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CH114199A - Vorrichtung zum Entleeren von Verpackungspatronen für Salben, Pasten, Medikamente usw. - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von Verpackungspatronen für Salben, Pasten, Medikamente usw.

Info

Publication number
CH114199A
CH114199A CH114199DA CH114199A CH 114199 A CH114199 A CH 114199A CH 114199D A CH114199D A CH 114199DA CH 114199 A CH114199 A CH 114199A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cartridge
hood
packaging
completely
emptying
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Braunstein
Original Assignee
Bernhard Braunstein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bernhard Braunstein filed Critical Bernhard Braunstein
Publication of CH114199A publication Critical patent/CH114199A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/28Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle
    • A61M5/281Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule
    • A61M5/282Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule by compression of deformable ampoule or carpule wall

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Entleeren von Verpackungspatronen für Salben, Pasten, Medikamente  <B>USW.</B>    Auf vielen Gebieten wünscht man eine  recht einfache und leicht zu handhabend       Vorrichtung    zum möglichst vollständigen Ent  leeren von Verpackungspatronen für Salben,  Pasten, Medikamente usw. ,  Diesem Wunsche zu entsprechen, ist der  Zweck der Erfindung, die eine Vorrichtung  zum Entleeren von     Packungspatronen,    welche  aus zwei einander mit der Basis zugewandten  Hauben bestehen, von denen mindestens eine  aus biegsamem Stoff hergestellt ist, zum Ge  genstande hat.  



  Das Wesen der Vorrichtung besteht darin,  dass sie ein Druckorgan aufweist, das be  stimmt ist, durch Andrücken     dn    die Ver  packungspatrone deren biegsame Haube in  die andere bis zum völligen Auskleiden hin  ein zu krempeln, zum Zwecke, die Patrone  vollständig zu entleeren.  



  Mehrere Ausführungsformen der Vorrich  tung gemäss der Erfindung sind auf der Zeich  nung beispielsweise dargestellt.  



  Es zeigt die     Fig.    1 in einem Ausführungs  beispiel die Vorrichtung im Längsschnitt mit    einer kugeligen Verpackungspatrone vor dem  Pressen und     Fig.    2 dieselbe Vorrichtung nach  dem Pressen;     Fig.3    zeigt eine andere Aus  führungsform der Vorrichtung mit     doppelkege-          liger        Verpackungspatrone    und     Fig.4    diese  Patrone nach dem Pressen;     Fig.    5 zeigt die  Vorrichtung nebst Patrone in einer weiteren  Ausführungsform.  



       In    der in     Fig.    1 und 2 dargestellten Aus  führung ist eine kugelige, also eine aus zwei  halbkugelförmigen Hauben bestehende Ver  packungspatrone 7 in einen Hohlzylinder 1  eingelegt, worauf der     Pressstempel    in den  Zylinder eingebracht und der Deckel 3 an  seinem Platz auf den Zylinder 1 festgeschraubt  worden ist.

   Der     Pressstempel    besteht aus  dem Führungskolben 4 und dem bei der       Auspressung    zur Wirkung kommenden Teil  11, der um die beiden Wandstärken der, in  einander gekrempelten     Packungspatronenhälf-          ten    kleiner ist, als das Innere des die Packungs  patrone aufnehmenden     Presszylinder    teils sowie  aus der sich im Deckel 3 führenden Spindel  5, einer Druckfeder und dem Knauf 6.      Die Verpackungspatrone 7, die man übri  gens in bekannter Weise durch den Stift 10  mit     Köpf    9 verschliessen kann, bestellt zum  Beispiel aus Stanniol von überall gleicher  Wandstärke.  



  Zwecks     Auspressens    der Paste drückt  man, am Knauf 6 angreifend, das Druckorgan  11 gegen die Verpackungspatrone 7, wodurch  die Paste durch das Ansatzrohr 8 hinausge  drückt wird, bis die am Druckorgan 11 an  liegende Hälfte der Patrone bis zur überall  vollständigen Berührung mit der am Hohl  zylinder 1 anliegenden Hälfte der Patrone       niedergepresst,    das heisst in letztere hinein  gekrempelt ist. Auf diese Weise ist dann  die Patrone bis auf den letzten Rest der  Paste geleert.  



  Diese restlose Leerung wird ebenso bei  der in     Fig.    3 gezeigten Form der Patrone  erreicht, bei der zwei sich mit ihrer Basis  berührende Kegel vorhanden sind. Der den  Austrittsstutzen 12 aufweisende Kegel 13  steht gegen den Boden des Unterteils 14  eines     Presszylinders    an, der aus diesem Un  terteil 14 und einem durch     Bajonettverschluss     lösbar mit ihm verbundenen Oberteil 15 be  steht. In dein gleichen     Verjüngungsverhält-          nis,    wie der Teil 13, ist der aus Stanniol  derselben Wandstärke bestehende Teil 1.6  gestaltet.  



