CH100818A - Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch. - Google Patents
Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch.Info
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Description
Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch. Die elektrischen Signaleinrichtungen, z. B. mit Alarmsignal, zum Schutze gegen Ein bruch, haben meistens den Nachteil, da.ss sie durch Eingriffe in die die Räume sichernde Leitung ausser Betrieb gesetzt werden können. Zum Beispiel wird eine Anlage mit Arbeits strom nicht funktionieren, wenn es möglich ist, einen der beiden Leitungsdrähte an einer Stelle zu unterbrechen. Dasselbe wird bei einer Anlage mit Ruhestrom der Fall sein, Renn man die beiden Drähte verbindet. Um zu erreichen, dass diese Eingriffe sich durch ein Signal, z.
B. durch Alarm, bemerkbar machen, bedurfte es bisher besonderer Neben apparate, wie Relais, mehrerer Stromquelleci oder Leitungssysteme.
Bei .der Signaleinriehtung nach der Er findung wird diese doppelte Sicherheit, die sowohl ein Kurzschliessen der Drähte, als auch ein Unterbrechen derselben meldet, durch einen in die zu sichernde Leitung ein geschalteten Widerstand, sowie durch einen Hilfsanker erreicht,
welcher neben einem das Signal hervorrufenden Hauptanker in der Signaleinrichtung angebracht ist und in seiner Arbeitsstellung bei eingeschalteter Einrichtung gemeinsam mit dem Hauptanker unter der Einwirkung eines in der zu sichern den Leitung fliessenden, .durch den Wider stand geschwächten Stromes steht, der aber nur ihn zu halten, den Hauptanker dagegen nicht zu betätigen vermag.
Das bedeutet gegenüber den bekannten Anlagen mit,der gleichen Sicherheit eine be deutende Verbilligung, anderseits werden einfache Anlagen dadurch erhöht .gesichert.
Auf ,der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. l eine Vorderansicht einer Alarm klingel, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe, Fig. 3 'und 4 zwei Schaltungsschem@ate bei verschiedenen Stellungen des Hilfsankers. Die Alarmeinrichtung hat in Fig. 1 und 2 die Form einer Klingel erhalten.
Auf einer Holzplatte 16 ist die metallene Grundplatte 28. aufgeschraubt, an welcher,die Glocke 29 und das Magnetpaar 30 befestigt sind. Draht- spulen 3 sitzen auf .den Magnetschenheln 30. Polschuhe 10, 11 sind auf die Magnetschen kel 30 aufgesetzt, die den Hilfsanker 8 auch bei schwachem Strom festhalten.
Hierbei drückt die Feder 12 mittelst eines regulier baren Stellstiftes 13 auf den Hilfsanker 8, wobei eine weitere Stellschraube 31 die .Eut- fernung zwischen Hilfsanker 8 und Pol schuhen 10, 11 regelt, so dass nach Wunsch die Anziehungskraft des Magnetes ;iuf den Anker 8 vermehrt oder vermindert werden kann. Der Hilfsanker 8 ist auf der Achse 9 drehbar befestigt und besitzt: einen Finger ansatz 15, der dazu dient, .den bei 14 (Fig. :3 und 4) unterbrochenen Strom zu schliessen.
Dies geschieht dadurch, da.ss beim Loslöset des Ankers 8 von den Polschuhen der Finger ansatz; 15 eine Blattfeder 32 gegen eine Kon- taktschraube 33 drückt und dadurch Strom- vprbindung zwischen der Klemme 20 und der Kontaktschraube 5 herstellt:. Die Blattfeder @? ist a.uf der Platte 34 unter Zwischenschal tung einer Isolationsschicht 35 befestigt.
Der eigentliche Klingelanker 4 mit dem Klöppel 363 trägt eine Unterbrecherfeder 37 und eine Spannfeder 38, die durch Stell- gchraub(,ri 39 reguliert werden kann.
