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AT97719B - Schalteinrichtung mit Voreinstellung für Geschwindigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Schalteinrichtung mit Voreinstellung für Geschwindigkeitswechselgetriebe.

Info

Publication number
AT97719B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switching device
switching
clutch
torsion
engaged
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Ing Kurz
Original Assignee
Otto Ing Kurz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Ing Kurz filed Critical Otto Ing Kurz
Application granted granted Critical
Publication of AT97719B publication Critical patent/AT97719B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schalteinrichtung mit Voreinstellung für   Geschwindigkeitswechselgetriebe.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Durch die entsprechende Verstellung des mit den Hebeln 22,   2. : ;   verbundenen Schalthebels in eine der vier Vorwärtsstellungen werden die Hebel 22,   28   so verstellt, dass immer zwei Klauenkupplungen in Eingriff kommen und die Kombinationen herstellen, die die oben angegebenen Übersetzungen ergeben. 



   Diese Kombinationen sind die folgenden :
1. Gang : 4, 5, 7,10, 11, 13,17, 18. 



   2. Gang : 4,5, 7,16, 17,18. 



   3. Gang : 4,17, 18. 



   4. Gang : 4, 11, 10,16, 17,18. 



   Die Übertragung erfolgt wie   ersichtlich für   den dritten Gang. d.   li.   die normale Fahrgeschwindigkeit, mit der geringsten Zahl von Übertragungsrädern. In der Zeichnung ist in vollen Linien die Einstellung für den dritten Gang dargestellt. Die eben beschriebene Ausführungsform des Wechselgetriebes ergibt auch parallele Lage der Wellen des Wechselgetriebes und der Triebwellen (Radaehsen) des Fahrzeuges. 
 EMI2.1 
 die Schaltung unter Entspannung des elastischen Organs   ZIF Durchführung   gelangt. 
 EMI2.2 
 
Dies kann nun entweder derart erfolgen, dass die Hebel 22 bzw. 23 unmittelbar auf der zugehörigen Welle   35   bzw. 34 angeordnet sind oder dass, wie in Fig.

   2 angenommen, ausser den die Hebel 22, 23 
 EMI2.3 
 förmig umgreifen oder es kann die Verbindung mittels eines in einem Schlitz des einen Ansatzes geführten Bolzens od. dgl. erfolgen. Das Kupplungspedal 42 (Fig. 3) beherrscht eine Welle 43, auf welcher   Knaggen 44   und 45 fest angeordnet sind. Anderseits ist auf jeder der Wellen 24 und 25 der Kupplunghebel 22 bzw. 23 je eine Knagge 47 bzw. 46 angebracht. Die gegenseitige Anordnung der zusammen- 
 EMI2.4 
 drehung dieser letzteren Knaggen und damit der die Kupplungshebel 22 bzw. 23 tragenden Enden der Welle   24   bzw. 25 verhindern. In der andern Stellung der   Knaggen 44 und 4-5 (oei   ausgelöster Wagen- 
 EMI2.5 
 ausgebildet, dass sie bei der Betätigung des Schalthebels 26 (Verschwenkung oder Verdrehung um Punkt   28)   tordiert werden.

   Werden nämlich die beiden Wellen 35, 34 an ihrem dem Wechselgetriebe zugewendeten 
 EMI2.6 
 tordiert und die ganze Sehalteinrichtung beharrt in dieser Stellung solange, bis die Verriegelung der Wellen 35, 34 aufgehoben wird. Diese Verriegelung erfolgt nun dadurch, dass die Knaggen 44, 45 bei eingeschalteter Kupplung in der Bahn der Knaggen 46 bzw. fliegen, so dass eine Drehung der Wellen 24,25 bzw. der dem Wechselgetriebe zugewendeten Enden der Wellen 34, 35 verhindert wird. Bei dieser Stellung der Teile wird daher die   Sehaltarbeit   des Fahrers in Torsionsarbeit in den tordierten Wellen aufgespeiehert. 



