Skibindung. Cxegenstand vorliegender Erfindung ist eine Skibindung, bei welcher die Verbindung eines am Ski angelenkten Fussbleches mit dem Schuhwerk durch Federkraft gesichert ist.
Die-bis jetzt bekannten Skibindungen sind mangelhaft. Sie geben bei übermässigen Bean spruchungen des Fusses diesen nicht frei, was häufig Unfälle zeitigt.
Ferner ist cla.s Schliessen und Offnen der bekannten Bindungen bei grosser Kälte und vereisten Befestigungsorganen eine mühsame, oft kaum zu bewerkstelligende Arbeit und wird, wo es sich um Wettkämpfe oder mili tärische Zwecke handelt, auch als Zeitverlust oft lästig .empfunden.
Erwähnte Nachteile sollen durch die vor liegende Erfindung- behoben werden, dadurch, dass die den Ski mit dem Fuss verbindenden Organeden Fuss bei zu grossen Beanspruchun gen frei geben.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen. des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 bis 5 beziehen sich auf eine erste r1usführungsform, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, " Fig. 3 einen 'Querschnitt nach Linie III-III in Fig. 5, Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 die Stellung des Fusses beim Be festigen des Skis darstellt;
Fig. 6 bis 9 zeigen eine zweite Ausfüh rungsform, und zwar: Fig. 6 eine Draufsicht, Fig. 7 bis 9 senkrechte Längsschnitte durch den hintern, mittleren und vorderen Teil des Beschlages;
Fig. 10 bis 14 gehören zu einer dritten Ausführungsform, und stellen Fig. 10 eine Draufsicht, - Fig. 11, 12' und 13 senkrechte Längs schnitte, durch den hintern, mittleren und vordern Teil des Beschlages, und Fig. 14 einen Querschnitt durch.den hin- tern - Teil des Fussbleches dar nach Linie XIV--XIV in Fig. 11;
Fig. 15 und 16 zeigen einen vertikalen Schnitt je einer weiteren Ausführungsform eines hintern Lagers nach- Fig. 1 und 2. In der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 weist die Skibindung ein Fussblech 1 auf, welches durch einen Scharnierstift 2 an dem Ski 3 angelenkt ist. Der Stift 2 ist in zwei Verstärkungsschienen 4 gelagert, wel che auf den Seitenflächen des Skibrettes be festigt sind.
An einem aufgebogenen Lappen am Vorderende des Fussbleches sitzt ein ka- lottenförmiger Vorsprung 5, welcher in eine in einem Beschlagstück 6 an der Schuhspitze vorgesehene Lagerpfanne 7 eingreift. Um den Vorsprung 5 im Eingriff mit der Lagerpfanne 7 zu halten, sind in einem Beschlagstücke 8 am Abs'atze zwei Lagerpfannen 9 vorgesehen, in welche kalottenförmige, auf den En den einer kräftigen bogenförmigen Flach feder 10 sitzende Vorsprünge 11' eingreifen. Die Flachfeder ist in ihrer Mitte am Fuss blech 1 befestigt.
Statt der kalottenförmigen Vorsprünge und Lagerpfannen können solche nach den Fig. 15 und 16 verwendet werden. . Während in der Ausführungsform nach Fg. 15 die Vorsprünge 11 eine etwas schär fere Krümmung aufweisen, um weniger leicht r:
uslösbar zu sein, sind die Vorsprünge 11 nach Fig. 16 aus einem elastischen Material-, wie etwa Gummi, hergestellt und mit dem eisernen Halter verbunden. Die Kraft der Feder 10 ist so bemessen, @dass bei schweren Stürzen die Kalotten aus den Pfannenlagern a,arsspringen und den Fuss freigeben, so dass derselbe vor grösserem Schaden b_ ewahrt bleibt.
