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CH148183A - Mittelst Blattfedern elastisch eingespannter Anker an ferromagnetischen Lautsprecher-Antriebssystemen. - Google Patents

Mittelst Blattfedern elastisch eingespannter Anker an ferromagnetischen Lautsprecher-Antriebssystemen.

Info

Publication number
CH148183A
CH148183A CH148183DA CH148183A CH 148183 A CH148183 A CH 148183A CH 148183D A CH148183D A CH 148183DA CH 148183 A CH148183 A CH 148183A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
armature
leaf springs
ferromagnetic
drive systems
loudspeaker drive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werke Aktiengesellschaft Fuer Drahtlose Telephonie Ideal
Original Assignee
Ideal Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ideal Werke Ag filed Critical Ideal Werke Ag
Publication of CH148183A publication Critical patent/CH148183A/de

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Description


  Mittelst Blattfedern elastisch eingespannter Anker an     ferromagnetisehen          Lautsprecher-Antriebssystemen.       Bei     ferromagnetischen        Lautsprecher-An-          triebssystemen    mit federnd eingespanntem  Anker macht sich im allgemeinen der Nach  teil geltend,     dass    schon bei kleineren Ampli  tuden     Unproportionalität    der Ankerbewe  gungen zu dem steuernden Strome eintritt.

    Wird bei diesen Antriebssystemen der For  derung entsprochen,     dass    der Luftspalt zwi  schen zwei Magnetpolen ziemlich schmal  sein     muss,    so dürfen dann dem in diesem  engen Luftspalt schwingenden Anker grössere  Belastungen nicht auferlegt werden, da er  sonst an die Pole anschlägt.  



  Die Erfindung hat zum Gegenstand eine  besondere Ausgestaltung des federnd einge  spannten Ankers     ferromagnetischer    Antriebs  systeme. Gemäss der Erfindung weisen die  Blattfedern des<B>'</B> Ankers zwei in Richtung der  Ankerdrehachse nach den     Einspannstellen    zu  divergierende Schenkel auf, welche mit     Aus-          nehmungen    versehen -sind.

   Durch die Erfin-         dung    soll erreicht werden,     dass    die     Anker-          bewegungeri    auch bei grösseren Amplituden  proportional zu dem steuernden Strome er  folgen, und selbst in engem Luftspalt der  Anker höheren Belastungen unterworfen  werden kann, ohne     dass    er an die Pole an  schlägt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des in Anwendung bei einem doppelseitig  symmetrisch wirkenden,     vierpoligen        Laut-          sprecher-Antriebssystem.     



       Fig.   <B>1</B> ist eine Draufsicht,       Fig.    2 eine Seiten-,       Fig.   <B>3</B> eine Endansicht des Ankers mit  den daran befestigten, zu seiner federnden  Einspannung dienenden Blattfedern-,       Fig.    4 ist eine schematische     Stirnarisicht     der vier Polschuhe des     ferromagnetischen     Antriebssystems und des zwischen diesen Pol-           schuhen    in ausbalancierter Stellung federnd       eingespannten        g        Ankers;

            Fig.   <B>5</B> ist ein     Grundriss,    aus dem der     Huf-          eisenmagnet,    dessen lamellierte Polschuhe  und der zwischen diesen federnd eingespannte  Anker ersichtlich sind;       Fig.   <B>6</B> ist ein Längsschnitt nach Linie       A-B    in     Fig.   <B>5;</B>       Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> dienen zur Erläuterung der  mit dem     erfindungsgemässen    Ausführungs  beispiel erreichbaren Wirkungen.  



  Das     ferromagnetische        Antriebs,#ystem        (Fig.     4-6) besitzt einen kräftigen     Hufeisenmag-          neten    a mit vier lamellierten Polschuhen     b.     Diese     -Polschuhe    sind mittelst Schrauben     c     an Ansätzen<B>d</B> einer Grundplatte e befestigt.  Der     Hufeisenmagnet    a ruht auf dieser Grund  platte e und wird durch eine Gegenplatte<B>f</B>  und Schrauben<B>g,</B> mit seinen     Schenkelend-          flächen    an den Polschuhen<B>b</B> innig anliegend,  festgehalten.

   Die Grundplatte e trägt einen  Bock h, auf welchem die Blattfedern i     (Fig.     <B>1-6)</B> des Ankers     j    mittelst Laschen<B>k</B> und  Schrauben in festgespannt sind. u ist der  Stift, mit dessen Hilfe die     Ankerscbwingungen     auf die     Lautspreeliermembran    übertragen  werden. Zur Einstellung des Ankers<B>j</B> in  genau ausbalancierter Mittellage zwischen  den Polschuhen<B>b</B> dient eine auf der Zeich  nung nicht dargestellte Regulierschraube,  welche auf den Bock     h    einwirkt, der auf  der Grundplatte e befestigten Montagestützen  federnd nachgiebig ruht.  



