CH101562A - Maschine zur Herstellung von Röhren aus Beton und dergleichen. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Röhren aus Beton und dergleichen.Info
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- B28B21/02—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
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Description
Maschine zur Herstellung von Röhren aus Beton und dergleichen. Gegenstand der Erfindung ist eine Ma schine zur Herstellung von Röhren aus Beton und dergleichen, bei welcher eine innere und äussere zylindrische Formwand vorhanden ist. Gemäss der Erfindung können die beiden zylindrischen Formwände unabhängig vonein ander zusammengezogen oder auseinander gedrängt und dadurch die Durchmesser der selben verändert werden, um so Feuchtigkeit aus dem Beton und dergleichen herauszu pressen und anderseits den Formling nach der Formgebung freizugeben.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar: Fig. 1 ist eine Seitenansicht der gesam ten Maschine; Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Oberteil in grösserem Massstabes . Fig. '3 ist ein wagrechter Schnitt nach a -a und b-b der Fig. 2; Fig. 4 ist ein Einzelheitssohnitt in grö sserem Massstabe durch das obere Ende der eigentlichen Form;
Fig. 5 ist in grösserem DZassstabe ein Schnitt durch einen Zuführungstrichter; Fig. 6 zeigt im Schnitt einen 3Iechanis- mus zum Anheben der fertigen Form; und Fig. 7 zeigt in Draufsicht, stark ver grössert, ein Segment der Form für die Innen- und die Aussenwandfläche der Röhre.
Die senkrechten Pfosten 1 erheben sich von einer Grundplatte 2, die auf dem bei 3 angedeuteten Boden ruht. An den obern En den der Pfosten 1 sind nach Fig. 1 und 2 senkrecht übereinander Führungen 4 ange ordnet, und zwischen dem obern und untern Satze dieser Führungen befinden sich Ab standsschienen 5.
Die kreisförmig ausgebildeten Führungen 4 werden in jedem Satz durch die. in Fig. 2 und 3 ersichtlichen Bolzen 6 zusammenge halten. Radial durch diese Führungen er strecken sich Bohrungen 7 von vorzugsweise quadratischem Querschnitt. In diesen Boh rungen sind die Gleitstücke 8 beweglich, und diese Gleitstücke tragen an ihren äussern Enden die Rollen 9, welche gegen die ebenen Flächen 10 von Hubleisten anliegen, Fig. 3. Die Hubleisten 10 sind an der Innenseite eines Ringes 11 angeordnet, und dieser Ring kann in seiner Lagerung um die Achse der Maschine etwas hin und her gedreht werden.
Durch die Verdrehung des Ringes 11 wer den dann die Gleitstücke 8 in ihren Boh rungen verschoben, und zwar können sie entweder durch die Federn 12 (Fig. 3) nach aussen gestossen werden, oder aber entgegen der Spannung dieser Federn nach einwärts gedrückt werden, wobei sieh die Federn gegen die Führungskanäle 4 und gegen Schultern 13 auf den Gleitstücken abstützen.
Die innern Enden dieser Gleitstücke 8 sind mit abgesetzten Verlängerungen 14 oder Dübelstiften versehen, welche in entsprechende Bohrungen von senkrechten Schienen 15 ein gepasst sind. Jede dieser Schienen wird also nach Fig. 2 von einem Paar von solchen Gleitstücken 8 getragen, und der ganze Satz von Schienen 15 bildet in seiner Zusammen stellung eine Art zylindrischen Käfig, der die Aussenwand der Form für die Röhren darstellt.
Nach Fig. 7 sind die Schienen 15 an der dem Formling zugekehrten innern Seite durch Anbringung von Roststäben 16 verlängert. Die Innenflächen dieser Roststäbe liegen in in ihrer Gesamtheit in einem Kreise, wobei die einzelnen Stäbe durch Lücken oder enge Schlitze 17 voneinander getrennt sind. Diese. Schlitze erweitern sich gegen die Schienen 15 hin zu in Längsrichtung der Schienen verlaufenden Kammern 18.
