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CH100818A - Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch. - Google Patents

Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch.

Info

Publication number
CH100818A
CH100818A CH100818DA CH100818A CH 100818 A CH100818 A CH 100818A CH 100818D A CH100818D A CH 100818DA CH 100818 A CH100818 A CH 100818A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
armature
line
signaling device
electrical signaling
auxiliary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Weeke Heinrich
Huether August
Original Assignee
Weeke Heinrich
Huether August
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weeke Heinrich, Huether August filed Critical Weeke Heinrich
Publication of CH100818A publication Critical patent/CH100818A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/06Monitoring of the line circuits, e.g. signalling of line faults
    • G08B29/08Signalling of tampering with the line circuit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


  Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch.    Die elektrischen Signaleinrichtungen, z.     B.     mit Alarmsignal, zum Schutze     gegen    Ein  bruch, haben meistens den Nachteil,     da.ss    sie  durch Eingriffe in die die Räume sichernde  Leitung ausser Betrieb gesetzt werden können.  Zum Beispiel wird eine Anlage mit Arbeits  strom nicht funktionieren, wenn es möglich  ist, einen der beiden     Leitungsdrähte        an    einer  Stelle zu     unterbrechen.    Dasselbe wird bei  einer     Anlage    mit Ruhestrom der Fall sein,  Renn man die beiden Drähte verbindet. Um  zu erreichen, dass diese Eingriffe sich durch  ein Signal, z.

   B. durch Alarm,     bemerkbar     machen, bedurfte es     bisher        besonderer    Neben  apparate, wie     Relais,    mehrerer     Stromquelleci     oder Leitungssysteme.  



  Bei .der     Signaleinriehtung    nach der Er  findung wird diese doppelte Sicherheit, die  sowohl ein     Kurzschliessen    der Drähte, als  auch ein     Unterbrechen    derselben meldet,  durch     einen    in die zu     sichernde    Leitung ein  geschalteten Widerstand,     sowie    durch einen  Hilfsanker erreicht,

       welcher    neben einem das       Signal    hervorrufenden Hauptanker in der  Signaleinrichtung angebracht ist und in         seiner    Arbeitsstellung bei eingeschalteter  Einrichtung gemeinsam mit dem Hauptanker  unter der     Einwirkung    eines in der zu sichern  den     Leitung    fliessenden, .durch den Wider  stand geschwächten Stromes steht, der aber  nur ihn zu halten, den Hauptanker dagegen  nicht zu betätigen vermag.  



  Das bedeutet gegenüber den bekannten       Anlagen        mit,der    gleichen Sicherheit eine be  deutende Verbilligung, anderseits werden  einfache     Anlagen    dadurch erhöht .gesichert.  



  Auf ,der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    l     eine    Vorderansicht einer Alarm  klingel,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch  dieselbe,       Fig.    3 'und 4 zwei     Schaltungsschem@ate     bei verschiedenen Stellungen des Hilfsankers.  Die     Alarmeinrichtung    hat in     Fig.    1 und 2  die Form     einer    Klingel erhalten.

   Auf einer       Holzplatte    16 ist die metallene Grundplatte       28.    aufgeschraubt, an     welcher,die    Glocke 29  und das     Magnetpaar    30 befestigt sind. Draht-      spulen 3 sitzen auf .den     Magnetschenheln    30.  Polschuhe 10, 11 sind auf die Magnetschen  kel 30     aufgesetzt,    die den Hilfsanker 8 auch  bei schwachem Strom festhalten.

   Hierbei  drückt die Feder 12 mittelst eines regulier  baren     Stellstiftes    13 auf den Hilfsanker 8,  wobei eine weitere Stellschraube 31 die     .Eut-          fernung    zwischen Hilfsanker 8 und Pol  schuhen 10, 11 regelt, so dass nach Wunsch  die Anziehungskraft des     Magnetes        ;iuf    den  Anker 8 vermehrt oder vermindert     werden     kann. Der Hilfsanker 8 ist auf der Achse 9       drehbar    befestigt und besitzt: einen Finger  ansatz 15, der dazu dient, .den bei 14     (Fig.        :3          und    4) unterbrochenen Strom zu schliessen.

    Dies geschieht dadurch,     da.ss    beim     Loslöset     des Ankers 8 von den Polschuhen der Finger  ansatz; 15 eine Blattfeder 32 gegen eine     Kon-          taktschraube    33 drückt und dadurch     Strom-          vprbindung    zwischen der     Klemme    20     und    der       Kontaktschraube    5 herstellt:. Die Blattfeder       @?    ist     a.uf    der Platte 34 unter Zwischenschal  tung einer Isolationsschicht 35 befestigt.  



