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CH101841A - Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen. - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen.

Info

Publication number
CH101841A
CH101841A CH101841DA CH101841A CH 101841 A CH101841 A CH 101841A CH 101841D A CH101841D A CH 101841DA CH 101841 A CH101841 A CH 101841A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
powder gases
chamber
rings
wall
powder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dubied G E
Original Assignee
Dubied G E
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dubied G E filed Critical Dubied G E
Publication of CH101841A publication Critical patent/CH101841A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/32Muzzle attachments or glands
    • F41A21/34Flash dampers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Beseitigung des     Nündungsfeuers    an     Feuerwaffen.       Gegenstand .der vorliegenden Erfindung  ist     eine    Vorrichtung zur Beseitigung des       Mündungsfeuers    an Feuerwaffen.

   Gemäss der       Erfindung    besitzt :die Vorrichtung eine an  der Mündung des Laufes zu befestigende       doppelwandige        Ka,mm,er,    die     @clem        Gesclioss    den  Durchtritt gestattet und deren innere Wand       Durchbrechungen    aufweist, durch welche  beim Austritt eines     Geschosses    aus :der Mün  dung ,die Pulvergase in den Raum zwischen  den beiden Kammerwänden einströmen und  dem Geschoss vorauseilend aus dem freien  Ende der Kammer austreten und dabei vor  diesem eine :

  Schicht bilden, welche die     deni          Gesthoss    nachfolgenden Pulvergase gegen die  Berührung mit dem Luftsauerstoff schützt  und eine Entzündung derselben verhindert.  



  Die beiliegende Zeichnung     verans    hau  licht schematisch zwei Ausführungsbeispiele  des     Erfindungsgegenstandes,    und zwar  zeigen       Fig.    1 und 2     bezw.    3 und 4 je ein Bei  spiel im Längsschnitt und Querschnitt.  Beim Beispiel nach     Fig.    1 und 2 ist ein  auf die     Mündung    eines Gewehrlaufes 1 auf  gesetzter und     mittelst    Schraube 2 festge  stellter Ring 3 mit einem über den Gewehr-    lauf vorstehenden Rohr 4 versehen, das zu  sammen mit einem     es    konzentrisch umgeben  den Mantel 5 eine doppelwandige     Kammer     bildet.

   In das Rohr 4 sind in gleich grossen  Abständen     voneinander    vier Ringe 6 einge  setzt, deren Bohrung ganz wenig grösser     isfj     als das Kaliber :des Gewehrlaufes. An ihren  vordern Enden     sind    das Rohr 4 und der       J    Mantel 5 durch eine Ringscheibe 7 miteinan  der verbunden, :deren Bohrung mit Bezug auf  .den Durchmesser gleich gross ist, wie die  jenige der Ringe 6.     Unmittelbar    vor den       Ringen    6 ist das Rohr 4 mit je vier Löchern  8 versehen und hinter ,der     Ringscheib_    e 7  mit vier Löchern 9.  



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt bei  der Abgabe eines Schusses wie folgt. Nach  ,dem Austritt des     Geschosses    ,aus     .dem    Ge  wehrlauf und dem an ihm anschliessenden  Ring 6 strömen die .Pulvergase, wie durch  Pfeile in     Fig.    1 angedeutet, durch die vor dem  zuletzt ,genannten     Ring    6 befindlichen Löcher  8 in den Ringraum 10     zwischen    dem Rohr 4  und     dem    Mantel 5.

   Da die Geschwindigkeit  der Pulvergase erheblich .grösser ist als die  jenige     ides    Geschosses, eilen die vordersten       Pulvergaso    im Ringraum 10 dem     Geschoss    vor      und treten vor :dem letzteren .durch die     vor-          fkrsten    Löcher 8 und 9 und     durch    die     Rinö-          sclreibe    7     hindurch    ins Freie, -wo sie sich  sofort ausdehnen und beim     Austritt        des    Ge  schosses aus der Ringscheibe vor dieser eine  Schicht bilden,

   welche die dem Geschoss un  mittelbar     nachfolgenden    Pulverase gegen       Berührung    mit. dem     Luftsauerstoff        schiitzt=          und    eine Entzündung derselben verhindert       ljtzw.        unterdrückt.    Infolgedessen wird das       1liindungsfeuer        bezw.    die     Scheinwirkung   <B>de,</B>       sr=lben    beseitigt.  



  Die in     Fig.    3 und 4 dargestellte Ausfüh  rungsform unterscheidet sieh von der     vorbe-          schriebenen    dadurch, dass im Rohr     -t        @ä        ng=\-          sclrlitze    8 angebracht sind und die     Rin--e    6,  mit Ausnahme des am Gewehrlauf anschlie  ssenden,     Leitdüsen    1.1 für die Pulvergase auf  weisen.

