AT9360U1 - Metalldetektionsvorrichtung zur detektion von metallteilen aus einem gutstrom dielektrischer stoffe - Google Patents
Metalldetektionsvorrichtung zur detektion von metallteilen aus einem gutstrom dielektrischer stoffe Download PDFInfo
- Publication number
- AT9360U1 AT9360U1 AT0066304U AT6632004U AT9360U1 AT 9360 U1 AT9360 U1 AT 9360U1 AT 0066304 U AT0066304 U AT 0066304U AT 6632004 U AT6632004 U AT 6632004U AT 9360 U1 AT9360 U1 AT 9360U1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- housing
- transmitting coil
- lid
- receiving coils
- coils
- Prior art date
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims abstract description 34
- 238000001514 detection method Methods 0.000 title claims abstract description 17
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims abstract description 19
- 239000003989 dielectric material Substances 0.000 claims abstract description 5
- 238000013519 translation Methods 0.000 claims abstract description 3
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 7
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 claims description 3
- 238000013461 design Methods 0.000 claims description 2
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000013502 plastic waste Substances 0.000 description 2
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000007274 generation of a signal involved in cell-cell signaling Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 238000005457 optimization Methods 0.000 description 1
- 238000004064 recycling Methods 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V3/00—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
- G01V3/08—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
- G01V3/10—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils
- G01V3/104—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils using several coupled or uncoupled coils
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/04—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with the material carriers in the form of trays or with tables
- B03C1/08—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with the material carriers in the form of trays or with tables with non-movable magnets
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C2201/00—Details of magnetic or electrostatic separation
- B03C2201/22—Details of magnetic or electrostatic separation characterised by the magnetic field, e.g. its shape or generation
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Geology (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Geophysics (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Abstract
Bei einer Metalldetektionsvorrichtung zur Detektion von Metallteilen aus einem Gutstrom dielektrischer Stoffe, der translatorisch mit einem Bandförderer transportiert wird, ist der Gutstrom zwischen einer Sendespule und zwei Empfangsspulen geführt und sind die Empfangsspulen in einem elektromagnetischen Wechselfeld der Sendespule angeordnet. Um den Einfluss von elektromagnetischen Störfeldern zu reduzieren, ist zwischen der Sendespule, den Empfangsspulen und dem Förderband des Bandförderers ein an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten mit metallischen Seitenwänden (1.1) geschlossenes Gehäuse (1) angeordnet, das über die gesamte Breite des Bandförderers übersteht, und ist das Gehäuse (1) an seiner Unterseite mit einem metallischen Deckel (2) geschlossen, wobei der Deckel (2) so ausgebildet ist, dass er einen Austritt elektromagnetischer Wechselfelder der Sende- und/oder Empfangsspule nach außen verhindert.
Description
2 AT 009 360 U1
Die Erfindung betrifft eine Metalldetektionsvorrichtung zur Detektion von Metallteilen aus einem Gutstrom dielektrischer Stoffe, der translatorisch mit einem Bandförderer transportiert wird. Dabei kann ein solcher Gutstrom insbesondere für ein Recycling vorgesehenen Kunststoffabfall, aber auch Abfälle aus der Holzverarbeitung gebildet worden sein. 5
Der gegebenenfalls vorbereitete Gutstrom wird üblicherweise mit Hilfe von Bandförderern translatorisch zu weiter verarbeitenden oder auch mechanisch zerkleinernden Bearbeitungsmaschinen transportiert. An solchen Bearbeitungsmaschinen sind häufig relativ empfindliche mechanische Elemente, z.B. für die Zerkleinerung Schneidelemente, vorhanden, die durch in einem io solchen Gutstrom enthaltene Metallteile beschädigt oder gar zerstört werden können, was dann zu Kosten treibenden Betriebszeitausfällen und zu erforderlichen Reparaturarbeiten an solchen Bearbeitungsmaschinen führt.
Aus genannten Gründen werden dabei Metalldetektoren an solchen Bandförderern eingesetzt, 15 mit deren Hilfe im jeweiligen Gutstrom gegebenenfalls enthaltene Metallteile detektiert werden können und nach erfolgter Detektion eines Metallteiles ein Signal generiert wird. Solche Signale können beispielsweise akustische oder optische Signale sein, die dann zu einer manuellen Separation von im Gutstrom enthaltenen Metallteilen führen können. Eine solche Signalgenerierung kann aber auch eine automatische Auslösung einer Separationsvorrichtung für Metallteile 20 sein.