Die ganze Innen seite des durch diese Schienen gebildeten Zylinders besteht also aus einer Reihe von dicht nebeneinander verlegten parallelen Stä ben 16, die durch enge Schlitze getrennt sind. Die Schienen 15 werden durch die Be wegung der Gleitstücke radial etwas ver schoben, und es kann also dadurch der Durchmesser des Zylinders vergrössert oder verkleinert werden, da die Räume zwischen benachbarten Roststäben oder Rippen genü gend gross sind, um eine solche Zusammen ziehung oder Ausdehnung zuzulassen.
Zur Verdrehung der Ringe 11, welche die Hubleisten 10 tragen, ist nach Fig. 3 ein Satz von hydraulischen Zylindern 19 an geordnet. Diese Zylinder sind bei 20, Fig. 1, schwingbar unterstützt und nehmen die Kol- ben 21 mit den Stangen 22 auf. Die Stan gen sind durch Stopfbüchsen 23 und durch eine Mutter 24 geführt und sind an ihrem aus der letzteren herausragenden Ende an ei nen Hebel 25 angeschlossen, der in seiner Mitte bei 26 ausschwingbar gelagert ist. Das äussere Ende dieses Hebels greift mittelst eines Lenkers 27 an einer senkrechten, die beiden Ringe 11 miteinander verbindenden Stange 28 an, damit bei Bewegung des Kol bens diese beiden Ringe gleichzeitig verdreht werden.
Einstellbare Anschläge 29 an der Kolbenstange 22 begrenzen die Bewegung des Kolbens, und bei 29' ist ein Schrauben schloss angedeutet., durch welches die Länge der Kolbenstange 22 etwas geändert werden kann.
Nach Fig. 1 und 2 erhebt sich von dem obersten Führungsstück 4 ein Gestell 30 mit einem Quersteg 31, der in seiner Mitte bei 32 eine Bohrung aufweist. An einer Naben verlängerung für diese Bohrung ist ein schei benartiger Kopf 33 befestigt. Der äussere Rand dieses Kopfes ruht auf einer zylin drischen Haube 34, Fig. 4. Der untere Teil dieser zylindrischen Haube ist flanschartig erweitert und legt sich auf das obere Ende eines Hohlkegels 35, der seinerseits nach Fig. 2 an dein obern Führungsstück 4 befestigt ist.
Die Teile 33, 34 und 35 bilden also den obern Abschluss der zylindrischen Form.
In der Bohrung 32 des Steges 31 ist ferner eine Röhre 36 angeordnet, und an das obere Ende dieser Röhre setzt sich ein Kegelrad 37 an. Dieses Kegelrad steht in Eingriff finit einem andern Kegelrad 38 auf einer wagrechten, ini Lager 40 unterstützten Welle 39, die an ihrem äussern Ende die Riemenscheibe 41 trägt. Auf diese Weise kann die Röhre 36 in Drehung versetzt wer den.
In dieser Röhre befindet sich eine in Achsrichtung verschiebbare Stange 42, die, lose durch das Kegelrad 37 hindurchgeführt, nach oben ragt und durch einen Handhebel 44, der mit einer Gabel in die Umfangsnut 43 der Stange 42 hineinragt, gehoben oder gesenkt werden kann. Der Hebel ist bei 45 schwingbar unterstützt. Im Innern der Röhre besitzt die Stange 42 mehrere Querstifte 46, welche sich durch Längsschlitze 47 der Röhre 36 erstrecken und welche in Keil klötze 48 eindringen. Diese Keilklötze sind gleitbar auf der Röhre 36 angeordnet.
