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CH136932A - Verfahren zur Isolierung der Weichmachungsmittel dünner Zellulosefolien. - Google Patents

Verfahren zur Isolierung der Weichmachungsmittel dünner Zellulosefolien.

Info

Publication number
CH136932A
CH136932A CH136932DA CH136932A CH 136932 A CH136932 A CH 136932A CH 136932D A CH136932D A CH 136932DA CH 136932 A CH136932 A CH 136932A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cellulose
isolation
cellulose films
softening agents
foils
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Rado Leopold
Original Assignee
Rado Leopold
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rado Leopold filed Critical Rado Leopold
Publication of CH136932A publication Critical patent/CH136932A/de

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Description


  Verfahren zur Isolierung der     Weichmachungsmittel    dünner     Zellulosefolien.       Die Erfindung bezieht sich auf     ein    Ver  fahren zur Isolierung der     Weichmachungs      mittel dünner     Zellulosefolien.    '  Unter     Zellülo@sefolien        werden        hiebei    die  bekannten     Zel,lulosehydra@tfolien    verstanden,  auch     Zellulo@seglashaut,        Zellulos@ehaut    oder       kurz    Zellulose genannt, die zum Einschlagen  von Waren aller     Art,

      zum Überziehen von  Flächen     etc.    vielfach Verwendung finden,  sowie auch alle ähnlichen     Produkte,,    die un  ter Zusatz von     Weichma.chungsmitteln    aus       Zellulosederivaten    oder dergleichen verwand  ten Verbindungen in     Form    von. Folien,     Iäu-          ten,    Filmen ,oder     d'ergleiehen    hergestellt wer  den.

   Diese     Zellulosefolien        enthalten    verschie  dene     Weichmachungsmittel,    zum     Beispiel          Glyzerin    und dergleichen, die den Zweck  haben, die Schmiegsamkeit und     Bie:gbarkeit     des     Materials    zu erhöhen.  



  Es ist.     belwunt,    dass solche     Zellulo        efolien     eine gewisse Empfindlichkeit gegen     Wasser          i-:nd    Luftfeuchtigkeit besitzen und es wurde  bereits     vorgese-hlagvn,,    die     Zellulosefolien    mit    einer gegen     Wasser    unempfindlichen     Schicht          zii    versehen, und zwar durch Aufbringung  einer     Zelluloidlösung,        Zellulosenitratlösung     oder ähnlichen Lösungen, ,die nach dem Er  starren eine     zusammenhängende,

      gegen Was  ser unempfindliche     .Schicht        hinterlassen.     



  An Stelle des     bekannten        doppelseitigen          Lackierens    mit     Zell;ulloidlösung    oder derglei  chen wird     erfindungsgemäss    vorgeschlagen,  die     Zellulosefolien    auf der einen     Seite    mit  einer     dünnen    Metallfolie zu überziehen. Die  zweite Seite der     :Zellulosefolie    wird ausser  dem erfindungsgemäss' mit einem, die     Weich-          machun,gsmittel        isolierenden    Überzug ver  sehen.

   Dieser Überzug kann     aus        wasiser-          abstossenden    Stoffen gebildet werden. Bei       -diesen        Materiallbahnen        liegt        also    die     Zellu-          losefohe    zwischen einer     Metallschicht        und     einer Schicht von wasserabstossenden Stof  fen, so dass die in der Folie: vorhandenen       Weichmachungsimitte#l        isoliert    sind.

   Die Iso  lierung der     Weichmachungsmitteil        kann    auch       dadurch        erzielt        werden"    dass man beide Sei-           ten    der     Zellulosefolie    mit     Metaillfolien,    ins  besondere Aluminiumfolien,     belegt.     



  Das Verfahren der     vorliegenden    Erfin  dung lädt sich in der     versehieden.artigsten     Weise     durchführen.    Man kann     beispiedsweise     die     Isolierung    der     Weichma.chungsmittel     auch in der     Weise        bewerkstelligen,    dass die  isolierende Metallfolie, insbesondere     A1u-          miniumfolie,    zwischen zwei     Zellulosebahnen     gelegt wird und die äussern,

       unbelegten    Sei  ten der     Zellulosefolien    mit dem Überzug aus       wasserabstossenden    Stoffen versehen werden.  