  Die den Anker<B>j</B> tragenden Blattfedern  i sind so ausgestaltet,     dass    sie zwei in Rich  tung der Drehachse     x-x        (Fig.   <B>1)</B> des Ankers  <B>j</B> nach den     Einspannstellen    zu divergierende  Schenkel<I>o, o'</I> aufweisen. Diese Schenkel  sind in der Nähe der     Einspannstellen,    also  der Laschen<B>k,</B> mit     Ausnehmungen    r ver  sehen. Diese     Ausnehmungen    r können zum  Beispiel durch dünne Plättehen oder Lamel  len aus Stahl oder anderem federndem Metall  gebildet sein, die zwischen die Schenkel<I>o, o'</I>  und die Querstange s der Blattfedern einge  schaltet und an diesen Teilen festgelötet    werden.

   Die dünnen Plättehen an den     Aus-          nehmungen    können aber auch mit den Quer  stangen aus einem Stück bestehen und mit  den Schenkeln<I>o, o'</I> vereinigt sein.  



  Durch diese     Ausnehmungen    beziehungs  weise dünnen Plättehen<B>9-</B>     wirdfolgendes    er  reicht:  Wird der Anker von seiner Mittellage  abgelenkt, so erleiden die Schenkel<I>o, o'</I> der  Blattfedern i an den Stellen der     Ausneh-          mungen    v eine Verwindung, deren Grösse  dem Masse der Ablenkung des Ankers i ent  spricht.

   Dadurch werden diese     Ausnehmun-          gen    der Sitz von Spannkräften, durch die  die elastische Rückführung des<B>-</B>Ankers in  die Mittellage erfolgt.     Fig.   <B>7</B> zeigt in grösse  rem     Massstabe    und übertriebenen Grössenver  hältnissen die Art der in Frage stehenden  Verwindung der     Ausnehmungen    r.

   Durch den  Umstand,     dass    diese     Austiehmungen    r von  der mittleren Drehachse     x-x    des Ankers     j*     einen senkrechten Abstand von bestimmter  Grösse besitzen, entsteht für jede     Ausneh-          mung    r in     bezug    auf diese Achse     x-x    ein  entsprechend grosser Momentarm.

       Durchpas-          sende    Bemessung der     Grölk    dieses     Moment-          arms    und der Dicke des     Metalles    an der       Ausnehmung    r ist es möglich" zu erreichen,       dass    innerhalb grösserer Amplituden die ela  stischen     Rückstellkräfte    in gleichem Masse  ansteigen wie die magnetische Anzugskraft,  darüber hinaus dagegen 'so schnell anwach  sen,     dass    selbst bei ganz starker Belastung  des Ankers und engem Luftspalt zwischen  den Polen der Anker an diese nicht anschla  gen kann.

   Die Kennlinie nach     Fig.   <B>8</B> veran  schaulicht das eben Gesagte.     P    ist die auf  den Anker wirkende resultierende Anziehungs  kraft,<B>d</B> der halbe Luftspalt. Bis ziemlich  weit ab vom Nullpunkt ergibt sich ein li  neares Verhältnis zwischen Strom und Anker  bewegung, bei grösseren Ablenkungen dagegen  steigen die     Rückstellkräfte    in den Blatt  federn i ganz rapide an.  



  Die Erfindung ist auch bei doppelseitig       wirken-den,    zweipoligen und bei einseitig wir  kenden Systemen anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII.' Mittelst Blattfedern elastisch eingespann ter Anker an ferromagnetischen Lautspre- cher-Antriebssystemen, dadurch gekennzeich net, dass die Blattfedern des Ankers zwei in Richtung der Ankerdrehachse nach den Ein- spannstellen zu divergierende Schenke] auf weisen, und dass diese Schenkel mit Aus- nehmungen versehen sind.
    UNTERANSPRUCH: Anker an ferromagnetischen Lautsprecher- Antriebssystemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausnehmun- gen an den Schenkeln dadurch gebildet sind, dass zwischen jeden Schenkel und eine die Schenkel verbindende Querstange<B>je</B> ein dünnes' Plättehen aus federndem Material eingeschaltet und an diesen Teilen befestigt ist.
CH148183D 1929-11-25 1930-05-16 Mittelst Blattfedern elastisch eingespannter Anker an ferromagnetischen Lautsprecher-Antriebssystemen. CH148183A (de)

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DE148183X 1929-11-25

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CH148183A true CH148183A (de) 1931-07-15

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ID=5672503

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH148183D CH148183A (de) 1929-11-25 1930-05-16 Mittelst Blattfedern elastisch eingespannter Anker an ferromagnetischen Lautsprecher-Antriebssystemen.

Country Status (1)

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CH (1) CH148183A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052458B (de) * 1954-07-21 1959-03-12 Krone Kg Zum Einbau in eine Hoerkapsel fuer Fernsprechgeraete bestimmtes elektromagnetisches Vierpolsystem

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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