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BE1031551A1 - Wäschebehandlungsschrank mit einer Vorrichtung zur Konditionierung der Innenraumluft - Google Patents

Wäschebehandlungsschrank mit einer Vorrichtung zur Konditionierung der Innenraumluft Download PDF

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Publication number
BE1031551A1
BE1031551A1 BE20235325A BE202305325A BE1031551A1 BE 1031551 A1 BE1031551 A1 BE 1031551A1 BE 20235325 A BE20235325 A BE 20235325A BE 202305325 A BE202305325 A BE 202305325A BE 1031551 A1 BE1031551 A1 BE 1031551A1
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BE
Belgium
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interior
process air
laundry treatment
opening
cabinet
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BE20235325A
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English (en)
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BE1031551B1 (de
Inventor
Alfons Eblenkamp
Jürgen Herrmann
Moritz Kleinhans
Jörg Kramme
Felix Schäfer
Original Assignee
Miele & Cie
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Publication date
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Priority to EP24718173.8A priority patent/EP4680800A1/de
Publication of BE1031551A1 publication Critical patent/BE1031551A1/de
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    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F58/00Domestic laundry dryers
    • D06F58/10Drying cabinets or drying chambers having heating or ventilating means
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F73/00Apparatus for smoothing or removing creases from garments or other textile articles by formers, cores, stretchers, or internal frames, with the application of heat or steam 
    • D06F73/02Apparatus for smoothing or removing creases from garments or other textile articles by formers, cores, stretchers, or internal frames, with the application of heat or steam  having one or more treatment chambers

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  • Textile Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Wäschebehandlungsschrank (1), umfassend - ein Gehäuse (2); - zumindest einen Innenraum (3) zur Aufnahme von Wäsche (9) mit einer mittels einer Tür (5) verschließbaren Zugangsöffnung (4) und einer Einlassöffnung (81) zum Einlassen von Prozessluft (P) und einer Auslassöffnung (82) zum Auslassen von Prozessluft (P); - ein Wärmepumpenaggregat (8), zum Erzeugen von Prozessluft (P) bzw. Fördern von Prozessluft (P) durch den Innenraum (3), welches im Bodenbereich des Schranks (1), unterhalb des Innenraumes (3) angebracht ist, - eine Steuereinrichtung (18, uC) zum Aktivieren und Deaktivieren des Aggregats (8) zum Erzeugen der Prozessluft (P). Der Wäschebehandlungsschrank (1) umfasst ferner eine Behandlungsmittelabgabevorrichung (70) zum Applizieren eines Behandlungsmittels in das erste Rohr (95), welches die Wärmepumpe (8) mit dem Innenraum (3) verbindet.

Description

Beschreibung
Wäschebehandlungsschrank mit einer Vorrichtung zur Konditionierung der Innenraumluft
Die Erfindung betrifft einen Wäschebehandlungsschrank, umfassend - ein Gehäuse; - zumindest einen Innenraum zur Aufnahme von Wäsche mit einer mittels einer Tür verschließbaren Zugangsôffnung und einer Einlassöffnung zum Einlassen von Prozessluft und einer Auslassöffnung zum Auslassen von Prozessluft; - ein Aggregat, zum Erzeugen von Prozessluft bzw. Fördern von Prozessluft durch den
Innenraum, welches im Bodenbereich des Schranks, unterhalb des Innenraumes angebracht ist, mit - einem Modulgehäuse, umfassend einen Kanalabschnitt, in dem eine
Wärmetauscheranordnung mit Verflüssiger als Heizeinrichtung und Verdampfer als
Kondensationseinrichtung angeordnet ist; - einem Kompressor mit Verbindungsleitungen zu der Wärmetauscheranordnung; - einem Lüfter zum Fördern von Prozessluft durch den Kanalabschnitt mit der
Wärmetauscheranordnung, ferner umfassend - ein erstes Rohr zur Verbindung des Kanalabschnitts mit dem Lufteinlass und ein zweites
Rohr zur Verbindung des Kanalabschnitts mit dem Luftauslass des Innenraumes; - eine Steuereinrichtung zum Aktivieren und Deaktivieren des Aggregats zum Erzeugen der
Prozessluft.
