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CH132353A - Electric time fuse. - Google Patents

Electric time fuse.

Info

Publication number
CH132353A
CH132353A CH132353DA CH132353A CH 132353 A CH132353 A CH 132353A CH 132353D A CH132353D A CH 132353DA CH 132353 A CH132353 A CH 132353A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
capacitor
ignition
charging
igniter
voltage
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Maschinenfabr Metallwaaren-Und
Original Assignee
Rheinische Metallw & Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DER67999D external-priority patent/DE476379C/en
Priority claimed from DER71029D external-priority patent/DE486944C/en
Priority claimed from US200683A external-priority patent/US1755023A/en
Application filed by Rheinische Metallw & Maschf filed Critical Rheinische Metallw & Maschf
Publication of CH132353A publication Critical patent/CH132353A/en

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/04Electric fuzes with current induction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/06Electric fuzes with time delay by electric circuitry
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C17/00Fuze-setting apparatus
    • F42C17/04Fuze-setting apparatus for electric fuzes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuses (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  

      Elektrischer    Zeitzünder.    Die     Erfindung    betrifft einen elektrischen  Zeitzünder, bei dem die     Entladeenergie    elek  trischer Kondensatoren zur Entzündung des       Zündsatzes    verwendet wird. Es ist schon       vorgeschlagen    worden, .solche Zünder durch  unmittelbare Veränderung der     Entlade-          verhältnisse    der     Zünderkondensatoren    bei       Verwendung    stets gleicher     Aufladesp    an  nungen zu     tempieren.     



  Bei dem elektrischen Zeitzünder nach der  Erfindung sind Mittel vorhanden, um die       Einstellung    verschiedener Zündzeitpunkte  durch verschiedene Bemessung der dem  Kondensator aufgedrückten     Ladespannung,     also mittelbar durch     Veränderung    der Auf  ladeverhältnisse, zu ermöglichen. Im allge  meinen wird durch Vergrössern der Lade  spannung eine heftigere Entladung .des Kon  densators und     damit    ein früherer     Zünd-          zeitpunkt,    durch     Verkleinern    der Lade  spannung eine abgeschwächte Entladung und  damit ein späterer Zündzeitpunkt bewirkt.

           Hierzu    sind mit Vorteil in den zum       Zünderkondensator    führenden Stromkreis  einer Stromquelle, die entweder mit dem  Zünder fest verbunden oder von diesem ge  trennt ist, Spannungsumformer eingeschaltet  oder die Stromquelle selbst ist zur     Abgäbe     von Ladespannungen verschiedener Grössen       eingerichtet.     



  Der Zeitzünder nach     der    Erfindung  zeichnet sich durch einfachen Aufbau und       eine        einfache        Tempierungsmö:glichkeit    aus.  Ist die     @Strom.quelle    vom Zünder getrennt  und zur Abgabe von     Ladespannungen        ver-          zchi.edener    Grösse eingerichtet, so kann der  Zünder selbst beispielsweise nur einen Kon  densator und einen     hochohmigen,    konstanten  Widerstand oder eine Kombination mehrerer       Kondensatoren    als Energiespeicher und das       Zündmittel,

      einen Funken- oder einen       Brückenglühzünder        enthalten.    Einstell  vorrichtungen zur     Tempierung    am Zünder  selbst oder     sonstwie    am Geschoss kommen in      Wegfall. Die Einstellung der     Zündzeit-          punkte    wird an dem vom     Zünder    und  - Geschoss getrennten     Zünderaufladeapparat     durch geeignetes Abstimmen der Auflade  spannung vorgenommen und die     Tampierung     der Zünder erfolgt selbsttätig beim und  durch das Aufladen.