Das Fussblech 1 besitzt hinten eine Verlän gerung 12, welche beim gewöhnlichen Ab legen der Skier zum Aufsetzen eines Fusses dient, um das Fussblech 1 festzuhalten, wäh rend der andere auszulösende Fuss durch ein kräftiges Aufwärtswippen der Ferse aus den Stützlagern 9, 11 befreit wird. Zum Befesti gen der Skier bedarf es in der in Fig. 5 ge zeigten, Stellung nur eines kräftigen Nieder tretens des Fusses, um die Kalotten 11 in die Pfanne 9 einzuklinken. Die untern Kanten der seitlichen Verstärkungsschienen 4 sind zugeschärft und bilden scharfe widerstands- f ähige Skikanten.
Unten am Fussblech 1 sind Distanzstücke 13 befestigt, welche vermöge ihres trapezför- migen Querschnittes das Festsetzen von Schnee auf dem Ski verhindern sollen.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 6 bis 9 besitzt das Beschlagstück 15 des Absatzes am hintern und am vordern Absatz rand Pfannenlager 16 bezw. 17, in welche Vorsprünge in der Form von abgestumpften Kegeln eingreifen, und zwar auf der hintern Seite des Absatzes ein in einem Halter 18 ge führter, unter der Wirkung einer Feder 19 stehender Bolzen 20 und auf der vordern. Absatzseite ein am Fussblech 1 festsitzender Vorsprung 21,
so dass hier der Absatz in ähn licher Weise wie im ersten Beispiel der ganze Schuh in den Pfannenlagern 16 und 17 fest gehalten wird. Als Halt für die Schuhspitze dient ein Beschläge 22, welches nach Fig. 9 eine Aussparung 23 besitzt, in welche eine am Fussblech 1 angebrachte Nase 24 eingreift.
Bei der dritten Ausführungsform nach den Fig. 10 bis 14 besitzt das Fussblech 1 am hin- tern Ende einen aufgebogenen Lappen 25, an welchem eine Zugfeder 26 angreift, welche eine auf dem Fussblech in einer auf diesem festsitzenden Führung 27 verschiebbar ange ordnete Zunge 28 fasst, anderen freiem Ende eine einenan der vordern Absatzfläche festsitzen den, kalottenförmigen Vorsprung 29 fassende Lagerpfanne 30 angebracht ist.
Das vordere Ende des Fussbleches 1 trägt einen kalotten- förmigen Vorsprung 31, welcher von einer am vordern Sohlenende festsitzenden Lager pfanne 32 gefasst wird.
Bei dieser Anordnung der Teile muss die Feder 26 dazu dienen, den Schuh auf dem Fussblech' und in den Pfan- nenlagern 29, 30 und 31, 32 festzuhalten, das heisst der Schuh wird durch eine Zugkraft, wirkend zwischen Schuhspitze und innerer Absatzkante, festgehälten. Das Einsetzendes Schuhes in den Vorsprung 31 und das Lösen desselben von der Skibefestigung 29, 30 ge schieht ähnlich wie im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel.
Ski binding. The subject matter of the present invention is a ski binding in which the connection of a footplate that is hinged to the ski to the footwear is secured by spring force.
The ski bindings known so far are inadequate. They do not release the foot when it is subjected to excessive stress, which often leads to accidents.
Furthermore, closing and opening the known ties in extreme cold and icy fastening organs is a laborious, often difficult to accomplish job and, where it is a matter of competitions or military purposes, is often perceived as a loss of time.
The disadvantages mentioned are intended to be remedied by the present invention, in that the organs connecting the ski to the foot release the foot in the event of excessive stresses.
Several exemplary embodiments are shown in the accompanying drawing. the subject of the invention shown.