Aus der EP 2267213 A1 ist ein Wäschebehandlungsschrank mit einer Vorrichtung zum
Behandeln der Prozessluft bekannt, wobei die Vorrichtung einen Behandlungsraum und einem Strömungserzeuger zum Fördern der Luft durch den Behandlungsraum umfasst, in dem die Luft photokatalytisch behandelt wird. Diese Behandlung wird mittels einem
Erregerlicht dauerhaft, also ununterbrochen während des Betriebs des Prozessluftgebläses durchgeführt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde, einen Wäschebehandlungsschrank bereitzustellen, welcher auf einfache Weise eine verbesserte und bedarfsgerechte
Behandlung der Wäsche bereitstellt.
Erfindungsgemäß wird zumindest diese Aufgabe durch einen Vorratsschrank mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass auf einfache Weise eine bedarfsgerechte Konditionierung der Prozessluft stattfindet. Insbesondere können durch den hier vorgeschlagenen Behandlungsschrank die zu behandelnden Wäschestücke zuverlässig und effektiv getrocknet, geglättet und mit einem Behandlungsmittel gleichmäßig beaufschlagt werden. Der besondere Vorteil ist hierbei, dass die Konditionierung der Wäschestücke während der Behandlung mit der Prozessluft erfolgt, sodass die Konditionierung keine zusätzliche Behandlungszeit beansprucht. Hierzu umfasst der Wäschebehandlungsschrank eine Behandlungsmittelabgabevorrichung zum Applizieren eines Behandlungsmittels in das erste Rohr. Die Abgabevorrichtung ist so beschaffen, dass das Behandlungsmittel in die
Prozessluft abgegeben wird und die mit dem Behandlungsmittel versehene Prozessluft aus dem ersten Rohr in den Innenraum zu den darin eingehängten Wäschestücken gelangt.
Das Aggregat ist dabei im Bodenbereich des Schranks, unterhalb des Innenraumes angeordnet. Das bedeutet, dass die Prozessluft von unten in den Innenraum eingelassen und abgesaugt wird, wobei innerhalb des Innenraumes eine Zirkulation der Prozessluft ı5 bereitgestellt wird die durch den gesamten Innenraum strömt bzw. zumindest nahezu den gesamten Innenraum erreicht. Damit wird die im Innenraum befindliche Wäsche von der
Prozessluft erreicht und entsprechend getrocknet oder konditioniert, beispielsweise mit
Dampf oder einem Behandlungsmittel.
Der Behandlungsschrank ist mit einer Behandlungsmittelabgabevorrichung versehen, um
Behandlungsmittel in das erste Rohr abzugeben bzw. in die aus dem Kanalabschnitt austretende Prozessluft eintreten zu lassen. Das Behandlungsmittel kann dabei in der im ersten Rohr verdunsten und/oder vermischt sich mit der vorbeiströmenden Prozessluft. Als
Behandlungsmittel kann dabei bevorzugt ein Duftmittel sein, das in flüssiger Form in der
Abgabevorrichtung bevorratet wird. Da die Behandlungsmittelabgabevorrichung den
Wärmetauschern des Aggregates nachgeschaltet ist, ist sichergestellt, dass das
Behandlungsmittel die optimale Wirkung entfaltet. Wenn es vor den Wärmetauschern der
Prozessluft zugeführt würde, dann würde durch die nachfolgende Kondensierung zum
Entfeuchten der Prozessluft ein Teil des Mittels aus der Prozessluft ausgeschieden werden, bevor es den Innenraum bzw. Behandlungsraum und die zu behandelnden Wäschestücke erreicht.
Ferner kann ein Dampferzeuger im Schrank vorgesehen sein, um in den Innenraum Dampf einzulassen, der wiederrum auf die Wäsche einwirken kann. Die Aktivität des
Dampferzeugers werden dabei bevorzugt von der Steuereinrichtung gesteuert. Der Dampf kann mittels eines Dampfrohres in das erste Rohr eingelassen werden, wo er der Prozessluft
Zzugemischt wird. Alternativ kann der Dampf mittels des Dampfrohrs und einer Düse direkt in den Innenraum eingeleitet werden.
