterem Falle kann die Aus  pressung des elastischen Werkstoffes oder die  Bewegung des in die Druckkammer ein  geführten Körpers dazu ausgenutzt werden,  eine Flüssigkeit, zum Beispiel Quecksilber,    zu verdrängen, um die Kraft auf Grund     des          verdrängten        Flüssigkeitsvolumens    zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zum Übertragen von Druck kräften, dadurch gekennzeichnet, dass man die zu übertragende Druckkraft auf einen in eine Kammer eingeschlossenen elastischen, nicht metallischen und nicht flüssigen Werkstoff derart einwirken lässt, .dass dieser aus ,der Kammer teil weise verdrängt und .dadurch die Kraft übertragen wird.
    1I. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine den elastischen nicht metallischen und nicht flüssigen Werk stoff enthaltende Kammer, die teilweise von einem einstellbaren Wandteil be grenzt und mit einer Öffnung zur Über mittlung der Bewegung des verdrängten Werkstoffes versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff aus der ihn aufnehmenden Kammer durch eine Öffnung nach aussen gedrückt wird, um aus der Grösse der Verdrängung des elastischen Werkstof fes die Grösse der Kraft zu ermitteln.
    B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff bei seiner Verdrängung auf einen von aussen in .die den elastischen Werkstoff aufnehmende Kammer ein geführten Körper wirkt, um aus clcr Grösse .der Ausstossbewegung des ein geführten Körpers die Grösse der Kraft- zu bestimmen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Verdrän gung des elastischen Werkstoffes in der ihn aufnehmenden Kammer bei anstei gendem Druck ein Gegendruck von aussen entgegenwirkt, um die Empfind lichkeit der Messung kleiner oder grosser Kräfte zu ändern. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der in der Kammer eingeschlossene elastische Werk stoff unter Vordruck gesetzt wird. 5. Vorrichtiwg nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den ela stischen Werkstoff aufnehmende Kam mer mit einer Öffnung zum Auspressen des elastischen Werkstoffes versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den ela stischen Werkstoff aufnehmende Kam mer mit einer Öffnung zum Einführen eines durch die Formänderungen des elastiseben Werkstoffes beeinflussten Körpers versehen ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass in die Öffnung der Kammer eine Düse eingesetzt ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die in die Öffnung,der Kammer eingesetzte Düse auswechselbar ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der aus der Öffnung der Kam mer ausgepresste Teil des elastischen Werkstoffes auf eine Messvorrichtung einwirkt, welche die Grösse der Kraft anzeigt. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die Bewegung .des in die Öff nung der Kammer eingeführten Körpers auf eine Messvorrichtung einwirkt, wel che die Grösse der Kraft anzeigt. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Verdrän gung des elastischen Werkstoffes be grenzt ist, um eine Überlastung der Vor richtung zu vermeiden. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass .der der Ver drängung unterworfene Teil des in .der Kammer eingeschlossenen elastischen Werkstoffes aus einem auswechselbaren Stück besteht. 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass der auswechselbare und der übrige Teil des elastischen Werkstoffes aus Stoffen von verschiedener Elastizität bestehen. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da ,durch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff durch ein an der Kammer an gebrachtes Stelistück unter Vordruck gesetzt wird. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass der Vordruck, unter dem der elastische Werkstoff in der ihn aufneli- menden Kammer gesetzt wird, regelbar ist. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Zurück führung der Formänderung des elasti schen Werkstoffes in die Nullstellung ein bewegliches Glied einer Messvorrich- tung vorgesehen ist.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass zur Zurückführung der Form änderung des elastischen Werkstoffes die in .die Öffnung der Kammer eingesetzte Düse verstellbar ist. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der ver drängte Teil .des elastischen Werkstoffes auf einen zu verstellenden Maschinenteil einwirkt. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Druckkammern mit elastischem Werk stoff vorgesehen sind, von denen ein Teil als Puffer zur Aufnahme des Haupt druckes und der andere Teil zur Übertra gung der Druckkraft dienen. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Innen wand der den elastischen Werkstoff auf nehmenden Kammer mit einem Gleitmit tel bestrichen ist. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff mit einem Gleitmittel bestri chen ist. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff Kautschuk ist. 23. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Werkstoff Gelatine ist. 24.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass .der einstell bare Wandungsteil der den elastischen Werkstoff enthaltenden Kammer aus einem Druckkolben besteht. 25. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der einstell bare Wandungsteil der den elastischen Werkstoff enthaltenden Kammer an sei ner nach dem Innern der Kammer zu lie genden Seite ausgehöhlt ist. 26.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der einstell bare Wandungsteil der den elastischen Werkstoff enthaltenden Kammer an den Kanten seiner nach dem Innern der Kammer zu liegenden Seite mit einem nach innen konisch verlaufenden Ansatz versehen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0974820A1 (de) * 1998-07-22 2000-01-26 Fip Industriale S.P.A. Lager zur Aufnahme von Kräften mit eingespanntem Elastomerkissen

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