Hierzu ist es bekannt, so genannte „doppellagige Metalldetektoren“ einzusetzen. An solchen Metalldetektionen ist eine Sendespule vorhanden, die mit einer vorgegebenen hochfrequenten Wechselspannung beaufschlagt wird, so dass mit Hilfe einer solchen Sendespule ein elektro-25 magnetisches Wechselfeld ausgebildet werden kann. Des Weiteren sind innerhalb des von einer solchen Sendespule ausgebildeten elektromagnetischen Wechselfeldes neben dem Gutstrom auch zwei Empfangsspulen angeordnet. Dabei können sowohl die eine Sendespule, wie auch die beiden Empfangsspuien je nach Bedarf in unterschiedlicher Gestaltung gewickelt sein und auch entsprechende geeignete Windungszahlen aufweisen. 30
Beim Betrieb solcher bekannter Metalldetektoren treten jedoch Störgrößen infolge von elektromagnetischen Störfeldem auf, die dann beispielsweise die Signale der Empfangsspulen ebenfalls beeinflussen können. 35 Aus diesen Gründen wird in einem Bereich um einen solchen Metalldetektor eine so genannte „metallfreie Zone“ gefordert. Dies bedeutet, dass in einem solchen Umgebungsbereich auch keine stationären oder bewegbaren Teile am jeweiligen Bandförderer angeordnet sein sollen. Dies führt dazu, dass zumindest der kritische Bereich um einen solchen Metalldetektor eines Bandförderers von in üblicherweise eingesetzten Standardkonfigurationen abweichender Form 40 ausgebildet sein muss. Dadurch erhöhen sich zumindest die Beschaffungskosten für so modifizierte Bandförderer.
Besonders kritisch sind aber metallische bewegte Teile, die sich innerhalb des von einer Sendespule ausgebildeten elektromagnetischen Wechselfeldes angeordnet sind, wie dies bei-45 spielsweise die Lager, Rollen oder Wellen, über die das jeweilige Förderband eines Bandförderers geführt ist/sind. Von solchen beweglichen Teilen können zeitlich stark schwankende elektromagnetische Wechselfelder ausgehen, die die Signale der Empfangsspulen in unerwünschter Form beeinflussen und es zur Auslösung von Fehlsignalen kommen kann. so Bei entsprechenden Lagerungen kann dieser Nachteil lediglich durch kostenintensive Keramiklager umgangen werden. Rollen oder Wellen sollten vollständig aus dielektrischen Werkstoffen hergestellt sein, was für die erforderliche Festigkeit und für Verschleiß problematisch ist.
Ausgehend hiervon ist es daher Aufgabe der Erfindung eine Metalldetektionsvorrichtung zur 55 Detektion von Metallteilen aus einem Gutstrom zur Verfügung zu stellen, bei der der Einfluss 3 AT 009 360 U1 von elektromagnetischen Störfeldern auf die Sende- und Empfangsspulen kostengünstig reduziert werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Metalldetektionsvorrichtung, die die Merkmale 5 des Anspruchs 1 aufweist, gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungsformen und Weiterbildungen der Erfindung können mit den in den untergeordneten Ansprüchen bezeichneten Merkmalen erreicht werden.
Die erfindungsgemäße Metalldetektionsvorrichtung ist dabei so ausgebildet, dass der jeweilige io Gutstrom, also bevorzugt vorzerkleinerter Kunststoffabfall auf einem Förderband eines Bandförderers translatorisch transportiert wird, wobei der jeweilige Gutstrom zwischen einer Sendespule und zwei Empfangsspulen und gleichzeitig innerhalb eines von der Sendespule ausgebildeten elektromagnetischen Wechselfeldes angeordnet ist. Für die Ausbildung des elektromagnetischen Wechselfeldes wird die Sendespule mit einer geeigneten vorgegebenen Frequenz 15 beaufschlagt.
In bevorzugter Form ist dabei eine solche Sendespule oberhalb des mit dem Förderband des Bandförderers transportierten Gutstromes angeordnet und die zwei Empfangsspulen sind dann unmittelbar unterhalb des Förderbandes, auf dem der Gutstrom aufliegt, angeordnet. 20
In alternativer Form können aber auch die Sendespule unterhalb des Förderbandes und die beiden Empfangsspulen oberhalb des Gutstromes angeordnet sein.