In einer zweckmäßigen Ausführung ist das erste Rohr derart ausgebildet und angeordnet, dass es sich von der Unterseite des Innenraumes ausgehend etwa senkrecht an der
Rückseite des Innenraumes erstreckt bis zu einer Höhe von einem Viertel bis zur 7/8 der vollen Höhe des Innenraumes, wobei der Einlass zum Innenraum bzw. Behandlungsraum im oberen Bereich des ersten Rohres angeordnet ist. Dadurch wird die Prozessluft in einer mittleren Höhe des Innenraumes eingelassen, sodass eine schnelle und gleichmäßige
Beaufschlagung der Wäschestücke mit der konditionierten Prozessluft erreicht wird.
In einer zweckmäßigen Ausführung ist die Behandlungsmittelabgabevorrichung als Modul, auch als Duftmodul bezeichnet, ausgebildet. Das erste Rohr umfasst eine Aufnahmeöffnung und eine Aufnahme für das Modul. Durch die Aufnahmeöffnung ist das Rohrinnere zugänglich, wobei der Öffnungsrand oder in Bereich der Öffnung im Rohrinneren Haltemittel angeordnet sind, die als Aufnahme zum Halten des Moduls dienen. Das Modul befindet oder erstreckt sich im eingesetzten Zustand teilweise oder vollständig im Inneren des ersten
Rohres.
In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Aufnahmeöffnung für das Modul gegenüberliegend der Zugangsöffnung für den Innenraum bzw. Behandlungsraum für die Kleidung, angeordnet.
Zum Wechseln kann der Benutzer durch den Innenraum hindurch an der Rückseite die
Aufnahmeôffnung bzw. das Modul erreichen.
In einer weiteren, vorteilhaften Weiterbildung ist die Aufnahmeöffnung und die Aufnahme bzw. das Modul im eingesetzten Zustand im ersten Rohr in vertikaler Erstreckung des Rohres etwa im mittleren Bereich zwischen Unterseite des Innenraumes und der Einlassöffnung angeordnet. Als mittlerer Bereich kann der Bereich vom unteren Viertel bis Dreiviertel der besagten Erstreckung angesehen werden. Dadurch ist sichergestellt, dass das Modul nicht zu nah am wärmeerzeugenden Wärmetauscher angeordnet ist. Ferner ist sichergestellt, dass eine Verteilung des abgegebenen Behandlungsmittels innerhalb des Rohres stattfindet, sodass die Prozessluft mit darin homogen verteilt appliziertem Behandlungsmittel den
Innenraum und die darin befindlichen Textilien erreicht.
In einer insgesamt vorteilhaften Ausführung umfasst das Modul einen Behälter mit einer
Öffnung umfasst, der mit flüssigem Behandlungsmittel, beispielsweise einem Duftmittel,
Imprägniermittel oder Desinfektionsmittel, befüllt ist, wobei die Öffnung mit einem
Verschlussmittel versehen ist, um die Intensität der Applizierung in das erste Rohr einzustellen. Die Öffnung kann mit dem Verschlussmittel auch vollständig verschossen werden, sodass die Behandlungsmittelabgabevorrichung deaktiviert ist und kein
Behandlungsmittel in den Prozessluftstrom abgegeben wird.
In einer weiteren, insgesamt zweckmäßigen Ausführung weist das erste Rohr im senkrechten
Abschnitt einen etwa rechteckigen Querschnitt auf und flach hinter der Rückwand des
Innenraumes anliegt. Dadurch wird eine platzsparende Anordnung für das erste Rohr bereitgestellt, weil es sich flachbauend zwischen der Rückwand des Innenraumes und der s äußeren Begrenzung des Gerätegehäuses befindet.