   Werden .die     Anschluss-          kontakte    des     Aufladeapparates    für den Zün  der im Geschütz selbst, also entweder im  Geschützrohr oder dem Verschluss angeord  net, .so dass das Aufladen und     damit    zu  gleich das     Tempieren    des Zünders nach dem  Einführen des Geschosses in das Rohr kurz  vor oder unmittelbar beim Abschuss durch  Betätigen der     Abfeuerungsvorrichtung    er  folgt, so erfordert das     Tempieren    einer  Reihe nacheinander abzufeuernder Geschosse  auf gleiche     iSprengzeitpunkte    keine beson  dere,

   zeitraubende     Massnahme.    Damit wird  die     Schussfolge    erheblich gesteigert und     cin     Einstellen des Zünders auf einen andern  Zündzeitpunkt kann in einfacher Weise vor  genommen werden, selbst wenn sich .das     Ge-          schoss    schon in der     8chussla.ge    im Rohr be  findet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.1,    2 .und 4 die     Schaltbilder    verschie  dener,     beispielsweiser        Ausführungsformen     von Zündern;     Fig.3    gibt die     Spannungs-          Zeitschaubilder    der Kondensatoren eines  Zünders nach     Fig.    2 bei verschiedenen     La,de-          spannungen    an.  



  Bei sämtlichen gezeichneten Ausfüh  rungsbeispielen werden die     .Zünder    von einer  vom Geschoss getrennten, hier nicht     gezeich-          neten:    Stromquelle aus aufgeladen, die     eine          ,S,pannung    von einer innerhalb zweier Gren  zen beliebig     einstellbaren    Grösse abzugeben  vermag.  



  Der Zünder nach     Fig.    1 enthält als  Energiespeicher einen Kondensator a, mit  zwei Belegungen     a1        und    ass. Das     Zündmittel     c ist ein     Brüekenglühzünder    mit einem in  einem     Zündsatz    eingebetteten Heizdraht, der  bei     Stromfluss    durch ihn     erwärmt    wird und  sodann die ihn umgebende     Zündmasse    bis zur  Entzündungstemperatur aufheizt.

       Aussen,    am       Geschossmantel    sind zwei gegen die     G    eschoss-         wand-ung    isolierte an die Pole     dl    und     d@    einer       Stromquelle        anschliessbare        Kontakte        a3    und  a4 angebracht, die zweckmässig     ringförmig     rund um den     Geschossmantel    verlaufen und  die durch Leitungen mit den beiden Bele  gungen     a1    und ass des Kondensators a ver  bunden sind.  



  Je nachdem der Kondensator a mit     ein22rn     Strom höherer oder niederer Spannung auf  geladen ist, fliesst über das Zündmittel c ein  Strom von grösserer oder geringerer Stärke  und der Heizdraht des     Zündmittels        c    wird  nach kürzerer oder längerer Zeit auf die zur  Entzündung der Zündmasse erforderliche  Temperatur aufgeheizt.

   Der     hochohmige     Widerstand b dient     grundsätzlich    dazu, die  Entladung des Kondensators auf eine ge  wisse Zeitspanne auszudehnen; da er kon  stant ist, so ist die in der Zeiteinheit im  Heizdraht des Zündmittels erzeugte     Wärme     nach dem     iJoule'schen    Gesetz     proportional     dem Quadrat der dem Kondensator a auf  gedrückten Ladespannung.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 setzt  ein     Stromfluss    vom Kondensator a über das       Zündmittel    c sofort nach dem Aufladen des       Kondensators    a und Abnehmen seiner An  schlusspole     a,    und     a4    von der     Leitung        d1.          d2    .zur Stromquelle ein.

   Deshalb hat das Ab  feuern des Geschosses zwangsläufig in Ab  hängigkeit vom     Aufladen    des     Zünderkonden-          sators,    das Aufladen selbst also beim     Ab-          schluss    im Rohr zu erfolgen.

   Zweckmässig  und such um den Zünder gegebenenfalls in       einem    besonderen, vom Geschütz getrennten  Apparat aufladen zu können, wird aber     naeh     einer andern, hier nicht gezeichneten Aus  führungsform in den über das     Zündmittel    c  führenden     Entladestromkreis    des     Kondensas          tors    a ein normalerweise offener Schliess  kontakt eingeschaltet, 'der in Ausbildung als       Trägheitskontakt    erst beim Abfeuern des  Geschosses     selbsttätig    geschlossen wird.  



  Bei dem     vorbeschriebenen    Zünder nach       Fig.    1 kann als     Zündmittel    lediglich ein       Brückenglühzünder    mit Heizdraht     verwendet     werden.