Der Formteil, durch welchen die Innen seite der herzustellenden Röhre geformt wird, besteht ebenfalls nach Fig. 3 und 7 aus ei ner Anzahl von senkrecht angeordneten Schie nen 49, die in ihrer Zusammenstellung einen zur Aussenwand der Form konzentrischen Zylinder ergeben. Nach Fig. 2 sitzen die untern Enden dieser Schienen- 49 auf einer runden Platte 50, und eine ähnliche Platte 51 ist an den Kopfenden der Schienen 49 angeordnet. Die beiden Platten 50 und 51 werden von der Röhre 36 getragen. Zwischen diesen beiden Platten werden ferner von der Röhre 36 Führungsringe 52 getragen, und diese Führungsringe besitzen nach Fig. 4 radiale Schlitze 53, in welche die Ansätze 54 der Schienen 49 eindringen.
Diese Schie nen werden einwärts gegen diese Schlitze hin gezogen, indem Federn 55 oben und unten an den Schienen und an den Ringen 52 angeordnet sind.
Die Rückenteile der Schienen 49 sind mit nach einwärts gerichteten Ansätzen 56 versehen, deren nach innen gekehrte Fläche schräg ausgebildet ist, und die sich gegen die Keilklötze 48 abstützen, damit beim An heben oder Senken der Stange 42 durch die Verschiebung der Keilklötze auch eine Ra dialverschiebung der Schienen 49 stattfinden kann, damit so der Innendurchmesser der herzustellenden Röhren geändert werden kann.
Ähnlich den Schienen 15 ist auch die Formflärhe der Schienen 49 rostartig ausge bildet und besitzt zu diesem Zwecke nach Fig. 7 die Rippen 57, die durch enge Schlitze 58 voneinander getrennt sind. Diese Schlitze führen nach Durchlässen 58', welche die Schienen 49 senkrecht durchsetzen. Die Ab stände zwischen benachbarten Schienen bezw. benachbarten Rippen und ähnlich wie an den Schienen 15 und deren Rippen. Das ganze Form gefüge wird durch die Röhre 36 getragen und kann unter Vermittlung der Riemenscheibe 41 gedreht werden.
Nach Fig. 2 und 4 liegt innerhalb der zylindrischen Haube 34 ein Ring 59, der von den Gleitstangen 60 eines Joches 61 ge tragen wird. Diese Gleitstangen gehen durch Führungen 62 in der Scheibe 33 hindurch, um so ein Anheben des Ringes 59 zu ge statten. Das Joch 61, das den Ring 59 trägt, wird seinerseits von einer Kolbenstange 63 gehalten, welche durch denhy draulischen Zylin der 64 im Gestell 30 hindurchgeht und im Innern des Zylinders an den Kolben 65 an geschlossen ist. Die Abdichtung erfolgt durch Stopfbüdhsen 66, und am obern Ende des Gestelles ist eine Führung 67 angeordnet.
Die Kolbenstange 63 hat ferner einstellbare Hubbegrenzer 68, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Nach Fig. 4 hängen von dem Ring 59 nach abwärts federnde Finger 69, 'von wel chen jeder auf der Aussenseite einen An schlag 70 besitzt. Diese Finger sind an ihren untern Enden bei 72 nach einwärts gebogen und zugespitzt, um einen Formteil 73 zur Herstellung eines Gewindes zu erfassen. Die ser Formteil stellt ein Aussengewinde an dem obern Ende der Röhre her und hat einen nach innen gerichteten Flansch 74, welcher sieh dicht an den Kern der Röhrenform an legt, wenn letztere auf eine bestimmte Aus dehnung auseinandergespreizt ist. Am untern Ende besitzt der Formteil 73 einen Flansch 75, dessen Aussendurchmesser dem der fer tigen Röhre entspricht, und dieser Flansch passt sich dem Innendurchmesser der Haube 34 an.
Zwischen den beiden Flanschen 74 und 75 ist das Gewinde 76 vorgesehen. Die ser Formteil wird zweckmässig aus weichem Metall dargestellt, damit er von dem zuge spitzten Ende 72 der federnden Finger 69 leicht erfasst und festgehalten werden kann.