In einer bevorzugten Weiterbildung ist das erste Rohr derart ausgebildet, dass sich der rechteckige Querschnitt sich mit seiner Längsseite in einem Bereich des Innenraumes erstreckt, der etwa 50% bis 100% der Breite des Innenraumes entspricht. Damit wird ein großer Anteil der Breite des Innenraumes für die Bereitstellung des Querschnitts für das erste
Rohr ausgenutzt.
In einer weiteren Ausführung ist das erste Rohr derart ausgebildet, dass die Kurzseite des rechteckigen Querschnitts eine Länge mit einem Maß im Bereich von 2 cm bis 8 cm, bevorzugt 3 cm bis 6 cm aufweist.
In einer insgesamt zweckmäfigen Ausführung ist der Lufteinlass in einem vertikalen und horizontalen Abstand zum Luftauslass, angeordnet, bevorzugt im hinteren Bereich des
Innenraumes, wobei der Luftauslass im vorderen Bereich oder im Mittenbereich an der
Unterseite des Innenraumes angeordnet ist. Aufgrund der genannten beabstandeten
Anordnung der Öffnungen für die Prozessluft wird sichergestellt, dass der Prozessluftstrom den Innenraum und die darin befindlichen Textilien vollständig und zumindest nahezu homogen erreicht. Ein sogenannter fluidischer Kurzschluss, bei dem der in den Innenraum eintretende Prozessluftstrom direkt zu einem nah angeordneten Auslass umgelenkt wird, ohne dass dieser die Wäschestücke erreicht, wird vermieden bzw. verhindert.
Insgesamt beziehen sich alle Positions- und Richtungsangaben auf die betriebsgemäße
Aufstellposition des Wäschebehandlungsschranks.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1: einen Wäschebehandlungsschrank mit Blick in den Innenraum in einer perspektivischen Frontansicht;
Fig. 2: beispielhaft eine skizzierte, geschnittene Seitenansicht des
Wäschebehandlungsschranks;
Fig. 3, 4: das Modul in verschiedenen Situationen und
Fig. 5: die Steuereinrichtung als Skizze.
Fig. 1 zeigt einen Wäschebehandlungsschrank 1 mit geöffneter Tür 5 in Blickrichtung schräg von oben, bei dem der Innenraum 3 sichtbar ist. Der Wäschebehandlungsschrank 1 ist in diesem Beispiel ein Trocknungsschrank, umfassend ein Gehäuse 2, in dessen Innenraum 3 sich Mittel 91 zum Aufhängen von Wäsche 9 befinden. Der Wäschebehandlungsschrank 1 umfasst im Inneren des Gehäuses 2 ein Wärmepumpenaggregat 8 zum Bereitstellen und
Fördern der Prozessluft, die durch die Einlassöffnung 81 in den Innenraum 3 eingelassen und 5 durch die Auslassöffnung 82 aus dem Innenraum 3 zum Aggregat 8 gefördert wird. Das
Aggregat 8 ist in diesem Beispiel im unteren Bereich 22 des Gehäuses 2 angeordnet. Die
Frontseite der Tür 5 ist in dieser Darstellung blickdicht ausgebildet, sie kann jedoch transparent ausgeführt sein, damit der Einblick in der geschlossenen Position möglich ist. Der
Wäschebehandlungsschrank umfasst ferner eine Steuereinrichtung 18, die bevorzugt einen
Mikrocontroller UC mit einem zugeordneten Speicher MEM umfasst, um das Aggregat 8 gemäß dem im Speicher MEM abgelegten Programms zu steuern bzw. zu aktivieren und zu deaktivieren (FIG. 5).
Der Kanal 95 bzw. das erste Rohr 95 ist flach und mit einem etwa rechteckig ausgebildeten
Querschnitt SQ ausgebildet.
Der Wäschebehandlungsschrank 1 umfasst in einer bevorzugten Ausführung im oberen
Bereich des Gerätes 1 ferner eine Vorrichtung 40 zur Luftumwälzung im Innenraum 3.