  Hat man die Patrone 13, 16 in den Un  terteil 14 eingesetzt und dann den Oberteil  <B>1.5</B> aufgebracht und mittelst des Bajonettver  schlusses befestigt, so presst man bei     offenem     Austrittsstutzen 12 die Paste durch Nieder  drücken des Stempels 17 bei 12 aus, wobei  sich der Stempel 17 mittelst der Kappe 18  am Gehäuseoberteil 15 führt. Dabei wird  der Teil 16 der Patrone schliesslich bis zu  der aus     Fig.    4 ersichtlichen Lage in den Teil  13 hineingedrückt, so dass die Teile 16 und  13 dicht     aneinanderliegen    und somit alle Paste  ausgepresst ist.  



  Dies gelingt in besonders vollkommenem       lIa(ie,    wenn man den Unterteil 13 um eine  Wandstärke länger     ausführt,    als den Teil 16.  



  plan kann der untern Hälfte der Patrone  grössere Widerstandskraft geben, als der be-    stimmungsgemäss in diese Hälfte     hineinzu-          krempelnden    andern Hälfte, und zwar durch       grössere    Wandstärke oder durch Herstellung  aus einem     festern        Stoff.     



  Eine solche Patrone ist in     Fig.    5 darge  stellt. Die den Austrittsstutzen 20     tragende     Hälfte der kugeligen Patrone 19 besteht hier  aus     Metall    zum Beispiel Zinn grösserer Wand  stärke, als die andere Hälfte und ist mit  zwei Haltern 21 versehen. Das Druckorgan  der Vorrichtung besteht aus einem mit einem  Fingerring 23     versehenen    Druckknopf 22.  



  Legt man diese Patrone nach Abschneiden  des geschlossenen Endes des     Stutzens    20,  durch dessen feinen Kanal dabei nichts     voll     der Füllung austritt, mit den beiden Haltern  21 auf Zeige- und Mittelfinger und drückt  darin den mittelst des Ringes 23 am Daumen  derselben Hand angebrachten Druckknopf 22  auf die Patrone, so lässt diese sich vollstän  dig, das ist bis zum völligen Zusammenklap  pen ihrer beiden Hälften entleeren.  



  Die Verpackungspatrone kann ausser aus  Stanniol, zum Beispiel auch aus Gelatine oder       paraffiniertem    Papier bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Entleeren von Ver packungspatronen für Salben, Pasten, Medi kamente usw., welche aus zwei einander mit der Basis zugewandten Hauben bestehen, voll denen mindestens eine aus biegsamem Stofft hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Druckorgan aufweist, das bestimmt ist, durch Andrücken an die Verpackungspatrone deren biegsame Haube in die andere bis zum völligen Auskleiden hinein zri krempeln. zurr Zwecke, die Patrone vollständig zu entleeren. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei wel cher ein zur Aufnahme der Verpackungs patrone bestimmtes Auflager vorgesehen ist und deren Druckorgan an seinem zur Anlage all die Verpachungspatrone kom menden Teil um die beiden Wandstärken der ineinander gekrempelten Packungspa- tronenhälften kleiner ist als das Innere des Auflagers. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, welche einen zur Aufnahme einer kugeligen Verpackungspatrone be stimmten Hohlzylinder mit Austrittsstützen aufweist, in dem das kolbenartige Druck organ angeordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, die einen zur Aufnahme einer aus zwei sich mit ihrer Basis be rührenden Kegeln bestehenden Verpackungs patrone bestimmten Presszylinder besitzt, der aus zwei von einander lösbaren Teilen besteht, von denen der eine einen mittelst einer Kappe geführten Stempel einschliesst, dessen auf die Patrone anliegendes Ende kegelförmig ist, so dass beim Niederdrücken des Stempels die obere Haube der Patrone in die uutere im Presszylinder festgehaltene Haube hinein gekrempelt wird und die darin enthaltene Paste vollständig auspresst. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei wel cher das Druckorgan aus einem mit einem Fingerring versehenen Druckknopf besteht, der bestimmt ist, auf eine mit zwei seit lichen Gegenhaltern versehene Patrone auf gedrückt zu werden, um deren obere bieg Same Haube in die untere, die Gegenhal ter tragende widerstandsfähigere Haube hineinzukrempeln, so dass sich die Patrone vollständig entleeren lässt.
CH114199D 1924-02-21 1925-02-16 Vorrichtung zum Entleeren von Verpackungspatronen für Salben, Pasten, Medikamente usw. CH114199A (de)

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