Verfahren zum Vergüten von Metallen der Stahl- und Eisensorten, die dazu bestimmt sind, in ständige Berührung mit verflüssigten Gasen mit tiefliegendem Siedepunkt zu kommen. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zum Vergüten von Metallen der Stahl- und Eisensorten, die dazu bestimmt sind in ständige Berührung mit verflüssigten Gasen mit tiefliegendem Siedepunkt zu kommen bei welchem das zu vergütende, auf Rotglut er hitzte Metall in ein Bad eingetaucht wird;
wobei die Zeit der Abkühlung derjenigen ent spricht, in der sich das auf Rotglut erhitzte, in ein verflüssigtes Gas eingetauchte Metall auf etwa. 20 C abkühlt.
Als Ablöschmittel dienten bis, anhin W as- aer oder 01. Die Erfahrung hat nun gezeigt, dass es zum Beispiel möglich ist glühendes Eisen und Stahl in flüssigem Sauerstoff ab zuschrecken.
Das vorliegende Verfahren findet zum Beispiel Anwendung für die Vergütung von Stahl, aus dem Behälter und Apparate zur Aufbewahrung. zum Transport und zur Ver- gasung von verflüssigtem Sauerstoff dienen sollen und kann als Ablöschmittel verflüssig ter Sauerstoff Verwendung finden, sowie auch eine Flüssigkeit. Die Zeitdauer des Ab schreckens wird in beiden Fällen bestimmt durch diejenige Zeit, welche benötigt wird, um den auf Rotglut erhitzten Gegenstand in einem Bad aus einem verflüssigten Gas auf eine bestimmte Temperatur abzukühlen.
Das Verfahren kann unter Anwendung flüssiger Sauerstoffes zum Beispiel in der Weise durchgeführt werden, dass das zu ver gütende,, auf Rotglut erhitzte Stück in flüs sigen Sauerstoff mit einer Temperatur von - 182,5 C eingetaucht wird, und zwar so lange, bis es Raumtemperatur, da4 heisst etwa 20' C angenommen hat. Hat das Werkstück diese Temperatur angenommen, so wird es aus dem Ablöschmittel entfernt. Eine wei tere Behandlung erfolgt nicht, dagegen wird die Zeitdauer. welche notwendig ist, um das Werkstück in dem tiefkühlenden Kühlmittel bis auf 20' C abzukühlen, ermittelt.
Es hat sich ferner gezeigt, dass die gleiche vorteilhafte Wirkung,, die die Verwendung eines verflüssigten Gases mit tiefliegendem Siedepunkt zur Folge hat., erzielt werden kann, wenn man die bisher üblichen Ab- löschmittel, Wasser oder 01 anwendet. Er fordernis ist alsdann, dass die Ablöschdauer zum Beispiel durch wiederholtes Ein- und Austauchen auf die bei Verwendung von einem verflüssigten Gas ermittelten Ab- löschdauer ausgedehnt wird.
Findet also entweder Wasser oder 01 als Ablöschmittel Verwendung, so kann das Ver fahren in der Weise durchgeführt werden; dass die auf Rotglut erhitzten Werkstücke durch fortwährendes Unterbrechen des. Ab kühlvorganges so lange im Ablöschmittel ab gelöscht werden, dass die Zeitdauer der Ab kühlung auf Raumtemperatur (20 C) künst lich so gestreckt wird, dass sie die Zeitdauer der Abkühlung in dem Tiefkühlmittel er reicht.
Bezeichnet man also die Zeitdauer der Abkühlung in einem verflüssigten Gas mit Z a die im Wasser mit Z b und die im 01 mit Z c, dann ist nach dem vorher er mittelten Wert<I>Z a.,</I> Z b bezw. Z c gleich<I>Z a</I> einzustellen. Aucli bei der Härtung mit Was ser und 01 erfolgt keine weitere Nachbehand lung.
Ein auf Rotglut erhitztes Metallstück wird in Wasser und 01 bedeutend schneller abgelöscht, als beispielsweise in verflüssig tem Sauerstoff von bis 182..5 C. Dieser scheinbare Widerspruch erklärt sich dadurch, dass beim Eintauchen des glühenden Me- tallstückes in letzteren dasselbe augenblick lieh von einer isolierenden Gasschicht umge ben wird, so .da.ss die Einwirkung des ver flüssigten Gases auf das Metall erst nach längerer Zeit erfolgt, jedenfalls aber erst nach dem das Ablöschen im Wasser oder 01 bei ununterbrochenem Verbleiben des Werk stückes in diesen Löschmitteln bereits einige Zeit beendet ist.
Process for quenching and tempering metals of the steel and iron types which are intended to come into constant contact with liquefied gases with a low boiling point. The subject of the invention is a process for tempering metals of the steel and iron types, which are intended to come into constant contact with liquefied gases with a low boiling point in which the metal to be tempered, heated to red heat, is immersed in a bath;
where the time of cooling corresponds to that in which the heated to red heat, immersed in a liquefied gas metal to about. 20 C cools.
Up to now, water or 01 served as extinguishing agents. Experience has now shown that it is possible, for example, to scare off glowing iron and steel in liquid oxygen.
The present method is used, for example, for the tempering of steel, from the container and apparatus for storage. should serve to transport and gasify liquefied oxygen and can be used as an extinguishing agent, liquefied oxygen, as well as a liquid. The duration of the deterrent is determined in both cases by the time it takes to cool the red-hot object in a bath made of a liquefied gas to a certain temperature.
The method can be carried out using liquid oxygen, for example, in such a way that the piece to be treated, heated to red heat, is immersed in liquid oxygen at a temperature of -182.5 C, until it reaches room temperature , that4 means about 20 ° C. Once the workpiece has reached this temperature, it is removed from the extinguishing agent. There is no further treatment, but the duration is. which is necessary to cool the workpiece in the deep-freezing coolant down to 20 ° C.
It has also been shown that the same advantageous effect that the use of a liquefied gas with a low boiling point results can be achieved if the extinguishing agents used up to now, such as water or oil, are used. The requirement is then that the extinguishing time is extended to the extinguishing time determined when using a liquefied gas, for example by repeated immersion and replacement.
So if either water or oil is used as the extinguishing agent, the process can be carried out in the same way; that the workpieces heated to red heat are extinguished in the extinguishing agent by continually interrupting the cooling process so that the period of cooling to room temperature (20 C) is artificially stretched so that it lasts for the period of cooling in the freezer .
If one denotes the cooling time in a liquefied gas with Z a that in water with Z b and that in 01 with Z c, then according to the previously determined value <I> Z a., </I> Z b respectively . Set Z c equal to <I> Z a </I>. Even when hardening with water and oil, there is no further post-treatment.
A piece of metal heated to red heat is extinguished significantly faster in water and oil than, for example, in liquefied oxygen of up to 182..5 C. This apparent contradiction is explained by the fact that when the glowing metal piece is immersed in the latter, the same instant borrowed from one insulating gas layer is surrounded, so .da.ss the action of the liquefied gas on the metal only takes place after a long time, but in any case only after the extinguishing in water or 01 if the workpiece remains uninterrupted in these extinguishing agents for some time is.