  Der eigentliche Klingelanker 4 mit dem  Klöppel 363 trägt eine     Unterbrecherfeder    37       und    eine Spannfeder 38, die durch     Stell-          gchraub(,ri    39 reguliert werden kann.  



  Die Einrichtung arbeitet     folgendermassen:          )Vird    bei der in     Fig.    2 in vollen Linien  gezeigten Lage des Hilfsankers 8 durch den       Schalter    1 die Batterie 2     (Fig.    3 und 4) mit  der Leitung 19     verbunden,    so fliesst der Strom  von Batterie 2 durch Leitung 19 über die       Verbindungsklemme    20, Leitung 21, Kon  taktstelle 14, Leitung 18 zum Unterbrecher 5,  Anker 4, Leitung 22, Magnetspulen 3, über  Leitung 24, Klemme 25 zur Batterie 2     zurtick,     wodurch der Stromlauf geschlossen ist und  die Klingel in der bekannten Weise in Tä  tigkeit tritt.  



  Wird nun der Anker 8 von der Verbin  dungsstelle 14, wie     Fig.    2     bezw.    4 zeigt,     axl     die Polschuhe 10, 11 herangebracht (von       Hand    oder mittelst     mechanischer    Vorrich  tung), so wird der     Stromlauf    bei 14 unter  brochen und der Strom fliesst nun durch     die     Leitung 7 nach dem Widerstand 6, die     Lei-          tun,-    17, die Verbindungsklemme 26, zum    Unterbrecher 5, Anker 4, Leitung 22, Mag  netspulen 3, Leitung 24, Verbindungsklemme  25, Leitung 27, zurück zur Batterie 2.

   Der  nun in dem Stromkreise befindliche     )Vider-          stand    6 ist so gewählt, dass die Magnete zu  schwach erregt sind, um den Anker 4 anzu  ziehen, doch     stark.    genug, den Anker 8 fest  zuhalten. Die Anlage ist nun     betriebsberei    t  und ,jeder Eingriff in das Leitungsnetz 17, 7  wird, wie aus dem Folgenden hervorgeht,  Alarm auslösen.  



  Beim Unterbrechen einer der Leitungen  7, 17 hört die Erregung ganz auf, und der  von den Polschuhen 10, 11 durch die     ZVir-          Ikung    der Feder 12     abgedrückte    Anker 8  stellt bei 14 die elektrische Verbindung her,  der Alarm ertönt dann, wie oben beschrie  ben, so lange,     bis    durch Schalter 1 die Bat  terie abgeschaltet     @vird.     



  Wird von Unbefugten, zweck Vermei  dung des     Alarmes,    die Leitung 7, 17 vor dem  \Widerstand 6 leitend überbrückt, so wird,       rla    der Widerstand dann ausgeschaltet ist,  die     Erregung    des Elektromagnetes 3 stärker,  der Anker 4 wird angezogen, unterbricht den  Erregerstrom bei 5. der Anker 8 verbindet  zufolge der Stromunterbrechung bei 14, und  der Zustand, wie oben beschrieben. ist wieder       liero-;estellt.     



  Die Anwendung der Erfindung be  schränkt sich nicht :auf elektrische Klingeln,  sondern     lässt    sich an allen Apparaten an  bringen, die für ihren Betrieb Elektromagnete  bedingen, z. B. Einschaltung von Licht  signalen,     elekt.romag-netis@che    Auslösung von  mechanischen Signalgebern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Sign.aleiniichtung zum Schutze gegen Einbruch, dadurch gekennzeichnet, .dass neben einem das Signal hervorrufenden Ffauptanker ein Hilfsanker vorgesehen ist, der im Arbeitszustand bei eingeschalteter Einrichtung gemeinsam mit dem Hauptanker unter .der Einwirkung eines in der zu sichern den Leitung fliessenden, durch einen Wider stand in letzterer geschwächten Stromes steht, dessen Stärke nur zum Halten des Hilf"-- ankere ausreicht,
    und da.ss letzterer sowohl durch Kurzschliessen dergenannten Leitung, als auch bei Unterbrechung derselben frei gegeben wird und bei seinem Freiwerden einen Stromkreis schliesst, der den Haupt anker betätigt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Signaleinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gleiche Magnet, der den Haupt anker betätigt, auch den Hilfsanker be tätigt. 2.
    Elektrische Signaleinrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass bei Kurz schliessen der zu sichernden Leitung der Hilfsanker dadurch freigegeben wird, dass durch ,die durch das Kurzschliessen erfol gende Betätigung des Hauptankers der Magnet für einen Augenblick stromlos wird.
CH100818D 1921-10-27 1921-10-27 Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch. CH100818A (de)

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CH100818D CH100818A (de) 1921-10-27 1921-10-27 Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch.

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