[go: up one dir, main page]

CH135018A - Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung an Windwerken. - Google Patents

Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung an Windwerken.

Info

Publication number
CH135018A
CH135018A CH135018DA CH135018A CH 135018 A CH135018 A CH 135018A CH 135018D A CH135018D A CH 135018DA CH 135018 A CH135018 A CH 135018A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
fine adjustment
contacts
motor
adjustment device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Geitmann Vulkanhammer-Mas Hans
Original Assignee
Vulkanhammer Maschinenfabrik D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vulkanhammer Maschinenfabrik D filed Critical Vulkanhammer Maschinenfabrik D
Publication of CH135018A publication Critical patent/CH135018A/de

Links

Landscapes

  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description


  Selbsttätige     Feineinstellungsvorrielitung    an Windwerken.    Es sind selbsttätige     Feineinstellungsvor-          richtungen    an Windwerken, z. B. von Auf  zügen und dergleichen bekannt; bei denen  ein Hilfsmotor mit Hilfsgetriebe die Last  zum genauen Einfahren des Fahrkorbes unter  Abschaltung des Hauptmotors bei geringer  Geschwindigkeit übernimmt, sobald die Last  in der Nähe der Haltestelle angekommen ist.  Die Übernahme der Last erfolgt durch eine       Überholungs-    oder Rutschkupplung, die mecha  nisch oder durch Elektromagnete gesteuert  wird.

   Diese Einrichtungen erfordern nicht       nur    erhebliche Kosten für den Anbau des  Hilfsgetriebes, sondern in vielen Fällen ge  statten auch die räumlichen Verhältnisse  nicht, das Hilfsgetriebe mit der     Kupplung    in  einen vorhandenen Maschinenraum unterzu  bringen.  



  Eine Anordnung von zwei Motoren, von  denen einer als     Hauptmotor    mit grosser, der  andere als     Neuenmotor    mit kleiner Umdre  hungszahl laufen und- nacheinander einge-    schaltet werden, ist ebenfalls nicht in allen  Fällen eine befriedigende Lösung. Auch durch  das Vorschalten von Widerständen vor den  Motor, sowie das Einschalten einer Bremse  kann wohl die     Langsamfahrt    eingeleitet, aber  nicht gleichmässig aufrecht erhalten werden  bei der stetig wechselnden Belastung des  Fahrkorbes     bezw.    des Aufzugmotors während  der Auf- und Abwärtsfahrt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  selbsttätige     Feineinstellungsvorrichtung,    bei  der ausser der bei Winden üblichen Halte  bremse noch eine zusätzliche Bremse ange  ordnet ist, mittelst der die Drehzahl des An  triebsmotors für das Einfahren des Fahr  korbes in die Haltestelle vermindert wird,  während beim genauen Erreichen des anzu  fahrenden Stockwerkes die Haltebremse das       Stillsetzen    der vom Netz abgeschalteten Ma  schine besorgt. Das Wesen der Erfindung  besteht darin, dass zur Aufrechterhaltung  einer bestimmten Einfahrgeschwindigkeit die      zusätzliche Bremse als eine von der Motor  drehzahl abhängige Regulierbremse ausge  bildet ist.  



  In     Fig.    1 der beiliegenden Zeichnung ist  der     Erfindungsgeger_stand    in einer beispiels  weisen Ausführungsform schematisch darge  stellt.     Fig.    2 ist ein Vertikalschnitt durch  die Bremstrommel. 1 ist der Fahrkorb, 2 der       Kabinenschalter    zum Auf-     bezw.    Abwärts  fahren. Wird 2 in die Stellung 2' bewegt,  fährt der Korb nach unten in die Stellung 2",  so fährt er nach oben. 3 und 4 sind am  Fahrstuhl angebrachte Kontakte, zu welchen  Kurven 5 und 6 gehören, die im Schacht an  jedem Stockwerk angeordnet sind.

   Befindet  sich der Fahrstuhl genau in . der Höhenlage,  in welcher er anhalten soll, so     befinden    sich  die Kontakte 3 und 4 in den gezeichneten  Stellungen und werden dabei von den in der  Höhe zueinander versetzten Schaltkurven 5  und 6 noch nicht beeinflusst, sondern die  Beeinflussung eines Kontaktes würde nur bei  einer weiteren Aufwärts-     bezw.    einer weiteren       Abwärtsbewegung    erfolgen. 7, 8 ist ein Kon  takt im Schalter, der in seiner Nullage ge  schlossen ist. 9 ist der Motorumschalter, zu  welchem die     Wendeschützspulen    10 und 11  gehören.

