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CH147808A - Apparat zum Eintreiben von Metallklammern. - Google Patents

Apparat zum Eintreiben von Metallklammern.

Info

Publication number
CH147808A
CH147808A CH147808DA CH147808A CH 147808 A CH147808 A CH 147808A CH 147808D A CH147808D A CH 147808DA CH 147808 A CH147808 A CH 147808A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
swing arm
spring
prism piece
base plate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Switzeny Paul
Original Assignee
Switzeny Paul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Switzeny Paul filed Critical Switzeny Paul
Publication of CH147808A publication Critical patent/CH147808A/de

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Apparat zum Eintreiben von Metallklammern.    Gegenstand der Erfindung ist ein Appa  rat zum Eintreiben von Metallklammern. Die  Erfindung bezweckt, den Gebrauchswert  solcher Apparate zu erhöhen. Bei den bis  her bekannten Apparaten dieser Art, zum  Beispiel bei Heftapparaten, war     schon.    das  Füllen des Apparates durch     Überschieben     der Klammern von der Packung auf das  Prisma, das die Klammern aufnimmt, nicht  immer sicher durchzuführen, so dass die  Klammern oft einzeln aufgereiht werden  mussten. Falls sich eine Klammer -verbog,  verklemmte oder dergleichen mussten alle  Klammern durch Abstreifen oder Schütteln  aus dem Apparat entfernt und sodann wieder  einzeln aufgereiht werden, was mit erheb  lichem Zeitverlust verbunden war.

   Da fer  ner die Feder für den Nachschub der Klam  mern, um die Baulänge des Apparates nicht  übermässig zu vergrössern, nur einen begrenz  ten Hub erhalten konnte, so war die Grösse  des     Klammernvorrates    im Apparat auf     etwa     50     Stück    beschränkt. Der Erfindung nach    wird nun der Trag- und Führungskörper für  die Klammern als loses, in Nuten des  schwingbaren Armes einschiebbares Prismen  stück ausgebildet, das zur Aufnahme eines  möglichst grossen Klammervorrates von  grösserer Länge ist als der Schwingarm.

   Zum  Festhalten der Führungsstange für die V     or-          schubfeder    sind im     Prismenstück    in Abstän  den hintereinander angeordnete     Ausnehmun.-          gen    vorgesehen, in denen die Führungsstange  für die     Vorschubfeder    in den dem jeweiligen       Klammervorrate    angepassten Stellungen fest  gestellt werden kann.  



  Ferner ist das Hinterende des Prismen  stückes zum Aufstecken der U-förmigen  Klammerpackungen ringsum so abgesetzt,  dass die Aussenflächen der beiden Teile  zwecks glatten     Überschiebens    der Klammern  ineinander übergehen.  



  Ein weiterer Nachteil der bekannten  Apparate, bei denen das hintere Ende des  aus Heftkopf und     Klammerzuführungs-          mitteln    bestehenden Heftmechanismus mit-           telst    eines Scharniers an der     Grundplatte    an  gelenkt ist, besteht darin, dass die Grund  platte, je nach der Länge der hinten vor  stehenden Klammerführung nur geringfügig  und höchstens um ungefähr<B>90'</B>     verschwenk-          bar    ist, so dass ein Apparat der üblichen Art  an einem     Gegenstand,    den die Grundplatte  nicht     untergreifen    kann, zum Beispiel zur  -Kisten- oder     Wandnagelung,

      nicht verwen  det werden kann, da der Heftmechanismus,  infolge Behinderung     durch    die Grundplatte  nicht flach auf den zu bearbeitenden Gegen  stand aufgelegt werden kann.    Gemäss der Erfindung     wird    diesem Nach  teil dadurch gesteuert, dass der Hinterteil der       Grundplatte    von einer     Längsausnehmung     durchbrochen ist, die es ermöglicht, die  Grundplatte um die Achse des Schwingarmes  nach hinten zu völlig umzuklappen, so dass  man den Arm unmittelbar auf eine Fläche  aufsetzen kann.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in Form eines Heftapparates in  beispielsweiser Ausführungsform in     Fig.l     im     Längsschnitt,    in     Fig.    2 in Draufsicht, und  in     Fig.        3,    im     Querschnitt    nach A -B der       Fig.    1 dargestellt; die     r'ig.4    und 5 zeigen  Einzelheiten in schaubildlicher Darstellung;

         Fig.        6@    zeigt die     Grundplatte    allein in Drauf  sicht, und     Fig.    7 den Heftapparat mit aus  geschwenkter Grundplatte in teilweisem       Schnitt.     