An der erfindungsgemäßen Metalldetektionsvorrichtung ist außerdem ein an mindestens zwei 25 Seiten mit metallischen Seitenwänden geschlossenes Gehäuse angeordnet, das eine Abschirmung für elektromagnetische Felder, die nicht von Sende- und Empfangsspulen ausgehen, bildet. Die beiden metallischen Seitenwände des Gehäuses stehen dabei über die gesamte Breite des Bandförders über, so dass die Breite des Gehäuses in Transportrichtung des Gutstromes entsprechend größer als die Breite des Bandförderers ist. 30
Es ist außerdem, auch die Unterseite eines solchen Gehäuses verschlossen. Für den unterseitigen Verschluss ist am Gehäuse ein metallischer Deckel vorhanden, der bevorzugt lösbar am Gehäuse angeflanscht und an entsprechend geeigneten Verbindungselementen mit dem Gehäuse befestigt worden ist. Dieser Deckel ist dabei so ausgebildet und kann auch so angeord-35 net sein, dass er einen Austritt elektromagnetischer Wechselfelder der Sende- und/oder Empfangsspulein) verhindert, zumindest jedoch erheblich behindert.
Durch das Gehäuse kann zwischen den beiden metallischen Seitenwänden der Gutstrom hindurchgeführt werden, so dass der transportierte Gutstrom kontinuierlich durch den Einflussbe-40 reich des von der Sendespule ausgebildeten elektromagnetischen Wechselfeldes hindurchgeführt werden kann.
Je nach gewählter Anordnung von Sende- und Empfangsspulen können in vorteilhafter Weise die Sende- oder die beiden Empfangsspulen innerhalb des Deckels, unmittelbar unterhalb des 45 Förderbandes, auf dem der jeweilige Gutstrom aufliegt, angeordnet und vom Deckel eingeschlossen sein oder die Sende- bzw. die beiden Empfangsspulen können auch unmittelbar in den jeweiligen metallischen Deckel integriert sein, wobei im letztgenannten Fall ein solcher Deckel aus einem Verbundbauteil hergestellt werden sollte, der lediglich teilweise nach außen weisend aus Metall und der in unmittelbarer Berührung mit den jeweiligen Spulen stehende Teil so aus einem dielektrischen Werkstoff bestehen sollte.
Die an einer erfindungsgemäßen Metalldetektionsvorrichtung einzusetzenden metallischen Seitenwände des Gehäuses können in unterschiedlichster geometrischer Gestalt ausgebildet sein. Es hat sich aber herausgestellt, dass eine Seitenwandform mit einem trapezförmigen 55 Querschnitt in Transportrichtung gesehen, vorteilhaft ist, wobei sich ein solches Gehäuse in 4 AT 009 360 U1 seiner Breite, ausgehend von oben nach unten erweitert.
Der obere Deckel eines solchen Gehäuses kann dann Träger für die eine Sende- oder die beiden Empfangsspulen sein. 5
Die Sendespule ist an einen Frequenzgenerator angeschlossen, der bevorzugt steuerbar ist. Dementsprechend kann die jeweilige Frequenz, mit der die Sendespule beaufschlagt ist, gezielt eingestellt werden, so dass beispielsweise die räumlichen Verhältnisse, die Anordnung und elektrischen sowie elektromagnetischen Parameter der beiden Empfangsspulen bezüglich der io Detektionsempfindlichkeit berücksichtigt werden können und so eine Optimierung erreichbar ist.
Vorteilhaft ist es außerdem, die Sende- und auch die Empfangsspulen an eine elektronische Auswerte- und Steuereinheit anzuschließen, an die auch der bereits angesprochene Frequenzgenerator angeschlossen werden kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den steuerbaren 15 Frequenzgenerator ebenfalls an diese elektronische Auswerte- und Steuereinheit anzuschließen. Dadurch kann unter anderem ein Zeitbezug zwischen der Ausbildung der elektromagnetischen Wechselfelder von der Sendespule zu den Ausgangssignalen der beiden Empfangsspulen hergestellt werden. 20 Vorteilhaft ist es, wenn die beiden Empfangsspulen identisch ausgebildet sind, was auf ihre elektrischen und elektromagnetischen Eigenschaften zutrifft und diese außerdem innerhalb des von der Sendespule ausgebildeten elektromagnetischen Wechselfeldes symmetrisch angeordnet sind, so dass sie vom jeweiligen elektromagnetischen Wechselfeld in gleicher Weise durch Induktion beeinflusst werden. Dies führt dazu, dass die beiden Signale der Empfangsspulen 25 einer Differenziereinheit zuführbar sind und im Nachgang hierzu das jeweilige Signal der beiden Sendespulen in den Zeiträumen, in denen im Gutstrom keine Metallteile detektiert worden sind und zumindest annähernd der Signalwert dann bei „0“ liegt.