Fig. 2 zeigt den Wäschebehandlungsschrank 1 in einer schematischen Schnittdarstellung mit geschlossener Tür 5 während des Betriebs. Im Bodenbereich 22 des Gehäuses 2 befindet sich das Wärmepumpenaggregat 8 zur Erzeugung der Prozessluft P. Das Aggregat 8 umfasst einen Wärmepumpenkreis mit einem kühlenden Wärmetauscher 86 (Verdampfer), einem erhitzenden Wärmetauscher 84 (Verflüssiger) und einem Kompressor 85, um das im
Wärmepumpenkreis enthaltene Kältemittel durch die einzelnen Komponenten zu fördern.
Mittels des Prozessluftgebläses 87 wird der Luftstrom der Prozessluft P erzeugt, die durch den Auslass 82 zum kühlenden Wärmetauscher 86 gelang und dort entfeuchtet wird.
Anschließend gelangt die trockene, kühle Luft zum erhitzenden Wärmetauscher 84, den sie erwärmt wieder verlässt. Weiter stromabwärts befindet sich das Prozessluftgebläse 87, welches die nun getrocknete und erhitzte Prozessluft durch den Einlass 81 in den Innenraum 3 fördert. Zu erkennen ist ferner, dass der Einlass 81 in der rückseitigen Wand 32 des
Innenraumes 3 angeordnet ist. Der Auslass 82 ist vom Einlass 81 entfernt und im Boden 31 nah zur Tür 5 bzw. der Zugangsöffnung 4 angeordnet. Somit wird ein Luftstrom P erzeugt, der den gesamten Innenraum 3 erreicht.
Der Wäschebehandlungsschrank 1 umfasst in einer vorteilhaften Weiterbildung einen
Dampferzeuger 88. Dieser kann auch mittels der Steuereinrichtung 18 aktiviert und deaktiviert werden, um dem Innenraum 3 bzw. der Prozessluft P Dampf zuzuführen. In der skizzierten Ausführung ist ein Dampfrohr 89 vorgesehen, das vom Dampferzeuger 88 den
Dampf in das erste Rohr 95 leitet und darin endet. Der in das erste Rohr 95 eingelassene
Dampf wird in dem Rohr 95 in dem Prozessluftstrom P vermischt, sodass die mit Dampf versetze Prozessluft P aus dem Einlass 81 in den Behandlungsraum 3 gelangt.
Im oberen Bereich des Gehäuses 2 oberhalb des Innenraumes 3 ist eine Vorrichtung 40 zur
Luftumwälzung angeordnet. Diese umfasst einen Kanal 50 und ein Gebläse 51 zur Förderung der Luft F aus dem Innenraum 3 durch den Kanal 50. Das Gebläse 51 wird mittels der
Steuereinrichtung 18 ein- und ausgeschaltet, in Abhängigkeit von programmierten oder durch den Benutzer eingestellten Vorgaben. Die Luft F gelangt durch den Auslass 42 zum Kanal 50, wobei die behandelte Luft F durch den Einlass 41 aus dem Kanal 50 in den Innenraum 3 geblasen wird. In dem skizzierten Beispiel wird die Luft F in oder durch die Kleiderbügel 91 zu den daran aufgehängten Wäschestücken 9 geblasen. Am Auslass 42 ist ein Filterelement 43 angeordnet, um Flusen aus dem Luftstrom F der Umwälzung abzuscheiden.
Im hinteren, unteren Bereich des Innenraumes 3 erstreckt sich das erste Rohr 95, das flachbauend hinter der Rückwand 32 angeordnet ist. Dieses Rohr 95 ist mit einer
Behandlungsmittelabgabevorrichung 70 versehen, um Behandlungsmittel innerhalb des ersten Rohres 95 dosiert abzugeben. Das erste Rohr 95 stellt den Verbindungskanal zwischen dem die Wärmetauscher 84, 86 enthaltenen Basiskanal 80 und dem Einlass 81.
Fig. 3 zeigt beispielhaft im Detail den Einbauort für die als Modul ausgebildete
Behandlungsmittelabgabevorrichung 70. An der Seite zum Innenraum 3 befindlichen
Kanalwand 32 ist die Aufnahmeöffnung 71 und Aufnahmemittel 72 angeordnet. Die
Kanalwand 32 bildet in diesem Beispiel partiell als Rückwand 32 für den Behandlungsraum 3.