   Ausserdem lassen sich bei der nicht  besonders hohen Kapazität des Zünderkon-           densators    weiter     hinausliegende        Zündzeit-          punkte    nicht erzielen, da     sich    sodann die  Wärmeableitung im     Zündsatz    zu nachteilig  bemerkbar macht und die Temperatur des  Heizdrahtes überhaupt nicht mehr auf die  zur Entzündung erforderliche Grösse     ge-          br,acht    wird.  



  Diese Nachteile schaltet ein Zünder mit  dem Schaltbild nach     Fig.    2 aus. Der Zünder  enthält zwei Kondensatoren e und f, die auf  bleiche Spannung aufgeladen werden. Die  gleichnamigen Pole ei und     f1    der beiden  Kondensatoren sind über eine Funkenstrecke  g und ein     Zündmittel    h, zum     Beispiel    einen  Funken- oder     Brückenglühzünder,    mitein  ander verbunden. Ausserdem ist der Konden  sator e. durch einen     hochohmigen    Wider  stand     i.        überbrückt.     



  Die in den     Zündstromkreis    eingeschaltete  Funkenstrecke g besitzt     für.Strömeunterhalb     ihrer     Überschlagspannung    einen praktisch  unendlich grossen Widerstand, das heisst, erst  bei einer Spannung von solcher Grösse, dass  die Funkenstrecke mit Funkenbildung .durch  schlugen wird,     tritt    ein     Stromfluss    über die  Funkenstrecke, und damit über das     Zünd-          mittel    ein.

   An Stelle der Funkenstrecke g  kann auch ein. anderes ähnlich wirkendes,  elektrisches Zeitrelais mit dem     Zündmittel     in Reihe geschaltet sein, so beispielsweise  eine     Glimmstrecke,    bei der die Elektroden  in -einem Vakuum oder in einem Gasraum  untergebracht sind.  



  Nach dem Aufladen der Kondensatoren  e und f und Abnehmen deren     Anschluss-          kontakte    von den Polen der Stromquelle,  entlädt sich der eine Kondensator e über den  Widerstand i. Dadurch     wächst    zwischen     -den          Belegen    ei und f 1 der beiden Kondensatoren  eine Spannung an, die bei einer bestimmten  Grösse die Funkenstrecke g durchschlägt.

    Durch den hierbei über das Zündmittel     h     einsetzenden     Stromfluss        wind    der Zündsatz  im Zündmittel zur Entzündung     gebracht;     was weiterhin in bekannter Weise die Ent  zündung der     Geschosssprengladung    bewirkt.

    Die dem Zündmittel h vorgeschaltete Fun  kenstrecke g dient gewissermassen als selbst-    tätiger Schalter, .der erst bei einer ganz be  stimmten Spannung zwischen den Belegen  ei und     f,    der beiden Kondensatoren durch  schlagen wird und als     elektrisches    Relais  vorher jeden     Stromfluss    über das Zündmittel  h und eine Entladung des -Kondensators     f     verhindert. Ist das     Zündmittel    h ein     Fun-          kenzünder,    der unterhalb der     Zündspannung     einen praktisch unendlich grossen Wider  stand     besitzt,    so kann die Funkenstrecke g  weggelassen sein.  



  Je nachdem die beiden Kondensatoren     e     und f auf höhere oder niedere Spannung auf  geladen sind, entlädt sich der eine Konden  sator e über den konstanten Widerstand i  rascher oder langsamer und zwischen den Be  legungen ei und     f1    wächst die zum Durch  achlagen der Funkenstrecke g und zur Er  zeugung eines Stromflusses durch das     Zünd-          mittel    lt erforderliche Spannung nach kür  zerer oder längerer Zeit an.

   Diese     Entla.de-          vorgänge        -sind    für verschiedene Auflade  spannungen in den     -Spannung-,Zeit-Schau-          bildern    nach     Fig.    3 dargestellt.     R1,        R2,        R;

  ,     sind die     .Spannung-Zeit-Kurven    des einen  Kondensators f     (Eingenentladung),        8"        S!!,     diejenigen des zweiten Kondensators e (Ent  ladung über Widerstand i) je für die Auf  ladespannungen Ei,     EZ,        E3.    Bei der grössten       Aufl.adespannung        El    wird die zwischen den  beiden Kondensatoren erforderliche Über  schlagspannung     Ef    der     Funkenstrecke   <I>g</I> nach  der Zeit     t    ,

   bei der geringeren Auflade  spannung     E2    nach der grössten     Zeit        t2    und  so fort erreicht. Bei einer     geringeren    Lade  spannung geht die Entladung des einen     Kon-          densators    e über den     hochohmigen    Wider  stand i nicht so rasch von statten. Durch  Vergrössern der Ladespannung können also  frühere, durch Verkleinern spätere     Zünd-          zeitpunkte    eingestellt und erzielt werden.