Die Einrichtung arbeitet folgendermassen: )Vird bei der in Fig. 2 in vollen Linien gezeigten Lage des Hilfsankers 8 durch den Schalter 1 die Batterie 2 (Fig. 3 und 4) mit der Leitung 19 verbunden, so fliesst der Strom von Batterie 2 durch Leitung 19 über die Verbindungsklemme 20, Leitung 21, Kon taktstelle 14, Leitung 18 zum Unterbrecher 5, Anker 4, Leitung 22, Magnetspulen 3, über Leitung 24, Klemme 25 zur Batterie 2 zurtick, wodurch der Stromlauf geschlossen ist und die Klingel in der bekannten Weise in Tä tigkeit tritt.
Wird nun der Anker 8 von der Verbin dungsstelle 14, wie Fig. 2 bezw. 4 zeigt, axl die Polschuhe 10, 11 herangebracht (von Hand oder mittelst mechanischer Vorrich tung), so wird der Stromlauf bei 14 unter brochen und der Strom fliesst nun durch die Leitung 7 nach dem Widerstand 6, die Lei- tun,- 17, die Verbindungsklemme 26, zum Unterbrecher 5, Anker 4, Leitung 22, Mag netspulen 3, Leitung 24, Verbindungsklemme 25, Leitung 27, zurück zur Batterie 2.
Der nun in dem Stromkreise befindliche )Vider- stand 6 ist so gewählt, dass die Magnete zu schwach erregt sind, um den Anker 4 anzu ziehen, doch stark. genug, den Anker 8 fest zuhalten. Die Anlage ist nun betriebsberei t und ,jeder Eingriff in das Leitungsnetz 17, 7 wird, wie aus dem Folgenden hervorgeht, Alarm auslösen.
Beim Unterbrechen einer der Leitungen 7, 17 hört die Erregung ganz auf, und der von den Polschuhen 10, 11 durch die ZVir- Ikung der Feder 12 abgedrückte Anker 8 stellt bei 14 die elektrische Verbindung her, der Alarm ertönt dann, wie oben beschrie ben, so lange, bis durch Schalter 1 die Bat terie abgeschaltet @vird.
Wird von Unbefugten, zweck Vermei dung des Alarmes, die Leitung 7, 17 vor dem \Widerstand 6 leitend überbrückt, so wird, rla der Widerstand dann ausgeschaltet ist, die Erregung des Elektromagnetes 3 stärker, der Anker 4 wird angezogen, unterbricht den Erregerstrom bei 5. der Anker 8 verbindet zufolge der Stromunterbrechung bei 14, und der Zustand, wie oben beschrieben. ist wieder liero-;estellt.
Die Anwendung der Erfindung be schränkt sich nicht :auf elektrische Klingeln, sondern lässt sich an allen Apparaten an bringen, die für ihren Betrieb Elektromagnete bedingen, z. B. Einschaltung von Licht signalen, elekt.romag-netis@che Auslösung von mechanischen Signalgebern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Sign.aleiniichtung zum Schutze gegen Einbruch, dadurch gekennzeichnet, .dass neben einem das Signal hervorrufenden Ffauptanker ein Hilfsanker vorgesehen ist, der im Arbeitszustand bei eingeschalteter Einrichtung gemeinsam mit dem Hauptanker unter .der Einwirkung eines in der zu sichern den Leitung fliessenden, durch einen Wider stand in letzterer geschwächten Stromes steht, dessen Stärke nur zum Halten des Hilf"-- ankere ausreicht,und da.ss letzterer sowohl durch Kurzschliessen dergenannten Leitung, als auch bei Unterbrechung derselben frei gegeben wird und bei seinem Freiwerden einen Stromkreis schliesst, der den Haupt anker betätigt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Signaleinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gleiche Magnet, der den Haupt anker betätigt, auch den Hilfsanker be tätigt. 2.Elektrische Signaleinrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass bei Kurz schliessen der zu sichernden Leitung der Hilfsanker dadurch freigegeben wird, dass durch ,die durch das Kurzschliessen erfol gende Betätigung des Hauptankers der Magnet für einen Augenblick stromlos wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH100818T | 1921-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH100818A true CH100818A (de) | 1923-08-16 |
Family
ID=4359128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH100818D CH100818A (de) | 1921-10-27 | 1921-10-27 | Elektrische Signaleinrichtung zum Schutze gegen Einbruch. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH100818A (de) |
-
1921
- 1921-10-27 CH CH100818D patent/CH100818A/de unknown
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