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CH157505A - Fahrradbremse. - Google Patents

Fahrradbremse.

Info

Publication number
CH157505A
CH157505A CH157505DA CH157505A CH 157505 A CH157505 A CH 157505A CH 157505D A CH157505D A CH 157505DA CH 157505 A CH157505 A CH 157505A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel
cam wheel
brake
hand
bearing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kobel Hans
Original Assignee
Kobel Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kobel Hans filed Critical Kobel Hans
Publication of CH157505A publication Critical patent/CH157505A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Fahrradbremse.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Fahrradbremse, die vor bekannten Brem  sen dieser Art ausgezeichnet ist durch ein  innerhalb der Radnabe auf der am Gestell  festgehaltenen Radachse drehbar gelagertes  und mit einem Steuerorgan in Arbeitsver  bindung gehaltenes Nockenrad, mittelst wel  chem zwischen zwei auf der Radachse fest  gehaltenen, als Lager für die Nockenrad  nabe dienenden Hülsen radial verschiebbare  Bremsbacken durch Betätigung des     Steuer-          organes    so viel in radialer Richtung verscho  ben werden können, dass sie gegen die Innen  seite der auf den genannten Lagerhülsen ge  lagerten Radnabe angepresst werden.  



  Fahrradbremsen nach vorliegender An  ordnung haben gegenüber den gebräuchlichen  sogenannten Backenbremsen, bei welchen die  Bremswirkung sich auf eine seitlich am Rad  angeordnete Bremsscheibe erstreckt, den gro  ssen Vorteil, dass einseitige Beanspruchungen  der Radspeichen und die damit verbundenen  Brüche vermieden sind.    Die vorliegende Bremse kann sowohl auf  Vor- und Hinterrad und auf durch Pedal  oder Motor betriebenen Fahrräder Anwen  dung finden.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dar. Darin ist:  Fig. 1 eine Seitenansicht der allgemeinen  Anordnung einer Vorderradbremse,  Fig. 2 ein Längsschnitt durch dieselbe,  Fig. 3 ein Längsschnitt durch die Lager  hülsen,  Fig. 4 eine Seitenansicht der auf das  Nockenrad aufgeschobenen Bremsbacken, wo  bei letztere teilweise weggeschnitten sind;  Fig. 5 und 6 zeigen in Endansichten die  Ruhe- und Arbeitsstellungen der Brems  backen, und  Fig. 7 zeigt eine, namentlich für Motor  räder in Betracht fallende Einzelheit zur  Abhaltung des Staubes von den Kugellagern  der Radnabe, und       Fig.    8 einen Staubdeckel.

        Nach Zeichnung ist die Vorderradgabel  eines Fahrrades mit ihren Armen 2 auf den  mit Rechts- und Linksgewinde versehenen  Enden der Radachse 1 abgestützt und sind  dabei die Enden der Gabelarme zwischen  zwei auf den Achsgewinden aufgeschraubten  Lagerhülsen 3 und Aussenmuttern 4 fest  gehalten. Die Lagerhülsen 3 besitzen auf  den einander zugekehrten Seiten Ausdrehun  gen 5 als Lagerstellen für ein am Umfang  mit vier Hubnocken versehenes Nockenrad 6,  welches dadurch leicht drehbar, aber ohne  freies Spiel zwischen den beiden Lagerhülsen  gehalten wird, dass eine in die Eindrehung  der einen Hülse eingelegte, gegen das ent  sprechende Nabenende des Nockenrades wir  kende Feder 7 das andere Nabenende in ste  tem Kontakt mit einem in die Ausdrehung  der andern Hülse eingelegten Bronzering 8  hält.

   Die Lagerhülsen nehmen dabei eine  ganz bestimmte gegenseitige Lage auf der  Radachse ein und werden hierfür gegen eine  nicht gewollte Drehung durch Zapfen 9 ge  sichert, welche in eine entsprechende Aus  sparung der Gabelarme gesteckt sind. Die  einander zugekehrten Stirnenden der Lager  hülsen sind ausgezackt und bilden mit ihren  Zacken 10, deren Zahl derjenigen der     Nok-          ken    des Nockenrades entspricht, Führungen  in radialem Sinne für Bremsbacken 11, wel  che die Form von keilförmigen Segmenten  haben und mit Randausnehmungen 10'     zwi-          schendie    Zacken 10 der Hülse 3 greifen und  um das Nockenrad herum angeordnet sind.