   Wird die Spule 10 erregt, so werden  die Kontakte 12, 13, 14 mit den Kontakten  15, 16, 17 geschlossen, wird dagegen die  Spule 11 erregt, so schliessen die Kontakte  15, 16, 17 die Kontakte 18, 19, 20, wo  durch der reversible Motor 21 nach rechts  oder links läuft. 22 ist das     Nebenschlussfeld     des Motors, 23 ein Bremsmagnet und 24 ist  ein     Vorscnaltwiderstand,    der bei Betätigung  des Bremsmagnetes in den Stromkreis des  Motors eingeschaltet wird. 25 ist eine     Zentri-          fugalbremse,    die auf der Achse des Motors  oder der Winde angebracht ist; 26 sind die       Zerrtrifugalbremsklötze,    welche im Gehäuse  27 angebracht sind.

   Das Gehäuse 27 ist auf  der Welle 28 drehbar angeordnet. 29 ist der  von dem Bremselektromagneten betätigte  Bremsklotz     (Fig.    2).  



  Wird der     Fahrkorbhebelschalter    2 in die  Stellung 2" bewegt, so fliesst der Strom vom       +--Pol    über die Leitung 30 nach Kontakt    31, durch die Spule 10 des Umschaltapparates  9 über Leitung 32 zum --Pol. Spule 10  wird erregt und die Kontakte 15, 16, 17 mit  12, 13, 14 verbunden. Nun fliesst ein Strom  vom     +    -Pol durch Leitung 33 über Spule 22,  Leitung 34 nach Kontakt 14, Kontakt 17  zum --Pol. Das Motorfeld ist erregt.

   Ferner  fliesst ein Strom vom     ---Pol    über Leitung 33  nach Kontakt 15, Kontakt 12, Kontakt 19  nach Leitung 35, durch den kurzgeschlos  senen Kontakt 36, -37 zum Anker 21, Kon  takt 18, Kontakt 13, Kontakt 16, Kontakt  17 in die     --Leitung.    Der Motor läuft in  einer Richtung und der Fahrstahl geht nach  oben.  



  Die     Zentrifugalbremse    hat keinen andern  Einfluss, als dass ihre Klötze 26 sich gegen  das Gehäuse 27 legen und diese mitnehmen,  da die Bremse 29 nicht zur Wirkung ge  kommen ist.  



  Hält nun der Fahrstuhl in seiner genauen  Stellung, wobei die Kontakte 4 und 3 die       Gleitkurven    6 und 5 noch nicht berühren,  wie dies in der Zeichnung dargestellt ist, so  ist damit die Fahrt in richtiger Weise be  endet. Ist aber der Kontakt 3 beispielsweise  in die punktierte Lage 3' gekommen, so  werden die Kontakte 38, 39 geschlossen.  Infolgedessen fliesst Strom vom     -E-    -Pol, Lei  tung 30 nach Leitung 40 durch die Kontakte  88 und 39 zur Leitung 41, durch Spule 11,  über Leitung 32 zum --Pol. Die Kontakte  15, 16, 17 und 18, 19, 20 werden nunmehr  geschlossen. Der Motor 21 erhält wieder  Strom und der Fahrstuhl fährt in umgekehr  tem Sinne. Da aber der Schalter 2 auf die       Yullage    gebracht war, so sind die Kontakte  7 und 8 geschlossen.

   Nun fliesst Strom vom       -----Pol    über Leitung 30 nach Kontakt 7, 8  über Leitung 42, Bremsmagnet 23, Leitung  43,     Kontakt    20, Kontakt 17 zum --Pol.  Der Bremsmagnet 23 zieht die Bremse 29  an und hält das Gehäuse 27 fest. Die Kon  takte 37, 36 öffnen sich und ein Widerstand  24 wird in den Motorstromkreis geschaltet.  Die     Zentrifugalbremsklötze    26 üben nun an  denn feststehenden Gehäuse 27 ihre Reibungs  arbeit aus, und die Maschine wird infolge      des vorgeschalteten     Widerstandes    24 sehr  langsam in die Richtung von 3' nach 3 der  Zeichnung abwärts bewegt und kommt am  richtigen Punkt zur Ruhe.  



  Ganz entsprechend vollzieht sich der Vor  gang auf der andern Seite mit der Schalt  kurve 6 und dem Kontakt 4, wenn der Fahr  stuhl zu tief gefahren ist.  



  Das     Schaltbild    1 zeigt, dass die Spulen  10 und 11 des Motorumschalters nur durch  den Kabinenschalter 2 in den Stellungen 2'  und 2" oder durch die Kontakte 3 und 4  bei der     Kabinenschalterstellung    in der     Null-          lage    Strom erhalten. Zwischenstellungen sind  nicht vorhanden.

   Wird also der Kabinen  schalter in die Nullstellung gebracht, während  die Kontakte 3     bezw.    4 auf den Schacht  kurven 5 und 6 stehen, so erfolgt der Über  gang von der Schnellfahrt in die Langsam  fahrt, ohne dass der Motor vom Netz abge  schaltet wird, denn die, Unterbrechung des  Steuerstromes in den Spulen 10 und 11 durch  den Kabinenschalter in der Nullstellung ist  bereits aufgehoben durch die in Serie zu den  Spulen 10 und 11 liegenden Schalter 3 und 4.  