1 to 5 relate to a first embodiment, FIG. 1 being a side view, FIG. 2 a plan view, "FIG. 3 a cross section according to line III-III in FIG. 5, FIG. 4 a cross section according to line IV -IV in Fig. 2, Fig. 5 shows the position of the foot when loading the ski;
6 to 9 show a second embodiment, namely: FIG. 6 a plan view, FIGS. 7 to 9 vertical longitudinal sections through the rear, middle and front part of the fitting;
10 to 14 belong to a third embodiment, and show Fig. 10 a plan view, - Fig. 11, 12 'and 13 vertical longitudinal sections through the rear, middle and front part of the fitting, and Fig. 14 a cross section the rear part of the footplate along line XIV - XIV in FIG. 11;
15 and 16 show a vertical section each of a further embodiment of a rear bearing according to FIGS. 1 and 2. In the first embodiment according to FIGS. 1 to 5, the ski binding has a toe plate 1 which is secured by a hinge pin 2 on the ski 3 is hinged. The pin 2 is mounted in two reinforcement rails 4, wel che be fastened on the side surfaces of the ski board.
On an upturned tab at the front end of the footplate sits a cap-shaped projection 5 which engages in a bearing socket 7 provided in a fitting 6 on the tip of the shoe. In order to keep the projection 5 in engagement with the bearing socket 7, two bearing sockets 9 are provided in a fitting 8 on the heel, in which dome-shaped projections 11 'seated on the ends of a strong, arcuate flat spring 10 engage. The flat spring is attached to the foot plate 1 in its center.
Instead of the dome-shaped projections and bearing sockets, those according to FIGS. 15 and 16 can be used. . While in the embodiment according to FIG. 15 the projections 11 have a somewhat sharper curvature in order to be less easily r:
To be releasable, the projections 11 of FIG. 16 are made of an elastic material such as rubber and are connected to the iron holder. The force of the spring 10 is such that in the event of severe falls, the spherical caps from the socket bearings a, ass jump and release the foot, so that the foot is protected from major damage.
The toe plate 1 has an extension 12 at the rear, which is used to put a foot on the skis during normal Ab place in order to hold the toe plate 1, while the other foot to be released is released from the support bearings 9, 11 by a strong upward rocking of the heel. To fasten conditions of the skis it requires in the ge in Fig. 5 showed, position only a forceful step down the foot to latch the calottes 11 in the pan 9. The lower edges of the side reinforcement rails 4 are sharpened and form sharp, resistant ski edges.
At the bottom of the footplate 1, spacers 13 are attached which, by virtue of their trapezoidal cross-section, are intended to prevent snow from settling on the ski.
In the second embodiment of FIGS. 6 to 9, the fitting 15 of the paragraph on the rear and the front paragraph edge socket bearings 16 respectively. 17, in which protrusions in the form of truncated cones engage, on the rear side of the paragraph a ge in a holder 18 guided, under the action of a spring 19 standing bolt 20 and on the front. Heel side a projection 21 fixed to the footplate 1,
so that here the paragraph in a similar way as in the first example, the entire shoe in the socket bearings 16 and 17 is held firmly. A fitting 22, which according to FIG. 9 has a recess 23 into which a nose 24 attached to the footplate 1 engages, serves as a support for the toe of the shoe.
In the third embodiment according to FIGS. 10 to 14, the toe plate 1 has an upturned tab 25 at the rear end, on which a tension spring 26 engages, which grips a tongue 28 which is slidably arranged on the toe plate in a guide 27 fixed thereon At the other free end a bearing socket 30 is attached, which is fixed to the front shoulder surface and which grips the spherical projection 29.
The front end of the footplate 1 carries a dome-shaped projection 31 which is gripped by a bearing pan 32 which is firmly seated on the front end of the sole.
With this arrangement of the parts, the spring 26 must serve to hold the shoe on the footplate and in the socket bearings 29, 30 and 31, 32, that is, the shoe is held by a tensile force acting between the toe and the inner heel edge . The insertion of the boot into the projection 31 and the detachment of the same from the ski attachment 29, 30 happens similarly to the first and second exemplary embodiments.