CH120911A - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von elastischen Hülsen auf elektrische Leitungen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von elastischen Hülsen auf elektrische Leitungen.Info
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Description
Verfahren und Yorriehtung zum Aufbringen von elastischen Hülsen auf elektrisehe Zeitungen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auf bringen von elastischen Hülsen auf elek trische Leitungen. \ach dem Verfahren ge mäss der Erfindung wird die elastische Hülse in verschiedenen Richtungen mechanisch auf geweitet und nach Aufschieben auf die Lei tung die Aufweitung aufgehoben.
Die Zeichnung veranschaulicht eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete, aus zwei Geräten bestehende Vorrichtung. Fig. 1 und 2 zeigen das eine Gerät in verschiede nen Ansichten; Fig. 3 und 4 zeigen in Sei tenansicht und Aufsicht das andere Gerät:
die Fig. 5 bis 13 veranschaulichen die Durchführung des Verfahrens in verschiede nen Stufen mit Hilfe der beiden Geräte; die Fig. 15 bis 19 veranschaulichen eine Reihe von Ausführungsbeispielen von abgebundenen und gefassten elektrischen Leitungen verschie dener Art,
nämlich von solchen mit oder ohne Füllmaterial oder Tragorgan öder' Gumrrii- schlauchisoliexung mit oder ohne Umspin- nung. Das eine Gerät der zur Durchführung des Verfahrens dienenden Vorrichtung nach Fig. 1 -und 2 - besitzt zwei um den Zapfen a drehbare Schenkel b, die durch Erfassen der Handgriffe c auseinanderbewegt werden kön nen. Eine Feder d, die auf zwei gebogene Führungsstücke e der Handgriffe c aufge schoben ist, drückt die Schenkel b in die Ruhelage.
Die \Schenkel b können in. 'äusein- anderbewegter, Stellung durch eine zvrei- a.rmige Klinke f gehalten werden, die an denö einen Handgriff c bei g anbelenkt ist und unter der Wirkung einer Feder la' steht. Die Schenkel b tragen je die eine Hälfte zweier gespaltener Dorne<I>h</I> und<I>i,</I> die am freien Ende etwas abgerundet sind, um in ein Schlauchstück eingeführt werden zu können.
Werden die Handgriffe c gegeneinander be wegt, so bewegen sich die Dornhälften mit den Schenkeln<I>b</I> auseinander. -Der Dorn h ist in, seiner Gesamtheit dünner als der Dorn i., um das Gerät für verschieden weite Hül sen verwenden- zu können.- Zu diesem Gerät gehört das in Fig.\ ä 1.tnd # 4 dargestellte Hilfsgerät.
Dieses besteht aus einem in der Mitte mit einer Wölbung k, versehenen Blech w, das auf der einen Seite zwei Finger rz, und auf der andern Seite zwei Finger o trägt. Die Finger n haben einen geringeren Ab stand voneinander als die Finger o. Gege benenfalls ist die 'Wölbung 1; in der Nähe der Finger n. schärfer gekrümmt als in der Nähe der Yin-,er o.
Die Handhabung der beschriebenen Vor richtung ist nun im folgenden anhand der Fit-. :5 bis 14 beschrieben. Zunächst wird nach Fig. 5, nachdem das zangenartige Gerät an den Schenkeln c mit einer Hand erfasst ist, mit der andern Hand beispielsweise auf den gespaltenen geschlossenen Doris i, ein Schlauchstück p" gegebenenfalls unter ge-t ringer Aufweitung des letzteren, aufgescho ben.
Dieses Schlauchstück p ist abgeschnit ten von einem Gummischlauch, dessen lichte Weite bei isolierten Leitungen von 6 mm etwa 1'.! bis 2 mm beträgt, und dessen Wandung so stark ist, dass sie eine möglichst grosse Aufweitung gestattet. Ist das geschehen, so wird gemäss Fig. 6 das Gerät an den Hand griffen c zusammengedriiclzt; die Folge ist.
dass das Schlauchstück j) in einer Richtung stark aufgeweitet wird. Alsdann werden in (las so aufgeweitete Schlauchstiich beispiels weise die Finger o des Hilfsgerätes 211 einge führt. deren Abstand etwas kleiner ist als der maximale Abstand der Dornhä.lfften (Fig. 7).
Wird dann gemäss Fig. 8 das Hilfs gerät 7n. um 90 gedreht, so ist das Schlauchstück p in zwei senkrecht zueinan der stehenden Richtungen aufgeweitet, und (las Hilfsgerät m. kann, ohne dass es in seine Ursprungslage zuriiekkehrt, losgelassen wer den.
Dank der Wölbung k des Bleches 7n. kann nunmehr ein Leitungsstück r, an dem sich, infolge .Freilegens der blanken Draht enden,. eine Isolationskrause s gebildet hat, gemäss Fig. 9 und 10 in das in zwei Rieh'-- tungen erweiterte Schlauchstück p einge führt werden.
Darauf wird, wie Fig. 11 zeigt, das Hilfsgerät m. wiederum um 90<B>'</B>in die Lage der Fig. 7 zurückgedreht. Das Schlauchstück p legt sich dann von zwei Seiten gegen die Leitung r und hält diese fest. Die Leitung r, kann also wieder losge lassen und das Hilfsgerät nr entfernt werden.
Endlich wird das Gerät b, c derart losge- 1 < < ssen. dass es sich schliesst (Fi". 1?), die Leitung )- mit dem 'Schlauchstück 1) erfasst und von den Dornhälften i. abgezogen Fig. <B>13.).</B> Die Abbindun- ist nunmehr vollendet.
Derartige Abbindungen sind beispielsweise in Fig. 14 dargestellt, wo sie nicht nur d:. 'solationsende, , sondern auch einen Teil der herausragenden Drahtenden mit umfassen. Letzteres braucht naturgemäss nicht der Fall zu sein.
