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AT92466B - Werkzeug zum Kalibrieren der Lochung von Fenstereisen. - Google Patents

Werkzeug zum Kalibrieren der Lochung von Fenstereisen.

Info

Publication number
AT92466B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
web
tool
perforation
tool according
caliber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Ing Koepplinger
Original Assignee
Hermann Ing Koepplinger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Ing Koepplinger filed Critical Hermann Ing Koepplinger
Application granted granted Critical
Publication of AT92466B publication Critical patent/AT92466B/de

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Landscapes

  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Werkzeug zum   Kalibrieren   der Lochung von Fenstereisen. 



   Bei der Lochung von Fenstereisen mittels eines dornartigen Werkzeuges erhält der vom Steg ab- getrennte Flansch eine bogenförmige Abkröpfung, die ein Schlottern des kreuzenden Stabes in der
Lochung nicht verhindern kann. Zur Herstellung einer vollkommenen Kreuzverbindung ist es daher notwendig, die bogenförmige Ausbiegung entsprechend der Umrissform des kreuzenden Stabes umzugestalten. Für diesen Arbeitsvorgang hat sich ein Werkzeug, welches die Abkröpfung gegen ein Kaliber vom Querschnitt des kreuzenden Flansches anpresst, als ungeeignet erwiesen, weil der erforderliche Druck so hoch ist, dass ihm auch Kaliber aus bestem Stahl nicht wiederstehen können.

   Da die Querschnitts abmessungen des Kalibers gegebene Grössen sind, die nicht abgeändert werden können und auch eine   Unterstützung   des Kalibers in dem am stärksten beanspruchten Mittelteil durch den Steg des Fenstereisens behindert wird, müssen die Schwierigkeiten, die sich der Durchführung des Arbeitsverfahrens ent- gegenstellen, durch eine Ausgestaltung behoben werden, die eine Entlastung des Kalibers ermöglicht. 



   Gemäss der Erfindung geschieht dies in der Weise, dass dem Kaliber nur die Aufgabe zugeteilt wird, die
Umgestaltung des bogenförmigen Flansches zu begrenzen, während für die Aufnahme des Pressungsdruckes der Steg des zu bearbeitenden Stabes herangezogen wird. Wegen der erheblichen Ungenauigkeiten der Walzprofile wird dabei die Abstützung nicht durch Lagerung des Steges, sondern durch Festklemmen seiner Wangen bewerkstelligt und dadurch gleichzeitig mit dem Kalibrieren der   Durchgangsöffnung   ein
Geraderichten der an die Abkröpfung anschliessenden Stabteile herbeigeführt. 



   Auf der Zeichnung ist ein gemäss der Erfindung ausgestaltetes Werkzeug beispielsweise dargestellt. 



   Die Fig. l und 2 zeigen den Oberteil des Werkzeuges in Vorderansicht und im Schnitt nach der Linie   11-il   der Fig.   l.   Die Fig. 3-6 veranschaulichen den Unterteil des Werkzeuges,   u.   zw. zeigt Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   der   Fig. 4, Fig. 4 eine Draufsicht, die Fig. 5 und 6 Schnitte nach den Linien V-17   urd VI-VI   der Fig. 4. 



   Der   Oberteil 1 wird in den Kopf c1er Presse eingespannt.   Er besitzt an der unteren Fläche eine Längs- nut 2 von der Querschnittsform des Flansches des zu bearbeitenden Stabes, die im Mittelteil 3 der äusseren Form der herzustellenden Kalibrierung entsprechend ausgebildet ist. An den beiden Enden des Blockes 1 sind unter der Wirkung von Federn   4   stehende verschiebbare Gleitstücke 5 angeordnet, die in der Ver- längerung der Längsnut 2 gleichfalls mit Nuten 2a versehen sind. Die Länge des Blockes ist der kleinsten üblichen Sprossenteilung ungefähr gleich. Der Unterteil 6 besitzt eine   Längsnut 7   zur Aufnahme des
Steges des zu bearbeitenden Stabes 8.

   Die Wangen der Nut werden von Einsatzstücken 9 gebildet, die entgegen der Wirkung von Blattfedern 10 längs Schrägflächen 11 des Unterteiles verschiebbar sind. 