  Die Verbindung der Metallfolien mit den       Zellulosefolien    erfolgt zweckmässig     mittelst     geeigneter,.     vorzugsweise        durchsichtiger          Klübestoffe,    wie zum     Beispiel    Gelatine  lösung,     Pflanzenleim,    Knochenleim,     Zellu-          loidlösung,    verschiedenen     Lacken,    zum Bei  spiel     Kol.o@foniumlack    und dergleichen.  



  In der     Zeichnung        ist    das Verfahren durch  zwei     Durchführungsbeispiele    veranschau  licht. In     F'ig.    1 ist die     Zedlulosefo.lie    2 auf  der einen Seite mit einer Metallschicht 1  und auf der     .andern.    Seite mit einem     Über-          zug    aus wasserabstossenden Stoffen, zum  Beispiel     Nitrolaeh    3., versehen. In     Fig.    2 ist.  eine Metallfolie, zum Beispiel Aluminium  folie 4, auf     beiden    Seiten mit einer     Zellu-          losefolie,    5, 6 überzogen.

   Die freien Flächen  der     Zellulosefolien    sind mit dem Überzug  7. 8 zum Beispiel aus     Nitrolack    versehen.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren her  gestellten Stoffbahnen; bei     welchen,die        Weich-          machungsmittel    der     verwendeten    Zellulose  folien dauernd     isoliert    und! in der Zellulose       ,ebunden    bleiben, besitzen eine unbegrenzt  lange Haltbarkeit bei     stets    gleichbleiben  der Schmiegsamkeit und     Biegbarkeit.     



  Aus dem nach dem Erfindungsverfahren  hergestellten Material     lassen    -sich durch Zie  hen, Pressen, sowie durch     Formgebung        aJller       Art die     verschiedienartigsten    Waren, wie zum  Beispiel Schachteln, Dosen, Behälter,     Pa.ck-          niatei@ial,        Spielkarten,        Taschenkalender,    Re  klameschilder, Visitkarten, Ansichtskarten  und     dergleichen    anfertigen. Selbstverständ  lich kann das     Material    in jeder beliebigen  Weise ein- oder beidseitig geprägt, ge  spritzt; bedruckt     werden    und dergleichen.

    Sehr schöne Effekte werden erzielt, wenn  die     Zellulosefalien    oder die     Metallfolien    oder  beide Folien in einer     oder    mehreren Farben  gefärbt werden. So ist es beispielsweise mög  lich, bei den aus zwei     Zellulosefollien    mit  zwischenfliegender Metallfolie bestehenden  Stoffbahnen die beiden     Ze)l.lulosefolien    ver  schieden zu färben, so dass beispielsweise die  eine Seite des     Metalles    in Silber und die  andere Seite in     Gold    erscheint.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Isolierung der Weich- ma,chungsmittel dünner Zellulosefolien,. da durch gekennzeichnet, dass die Zellulose foJien auf der einen Seite mit dünner Me tallfolie, auf der andern Seite mit einem die Weichmachungsmittel isolierenden Über zug versehen werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren, nach dem Patentaiispruch, da durch gekennzeichnet, class der isolierende Überzug aus wasserabstossenden Stoffen hergestellt wird.
    \?. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. da,ss als isolierender Überzug ebenfalls eine, Metallfolie ver wendet wird.
CH136932D 1928-02-07 1928-10-18 Verfahren zur Isolierung der Weichmachungsmittel dünner Zellulosefolien. CH136932A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE136932X 1928-02-07

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CH136932A true CH136932A (de) 1929-12-15

Family

ID=5666610

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CH136932D CH136932A (de) 1928-02-07 1928-10-18 Verfahren zur Isolierung der Weichmachungsmittel dünner Zellulosefolien.

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