Ein Formteil zur Herstellung von Innen gewinde am untern Ende der Röhre ist bei 77, Fig. 2, angedeutet und ist ähnlich dem obern Formteil 73. Dieser untere Formteil ruht zu Anfang der Herstellung der Röhre auf einem von aussen in die Maschine einzu führenden Karren 78 mit Rädern 79 (Fig. 1 und 6), welche sich auf den Schienen 80 ab wälzen können. Diese in Fig. 1 gezeigten Schienen sind zwischen den Pfosten 1 am untern Teile der Maschine verlegt.
Die Einbringung der untern Gewindeform 77 unter Vermittlung des Karrens 78 ist der erste Schritt bei der Herstellung der Röhre. Es wird ein zylindrisches Verstär kungsgitter 81, Fig. 1, auf diese untere Ge windeform aufgebracht, unddieobereGewinde- form 73 wird. auf das Kopfende dieses zylin drischen Gitters aufgesetzt. Der Karren 78 mit den beiden Gewindeformteilen und dem Verstärkungsgerüst zwischen ihnen wird nun in die Maschine eingeführt und in die richtige senkrechte Eindeckung mit dem innern und äussern zylindrischen Formteil gebracht.
In dieser Stellung der Teile befindet sich die untere Gewindeform 77 über einem An hebetisch 82 am Kopfende einer senkrecht geführten Stange 83, Fig. 6. Die Stange hat am untern Ende den Kolben 84 in den hy draulischen Zylinder 85. Die Flüssigkeitszu- und -abfuhr ist bei 86 bezw. 87 angedeutet, und eine Stopfbüchse 88 dient zur Führung der Kolbenstange 83. Am Zylinder ist ein Anschlag 89 angeordnet, auf welchem der Anhebetisch 82 aufsitzt, wenn er sich in seiner tiefsten Stellung befindet.
Wenn der Karren über diesem Tisch in der Maschine angelangt ist, Fig. 6, wird der Tisch angehoben, um so die untere Form 77 mit der Versteifungssäule 81 und der obern Form 73 hochzuheben. Der Tisch führt auf diese Weise diese Formteile und das Ver steifungsgitter in den Ringraum zwischen der äussern und innern Zylinderform ein, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Diese zylin drischen Formteile sind vorher auf ihren richtigen Durchmesser zusammengezogen bezw. auseinandergespreizt worden. Als dann werden die Formteile 73, 77 für kurze Zeit auf irgend eine Weise, zum Beispiel durch Einbinden in der Hauptform, festge halten.
Der Karren 78, der sich in einem beträchtlichen Abstand über den Schienen 80 befindet, wird mittelst des Tisches 82 auf letztere gesenkt und aus der Maschine gerollt, worauf der Tisch wieder angehoben wird.
Befinden sich die Teile in der in Fig. 2 gezeigten Lage, so dringt ein Mittelansatz 90 des Tisches 82 in einen entsprechenden Sok- kel 91 am Fussende der Röhre 36 ein und zentriert dadurch den Tisch. Nunmehr wird die innere zylindrische Form ausgedehnt, und zwar erfolgt dies durch den Hebel 44. Die Ausdehnung wird so weit getrieben, bis die Form den Innendurchmesser der herzu stellenden Röhre annimmt. Hierauf wird unter Vermittlung des Kolbens 65, Joches 61 und der Stange 60 der Ring 59 ange hoben, und die an diesem befestigten federn den Finger 69 heben dadurch auch die obere Gewindeform 73 hoch und bringen sie in die in Fig. 5 gezeigte Lage.
Auf der einen Seite der zylindrischen Haube 34 ist ein Zuführungstrichter 92 (Fig. 5) angeordnet, dessen unterer Teil mit dem Ringraum zwischen den innern und äussern Zylinderformteil durch die Ausstoss tülle 93 in Verbindung steht. Auch ist an diesem engeren Teil des Trichters ein Ver- schlussschieber 94 angeordnet, der durch den Kolben 96 im Zylinder 95 unter Vermitt lung der Stange 97 gesteuert werden kann.