Als Aufnahme 72 oder Aufnahmemittel können dabei Rastelemente oder Kulissenbahnen dienen, die mit entsprechenden Anformungen oder Haltemitteln am Modul 70 korrespondieren. Die in Fig. 3 skizzierte Situation zeigt die leere Aufnahmeöffnung 71 und das entfernte Modul 70.
Fig. 4 zeigt das Modul 70. Der Modulkörper 73 ragt im eingesetzten Zustand in das Innere des ersten Rohres 95, welches den Verbindungskanal vom Wärmetauscher 84 zum
Lufteinlass 81 bereitstellt. In dem Körper 73 ist eine Öffnung 74 vorhanden, durch die das im
Behälter bildenden Körper 73 befindliche Behandlungsmittel, beispielsweise ein flüssiger
Duftstoff, heraustreten kann. Die Öffnung 74 kann mit einem Vlies 76 abgedeckt sein, damit das Behandlungsmittel durch dieses Vliesmaterial 76 hindurchdiffundieren bzw. das Vlies 76 die Flüssigkeit aus dem Inneren des Behälters 73 an die Öffnung 74 durch Kapillarwirkung fördert. muss. Das Modul 70 besitzt ferner ein Verschlusselement 75, das über die Öffnung 74 geschoben oder platziert werden kann, um den Öffnungsquerschnitt zu verkleinern oder die Öffnung 74 zu verschließen. Bei verkleinertem Öffnungsquerschnitt wird die Intensität der
Zugabe vermindert. Bei vollständig verschlossener Öffnung 74 wird die Zugabe unterbunden, somit ist das Modul 70 deaktiviert. Als Behandlungsmittel kann flüssiges Duftmittel,
Imprägniermittel oder ein sonstiges Mittel dienen, das in dem Behälter 73 bevorratet wird.
Bevorzugt ist das Behältervolumen und die Abgaberate so bemessen, dass die Menge eines vollständig befüllten Behälters 73 für eine Mehrzahl von Behandlungsabläufen ausreicht bzw. vorgesehen ist.
Fig. 5 zeigt schematische die Steuereinrichtung 18. Die Steuereinrichtung 8 besitzt einen
Microcontroller UC und einen mit dem Mikrocontroller zusammenwirkenden Speicher MEM, in dem die Programme und Parameter zur Steuerung der Aktoren, wie Gebläse 51, 87 und/oder
Wärmepumpe 85 im Wäschebehandlungsschrank 1 abgelegt sind. Die Bedieneinrichtung 19 ist mittels der Datenleitung 17 mit der Steuereinrichtung 18 bzw. dem Mikrocontroller uC verbunden. Mittels der Bedieneinrichtung kann der Benutzer Eingaben zur Parametrierung und Einstellung des Behandlungsablaufs tätigen.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Wäschebehandlungsschrank (1), umfassend - ein Gehäuse (2); - zumindest einen Innenraum (3) zur Aufnahme von Wäsche (9) mit einer mittels einer Tür (5) verschließbaren Zugangsöffnung (4) und einer Einlassöffnung (81) zum Einlassen von Prozessluft (P) und einer Auslassöffnung (82) zum Auslassen von Prozessluft (P); - ein Aggregat (8), zum Erzeugen von Prozessluft (P) bzw. Fördern von Prozessluft (P) durch den Innenraum (3), welches im Bodenbereich des Schranks (1), unterhalb des Innenraumes (3) angebracht ist, mit - einem Modulgehäuse (80), umfassend einen Kanalabschnitt (83), in dem eine Wärmetauscheranordnung mit Verflüssiger (84) als Heizeinrichtung und Verdampfer (86) als Kondensationseinrichtung angeordnet ist; - einem Kompressor (85) mit Verbindungsleitungen zu der Wärmetauscheranordnung (84, 86); - einem Lüfter (87) zum Fördern von Prozessluft (P) durch den Kanalabschnitt (83) mit der Wärmetauscheranordnung (84, 86), ferner umfassend - ein erstes Rohr (95) zur Verbindung des Kanalabschnitts (83) mit dem Lufteinlass (81) und ein zweites Rohr (96) zur Verbindung des Kanalabschnitts (83) mit dem Luftauslass (82) des Innenraumes (3); - eine Steuereinrichtung (18, uC) zum Aktivieren und Deaktivieren des Aggregats (8) zum Erzeugen der Prozessluft (P), gekennzeichnet durch eine Behandlungsmittelabgabevorrichung (70) zum Applizieren eines Behandlungsmittels in das erste Rohr (95).