    Die Entzündung des Zündsatzes erfolgt un  mittelbar bei dem über das     Zündmittel        lt    im  Augenblick des Überspringens eines Fun  kens in der Funkenstrecke g einetzenden       ,Stromfluss.     



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4, des  sen Schaltbild dem Zünder nach     Fig.    2 ent-      spricht, ist der     hochohmige    Widerstand i,  über den-,sich der     eine    Kondensator e entlädt,  als     Regelwiderstand    ausgebildet.  



  Zunächst kann der Widerstand i nur  innerhalb geringer Grenzen regelbar gemacht  sein. Er dient sodann zur     Justierung    des  Zünders bei -der Herstellung. Er wird nach  der Montage bei der Prüfung des Zünders so  eingestellt, dass bei einer festgesetzten Lade  spannung die Überschlagspannung für die       Funkenstrecke    g nach einer     genau    festge  setzten Zeit erreicht wird. Dadurch können  bei der Fabrikation eingetretene Ungleich  mässigkeiten der Kondensatoren, der Fun  kenstrecke usw. ausgeglichen werden. Ver  schiedenheiten des Zündmittels sind bei  dieser     'Schaltung    ohne     Einfluss    auf den     Zünd-          zeitpunkt.     



  Der Widerstand i kann aber auch inner  halb     grösserer    Grenzen regelbar gemacht sein.  Zweckmässig wird er sodann in einem dreh  baren Ringe nach Art der bei     Brennzündern     üblichen     Satzringe        untergebracht.    Im Verein  mit einer Stromquelle, die einen Strom von  beliebig     einstellbarer    Spannung abzugeben  vermag, ist damit eine     Zündeinrichtung    ge  schaffen, bei der     verschiedene        Zündzeit-          punkte        entweder    allein durch verschiedene  Bemessung der     Aufladespannung    für die  Kondensatoren,

   oder allein durch bestimmte  Veränderung der     Entladezeit    des einen     Kon-          densators    e, oder durch gleichzeitige Ände  rung der     Aufladespannung    für die Konden  satoren e und f und der     Entladezeit    des Kon  densators e eingestellt werden können.



      Electric time fuse. The invention relates to an electric timer in which the discharge energy of elec tric capacitors is used to ignite the primer. It has already been proposed that such detonators be tempered by directly changing the discharge ratios of the detonator capacitors when using the same charging voltages.



  In the electric timer according to the invention, means are available to set different ignition times by different measurement of the charging voltage impressed on the capacitor, so indirectly by changing the charging conditions to allow. In general, increasing the charging voltage causes a more violent discharge of the capacitor and thus an earlier ignition point, while decreasing the charging voltage causes a weakened discharge and thus a later ignition point.

           For this purpose, voltage converters are advantageously switched on in the circuit leading to the igniter capacitor, which is either permanently connected to the igniter or separated from it, or the current source itself is set up to deliver charging voltages of various sizes.



  The time fuse according to the invention is characterized by a simple structure and a simple Tempierungsmö: possibility. If the current source is separated from the igniter and set up to deliver charging voltages of different sizes, the igniter itself can, for example, only have a capacitor and a high-ohmic constant resistor or a combination of several capacitors as energy storage and the ignition means,

      contain a spark or bridge glow igniter. Adjustment devices for templating on the detonator itself or otherwise on the projectile are no longer necessary. The setting of the ignition times is carried out on the detonator charging device, which is separate from the detonator and projectile, by suitable adjustment of the charging voltage, and the detonators are tamped automatically during and during charging.

   If .the connection contacts of the charging apparatus for the detonator are in the gun itself, i.e. either in the gun barrel or the breech, .so that the charging and thus the temptation of the detonator after the projectile is inserted into the barrel shortly before or immediately after firing by actuating the firing device, the tempering of a series of projectiles to be fired one after the other at the same time of detonation does not require any special,

   time-consuming measure. The firing sequence is thus increased considerably and the detonator can be set to a different ignition time in a simple manner, even if the projectile is already in the barrel in the firing position.