  Der Heftapparat besteht aus der Grund  platte 1 und dem mit ihr     mittelst        des        Ge-          1enkes    2     verbundenen    Schwingarm 9, in dem  am freien Ende der     Pressstempel    4 senkrecht  geführt ist. Zum Tragen und Führen der  Klammern 5 ist ein loses Prisma 6 vor  gesehen, das für sich in eine prismatische  Nut des     Schwingarmes    eingeschoben werden  kann     und    zur Erhöhung seines Fassungsver  mögens an Klammern länger ist als der       Schwingarm,    und über dessen Hinterende  hinausragt.

   Das Prisma 6 ist aus Blech ge  bogen und bildet so     einen    Hohlkörper, der  etwas federt. Die Ränder seiner offenen Un  terseite bilden nach auswärts gebogene Flan-    sehen 9. Die zur     Aufnahme    der letzten  dienenden Nuten im Schwingarm 3 konver  gieren leicht nach vorn, so dass das ein  geschobene Prisma einen festen Sitz erhält.  Das Prisma 6 hat hinten einen auf drei Sei  ten abgesetzten Teil $, auf den das U-förmig  gebogene Blech der     Original-Klamniern-          packungen    passt, so dass es mit dem Prisma  6 an allen drei Seiten eben zu liegen kommt  und die Klammern ohne     Hindernis    und sicher  auf das Prisma 6 übergeschoben werden kön  nen.

   Zur Befestigung des Prismas in der  richtigen Lage wird der Drehbolzen 2 ver  wendet. Zu diesem Zwecke ist jeder Flansch  9 durch Abbiegen eines Lappens zu einem  Auge 10 ausgebildet, durch das der Bolzen  2 gesteckt wird.  



  Die     Vorschubeinrichtung    für die Klam  mern ist gemäss     Fig.    5 ausgebildet.     Sie    be  sitzt     einen    über das Prisma 6 passenden  Schieber 11, der an seiner Vorderkante auf  gebogene Lappen 12     trägt,    die sich nach Ver  brauch der letzten Klammern gegen den auf  die Klammern einwirkenden Stempelteil 13  legen und so verhindern,     da.ss    der Schieber  selbst unter den Stempel gerät. Die Feder  stange 14 ist in einer Büchse 15 des Schie  bers geführt, die am Schieber so weit zurück  gesetzt angeordnet ist, dass der Schieber mit  seiner     Stirnkante    tatsächlich auch die letzte  Klammer unter den Stempel schieben kann.

    Die Lappen 12 wieder sind so geformt, dass  sie den Kopf der     Federstange    durchtreten  lassen     (Fig.    1 und 5). Am hintern Ende ist  die Federstange 14 unter gleichzeitiger Aus  bildung zu einem Griff nach abwärts ge  kröpft. Am Prisma 6 sind zwei Bohrungen  16, 17 vorgesehen, in die der Endteil der  Federstange wahlweise eingesteckt werden  kann. Hierdurch wird erzielt, dass die ganze       Vorschublänge    der Feder unter zwei Malen  voll ausgenützt werden kann, und dass daher  mehr Klammern auf das Prisma 6 aufgereiht  werden können. Vorerst wird bei vollgefüll  tem Heftapparat die Federstange in der Boh  rung 16 festgesteckt.

   Sind so viele Klammern  verbraucht, dass die Feder entspannt ist, so  wird die Federstange unter Spannung der      Feder vorgeschoben und ihr Ende in die Boh  rung 17 eingesteckt.  



  An der     Grundplatte    1 ist hinten eine Fe  der 18 angeordnet, die gegen den Schwing  arm 3 derart einwirkt, dass dieser für ge  wöhnlich in angehobener Stellung gehalten  wird und nur beim Heften selbst durch den  Stempeldruck niedergeklappt     wird.     