Wird nunmehr aber mit dem Gutstrom zumindest ein Metallteil mitgeführt, führt dieses Metallteil 30 dazu, dass die Signalwerte der beiden Empfangsspulen voneinander abweichen, so dass im Nachgang zum Differenzierglied ein positiver oder ein negativer Signalwert vorliegt, der zur bereits erwähnten Generierung von entsprechenden Signalen, die zur Separation des jeweiligen Metallteiles aus dem Gutstrom führen. 35 Nachfolgend soll die Erfindung beispielhaft näher erläutert werden.
Dabei zeigt:
Figur 1 ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Metalldetektionsvorrichtung in einer Seitenan-40 sicht.
In Figur 1 ist eine Seitenansicht eines Beispiels einer erfindungsgemäßen Metalldetektionsvorrichtung gezeigt, wobei die Transportrichtung des Gutstromes horizontal entweder von links nach rechts oder umgekehrt ausgerichtet sein kann. 45
Das den Gutstrom tragende Förderband (nicht dargestellt), also dessen oberes Trum wird dabei zwischen den beiden metallischen Seitenwänden 1.1 des hier rechts und links, also in Transportrichtung zumindest teilweise offenen Gehäuses 1 hindurchgeführt, so dass der transportierte Gutstrom kontinuierlich durch den Einflussbereich des von einer Sendespule ausgehenden so elektromagnetischen Wechselfeldes gelangt.
Bei diesem Beispiel ist die das elektromagnetische Wechselfeld ausbildende Sendespule innerhalb eines oberen Deckelteiles 4 aufgenommen und zumindest radial umlaufend in einem weiteren metallischen Gehäuseteil 5 eingefasst. 55
Claims (6)
- 5 AT 009 360 U1 Das Gehäuse 1 hat hier zwei Seitenwände 1.1, wobei die Seitenwände 1.1 bei diesem Beispiel in Trapezform ausgebildet sind. Dadurch sind die beiden Seitenwände 1.1 des Gehäuses 1, ausgehend von oben nach unten sich in ihrer Breite, in Transportrichtung des Gutstromes vergrößernd ausgebildet. Dadurch überragt das Gehäuse 1 in seinem unteren Bereich zumindest 5 die jeweiligen Spulen (hier die beiden Empfangsspulen). Die zwei Seitenwände 1.1 des Gehäuses 1 sind aus einem ferromagnetischen Metall hergestellt und spaltfrei mit dem Deckel 2 verbunden. io Das Gehäuse 1 ist von unten mit einem metallischen Deckel 2 verschlossen und bildet auch in dieser Richtung eine Abschirmung für elektromagnetische Wechselfelder nach außen. Der Deckel 2 ist dabei so ausgebildet und dimensioniert, dass er zumindest in Transportrichtung des Gutstromes die Ausdehnung der jeweiligen in ihm aufgenommenen oder integrierten Empfangsspulen (bei diesem Beispiel) oder ggf. auch die Sendespule überragt/überlappt. Der je-15 weils überstehende Deckelbereich 2.1 sollte mindestens 1/3, bevorzugt mindestens 1/2 so lang, wie der Deckelbereich 2.2 der von den/der jeweiligen Spule(n) eingenommen wird, sein. Unmittelbar unterhalb des oberen Deckelelementes 4 ist eine plattenförmige Abdeckung 8 aus einem dielektrischen Werkstoff, also zwischen der Sendespule (hier nicht erkennbar) und den 20 beiden metallischen Seitenwänden 1.1 des Gehäuses 1 angeordnet. Der unten durch Schraubverbindung am Gehäuse 1 befestigte Deckel 2 ist dabei so verformt worden, dass in seinem Inneren die Empfangsspulen angeordnet sind. 25 Die im allgemeinen Teil der Beschreibung bereits angesprochene elektronische Auswerte- und Steuereinheit kann an einer Seitenwand des Gehäuses 1 befestigt worden sein, wobei für den Fall, dass eine solche elektronische Auswerte- und Steuereinheit im Inneren des Gehäuses 1 befestigt worden ist, diese innerhalb eines vollständig geschlossenen metallischen zusätzlichen Gehäuses aufgenommen sein sollte. 