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AT97177B - Differentialgetriebe für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Differentialgetriebe für Kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
AT97177B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tooth
automobiles
differential gears
gears
pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Boettcher Jr
Original Assignee
Paul Boettcher Jr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Boettcher Jr filed Critical Paul Boettcher Jr
Application granted granted Critical
Publication of AT97177B publication Critical patent/AT97177B/de

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  • Retarders (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Differentialgetriebe fUr Kraftfahrzeuge. 



   Um die übermässige Empfindlichkeit der allgemein gebräuchlichen Differentialgetriebe mit Stirnoder Kegelrädern zu vermeiden, hat man diese durch Sehneckenverzahnungen, Bremsvorrichtungen oder auch vollkommene   Verriegelungen   zu ergänzen oder zu ersetzen versucht. Derartige Konstruktionen komplizieren und verteuern jedoch die normale Ausführungsform, sind zum Teil schnellem Verschleiss unterworfen und bedingen meist konstruktive Änderungen beim Einbau in das Achsgehäuse. 
 EMI1.1 
 der Strasse beim Fahren in gerader Richtung allein durch eine neue Zahnform der im normalen Differential verwendeten Zahnräder. Die Zähne dieser Zahnräder erhalten   nämlich   konkaves Kopf-und konvexes
Fussprofil. 



  Beim Zusammenarbeiten zweier Zahnräder der üblichen Evolventenverzahnung tritt je nachdem
Evolventenwinkel oder der Neigung der Zahndruckrichtung zum   Radl1mfang   eine Kraftkomponente auf, welche die Räder auseinander zu treiben sucht. Wählt man ganz ausserordentlich grosse Evolventen- winkel, so lässt sich diese Druckkomponente entsprechend gross gestalten. Sie kann auch zur Erzielung einer starken Reibung in Stirnlagern des Radkörpers benutzt werden.

   Anderseits tritt bei der Evolventen- verzahnung zwischen zwei aufeinander arbeitender Zahnflanken stets ein Gleiten ein, welches mit der
Entfernung vom Teilkreise   schnell anwächst,   da bei gleicher Umfangsgeschwindigkeit im Teilkreise die 
 EMI1.2 
 Entfernung vom Teilkreis arbeiten daher stets unter grossem Gleiten, und bei Wahl sehr grosser Druckwinkel auch unter entsprechend vergrössertem Zahndruck, im Resultat also mit beliebig gross zu bebemessender Reibung aufeinander. Grosse   Druekwinkel   ergeben daher zwischen den Zahnflanken und in den Lagerungen bei entsprechender Wahl aller Verhältnisse äusserst grosse Gesamtreibung bis zur vollkommenen Selbsthemmung. 



   Trotzdem lässt sich der angestrebte Zweck nicht ohne weiteres mit der   üblichen   Evolventenverzahnung durch einfaches Vergrössern des Druckwinkels erreichen, da es nicht möglich ist, die zu jedem korrekten Arbeiten bei Vermeidung von   Stössen   und stellenweisem grossen Spielraum zwischen den Zahnflanken unbedingt erforderlichen Länge der   Eingriffda. uer   bei Anwendung sehr grosser Druckwinkel zu erzielen. Soll der Eingriff bei einer Zahnflanke in korrekter Weise allmählich fortschreiten und nicht aufhören, bevor er auf der benachbarten Zahnflanke wieder begonnen hat, so wird die Konstruktion einer gänzlich neuartigen Zahnform erforderlich.

   Die Eigenarten dieser Zahnform bestehen im wesentlichen aus einer in ihrem mittleren Teil aussergewöhnlich stark geneigt liegenden flachen Zahnflanke, welche nach den Zahnkopf-und Fussenden hin stark an Krümmung zunimmt. Diese Krümmung nach den Kopfund Fussenden des Zahnes hin erfolgt in dem Sinne, dass sie von einer entsprechenden Abnahme des Druckwinkels begleitet wird. Im Resultat entsteht daher, wie oben erwähnt, ein Zahn mit konkaven Kopf-und konvexen Fussprofilen.

   Ein derartiger Zahn arbeitet im mittleren Teil infolge seines eigenartig grossen Druckwinkels mit entsprechend grosser Reibung zwischen den Zähnen und auch an den Flächen zwischen den Naben der Radkörper und den entsprechenden   Aufnahmeflächen   im Lagergehäuse, während die konkaven, respektive konvexen Kopf-und Fussenden mit   geringerem Druckwinkel hauptsächlich   zur Sicherung eines genügend langen Eingriffes dienen.   Ähnlich   wie bei der Zykloidenverzahnung kämmt beim Zusammenarbeiten derartiger Zahnflanken stets ein erhaben gekrümmtes mit einem hohlgekrümmten   Flankenstück   zusammen, jedoch arbeitet nicht wie bei der   Zyldoidenverzahnnng   ein konvexes Kopf- 

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 EMI2.1 


AT97177D 1923-06-21 1923-06-21 Differentialgetriebe für Kraftfahrzeuge. AT97177B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT97177T 1923-06-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT97177B true AT97177B (de) 1924-06-10

Family

ID=3616619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT97177D AT97177B (de) 1923-06-21 1923-06-21 Differentialgetriebe für Kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT97177B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881609C (de) * 1944-07-07 1953-08-03 Henschel & Sohn G M B H Anordnung an Kegelrad-Ausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881609C (de) * 1944-07-07 1953-08-03 Henschel & Sohn G M B H Anordnung an Kegelrad-Ausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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