Wenn sich die Teile in der Lage nach Fig. 5 befinden, kann die nasse Betonmi schung und dergleichen durch den Trichter 92 eingefüllt werden und wird sich in dem Ringraum zwischen den Schienen 49 und 15 um das Versteifungsgitter 81 herum Festbet ten. Der Schieber 94 wird dann geschlossen und die obere Gewindeform nach unten ge drängt, soweit sie unter dem Einfluss des hydraulischen Kolbens 65 gehen kann, wobei eine Abtrennung dieser Form von den federn den Fingern 70 erfolgt. Nun wird die äussere zylindrische Form zusammengezogen, was unter Vermittlung des in Fig. 3 gezeigten hydraulischen Zylinders 19 stattfindet, um das Wasser aus der Betonmischung heraus zupressen.
Dieses Wasser tritt durch die Schlitze 17 und 58 in die Durchlässe 18 und 58' ein und läuft nach unten. Infolge der eigentümlichen Ausbildung der Hubflächen 10 auf den drehbaren Ringen 11 wird der Höchstdruck auf die äussere zylin drische Formwand dann ausgeübt, wenn die Zusammenziehung dieser Form vollendet ist. Mit der Auspressung des Wassers vergrössert sich die Dichtheit des Betons etc., und die Bewegung, durch welche die äussere Form wand zusammengezogen wird, wird langsamer, w ährend die Kraft der Zusammenziehung er höht wird.
Die Anschläge 29 und das Schraubenschloss 29' für die hydraulische An ordnung 19 sind so eingestellt, dass die Kol ben 21 am Ende ihrer Wanderung anlangen, gerade wenn die höchsten Stellen der Hub leisten 10 erreicht werden. Die Länge der Verschiebung der Kolben 21 ist gerade gross genug, um die äussere Form genügend zu sammenzuziehen und dadurch eine Trocknung des Betons etc. bei der Herstellung der Röhre herbeizuführen.
Sollen Röhren von grösserer Wandstärke oder von kleinerer Wandstärke hergestellt werden, so werden die Schienen 15 der äussern Formwand durch andere Schie nen ersetzt, und es muss dann natürlich ,auch eine Neueinstellung der Anschläge 29 bezw. 29' entsprechend der Masse des Betons etc. erfolgen. Soll die Herstellung einer Röhre mit anderem Innendurchmesser stattfinden, so kann die ganze innere Form durch eine an dere ersetzt werden, und auch dies würde eine Neueinstellung für die Anschläge der äussern Formwand notwendig machen.
Nachdem, wie oben erwähnt, der Beton und dergleichen dem Druck ausgesetzt wor den ist, wird nun die innere Formwand, be stehend aus den Schienen 49 unter Vermitt lung des Hebels 44 etwas zusammengezogen und durch die Riemenscheibe 41 und das Vorgelege in Drehung versetzt. Durch pas sende, sorgfältige Einstellung des Hebels 44 wird nun während dieser Drehung der Ar beiter die Innenform wieder auseinander spreizen, bis die Schienen leicht gegen die Innenseite der hergestellten Betonröhre reiben und sie bei ihrer Drehung glätten.
Durch sorgfältige Handhabung dieses Hebels kann eine Glättung stattfinden, die ebenso gut ist wie die durch Spachteln von Hand erzeugte Glättung, und nach Trocknung der Röhre ist letztere vollständig dicht.
Nach der Glättung wird der Innenkern wieder zusammengezogen und mit der Drehung angehalten. Die äussere Formwand wird nun ausgedehnt, um die Röhre freizulegen. Man senkt den Tisch 82 und mit ihm die fertige Röhre auf den Karren 78, welcher den Form- ling aus der Maschine entfernt. Die Gewinde formstücke 73, 77 können am Formling ver bleiben, bis der Beton vollständig gehärtet ist, dann können sie leicht entfernt werden, und dann wird auch die . Entfernung des Formlings vom Karren 78 vorgenommen.