30 An der hier gezeigten einen metallischen trapezförmigen Seitenwand des Gehäuses, ist bei diesem Beispiel ein kleines Display mit einem Bedientableau 6 außen angebracht, das dann mit der in Figur 1 nicht erkennbaren elektronischen Auswerte- und Steuereinheit verbunden werden kann. 35 Das Bedientableau 6 ist hier an einem zusätzlichen Deckel 7, der spaltfrei und lösbar mit der Seitenwand 1.1 des Gehäuses 1 verbunden ist und an deren Rückseite (hier nicht erkennbar) dann die elektronische Auswerte- und Steuereinheit befestigt, so dass bei erforderlichen War-tungs- und Reparaturarbeiten ein leichter Zugang in das Innere des Gehäuses 1, nach Abnah-40 me des Deckels 7 möglich ist. Die beiden Empfangsspulen sind bei diesem Beispiel im Inneren des Deckels 2 angeordnet, wobei die Anordnung symmetrische Verhältnisse in Bezug zu dem von der Sendespule ausgebildeten elektromagnetischen Wechselfeld berücksichtigt und außerdem, wie bereits im allge-45 meinen Teil der Beschreibung erwähnt, die beiden Empfangsspulen identisch, was ihre elektrischen, elektromagnetischen Eigenschaften, also auch die Anzahl der Windung und die geometrische Gestaltung sowie deren Dimensionierung der Spulen betrifft. so Ansprüche: 1. Metalldetektionsvorrichtung zur Detektion von Metallteilen aus einem Gutstrom dielektrischer Stoffe, der translatorisch mit einem Bandförderer transportiert wird; dabei der Gutstrom zwischen einer Sendespule und zwei Empfangsspulen geführt ist und 55 die Empfangsspulen in einem elektromagnetischen Wechselfeld der Sendespule, die mit ρ ΑΤ 009 360 U1 vorgebbarer Frequenz beaufschlagt ist, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sendespule, den Empfangsspulen und dem Förderband des Bandförderers ein an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten mit metallischen Seitenwänden (1.1) geschlossenes Gehäuse (1) angeordnet ist, das über die gesamte Breite des Bandförde-5 rers übersteht und eine Abschirmung für elektromagnetische Felder bildet und das Gehäuse (1) an seiner Unterseite mit einem metallischen Deckel (2) geschlossen ist; wobei der Deckel (2) so ausgebildet ist, dass er einen Austritt elektromagnetische Wechselfelder der Sende- und/oder Empfangsspulen nach außen verhindert. 10
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Deckels (2) die Sendespule oder die beiden Empfangsspulen angeordnet oder in den Deckel (2) integriert ist/sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Seitenwände (1.1) des Gehäuses (1) in Transportrichtung des Gutstromes einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendespule oben am 20 Gehäuse (1) und die Empfangsspulen unterhalb des Förderbandes, auf dem der Gutstrom transportiert wird, angeordnet sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsspulen identisch ausgebildet und innerhalb des von der Sendespule ausge- 25 bildeten elektromagnetischen Wechselfeldes symmetrisch zueinander angeordnet sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendespule an einen steuerbaren Frequenzgenerator und gemeinsam mit den Empfangsspulen an eine elektronische Auswerte- und Steuereinheit angeschlossen ist/sind. 30 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 55
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420011073 DE202004011073U1 (de) | 2004-07-08 | 2004-07-08 | Metalldetektionsvorrichtung zur Detektion von Metallteilen aus einem Gutstrom dielektrischer Stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT9360U1 true AT9360U1 (de) | 2007-08-15 |
Family
ID=33103912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0066304U AT9360U1 (de) | 2004-07-08 | 2004-09-07 | Metalldetektionsvorrichtung zur detektion von metallteilen aus einem gutstrom dielektrischer stoffe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT9360U1 (de) |
| DE (1) | DE202004011073U1 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202009009262U1 (de) | 2009-07-06 | 2009-12-10 | Weimer, Bernhard | Kontrollgerät für metallische Überstände |
| DE102009058549A1 (de) | 2009-12-17 | 2011-06-22 | ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH, 45143 | Detektionseinrichtung für eine Bandfördereinrichtung und Verfahren zur Detektion von elektrischen leitfähigen Fremdkörpern im Fördergut einer Bandfördereinrichtung |