  Werden die Knaggen 44 und 45 bei Betätigung des Kupplungspedales 42 (Lösung der Kupplung 2.3, 
 EMI2.7 
 Gesehwindigkeitsstufe bewirkt, welche die Einstellung des Schalthebels 26 entspricht. Die Kraft, mit welcher die Schalthebel 22 bzw. 2. 3 des Wechselgetriebes dabei betätigt, d.   h.   die Kupplungen 6,9, 14 bzw. 15 eingerückt werden, ist daher stets gleich gross und vollkommen unabhängig von der Gewalt, mit welcher der Fahrer die Einstellung des Schalthebels 26 selbst bewirkt hat. Hiedurch wird erzielt, dass selbst bei Verwendung von ungeschultem Fahrpersonal einer Gefährdung der Getriebeteile durch 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 rohe Schaltweise unbedingt vorgebeugt wird.

   Die Einrichtung ist, wie die Fig. 3 zeigt, derart getroffen, dass die Knaggen 46 und 47, während sie aus der einen Schaltstellung   x   in die andere Schaltstellung y übergehen, eine Rückschwingung der Knaggen 44 bzw. 45, d. h. eine Einschaltung der Kupplung 2,   3,   vor Beendigung der Einschaltung der neuen Geschwindigkeitsstufe verhindern. Auch hiedurch werden die Getriebeteile wesentlich geschont, da die Motorkraft nicht früher zur Übertragung gelangt, bis sich nicht alle Getriebeteile entsprechend den neuen Geschwindigkeitsstufen vollkommen in den normalen
Betriebszustand eingestellt haben.

   Die Knaggen 44, 45 können aber auch derart mit einer Ausnehmung (s. die Knagge 44 in Fig. 4) ausgestattet sein, dass die Knagen 46 bzw. 47 die Einschaltung der Kupplung dann zulassen, wenn sich die Knaggen 46, 47 in der Leerlaufstellung (Lage 0-0) befinden, indem in diesem Falle Aussparungen der Knaggen 44, 45 das Ausschwingen der Welle 43 gestatten. In dieser Lage Lage (0-0) der Knaggen 46, 47 ist ein Einschalten des Wechselgetriebes bei eingeschalteter Kupplung 2, 3 verhindert, u. zw. so lange, bis die Knaggen 46, 47 durch neuerliches Entkuppeln für die Schaltung in die Lage   x   oder y freigegeben werden.

   Die Verriegelungseinrichtung hat daher die mehrfache Wirkung, dass einerseits der Schalthebel unabhängig von dem Schaltzeitpunkte des Getriebes selbst auf die gewählte
Geschwindigkeitsstufe eingestellt werden kann (Voreinstellung), weiters die Schaltung im Wechselgetriebe solange verhindert ist, bis die Kupplung gelöst wird und endlich die Einrüekung der Kupplung solange verhindert ist, bis die Getriebeteile der einzuschaltenden Geschwindigkeitsstufe vollkommen in Eingriff gelangt sind oder sich in Leerlaufstellung befinden. 



   Statt nun mit einer Tordierung der Wellen 34, 35 zu arbeiten, kann auch mit der gleichen Verriegelungseinrichtung und dem Schaltgestänge, wie bei andern Schalteinrichtungen mit Voreinstellung. ein anderes elastisches Zwischenglied eingebaut sein, in welchem die bei Einstellung des Schalt organes geleistete Arbeit aufgestapelt werden kann, bis die Verriegelung gegen das Wechselgetriebe aufgehoben wird. Es können beipielsweise die Ansätze 38 und 40 in der Drehrichtung der Wellen 25,24 federnd ausgebildet sein. Es können hiefür beispielsweise Plattenfedern verwendet werden.

   Bei   dieser Ausführungs-   form wird bei Einstellung des Schalthebels die der Einstellung entsprechende Welle 35   bzw. 84   gedreht, während die zugehörige Welle 25 bzw. 24 infolge Verriegelung durch die Knagge 44 bzw. 45 in Ruhe bleibt, der zugehörige abgefederte Arm 38 oder'40 aber wird durch Abbiegen gespannt und verharrt in diesem Zustande, bis die Verriegelung der entsprechenden Welle 25 bzw. 24 durch Betätigung des Kupplungspedales aufgehoben wird. Bei der Entspannung erfolgt die Drehung der Welle 25 bzw. 24 und damit die Durchführung der früher eingestellten Schaltung.