2. Wäschebehandlungsschrank (1) nach Anspruch 1, wobei sich das erste Rohr (95) vom Boden (31) des Innenraumes (3) ausgehend etwa senkrecht an der Rückseite (32) des Innenraumes (3) erstreckt bis zu einer Höhe von einem Viertel bis zur 7/8 der vollen Höhe des Innenraumes (3), wobei der Einlass (81) am oberen Bereich des ersten Rohres (95) angeordnet ist.
3. Wäschebehandlungsschrank (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Behandlungsmittelabgabevorrichung (70) als Modul ausgebildet ist, und das erste Rohr (95) eine Aufnahmeöffnung (71) und eine Aufnahme (72) für das Modul (70) umfasst.
4. Wäschebehandlungsschrank (1) nach Anspruch 3, wobei die Aufnahmeöffnung (71) für das Modul (70) gegenüberliegend der Zugangsöffnung (4) für den Innenraum (3) angeordnet ist.
5. Wäschebehandlungsschrank (1) nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Aufnahmeöffnung (71) und die Aufnahme bzw. das Modul (70) im eingesetzten Zustand im ersten Rohr (95) in vertikaler Erstreckung des Rohres (95) im Bereich des oberen Drittels zwischen dem Boden (31) des Innenraumes (3) und der Einlassöffnung (81) angeordnet sind.
6. Wäschebehandlungsschrank (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Modul (70) einen Behälter (73) mit einer Öffnung (74) umfasst, der mit flüssigem Behandlungsmittel, beispielsweise einem Duftmittel, Imprägniermittel oder Desinfektionsmittel, befüllt ist, wobei die Öffnung (74) mit einem Verschlussmittel (75) versehen ist, um die Intensität der Applizierung in das erste Rohr (95) einzustellen.
7. Wäschebehandlungsschrank (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das erste Rohr (95) im senkrechten Abschnitt einen etwa rechteckigen Querschnitt (SQ) aufweist und flach hinter der Rückwand des (32) Innenraumes (3) anliegt.
8. Wäschebehandlungsschrank (1) nach Anspruch 7, wobei das erste Rohr (95) derart ausgebildet ist, dass sich der rechteckige Querschnitt (SQ) sich mit seiner Längsseite in einem Bereich des Innenraumes (3) erstreckt, der etwa 50% bis 100% der Breite des Innenraumes (3) entspricht.
9. Wäschebehandlungsschrank (1) nach Anspruch 7 oder 8, wobei das erste Rohr (95) derart ausgebildet ist, dass die Kurzseite des rechteckigen Querschnitts (SQ) eine Länge mit einem Maß im Bereich von 2 cm bis 8 cm, bevorzugt 3 cm bis 6 cm aufweist.
10. Wäschebehandlungsschrank (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Lufteinlass (81) in einem vertikalen und horizontalen Abstand zum Luftauslass (82), angeordnet ist, bevorzugt im hinteren Bereich des Innenraumes (3), wobei der Luftauslass (82) im vorderen Bereich oder im Mittenbereich im Boden (31) des Innenraumes (3) angeordnet ist.
BE20235325A 2023-04-26 2023-04-26 Wäschebehandlungsschrank mit einer Vorrichtung zur Konditionierung der Innenraumluft BE1031551B1 (de)

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WO (1) WO2024223283A1 (de)

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BE1031551B1 (de) 2024-12-02
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