Benzinfilter.
Es sind bereits Benzinfilter aus Hirsch- leder in Gebrauch. Diese haben indessen den Nachteil, dass das Hirschleder dem Benzin einen zu grossen Durchflusswiderstand bietet, so da. die Filtrierung zu langsam vor sich geht, und ausserdem das Hirschlecler sich zu schnell mit Verunreinigungen zusetzt. Auch findet keine einwandfreie Ausscheidung des eventuell im Benzin enthaltenen Wassers statt. Diese Mängel sollen nun durch den Gegenstand vorliegender Erfindung behoben werden.
Das Neue beim Benzinfilter gemäB der Erfindung liegt darin, dass das Filtermittel aus Seidengewebe besteht.
Ein solches Filter bietet dem Benzin, infolge der Tatsache jedenfalls, dass die Sei- denfaser eine äusserst glatte Oberfläche hat, so dass die Adhäsion des Benzins an derselben äusserst gering ist, einen sehr geringen Widerstand, so dass der Filtrierprozess äusserst rasch vor sich geht, und bewirkt ausserdem nebst Ausscheidung aller Verunreinigungen eine völlige Abscheidung von beigemengtem Wasser.
Zweckmässigerweise wird ein straffes, feines Seidengewebe verwendet, wie es zum Beispiel zur Bespannung von Plansichtern Verwendung findet.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine erste Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Grundriss hiervon ;
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform im Querschnitt.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 zeigt einen gebräuchlichen Benzin-Einfülltricher zum Gebrauch bei Kraftwagen. In den Oberteil des Trichters 1 ist ein doppelter Metallreif 2 eingehängt, in welchen das Sei dengewebe 4 eingespannt ist. Letzteres kann leicht ausgewechselt werden ; ebenso kann der lediglich mit drei Klammern 3 am Trichterrand befestigte Metallreif leicht abgenommen werden und der Tricher bei Benzin, dessen Reinheit ausser Frage steht, ohne Filter benützt werden.
In Fig. 3 ist ein Benzinbehälter eines Kraftwagens im Schnitt durch die Einfüll- offnung dargestellt. 5 ist die Behälterwan- dung, 6 der mit Aussengewinde für eine Ver schluss-Überwurf smutter versehene Eingussring. In diesen ist nun ein doppelter Metallreif 7 eingepasst, an welchem ein Beutel 8 ans Seidengewebe auswechselbar eingespannt ist. Dieses Filter kann stets an seiner Stelle belassen werden, jedoch auch jedesmal nach dem Einfüllen entfernt werden.
PATENT :
Benzinfilter, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermittel aus Seidengewebe besteht.
Petrol filter.
Fuel filters made of deer leather are already in use. However, these have the disadvantage that the deerskin offers the gasoline too great a flow resistance, so there. the filtration is too slow, and also the Hirschlecler is clogged too quickly with impurities. There is also no proper elimination of any water contained in the gasoline. These deficiencies are now intended to be remedied by the subject matter of the present invention.
The novelty of the gasoline filter according to the invention is that the filter medium consists of silk fabric.
Such a filter offers the gasoline, due to the fact that the silk fiber has an extremely smooth surface, so that the adhesion of the gasoline to it is extremely low, a very low resistance, so that the filtering process is extremely rapid, and in addition to the elimination of all impurities, it also causes a complete separation of added water.
A tight, fine silk fabric is expediently used, such as is used, for example, to cover plansifters.
For example, embodiments of the subject of the invention are shown in the drawing, namely shows:
1 shows a first embodiment in longitudinal section,
Fig. 2 is a plan view thereof;
Fig. 3 shows a further embodiment in cross section.
The embodiment according to FIGS. 1 and 2 shows a common gasoline hopper for use in motor vehicles. In the upper part of the funnel 1, a double metal hoop 2 is suspended, in which the tissue 4 Be is clamped. The latter can easily be changed; Likewise, the metal ring, which is only fastened to the edge of the funnel with three clamps 3, can be easily removed and the funnel can be used without a filter for gasoline, the purity of which is beyond question.
In FIG. 3, a gasoline container of a motor vehicle is shown in section through the filling opening. 5 is the container wall, 6 is the sprue ring provided with an external thread for a locking union nut. A double metal hoop 7 is now fitted into this, on which a bag 8 is clamped to the silk fabric in an exchangeable manner. This filter can always be left in its place, but it can also be removed each time after filling.
PATENT:
Petrol filter, characterized in that the filter medium consists of silk fabric.