Eine häufige Waschung der zylindrischen Formen ist notwendig, um die Ansetzung von Betonteilen an diesen Formen zu vermeiden. Die Waschung ist nicht nach jeder Formung empfehlenswert, da die .Betonteilchen in den Schlitzen und Durchlässen sich nicht sofort erhärten. Um eine Waschung- mit der wünschenswerten Häufigkeit möglich zu ma chen, ist folgende Vorrichtung getroffen Die zylindrische Haube 34, Fig. 4; hat einen Einlassstutzen 99 für eine ringförmige Kammer 98 und einen ringförmigen Schlitz 100 unmittelbar über den Auslässen 18 der äusseren Formwand. Das durch 99 zutretende Wässer schwemmt also durch diese Durch- lässe aus.
Eine ähnliche Ringkammer 101 in Verbindung mit einem Einlassstutzen 102 der Scheibe 33 führt das Wasser den Durchläs sen 58' des Formkernes bezw. der innern Formwand zu. Die Innen- und Aussenflächen der Formteile werden dadurch gewaschen, dass Wasser durch die Röhre 104 in den Ringraum zwischen Haube 34 und -Scheibe 33 einströmt, und dieses Wasser fliesst an den Flanschen 104' eines Ringes gegen die Wände und gegen den Ring 59. Dieses Was ser läuft am Boden aus dem zylindrischen Formteil aus und wird in einem Trog 105 der Grundplatte 2 (Fig. 6) aufgefangen, von wo aus ein passender Ablass 106 das Wasser weiterleitet.
Um einen Versand der Maschine möglich zu machen, ohne dass teure und schwerfällige Kräne und andere Hebewerke notwendig wür den, kann die ganze Vorrichtung au den Pfosten 1 nach unten zusammengezogen wer den. Zu diesem Zwecke sind die Führungen 4 an den Pfosten 1 durch geschlitzte Ösen 107 befestigt, Fig. 3, und diese Ösen wer den für gewöhnlich an den Pfosten durch Bolzen 108 gesichert. Die Pfosten selbst tragen Gewinde und Muttern 109, welch letztere das Gewicht des ganzen Oberteils der Maschine halten, wenn die Klemmbolzen 108 entfernt werden.
Die Muttern 109 sind mit Kettenscheiben 110 fest verbunden und um alle Kettenscheiben nach Fig.- 3 eine Kette 111 gelegt, damit die vier Muttern gleichzeitig gedreht werden. Eine dieser Muttern hat auch Schaltzähne 112, auf wel che in bekannter Weise die Klinken 113 eines Ratschenwerkes 114 eingreifen. Wenn also die Bolzen 108 gelöst sind, und die eine Mutter durch die Ratsche gedreht wird, so wird das ganze Obergefüge allmählich in den Raum zwischen den Pfosten 1 hineingesenkt, und die ganze Maschine nimmt dann zu Versandzwecken viel weniger Raum ein, als im wirklichen Gebrauch. Sie kann auch durch das eben beschriebene Hebewerk mit Leichtigkeit in Gebrauchsstellung gebracht werden.
