CH101841A - Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen. - Google Patents
Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/32—Muzzle attachments or glands
- F41A21/34—Flash dampers
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Description
Vorrichtung zur Beseitigung des Nündungsfeuers an Feuerwaffen. Gegenstand .der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen.
Gemäss der Erfindung besitzt :die Vorrichtung eine an der Mündung des Laufes zu befestigende doppelwandige Ka,mm,er, die @clem Gesclioss den Durchtritt gestattet und deren innere Wand Durchbrechungen aufweist, durch welche beim Austritt eines Geschosses aus :der Mün dung ,die Pulvergase in den Raum zwischen den beiden Kammerwänden einströmen und dem Geschoss vorauseilend aus dem freien Ende der Kammer austreten und dabei vor diesem eine :
Schicht bilden, welche die deni Gesthoss nachfolgenden Pulvergase gegen die Berührung mit dem Luftsauerstoff schützt und eine Entzündung derselben verhindert.
Die beiliegende Zeichnung verans hau licht schematisch zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 bezw. 3 und 4 je ein Bei spiel im Längsschnitt und Querschnitt. Beim Beispiel nach Fig. 1 und 2 ist ein auf die Mündung eines Gewehrlaufes 1 auf gesetzter und mittelst Schraube 2 festge stellter Ring 3 mit einem über den Gewehr- lauf vorstehenden Rohr 4 versehen, das zu sammen mit einem es konzentrisch umgeben den Mantel 5 eine doppelwandige Kammer bildet.
In das Rohr 4 sind in gleich grossen Abständen voneinander vier Ringe 6 einge setzt, deren Bohrung ganz wenig grösser isfj als das Kaliber :des Gewehrlaufes. An ihren vordern Enden sind das Rohr 4 und der J Mantel 5 durch eine Ringscheibe 7 miteinan der verbunden, :deren Bohrung mit Bezug auf .den Durchmesser gleich gross ist, wie die jenige der Ringe 6. Unmittelbar vor den Ringen 6 ist das Rohr 4 mit je vier Löchern 8 versehen und hinter ,der Ringscheib_ e 7 mit vier Löchern 9.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt bei der Abgabe eines Schusses wie folgt. Nach ,dem Austritt des Geschosses ,aus .dem Ge wehrlauf und dem an ihm anschliessenden Ring 6 strömen die .Pulvergase, wie durch Pfeile in Fig. 1 angedeutet, durch die vor dem zuletzt ,genannten Ring 6 befindlichen Löcher 8 in den Ringraum 10 zwischen dem Rohr 4 und dem Mantel 5.
Da die Geschwindigkeit der Pulvergase erheblich .grösser ist als die jenige ides Geschosses, eilen die vordersten Pulvergaso im Ringraum 10 dem Geschoss vor und treten vor :dem letzteren .durch die vor- fkrsten Löcher 8 und 9 und durch die Rinö- sclreibe 7 hindurch ins Freie, -wo sie sich sofort ausdehnen und beim Austritt des Ge schosses aus der Ringscheibe vor dieser eine Schicht bilden,
welche die dem Geschoss un mittelbar nachfolgenden Pulverase gegen Berührung mit. dem Luftsauerstoff schiitzt= und eine Entzündung derselben verhindert ljtzw. unterdrückt. Infolgedessen wird das 1liindungsfeuer bezw. die Scheinwirkung <B>de,</B> sr=lben beseitigt.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausfüh rungsform unterscheidet sieh von der vorbe- schriebenen dadurch, dass im Rohr -t @ä ng=\- sclrlitze 8 angebracht sind und die Rin--e 6, mit Ausnahme des am Gewehrlauf anschlie ssenden, Leitdüsen 1.1 für die Pulvergase auf weisen.