    Da diese Bremsbacken von den Lagerhülsen  gegen eine Verdrehung gesichert sind, müs  sen sie sich infolge ihrer Keilform bei einer  Drehung des Nockenrades radial nach aussen  verschieben. Dabei werden sie mit ihrer  Aussenfläche gegen die Innenseite der Rad  nabe 12 gepresst und üben eine Bremswir  kung auf diese aus. Die auf die Brems  backen einwirkenden Bogenflächen der     Nok-          ken    sind so geformt, dass sie in der in Fig. 5  gezeigten innern Stellung den Innenflächen  der Bremsbackensegmente auf ihre ganze  Länge anliegen. Durch in Nuten auf der  Aussen- bezw. Umfangsseite der Bremsbacken    eingelegte federnde Ringe 13 werden die  Bremsbacken bei einem Zurückdrehen des  Nockenrades wieder in ihre Ruhelage (Fig.  



  zurückgebracht. Die Radnabe ist an ihren  Rändern durch Kugellager 14 in besonderen  Hohlkehlen 15 der Lagerhülsen drehbar ge  führt und können dabei, um das Eindringen  von Staub und Schmutz durch die Ring  spalten zwischen den Nabenrändern und den  Lagerhülsen zu verhindern, diese Spalten,  wie Fig. 7 zeigt, durch die genannten Rän  der übergreifende Schutzringe 16 verdeckt  sein. Dadurch, dass diese beiden Lagerhülsen  3 auf Rechts- und Linksgewinde der Rad  achse aufgeschraubt sind, können dieselben  durch Drehen der letzteren achsial gegenein  ander verstellt werden und gestatten diesel  ben dadurch ein Einstellen der Kugellage  rung des Rades.  



  Zur Betätigung des Nockenrades dient  ein Kurbelarm 17. Dieser ist auf das sechs  kantig ausgebildete eine Ende der Nocken  radnabe aufgeschoben und wird von der Fe  der 7 darauf festgehalten, während der durch  einen Schlitz 18 aus der um diese Schlitz  breite verlängerten Lagerhülse herausragende  Kurbelarm in seinem Ausschlag durch die  Schlitzlänge begrenzt wird. Um auch das  Eindringen von Staub und Schmutz in diesen  Schlitz 18 zu verhindern, ist auf den Kurbel  arm 17 ein besonderer, den Schlitz stets ab  gedeckt haltender kappenförmiger Staub  deckel 19 aufgeschoben.  



  Der Kurbelarm 17 kann in bekannter  Weise durch Zugstange und Kabelzug mit  einem an der Lenkstange des Rades vor  gesehenen Bremshebel verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrradbremse, gekennzeichnet durch ein innerhalb der Radnabe auf der am Fahrrad gestell festgehaltenen Radachse drehbar ge lagertes und mit einem Steuerorgan in Ar beitsverbindung gehaltenes Nockenrad, mit- telst welchem zwischen zwei auf der Rad achse festgehaltenen, als Lager für die Nok- kenradnabe dienenden Hülsen radial ver- schiebbare Bremsbacken durch Betätigung des Steuerorganes so viel verschoben werden können, dass sie gegen die Innenseite der auf den genannten Lagerhülsen gelagerten Rad nabe angepresst werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Fahrradbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden La gerhülsen mittelst Rechts- und Links gewinde auf der Radachse einstellbar sind, so dass sie gestatten, die Kugellagerung des Rades einzustellen, und dass sie mit- telst an ihrem innern Rand vorgesehener Zacken den radial verschiebbaren Brems backen als Führung dienen und zwischen ihnen und dem Nockenrad einerseits ein Druckring und anderseits eine Feder an geordnet ist, um das Nockenrad stets leicht drehbar, aber ohne freies Spiel fest zuhalten. 2. Fahrradbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Steuerhebel für das Nockenrad in einer schlitzartigen Aussparung einer der Lagerhülsen mit beschränktem Ausschlag schwingbar ge führt ist. 3.
    Fahrradbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Brems backen als keilförmige Segmente ausgebil det sind und mit Hilfe von in Umfangs nuten derselben liegenden Spannringen beim Zurückdrehen des Nockenrades aus der Bremslage wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht werden.
CH157505D 1931-05-13 1931-05-13 Fahrradbremse. CH157505A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH157505T 1931-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH157505A true CH157505A (de) 1932-09-30

Family

ID=4411636

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH157505D CH157505A (de) 1931-05-13 1931-05-13 Fahrradbremse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH157505A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064839A1 (de) * 1981-05-01 1982-11-17 Shimano Industrial Company Limited Fahrradnabenbremse
WO2009150518A1 (en) 2008-06-10 2009-12-17 Gimari Bvba Quick release clamp for a bicycle wheel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064839A1 (de) * 1981-05-01 1982-11-17 Shimano Industrial Company Limited Fahrradnabenbremse
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