  Die vorstehend beschriebene     Feineinstel-          lungsvorrichtung    ist sowohl bei Gleichstrom,  wie bei Wechselstrom verwendbar.  



  An Stelle der Halte- und Zentrifugal  bremse 25, 26, 27 kann auch eine fest     finit     der Motorwelle verbundene Bremsscheibe ver  wendet werden, deren Bremse 29 von einem  Gleichstrommagneten betätigt wird. Dieser  Gleichstrommagnet wird von einem Strom  erzeuger gespeist, der ebenfalls fest mit der  Motorwelle verbunden ist. Während der  Streckenfahrt läuft der Stromerzeuger leer  mit, bei der     Langsamfahrt    wird er durch die  Kontakte 3, 4 bei der Nullstellung des Ka  binenschalters mit dem Bremsmagneten der  Regulierbremse elektrisch verbunden und er  zeugt Strom von einer Spannung, die pro  portional der Motorumdrehungszahl ist. Ent-    sprechend ist auch die vom Gleichstrom  magneten erzeugte Bremskraft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung an Windwerken, bei der ausser der üblichen Haltebremse noch eine zusätzliche Bremse angeordnet ist, mittelst der die Drehzahl des Antriebsmotores beim Einfahren des Fahr korbes in die Haltestelle vermindert wird, während beim genauen Erreichen der Flur höhe die Haltebremse das Stillsetzer, der vom Netz abgeschalteten Maschine besorgt, da durch gekennzeichnet, dass zur Aufrecht erhaltung einer bestimmten Einfahrgeschwin digkeit die zusätzliche Bremse als eine von der Motordrehzahl abhängige Regulierbremse ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regulierbremse eine lose auf der Motorwelle sitzende Bremstrommel (27) enthält, auf der die von Feineinstel- lungskontakten (3) und (4) gesteuerte Bremse (29), sowie ausserdem die von der Drehzahl des Motors abhängige Bremse (26) von aussen bezw. innen wirken. 2.
    Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Fahr korb angebrachten, von Schaltkurven (5) und (6) bedienten Feineinstellungskontakte (3) und (4) beim selbsttätigen Einfahren in Serie zu Wendeschützspulen (10 und 11) liegen und dass sie an zugeordneten Kontakten des Fahrkorbhebelschalters an geschlossen sind.
CH135018D 1927-10-03 1928-10-02 Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung an Windwerken. CH135018A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE135018X 1927-10-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH135018A true CH135018A (de) 1929-08-31

Family

ID=5665776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH135018D CH135018A (de) 1927-10-03 1928-10-02 Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung an Windwerken.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH135018A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH135018A (de) Selbsttätige Feineinstellungsvorrichtung an Windwerken.
DE530805C (de) Motorantrieb mit selbsttaetiger Feineinstellung
DE486979C (de) Selbsttaetige Feineinstellungsvorrichtung fuer Aufzuege
DE929911C (de) Einrichtung zum Lueften der Bremse von Verschiebeankermotoren
DE359526C (de) Elektrischer Aufzug
DE264061C (de)
DE614994C (de) Feineinstellung fuer Aufzuege mit Leonardantrieb
DE572122C (de) Verfahren zur Beeinflussung der Drehzahl von Drehstromasynchronmotoren beim Antrieb von Foerdermaschinen
DE891605C (de) Notendschaltung fuer das elektrisch betriebene Hubwerk eines Hebezeuges
DE394662C (de) Vorrichtung zur Ausrichtung von Lasten
DE173988C (de)
AT219163B (de) Verfahren zur Steuerung der Bremseinrichtung von Aufzügen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens
DE464059C (de) Selbsttaetige Steuerung fuer Aufzuege mit Feineinstellung
DE559264C (de) Selbsttaetige Bremseinrichtung fuer durch Lasten angetriebene Motoren zur Verhuetungunzulaessiger Drehzahlen
DE456592C (de) Elektrische Steuerung fuer Aufzuege
DE622879C (de) Einrichtung zur Verhinderung des Schiefstellens von Kranbrauecken
DE331330C (de) Verfahren zum Ausbalancieren der Last bei elektrisch betriebenen Kranhubwerken in den ersten Senk- und Hubstellungen
DE520408C (de) Steuereinrichtung fuer elektrische Aufzuege oder aehnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung
DE362084C (de) Regeleinrichtung fuer elektrische Antriebe in Leonardschaltung
DE1431064C (de) Steueranordnung für den Antrieb von vertikal beweglichen, einteiligen Türen, insbesondere an Ein- und Ausfahröffnungen von Umlaufaufzügen
DE234168C (de)
DE354029C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Foerdermaschinen
DE1155221B (de) Verfahren und Einrichtung zur Steuerung des Bremsvorganges eines Aufzugmotors
DE652925C (de) Einrichtung zum Steuern von Wechselstromkommutatormotoren mit verstellbaren Buersten
DE654464C (de) Steuerung fuer Foerdermaschinen mit Leonardantrieb und mechanischer Bremsung