| DE102010016028B4 (de) | 2010-03-19 | 2015-05-21 | Sartorius Industrial Scales Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Betrieb eines ein elektromagnetisches Wechselfeld einsetzenden Detektors sowie Detektor |
| EP2439559B1 (de) | 2010-10-07 | 2013-05-29 | Mettler-Toledo Safeline Limited | Verfahren für den Betrieb eines Metalldetektionssystems und Metalldetektionssystem |
| EP2439560B1 (de) | 2010-10-07 | 2013-05-29 | Mettler-Toledo Safeline Limited | Verfahren für den Betrieb eines Metalldetektionssystems und Metalldetektionssystem |
| JP5964308B2 (ja) | 2010-10-07 | 2016-08-03 | メトラー−トレド・セーフライン・リミテッド | 金属検出システムを操作する方法、および金属検出システム |
| US9018935B2 (en) | 2011-09-19 | 2015-04-28 | Mettler-Toledo Safeline Limited | Method for operating a metal detection apparatus and apparatus |
-
2004
- 2004-07-08 DE DE200420011073 patent/DE202004011073U1/de not_active Expired - Lifetime
- 2004-09-07 AT AT0066304U patent/AT9360U1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE202004011073U1 (de) | 2004-09-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3715387C2 (de) | ||
| DE3936278C2 (de) | Metalldetektorvorrichtung | |
| DE102009058549A1 (de) | Detektionseinrichtung für eine Bandfördereinrichtung und Verfahren zur Detektion von elektrischen leitfähigen Fremdkörpern im Fördergut einer Bandfördereinrichtung | |
| DE3128980C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung des unerlaubten Hindurchführens von geschützten Gegenständen durch eine Überwachungszone | |
| EP2716774B1 (de) | Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von Aluminiumschrott | |
| DE10318350B3 (de) | Induktiver Näherungsschalter | |
| DE2731531A1 (de) | Vorrichtung zur handhabung, zaehlung und ueberpruefung von dokumenten | |
| DE2700972C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Fremdkörpern in einem Textilfaservlies | |
| EP1638206B1 (de) | Positionsüberwachungseinrichtung | |
| DE102008054319B4 (de) | Erfassungsvorrichtung für eine Seitenkollision bei einem Fahrzeug und Fahrgastschutzsystem, das diese Erfassungsvorrichtung aufweist | |
| AT9360U1 (de) | Metalldetektionsvorrichtung zur detektion von metallteilen aus einem gutstrom dielektrischer stoffe | |
| EP1510980B1 (de) | Vorrichtung zur Entgegennahme von Banknoten | |
| AT511497B1 (de) | Verfahren und anordnung zur erkennung einer sitzplatzbelegung | |
| DE4301611C2 (de) | Fremdkörpererkennungsvorrichtung einer Erntemaschine | |
| EP1940564B1 (de) | Sensorvorrichtung zum erkennen elektromagnetisch detektierbarer fördergutteile und sortiervorrichtung mit einer solchen sensorvorrichtung | |
| DE4334714C2 (de) | Trockenbatteriesortieranlage und Sortierverfahren unter Verwendung der Sortieranlage | |
| DE202005011504U1 (de) | Lichtbogenmelder | |
| EP3489179A1 (de) | Sensor zum erfassen mindestens einer kante einer laufenden warenbahn | |
| DE10140225C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Durchmessers von Münzen | |
| DE10213115A1 (de) | Verfahren zum Aussortieren von Metallobjekten bzw. eine Sortieranlage, ein Detektor sowie eine Schaltungsanordnung hierfür | |
| EP4357820B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur detektion von metallkörpern in prüfobjekten | |
| DE102022208758A1 (de) | Metalldetektor und Verfahren zur Detektion von Metallen in Fördergut | |
| DE102006041636B4 (de) | Förderanlage mit Näherungsschalter bzw. Näherungsschalter | |
| EP3690837A1 (de) | Flexibles flächenelement mit sensorstruktur aus elektrischen leitern | |
| DE69313388T2 (de) | Vorrichtung zum Messen der Dicke eines Bandmaterials, insbesondere innerhalb einer Vorrichtung zum automatischen Auswechseln von Rollen aus metallisierten Bandmaterial |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MK07 | Expiry |
Effective date: 20140930 |