Ebenso könnten blanke Leitungsstücke mittelst des Sehlauches p isoliert werden oder auch drei oder mehr miteinander verbundene Drähte gemäss dem linken Teil der Fig. 11 manschettenartig von dem Schlauchstück 1) umfasst und zusammengehalten werden. Das Gerät eignet sieh natürlich auch für alle Fälle, bei denen Schlauchstücke für andere Verwendungszweclze bei elektrischen Leitun- (),en aufgeweitet werden sollen.
Nach Fig. 15 ist auf das abzubindende Ende der Leitungsisolation 1 eine elastische Tülle ? mit Hilfe des beschriebenen Gerätes derart aufgeschoben. dass es die LeitungSiso- lation unter Spannung umfasst.
Die Tüll(- hat ein dem Leitungsquerschnitt entsprechen des Loch und einen konischen Aussenumriss. bildet demnach an der Abbindestelle eine Verdickung, die, ein Herausziehen der Lei tung in Richtung des Pfeils aus dem Einfüh rungsloch 3 eines Steckerkörpers einer Lam penfassung usw.
unmöglich macht, im Gegen teil, wird durch einen Zug in Richtung des Pfeils ein Umfangsdruck auf die konische Tülle ? ausgeübt und cliese mit zunehmen= dem Zug enger an die Leitung 1 a.ngepresst.
Fig. 16 ,zeigt. wie das aus Textilfasern bestehende, von den Leitungsadern gelöst Füllmaterial der Leitungsisolation in Sträh nen 4 um die Aussenfläche der- Tülle 2 her umgelegt werden kann.
Nach Fig. 17 ist auf die durch die ko nische, in diesem Falle auch spannungslos aufzubringende Tülle 2 und die Strähnen 4 des Fasermaterials Gebildete konische Ver- diel@ung noeh eine Schlauchtülle 6 unter Spannung aufgezogen.
Fig. 18 zeigt, dass das Aufziehen der Tülle 2 und des Schlauchstückes auf eine an dere Art Leitung 1, nämlich auf eine solche mit einer Giunmischlauchisolierung ebenso gut möglich ist, wie bei Leitungen mit Faserstoff. Der Gummischlauch 1 ist hierbei in einzelne Streifen 8 zerschnitten, und diese sind, in ähnlicher Weise wie das aus Textil fasern bestehende Füllmaterial nach Fig. 17, um die Aussenseite der konischen Taille 2 herumgelegt, und das Ganze ist gesichert durch eine unter Spannung aufgebrachte Schlauchtülle 6.
In Fig. 19 ist veranschaulicht, wie bei einer mit einer Lampenfassung verbundenen Leitung 1, die ein Tragorgan 9 in Gestalt einer nicht stromführenden Litze enthält, das freie Ende des Tragorganes 9 um die Aussenseite der konischen Tülle 2 herumgelegt, bei 10 verknotet und in der so gebildeten Schlinge mittelst der Schlauchtülle 6 festgehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Aufbringen von elas tischen Hülsen auf elektrische Leitun gen, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Hülse in mindestens zwei ver schiedenen Richtungen mechanisch auf geweitet und nach Aufschieben auf die Leitung die Aufweitung, aufgehoben wird.1T. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Geräten mit mindestens je einem Paar Finger be steht, von welch letzteren diejenigen des einen Gerätes quer zu ihrer Längsrich tung zueinander beweglich sind und die jenigen des andern Gerätes einen gege benen Abstand voneinander haben, so dass' die Finger des erstgenannten Gerätes, an einanderliegend,in eine aufzuweitende elastische Hülse eingeführt und zur Auf weitung derselben in der einen Richtung auseinander bewegt und dann die Finger des andern Gerätes in die in der einen Richtung aufgeweitete Hülse eingeführt werden können, worauf letztere durch Drehen des letztgenannten Gerätes quer zur ersten Aufweitung auch in der zwei ten Richtung aufgeweitet werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Gerät mit den quer zu ihrer Längsrichtung beweg lichen Fingern zwei zusammengelenkte, durch Handgriffe auseinander bewegliche Schenkel besitzt, von denen jeder minde stens einen Finger aufweist. \?. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Finger die Hälfte eines gespal tenen Dornes bildet. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Finger an den Längsseiten der zusammengelenkten Schen kel, von diesen senkrecht abstehend, ange ordnet sind..1. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis '3, mit zwei Paar Fingern an den zusammengelenkten Schen keln des einen Gerätes, dadurch gekenn zeichnet, dass die je 'ein Fingerpaar bilden den Dorne verschiedenen Durchmesser haben. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Gerät mit den in gegebenem Abstand voneinander an geordneten Fingern einen quer zu diesen laufenden und zwischen den letzteren aus gebogenen Blechstreifen aufweist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, mit zwei Fingerpaaren, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger paare an den einander entgegengesetzten Längsseiten des Blechstreifens angeordnet sind und die Finger jedes Paares verschie denen Abstand voneinander haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE120911X | 1925-10-06 |
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| CH120911A true CH120911A (de) | 1927-06-16 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH120911D CH120911A (de) | 1925-10-06 | 1926-05-17 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von elastischen Hülsen auf elektrische Leitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH120911A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961447C (de) * | 1952-04-22 | 1957-04-04 | Wilhelm Haerdtle | Vorrichtung zum Aufbringen von Gummischlauchstuecken auf Kabelenden |
-
1926
- 1926-05-17 CH CH120911D patent/CH120911A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961447C (de) * | 1952-04-22 | 1957-04-04 | Wilhelm Haerdtle | Vorrichtung zum Aufbringen von Gummischlauchstuecken auf Kabelenden |
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