Der eben beschriebene Ratschenmechanis- mus ist auch von Vorteil, wenn die Maschine zum Teil auseinandergenommen werden soll. Man klemmt dann den obern Satz von Führungsringen 4 auf den Pfosten 1 fest und löst den untern. Wenn die Bolzen 6 für diese beiden Ringsätze abgenommen und die Muttern 109 durch das Ratschenwerk ge senkt werden, so können die untern und obern Führungsringe voneinander getrennt werden, wodurch die Hubleisten 10 und Gleitstücke 8 leicht zugänglich werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Röhren, aus Beton und dergleichen, bei welcher eine innere und äussere zylindrische Formwand vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zylindrischen Formwände unab- hängig voneinander zusammengezogen oder auseinandergedrängt, und dadurch die Durch messer derselben verändert werden können, um so Feuchtigkeit aus dem Beton und der gleichen herauszupressen und anderseits den Formling nach der Formgebung freizu- geben. UNTERANSPRüCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet,dar die innere Formwand in Drehbewegung versetzt werden kann, um durch diese Drehung die Innenfläche der hergestellten Röhre gleichmässig glät ten zu können. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der innern Form wand unabhängig von ihrer Drehung ist und während der Drehung vergröf,)ert oder verkleinert werden kann, um das An greifen der Form an der Innenfläche der Röhre zu verstärken oder zu schwächen. 3.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Form wand aus einer grösseren Anzahl von in Radialriehtung verschiebbaren Segmenten zusammengesetzt ist, und dass eine Ver schiebung der Segmente in Radialrichtung durch einen Hubleisten (10) aufweisenden Mechanismus bewirkt werden kann. 4.Maschine nach Patentanspruch. und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass die Hubleisten von Ringen (11) getragen sind, die begrenzt drehbar um die Achse der Form angeordnet sind, wobei durch Verdrehung dieser Ringe der Abstand der einzelnen Segmente der äussern Formwand von der Achse der Form geändert wird, um auf diese Weise eine Vergrösserung oder Verkleinerung der Form Herbeizu führen.5.Maschine nach Patentanspruch und L n- teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hubleisten (10) Arbeits fläche.. aufweisen, die mit Bezug auf die Ringe (11), in welchen sie getragen wer den, als Sehnen erscheinen, und dass die Arbeitsflächen auf die einzelnen Segmente (15) der äussern Vormw-and durch Gleit- stücke einwirken, um bei der Verdrehung der Ringe um -ihre Achse eine Verschie bung der Segmente zu bewirken.6.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anordnung der Hub leisten (10) und der Gleitstücke zuein ander derart ist, däss bei der Drehung der Ringe (11) eine Verschiebung der Gleitstücke (8) und Segmente (15) mit abnehmender Geschwindigkeit und zu nehmendem Druck stattfindet, um auf diese Weise den in die Form eingebrachten Beton entsprechend zusammenzupressen. 7.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3-5, dadurch gekennzeich net, dass die Ringe (11) eine Verdrehung durch einen hydraulischen Zylinder (19) erfahren, dessen Kolben (21) durch ein Hebelsystem (25, 27) mit den Ringen (11) in Verbindung ist, damit die geradlinige Bewegung des Kolbens in eine Drehbe wegung der Ringe umgewandelt werden kann.B. Maschitre nach Patentanspruch und Un- teransprüchen-3-5, dadurch gekennzeich net, dass durch die Einschaltung von Fe dern (12) zwischen Führungsringen (4) für die Gleitstücke (8) und auf diesen Gleitstücken befestigten Schultern (13) der beständige Angriff der Gleitstücke an den Hubleisten aufrecht erhalten wird. 9.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Formwand durch Segrnerrte (49) gebildet ist, die auf der gegen die Formachse hin gerichteten Seite mit keilförmigen Ansätzen (56) aus gerüstet sind, welche mit verschiebbaren Keilklötzen (48) zusammenarbeiten, damit durch Verschiebung dieser Keilklötze (48) eine Erweiterung der innern Formwand erfolgen kann. 10. Maschine nach Patentanspruch und Un- anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der innern Formwand.