AT92957B - Verfahren zum Nachbehandeln (Zurichten) von Leder. - Google Patents
Verfahren zum Nachbehandeln (Zurichten) von Leder.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Nachbehandeln (Zurichten) von Leder. Gemäss dem vorliegenden Verfahren zum Nachbehandeln (Zirichten) von Leder aller Art wird das aus der Gerbung kommende Leder vor dem in bekannter Weise mittels Fett oder Harz oder Mischungen solcher Stoffe vorzunehmenden Schmieren, zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit für das Imprägniermittel einem Urinbade kürzere oder längere Zeit, etwa 24. -36 Stunden je nach der Stärke des Leders ausgesetzt, um eine Schwellung des zu behandelnden Leders und dabei erfolgende Öffnung der Lederporen zu bewirken. Zwei Ausführrngsbpispiele des Imprägnier-und Schmierverfahrens gemäss der Erfindung sind nachstehend beschrieben. Ausführungsbeispiele. A. Oberleder bzw. Geschirr-und Riemenleder. Vegetabilisch gegerbtes Schafleder (oder jede andere Lederart), das den Gerbprozess vollendet hat und sich noch, ohne weitere Bearbeitung, im sogenannten lohgaren Zustande befindet, wird in warmen Wasser gut gewalkt, mit der Maschine oder durch Handarbeit ausgestrichen und getrocknet, kommt alsdann 24 Stunden in ein Bad Urins gewöhnlicher Temperatur, wird dann in klarem Wasser gespült. abgestrichen und mit einer Mischung folgender Zusammensetzung von der Narbenseite aus eingeholt : Ein Drittel Harz in zwei Drittel Tran oder irgendeinem andern Lederöl auf gelindem Feuer gelöst und in warmen Zustande aufgetragen. Die Leder werden Narben auf Narben gelegt und bleiben, zwecks Einziehung ins Leder, einige Stunden oder eine Nacht liegen. Nunmehr wird das Leder mit der Aas-oder Fleisehseite nach oben ausgebreitet und mit einer Mischung, welche wie vorher auf gelindem Feuer gelöst und aus einem Teil Harz und zwei Teilen Lederfetten (Degras, TaJg usw. je nach Zusammensetzung der betreffenden Schmier) besteht, in noch warmen Zustand eingeschmiert. Dieses Schafleder kann man nunmehr zu Oberleder zurichten. Schliesslich wird das Leder zum Trocknen auf Rahmen aufgespannt. B. Unterleder jeder Gerbart. Das Leder wird, nachdem der Gerbprozess beendet, das Leder gewalzt und getrocknet ist, einem 36stündigen Bade in reinem Urin ausgesetzt, in klarem Wasser gespült und getrocknet. Das Leder wird nunmehr von beiden Seiten ein bis drei Mal, je nach der Stärke, mit einer Misehurg folgender Zusammen- setzung behandelt : Es wird ein Drittel Harz in zwei Drittel dünnflüssigen Mineralöls auf gelindem Feuer gelöst und in warmem Zustand aufgetragen. Da die Mischung alsbald vollkommen ins Leder einzieht, so bedarf es keiner weiteren Behandlung mehr. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Nachbehandeln (Zurichten) von Leder, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Gerhung kommende Leder vor dem in bekannter Weise mittels Fett oder Harz oder Mischungen solcher Stoffe vorzunehmenden Schmieren je nach der Stärke durch 24-36 Stunden der Einwirkung eines Urinbades ausgesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT92957T | 1920-10-05 |
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| AT92957D AT92957B (de) | 1920-10-05 | 1920-10-05 | Verfahren zum Nachbehandeln (Zurichten) von Leder. |
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1920
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