Verfahren zur Abscheidung von festen oder flüssigen Teilchen aus Dämpfen oder Gasen. Es ist bekannt, aus Gasen oder Dämpfen feste oder flüssige Teilchen mittelst hoch gespanntem Gleichstrom, welchen man unter Verwendung von geeigneten Gleichrichtern erhält, abzuscheiden und so eine Reinigung zu bewirken. Ein Nachteil, welcher diesem heute schon weltverbreiteten Verfahren an haftet, liegt in der Verwendung des hoch gespannten Gleichstromes, welcher durch ro tierende oder Glühkathoden-Gleichrichter- aus hochgespanntem Wechselstrom erzeugt wer den muss.
Um die dauernder und starker Ab nützung unterworfenen, sowie empfindlichen Hochspannungs-Gleiehrichter zu vermeiden, ist bereits versucht worden, direkt hoch gespannten Wechselstrom zu ver-,venden. Praktische Ergebnisse haben diese Versuche jedoch nicht gezeigt. Sämtliche heute im Betrieb befindlichen elektrischen Gasreini- gungsanlagen verwenden bislang nur Hoch- "spannungs-Gleichstrom.
Wird an Stelle des einphasigen Wechsel stromes zwei- oder mehrphasigen Stroin von vorteilhaft geringer Periodenzahl zur Ei r- zeugung eines elektrischen Drehfeldes ver wendet, dann ist es möglich, auch ohne Gleichrichtung eine gute Gasreinigung zu erzielen. Die schematisch gehaltene Zeich nung veranschaulicht beispielsweise das Ver fahren.
Der hochgespannte Drehstrom wird im Transformer T erzeugt und durch iso lierte Durchführungen, an welchen die Ab- scheidedrä.hte isoliert hängen, in das soge- nannte Abscheiderohr B geführt. Die ge zeichneten Pfeile bedeuten den Ein- bezw. den Austritt der Gase. Zwischen den Dräh ten wird, wenn sie unter Spannung stehen., ein elektrostatisches Drehfeld, dessen Rota tionsgeschwindigkeit von der angewandten Frequenz abhängt, erzeugt.
In dasselbe ge langende diskrete Teilchen führen demnach eine Rotation ans -und werden entweder nach der Wandung oder in die Mitte des Feldes getrieben, je nach ihren elektrischen Eigenschaften. Hierdurch wird in einfacher und zuverlässiger Weise eine Abscheidung und demnach eine Reinigung erzielt.
An Stelle von Drehstrom kann ebensogut auch einphasiger Wechselstrom verwendet werden, indem durch Abzweigung über einen Kon densator oder Selbstinduktion eine zweite Phase, welche gegenüber der erzeugenden um 90 Grad verschoben ist, hervorgerufen wird. Als günstigstes Frequenzgebiet für die Abscheidung hat sich<B>16-</B> bis 30periodiger Wechselstrom erwiesen.
Process for separating solid or liquid particles from vapors or gases. It is known to separate solid or liquid particles from gases or vapors by means of a high voltage direct current, which is obtained using suitable rectifiers, and thus to effect cleaning. One disadvantage of this process, which is already widespread today, is the use of the high-voltage direct current, which must be generated from high-voltage alternating current by rotating or hot cathode rectifiers.
In order to avoid the permanent and severe wear and tear, as well as sensitive high-voltage rectifiers, attempts have already been made to use high-voltage alternating current directly. However, these tests have not shown any practical results. All of the electrical gas cleaning systems in operation today have only used high-voltage direct current.
If, instead of the single-phase alternating current, two-phase or multi-phase electricity with an advantageously low number of periods is used to generate an electrical rotating field, then it is possible to achieve good gas cleaning even without rectification. The schematic drawing illustrates, for example, the process of driving.
The high-tension three-phase current is generated in the transformer T and fed into the so-called separator tube B through insulated bushings from which the separator wires are insulated. The arrows drawn mean the on and / or. the exit of the gases. When the wires are energized, an electrostatic rotating field is generated between the wires, the speed of which depends on the frequency used.
Discrete particles reaching into the same cause a rotation and are either driven towards the wall or into the middle of the field, depending on their electrical properties. As a result, separation and therefore cleaning is achieved in a simple and reliable manner.
Instead of three-phase alternating current, single-phase alternating current can just as well be used by branching off via a capacitor or self-induction to produce a second phase which is shifted by 90 degrees with respect to the generating one. <B> 16- </B> to 30-period alternating current has proven to be the most favorable frequency range for the separation.