   Diese Leitdüsen 11 sind     an    den     hin-          tern    Ringen an der hintern Stirnseite     @dersel-          ben        angebracht    und     diejenigen    wenigstens des  vordersten Ringes an :

  der     vordern        Stirnseite          derselben.    Die     Pulvergase,    welche     clem        Ge-          selross    im Gewehrlauf zunächst     sind,    strömen  durch die Düsen 11 ,des zweiten und dritten  Ringes 6 geleitet, nach dem Austritt des     Ge-          :chosses    aus dem Gewehrlauf und dem ersten       Und    zweiten Ring F, in den     Ringraum    10 der       doppelwandigen        Kammer    4, :

  r     und    verlassen       c1enselben    durch die vordersten     @äi:gsschlitzc..     worauf sie durch die     Leitdüse    11 des     vorder-          w.;len    Ringes 6 in die nach hinten     ausgewei-          tr-t:

  F    Bohrung der     Ringscheibe    7     geleitet    wer  den, die sie vor dem     Durchgang    des     Gre-          chosses        wenigstens    zum Teil verlassen.

       Bei          dieser        Ausführungsform    wird dein Durch  gang der ersten     Pulvergase    durch die doppel  wandige Kammer hindurch infolge der     An-          wendun-    von     Längsschlitzen    in der innern       \Wand    und     Leitdüsen    an den     Ringen        erheblich          weniger        Widerstand        entgegengesetzt,    als bei  der ersten     Ausführungsform,

      da der     ZVeg    für       clie        Pulvergase    nicht so scharf     gebrochen    ist,  wie bei letzterer.     Uie        Wirkung    dieser     Vor-          richtun < y    zur     Beseiti@o,un-    des     #lürrdunbsferters     ist daher noch besser als beim ersten Beispiel.

    Ausser der Beseitigung des     Mündungsfeuers     wird durch die     beschriebenen    und dargestell-         ten        Vorrichtungen    eine wirksame     @ehall-          dä.mpfung    erzielt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Beseitigung des Mün- dungsfeuers an Feuerwaffen, gekennzeichnet durch eine an der @liindun" des Laufes < :
    u befestigende doppelwandige Kammer, die dem Geschoss den Durchtritt gestattet, und deren innere _NVand Durchbrechungen auf weist, durch welche beim Austritt eines G < ,- sehosscs ans der @Iündu.ng die Pulvergase in den Raum zwischen den beiden Iia.mmeriv < in- den einströmen und -dein Geschoss voraus eilend au., dem freien Ende der Kammer aus treten.
    und dabei vor diesem eine Schicht ljil- den, welche die dem Geschoss naclrfol,-enclc#n Pulvergase gegen die Berührung mit dem Luftsauerstoff schützl: und eine Entzündung derselben verhindert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patenlanspruch, da durch gekennzeichnet. dass die innere Wand der doppelwandigen K-a.mmer durch ein von einem Mantel konzentrisch umge benes Rohr gebildet ist, welches auf des sen Länge in -lcieh grossen Abständen v er teilte Ringe aufnimmt, zwischen welschen die Drirclrbr#ecliringen für den Durchtrilt der Pulvergase ;irioc,ordnet sind.
    \' Vorrichtung nach Patentanspruch und L?n- teranspruch 1. dadurch gel@ennzei-chnet. dass die Durchbrcchungen für den Durch- tritt der Pulverast- als L < ingeschlitze aus gebildet sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und L'n- teransprüchen 1. und 9, dadurch gekenn- zeichnet:, dass ein Teil :
    der Ringe. clie in dem die innere Wand der cloppelivandigcn Kammer bildenden Rohr angeordnet sind, als Leitdüsen für die Pulvergase dienende Verlä.nr,erungen bc#sitzerr, von denen die jenigen der hintern Rin--(, nach hinten und diejenigen wenigstens des vordersten Ein- geJ3 nach vorn ragen.
CH101841D 1922-11-21 1922-11-21 Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen. CH101841A (de)

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CH101841T 1922-11-21

Publications (1)

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CH101841A true CH101841A (de) 1924-01-16

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CH101841D CH101841A (de) 1922-11-21 1922-11-21 Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen.

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CH (1) CH101841A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872848A (en) * 1954-12-01 1959-02-10 Karl E Schuessler Gun blast suppressor
US4291610A (en) * 1977-12-05 1981-09-29 Shimon Waiser Silencer for firearms

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872848A (en) * 1954-12-01 1959-02-10 Karl E Schuessler Gun blast suppressor
US4291610A (en) * 1977-12-05 1981-09-29 Shimon Waiser Silencer for firearms

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