  Die Grundplatte 1 (siehe     Fig.    6 und 7)  ist hinter dem Scharnier mit einer     Ausneh-          mung    34 und vor dem Scharnier mit einer       Ausnehmung    3!5 versehen, um ein     Ver-          schwenken    der Grundplatte 1 gegenüber dem  Heftmechanismus 33 um 180   in die in       Fig.    7 dargestellte Lage zu ermöglichen. Der  Heftmechanismus 33     kann    nun direkt auf  Kistendeckel oder dergleichen aufgelegt wer  den, so dass zum Beispiel der Deckel auf der  Kiste 316 oder     Verstärkungsleisten    auf dem  Deckel auf einfache Weise befestigt werden  können.  



  Durch diese Ausbildung der     Grundplatte     ist es möglich, auch an Wänden oder andern  grossen Flächen den Apparat zu     benützen,#     ohne die     Grundplatte        entfernen    zu müssen.  



  Zur Befestigung des     Prismenstückes    6 an  dem Schwingarm 3 genügt es, wenn die Lap  pen 10 nur mit kreisförmigen Rasten für den  Drehbolzen ,2 versehen sind; sie brauchen  keine geschlossenen Augen zu bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Eintreiben von Metallklam mern, bei welchem Heftkopf und Klammer zuführungsmittel auf einem an einer Grund- platte schwingbaren Arm angeordnet sind, gekennzeichnet durch ein loses, in Nuten des schwingbaren Armes einschiebbares Prismen stück zum Tragen und Führen der Klam mern,
    das von grösserer Länge ist als der Schwingarm und in Abständen hintereinan der angeordnete Ausnehmungen zum Fest stellen der Führungsstange für die Vor schubfeder in den dem jeweiligen Klammer vorrate angepassten Stellungen besitzt und dessen Hinterende zum Aufstecken der U-för- migen Klammerpackungen ringsum abgesetzt ist, damit die Aussenflächen der beiden Teile zwecks glatten Überschiebens der Klammern ineinander übergehen, ferner gekennzeichnet durch eine den Hinterteil der Grundplatte durchsetzende Längsausnehmung,
    die das völlige Umklappen der Grundplatte um die Schwingachse des Armes nach hinten zu und dadurch ein Aufsetzen des Armes unmittel bar auf eine Fläche gestattet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Prismenstück als ein federnder Hohlkörper ausgebildet ist. 2. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten des Schwingarmes nach vorn leicht zusammenlaufen, so dass das fe dernde Prismenstück beim Einschieben festen Sitz erhält. 3.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass das Prismenstück an den Rän dern der untern offenen Seite nach aus wärts gebogene Randflanschen besitzt. 4. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass das Prismenstück Lappen besitzt, mittelst deren es den Drehbolzen des Schwingarmes umfasst. 5.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Feder stange durchsetzte Hülse an dem aul' dem Prismenstück sitzenden Schieber nach rückwärts gesetzt ist, damit die Stirn kante des Schiebers so weit vor das Ende der Federstange vorrücken kann, dass es auch die letzte Klammer unter den wirk samen Stempelteil schieben kann. 6. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, gekennzeichnet durch Begren zungsmittel für die Schieberbewegung, die so angeordnet sind, dass die Stirnkante des Schiebers bis dicht an den Stempel vorgehen kann, jedoch nach Verbrauch der letzten Klammer einen Anschlag fin det, so dass der Schieber nicht in den Weg des Stempels kommen kann. 7.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die an der Stirnkante des Schiebers vorgesehenen Begrenzungsmit- tel für den Vorschub des Schiebers so ge staltet sind, dass sie die Führungsstange der Vorschubfeder ungehindert durch lassen. B. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der sich selbst über lassene Schwingarm durch eine Feder in angehobener Stellung gehalten wird.
CH147808D 1929-12-13 1930-03-13 Apparat zum Eintreiben von Metallklammern. CH147808A (de)

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AT147808X 1929-12-13
AT270130X 1930-01-27

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CH147808A true CH147808A (de) 1931-06-30

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CH147808D CH147808A (de) 1929-12-13 1930-03-13 Apparat zum Eintreiben von Metallklammern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001969B (de) * 1954-01-13 1957-02-07 Ernst Nagel K G Heftgeraet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001969B (de) * 1954-01-13 1957-02-07 Ernst Nagel K G Heftgeraet
DE1001969C2 (de) * 1954-01-13 1957-07-18 Ernst Nagel K G Heftgeraet

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