   Aus dem ganzen Aufbau der Schalteinrichtung ergibt sich auch. dass bei entspannten Zwischengliedern, d. h. im Falle keine neue Geschwindigkeitsstufe voreingestellt ist, das Kupplungspedal betätigt werden kann, ohne eine Schaltung oder irgendeine Verstellung im Getriebe zu verursachen. 



   Es wird durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung des ganzen Getriebes mit Voreinstellung eine vollkommene Beherrschung der Fahrgeschwindigkeit erzielt, u. zw. bei einfachster Ausgestaltung der   Schalt-und Getriebeeinrichtungen. Mit   einer Mindestzahl einfachster Konstruktionselemente wird ohne Zuhilfenahme im Betrieb unverlässlicher Bestandteile, wie beispielsweise fremder Kraftquellen, komplizierter elektrischer Einrichtungen u. dgl., ein dauerhaftes und sicheres Triebwerk mit Vor- einstellung geschaffen. 



   Die Ausbildung der einzelnen Teile des Getriebes und der Schalteinrichtung selbst ist im vorstehenden nur beispielsweise angegeben. Die Verriegelungseinrichtung des Wechselgetriebes kann beibeispielsweise statt vom Kupplungspedal von einem besonderen Organ betätigt werden, doch erscheint die Verbindung mit dem Kupplungspedal aus den früher angeführten Gründen besonders vorteilhaft. Die Verwendung von Torsionswellen als Energiespeicher ist vorteilhaft, da die Torsion in beiden Drehrichtungen der Welle von der   O-(Null-)-Lage   aus erfolgen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalteinrichtung mit Voreinstellung für Geschwindigkeitswechselgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schalthebel   (26)   zur Einstellung des Getriebes auf die verschiedenen Schaltstufen und die die Getrieberäder verstellenden Schalthebel   S.   23) elastische Organe eingebaut sind. welche die Schaltarbeit als Torsionsenergie aufspeichern.

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elastische Organe Rohre (34, 35) verwendet sind, die bei Voreinstellung tordiert werden.
    3. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Torsionsorgane (34, 35) an ihrem dem Wechselgetriebe zugewendeten Ende durch eine Verriegelungsvorrichtung (44, 45, 46, 47) gegen Verdrehung gesperrt sind, die bei Lösung der Kupplung die Torsionsorgane (34, 35) selbsttätig freigibt, so dass dann durch Entspannung derselben die eingestellte Schaltung im Getriebe zur Durchführung gelangt.
    4. Schalteinrichtung, beispielsweise nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (46, 47) der Enden der Torsionsorgane (34, 35) derart ausgestaltet ist, dass die Kupplung erst eingerückt werden kann, wenn die Getriebeteile der einzuschaltenden Stufe in Eingriff gebracht worden sind. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 die sich bei Verdrehung des Torsionsorganes in der Bahn eines Ansatzes (44. 45) einer vom Kupplungspedal (42) gesteuerten Welle (43) bewegt.
    7. Sehalteinrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet. dass der \. nsatz (1-1) auf der Kupplungspedalwelle (43) eine Ausnehmung besitzt, in welche die in der LeerlaufsteUung'befindliche. EMI4.2
    8. Ausführungsform der Schalteinrichtung nach Anspruch 6 für vier Geschwindigkeitsstufen. die paarweise von einem Schaltelement gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet. dass jedes der Schaltelemente (22, 23) von einem Torsionsrohr (34, 35) betätigt wird, deren Verriegelungsvorrich- EMI4.3 EMI4.4
AT97719D 1921-03-02 1921-03-02 Schalteinrichtung mit Voreinstellung für Geschwindigkeitswechselgetriebe. AT97719B (de)

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