Diese Leitdüsen 11 sind an den hin- tern Ringen an der hintern Stirnseite @dersel- ben angebracht und diejenigen wenigstens des vordersten Ringes an :
der vordern Stirnseite derselben. Die Pulvergase, welche clem Ge- selross im Gewehrlauf zunächst sind, strömen durch die Düsen 11 ,des zweiten und dritten Ringes 6 geleitet, nach dem Austritt des Ge- :chosses aus dem Gewehrlauf und dem ersten Und zweiten Ring F, in den Ringraum 10 der doppelwandigen Kammer 4, :
r und verlassen c1enselben durch die vordersten @äi:gsschlitzc.. worauf sie durch die Leitdüse 11 des vorder- w.;len Ringes 6 in die nach hinten ausgewei- tr-t:
F Bohrung der Ringscheibe 7 geleitet wer den, die sie vor dem Durchgang des Gre- chosses wenigstens zum Teil verlassen.
Bei dieser Ausführungsform wird dein Durch gang der ersten Pulvergase durch die doppel wandige Kammer hindurch infolge der An- wendun- von Längsschlitzen in der innern \Wand und Leitdüsen an den Ringen erheblich weniger Widerstand entgegengesetzt, als bei der ersten Ausführungsform,
da der ZVeg für clie Pulvergase nicht so scharf gebrochen ist, wie bei letzterer. Uie Wirkung dieser Vor- richtun < y zur Beseiti@o,un- des #lürrdunbsferters ist daher noch besser als beim ersten Beispiel.
Ausser der Beseitigung des Mündungsfeuers wird durch die beschriebenen und dargestell- ten Vorrichtungen eine wirksame @ehall- dä.mpfung erzielt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Beseitigung des Mün- dungsfeuers an Feuerwaffen, gekennzeichnet durch eine an der @liindun" des Laufes < :u befestigende doppelwandige Kammer, die dem Geschoss den Durchtritt gestattet, und deren innere _NVand Durchbrechungen auf weist, durch welche beim Austritt eines G < ,- sehosscs ans der @Iündu.ng die Pulvergase in den Raum zwischen den beiden Iia.mmeriv < in- den einströmen und -dein Geschoss voraus eilend au., dem freien Ende der Kammer aus treten.und dabei vor diesem eine Schicht ljil- den, welche die dem Geschoss naclrfol,-enclc#n Pulvergase gegen die Berührung mit dem Luftsauerstoff schützl: und eine Entzündung derselben verhindert. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patenlanspruch, da durch gekennzeichnet. dass die innere Wand der doppelwandigen K-a.mmer durch ein von einem Mantel konzentrisch umge benes Rohr gebildet ist, welches auf des sen Länge in -lcieh grossen Abständen v er teilte Ringe aufnimmt, zwischen welschen die Drirclrbr#ecliringen für den Durchtrilt der Pulvergase ;irioc,ordnet sind.\' Vorrichtung nach Patentanspruch und L?n- teranspruch 1. dadurch gel@ennzei-chnet. dass die Durchbrcchungen für den Durch- tritt der Pulverast- als L < ingeschlitze aus gebildet sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und L'n- teransprüchen 1. und 9, dadurch gekenn- zeichnet:, dass ein Teil :der Ringe. clie in dem die innere Wand der cloppelivandigcn Kammer bildenden Rohr angeordnet sind, als Leitdüsen für die Pulvergase dienende Verlä.nr,erungen bc#sitzerr, von denen die jenigen der hintern Rin--(, nach hinten und diejenigen wenigstens des vordersten Ein- geJ3 nach vorn ragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH101841T | 1922-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101841A true CH101841A (de) | 1924-01-16 |
Family
ID=4360307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101841D CH101841A (de) | 1922-11-21 | 1922-11-21 | Vorrichtung zur Beseitigung des Mündungsfeuers an Feuerwaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101841A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2872848A (en) * | 1954-12-01 | 1959-02-10 | Karl E Schuessler | Gun blast suppressor |
| US4291610A (en) * | 1977-12-05 | 1981-09-29 | Shimon Waiser | Silencer for firearms |
-
1922
- 1922-11-21 CH CH101841D patent/CH101841A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2872848A (en) * | 1954-12-01 | 1959-02-10 | Karl E Schuessler | Gun blast suppressor |
| US4291610A (en) * | 1977-12-05 | 1981-09-29 | Shimon Waiser | Silencer for firearms |
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