(49) umschlossenen Raum achsial eine Röhre (36) angeordnet ist, die durch die Über- tragung (37, 3$) in Drehung versetzt werden kann und diese Drehung durch Ansätze (54) an den Formsegmenten (49) den letzteren übermittelt, wobei diese An sätze in entsprechende Schlitze (53) von an der Röhre (36) angeordneten Ringen (52) eindringen. 11.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Keilklötze .(46) mit Bezug auf die Ansätze (56) der Form segmente (49) durch eine in Acherichtung der Maschine gleitbare Stange (42) erfolgt, die im Innern der Röhre (36) gelagert ist und die durch Stifte (46), welche Schlitze (47) der Röhre (36) durchsetzen, mit den Keilklötzen (48) in Verbindung steht. 12. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Federn (55), welche zwischen die Röhre (36) und die Formsegmente (49) eingeschaltet sind, die innere Formwand für gewöhnlich in ihrer zusammengedräng ten Lage halten.13. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente der innern und der äussern Formwand an den formgebenden Flächen mit Rippen (16, 57) ausgestattet sind, welche durch enge Schlitze (17, 58) voneinander getrennt sind, wobei diese Schlitze in Durchlässe (18, 58') münden, um das aus dem Beton und dergleichen ausgepresste Wasser ab laufen zu lassen. 14.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass -Endformstücke (73, 77) für den Formling durch ein einen Hebetisch (82) aufweisendes Hebewerk gleichzeitig in den Ringraum zwischen der innern und äussern Formwand in Stel lung gebracht und durch diesen Hebe tisch auch zusammen mit dem Formling nach der Fertigstellung gleichzeitig ent fernt werden können. 15. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichzeitige Einführung der Endformen (73, 77) unter Vermittlung eines aus Drahtgeflecht oder dergleichen bestehenden Zylinders (81) erfolgt, an dessen beiden Enden die Formen (73, 77) angesetzt werden. 16.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Endform (73) durch eine besondere Hebeeinrichtung in Achsrich tung mit Bezug auf die Form verschieb bar ist, so dass nach der Einbringung des Betons und dergleichen in den Ringraum durch Verschiebung dieser Endform eine Zusammenpressung des Betons und der gleichen stattfinden kann. 17. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (65, 61) für die obere Endform unter Vermittlung von nachgiebigen Fingern (69) auf diese End- form einwirkt. 18.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Zuleitungs stutzen (99, 102) die Arbeitsflächen der innern und der äussern Formwand mit Wasser bespült werden können, - um die an ihnen anhaftenden Beton- etc. Teilchen in beliebig wählbaren Zwischenräumen abschwemmen zu können. 19.14Taschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (4, 5), welcher die Formwände (15, 49) trägt, von Eckpfosten (1) getragen wird, zwi schen welche er gesenkt werden kann, so dass der Versand der Maschine in ei nem gedrängten Raum ermöglicht ist. 20.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (1) mit Gewinde ver sehen sind, auf welchem Muttern (109) zur Unterstützung des die Formen tragen den Rahmens (4, 5) dienen, wobei diese Muttern auf den verschiedenen Pfosten durch einen gemeinsamen Mechanismus gehoben oder gesenkt werden können, um eine gleichzeitige Verschiebung aller Teile des Rahmens in der Senkrechten bewerk stelligen zu können.
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| DE866021C (de) * | 1951-01-19 | 1953-02-05 | Richard Heinz | Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern, wie Rohren, Kaesten od. dgl., aus Beton oder anderen, keramischen Massen |
| CN108673726A (zh) * | 2018-07-11 | 2018-10-19 | 江苏华光双顺机械制造有限公司 | 预应力钢筒混凝土管立式径向挤压管芯成型机 |
| CN114083672A (zh) * | 2021-11-30 | 2022-02-25 | 武汉科地美科技有限公司 | 一种土桩预制挤压设备 |
-
1922
- 1922-05-24 CH CH101562D patent/CH101562A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE866021C (de) * | 1951-01-19 | 1953-02-05 | Richard Heinz | Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern, wie Rohren, Kaesten od. dgl., aus Beton oder anderen, keramischen Massen |
| CN108673726A (zh) * | 2018-07-11 | 2018-10-19 | 江苏华光双顺机械制造有限公司 | 预应力钢筒混凝土管立式径向挤压管芯成型机 |
| CN114083672A (zh) * | 2021-11-30 | 2022-02-25 | 武汉科地美科技有限公司 | 一种土桩预制挤压设备 |
| CN114083672B (zh) * | 2021-11-30 | 2024-04-09 | 武汉科地美科技有限公司 | 一种土桩预制挤压设备 |
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