  The drawing illustrates in Figures 1, 2 .and 4 the circuit diagrams of various, exemplary embodiments of detonators; FIG. 3 gives the voltage-time graphs of the capacitors of an igniter according to FIG. 2 at different La, de-voltages.



  In all of the illustrated exemplary embodiments, the detonators are charged from a power source which is separate from the projectile and is not shown here and which is capable of delivering a voltage of a size that can be set as desired within two limits.



  The igniter according to FIG. 1 contains a capacitor a, with two assignments a1 and ass, as an energy store. The ignition means c is a bridge glow igniter with a heating wire embedded in an ignition charge, which is heated when current flows through it and then heats the ignition material surrounding it up to the ignition temperature.

       On the outside, on the shell wall, there are two contacts a3 and a4 that are insulated from the wall of the storey and can be connected to the poles dl and d @ of a power source, which suitably run in a ring around the shell and are connected by lines with the two assignments a1 and ass of the capacitor a are connected.



  Depending on whether the capacitor a is charged with a current of higher or lower voltage, a current of greater or lesser strength flows through the ignition means c and the heating wire of the ignition means c is heated to the temperature required to ignite the ignition material after a shorter or longer time.

   The high resistance b basically serves to extend the discharge of the capacitor to a certain period of time; since it is constant, the heat generated in the unit of time in the heating wire of the ignition means is proportional to the square of the charging voltage applied to the capacitor a, according to iJoule's law.



  In the embodiment according to FIG. 1, a current flow from the capacitor a via the ignition means c sets immediately after the capacitor a has been charged and its connection poles a, and a4 from the line d1. d2. to the power source.

   The firing of the projectile must therefore inevitably take place as a function of the charging of the fuse capacitor, ie the charging itself must take place in the barrel when it is locked.

   Appropriately and looking to be able to charge the detonator in a special device separate from the gun, if necessary, a normally open closing contact is switched on in the discharge circuit of the capacitor a leading via the detonating means c, according to another embodiment not shown here, ' which in training as an inertial contact is only closed automatically when the projectile is fired.



  In the case of the igniter according to FIG. 1 described above, only a bridge glow igniter with a heating wire can be used as ignition means.

   In addition, if the capacity of the igniter capacitor is not particularly high, ignition times that are further out cannot be achieved, since the heat dissipation in the ignition charge then becomes too disadvantageous and the temperature of the heating wire is no longer at all the size required for ignition. eight will.



  An igniter with the circuit diagram of FIG. 2 eliminates these disadvantages. The detonator contains two capacitors e and f which are charged to a pale voltage. The poles of the same name ei and f1 of the two capacitors are connected to one another via a spark gap g and an ignition means h, for example a spark or bridge glow igniter. In addition, the capacitor e. stood by a high resistance i. bridged.



  The spark gap g switched into the ignition circuit has a practically infinite resistance for currents below its flashover voltage, i.e. only at a voltage of such a magnitude that the spark gap is broken through with spark formation does a current flow through the spark gap and thus over the igniter on.

   Instead of the spark gap g, a. Another similarly acting, electrical time relay can be connected in series with the ignition means, for example a glow path in which the electrodes are housed in a vacuum or in a gas space.



  After the capacitors e and f have been charged and their connection contacts removed from the poles of the power source, one capacitor e discharges via the resistor i. As a result, a voltage grows between the layers ei and f 1 of the two capacitors, which breaks through the spark gap g at a certain size.

    As a result of the current flow that begins via the ignition means h, the ignition charge in the ignition means is caused to ignite; which continues to cause the ignition of the projectile explosive charge in a known manner.

    The spark gap g upstream of the ignition means h serves to a certain extent as an automatic switch, which only breaks through at a certain voltage between the documents ei and f of the two capacitors and, as an electrical relay, any current flow through the ignition means h and beforehand a discharge of the capacitor f prevents. If the ignition means h is a spark igniter which has a practically infinite resistance below the ignition voltage, the spark gap g can be omitted.