   Durch Anschläge   12,   die an den Seiten des Unterteiles befestigt sind, wird die Endstellung der Einsatz- stücke begrenzt. In Führungen 13 an der oberen Fläche der   Einsatzstück   ist das Kaliber 14 verschiebbar, welches die gleichen Querschnittsabmessungen besitzt wie der Flansch des kreuzenden Stabes. Die Ver- schiebung des Kalibers erfolgt durch einen Hebel   15,   mit welchem auch ein Fühler 16 verbunden ist, der solche Abmessungen enthält, dass er in den Schlitz   17   des Stabes 8 eingeschoben werden kann. 



   Der zu bearbeitende Stab wird bei zurückgezogenem Kaliber 14 und Fühler 16 in die Nut 7 des
Unterteiles derart eingesetzt, dass die Abkröpfung 18 ungefähr in die Mitte des Unterteiles zu liegen kommt. 



   Hierauf wird das Kaliber mit dem Fühler in die Lochung eingeschoben. Der Fühler 16 greift dabei in den Stegschlitz 17 der Lochung ein und besorgt dadurch die genaue Einstellung des Stabes in der Längen- richtung. Nunmehr wird der Oberteil auf den Unterteil niedergesenkt. Die federnden Gleitstücke 5 kommen dabei früher zur Wirkung als der Block 1 und   drücken     zunächst   den Stab 8 in die Längsnut des Unter- 

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 teiles, bis der Flansch des Stabes an der oberen Fläche des Unterteiles satt anliegt. Ist dies geschehen, so kommen die Gleitstücke auf die Einsatzstück 9 zur Wirkung, die gegeneinander verschoben werden und dadurch den Steg des Stabes festklemmen.

   Mit dem fortschreitenden Niedersenken des Oberteiles wächst auch die Klemmwirkung, die schliesslich so gross wird, dass sie dem Pressungsdruck bei der Umgestaltung der bogenförmigen Abkröpfung das Gleichgewicht hält. Nach vollständigem Niedersenken 
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 und erhält dadurch eine diesen beiden Teilen entsprechende Umrissgestalt. Beim Anheben des Oberteiles werden die beiden Einsatzstück 9 durch die Federn 10 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht, so dass nach Zurückziehung des Kalibers 14 und des Fühlers 16 die Verschiebung des Stabes in der Längsnut 
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 zu bearbeiten. 



   Ein wesentlicher Vorteil, der durch die Ausgestaltung des Werkzeuges gemäss der Erfindung erreicht wird, besteht darin, dass-Profile verschiedener Steghöhe und Stegbreite mit dem   gleichen   Werkzeug bearbeitet werden können. Auch wird durch das Festklemmen des Steges ein Geraderichten in der Stegebene und durch die Längsnut im Oberteil ein Geraderichten in der Flanschebene ohne besonderen Arbeitsaufwand herbeigeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Werkzeug zum Kalibrieren der Lochung von Fenstereisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressungsdruck durch den Steg des Werkstückes aufgenommen wird, während das Kaliber (14) nur die Umgestaltang der bogenförmigen Auskröpfung des Flansches begrenzt.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg des Werkstückes festgeklemmt wird.
    3. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut zur Aufnahme des Steges des Fenstereisens von Einsatzstüeken (9) begrenzt wird, die längs Schrägflächen (11) verschiebbar sind und unter dem Pressungsdruck entgegen der Wirkung von Federn (10) gegeneinander bewegt werden.
    4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (1) an den Enden mit federbelasteten Gleitstücken (5) ausgestattet ist, welche die Einsatzstücke (9) an den Steg anpressen, bevor der die Kalibrierung bewerkstelligende Mittelteil zur Wirkung kommt.
    5. Werkzeug nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Kaliber ein Fühler (16) veibunden ist, der in den Stegschlitz der Lochung eingreift und die genaue Einstellung des Werkstückes in der Längenrichtung herbeiführt.
AT92466D 1920-11-30 1920-11-30 Werkzeug zum Kalibrieren der Lochung von Fenstereisen. AT92466B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT92466B true AT92466B (de) 1923-05-11

Family

ID=3612473

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AT92466D AT92466B (de) 1920-11-30 1920-11-30 Werkzeug zum Kalibrieren der Lochung von Fenstereisen.

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