  Depending on whether the two capacitors e and f are charged to a higher or lower voltage, one capacitor e discharges faster or slower via the constant resistance i, and between the assignments ei and f1 the amount of time needed to break through the spark gap g and to increases It generates a current flow through the ignition means and the required voltage after a shorter or longer period of time.

   These Entla.de processes are shown for different charging voltages in the voltage and time graphs according to FIG. R1, R2, R;

  , are the .Voltage-time curves of one capacitor f (single discharge), 8 "S !!, those of the second capacitor e (discharge via resistor i) each for the charging voltages Ei, EZ, E3. At the highest resolution .ade voltage El is the required surge voltage Ef between the two capacitors of the spark gap <I> g </I> after time t,

   at the lower charging voltage E2 reached after the greatest time t2 and so on. If the charging voltage is lower, the discharge of one capacitor e via the high resistance i does not take place as quickly. By increasing the charging voltage, earlier ignition times can be set and achieved by reducing it.

    The ignition of the ignition charge takes place immediately when the current flow begins via the ignition means at the moment of the jump of a spark in the spark gap g.



  In the exemplary embodiment according to FIG. 4, whose circuit diagram corresponds to the igniter according to FIG. 2, the high-resistance resistor i, through which the one capacitor e discharges, is designed as a regulating resistor.



  First of all, the resistance i can only be made controllable within small limits. It is then used to adjust the detonator during manufacture. After installation, when testing the detonator, it is set in such a way that the flashover voltage for the spark gap g is reached after a precisely defined time when the charging voltage is set. As a result, any irregularities in the capacitors, the spark gap, etc. that occurred during manufacture can be compensated for. With this circuit, differences in the ignition means have no effect on the ignition point.



  The resistance i can, however, also be made controllable within larger limits. It is then expediently housed in a rotatable ring in the manner of the set rings customary for flame igniters. In combination with a power source that can deliver a current of any voltage that can be set as desired, an ignition device is thus created in which different ignition times are achieved either solely through different measurement of the charging voltage for the capacitors,

   or simply by changing the discharge time of one capacitor e, or by simultaneously changing the charging voltage for the capacitors e and f and the discharge time of the capacitor e.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Elektrischer Zeitzünder mit einem Kon densator als Zündstromspeicher, .dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel zur Einstellung ver schiedener Zündzeitpunkte durch verschie- clene Bemessung der dem Kondensator auf gedrückten Ladespannung vorhanden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Elektrischer Zeitzünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den zum Zünderkondensator führenden Stromkreis Spannungsumformer einge- geschaltet sind. 2. PATENT CLAIM: Electric time igniter with a capacitor as ignition current storage, characterized by the fact that means are available for setting different ignition times through different measurement of the charging voltage applied to the capacitor. <B> SUBClaims </B> 1. Electric time detonator according to patent claim, characterized in that voltage converters are switched into the circuit leading to the detonator capacitor. 2. Elektrischer Zeitzünder nach Patentan spruch mit eingebauter Stromquelle, da durch gekennzeichnet, dass die Strom quelle selbst zur Abgabe von Ladespan nungen verschiedener Grösse eingerichtet ist. 3. Elektrischer Zeitzünder nach Patentan spruch mit ihm fest verbundener Strom quelle zum Aufladen der Zünderkonden- satoren, dadurch gekennzeichnet, dass neben Vorrichtungen zur Veränderung der Kondensatoraufladespannung Vorrich tungen zur unmittelbaren Änderung der Kondensatorentladeverhältnisse vorhanden sind, Electric time igniter according to patent claim with built-in power source, characterized in that the power source itself is set up for the delivery of charging voltages of various sizes. 3. Electric time igniter according to patent claim with a permanently connected power source for charging the igniter capacitors, characterized in that in addition to devices for changing the capacitor charging voltage, there are also devices for directly changing the capacitor discharge ratios, so dass die Tempierung des Zünders entweder allein durch verschiedene Be messung des Kondensatoraufladestromes, oder allein durch unmittelbare Änderung der Kondensatorentladung, oder durch beide Massnahmen zugleich bewirkt wer den kann. so that the ignition of the detonator can be brought about either solely through various measurements of the capacitor charging current, or solely through direct changes in the capacitor discharge, or through both measures at the same time.
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