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AT91218B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit den Teilnehmerleitungen zugeordneten Vorwählern sowie mit getrennten Einstell- und Sprechwegen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit den Teilnehmerleitungen zugeordneten Vorwählern sowie mit getrennten Einstell- und Sprechwegen.

Info

Publication number
AT91218B
AT91218B AT91218DA AT91218B AT 91218 B AT91218 B AT 91218B AT 91218D A AT91218D A AT 91218DA AT 91218 B AT91218 B AT 91218B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit arrangement
line
relay
arrangement according
circuit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT91218B publication Critical patent/AT91218B/de

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Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit den   Teilllehmerleitungen     zugeordneten     Vorälern   sowie mit getrennten   Einstell- und Sprecllwegell.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 so vielen Kontakten versehen,als Verbindungsleitungen für die Vorwähler vorgesehen sind. Jeder Leitungswähler ist beispielsweise als Strowgerwähler ausgebildet. der in bekannter Weise durch Heben und Drehen einer Welle eingestellt wird. 
 EMI2.1 
 der Verbindungsleitungen   al,   b10   cl geschoben   wird. Es sei angenommen, dass diese Verbindungsleitung frei ist. Beim Ablauf vom Kontakt k10a hatte der Arm   Oja   den Anlaufstromkreis wieder unterbrochen. 
 EMI2.2 
 der Anrufsucher AS1, AS2 ein Prüfpotential gelegt worden. 



   Die Anrufsucher laufen, bis z. B. das Prüfrelais   Pg,   eines dieser Anrufsucher AS1 über   OM   den über a23 vorbereiteten Prüfweg schliesst : Erde, Batterie, m31, P30, O31, s21, Wicklung I eines Relais R, 
 EMI2.3 
 den Fortschaltestromkreis des anderen Anrufsuchers AS2 und schliesst über t23 einen Haltestromkreis für sich unabhängig von   q",.   



   Nunmehr dreht der Teilnehmer N1 in bekannter Weise die Nummernscheibe, wodurch die Leitungsschleife mehrmals kurz unterbrochen wird. Bei jeder Unterbrechung fällt das in der   Speisebrüeke   liegende Relais   o   ab und der Hubstromkreis wird geschlossen : Erde, x20, a21, O30, Wicklung I eines Relais U, P32, e30, Hubmagnet H30, Batterie, Erde. Der Hubmagnet H30 und das Relais U werden erregt. Da das 
 EMI2.4 
 den Drehstromkreis über e31 vor. 



   Die jetzt folgenden   Nummernstromstösse   beeinflussen den Drehmagneten D 30 des Leitungswählers. 



  Während der Drehung des Leitungswählers ist das Relais U dauernd erregt, so dass sein Kontakt go geöffnet bleibt. Nach Beendigung der   Stromstösse   wird das Relais U aberregt und der   Kontakt Mg,   geschlossen. Es sei angenommen, dass der Teilnehmer N2 frei ist. In diesem Falle wird ein Prüfstromkreis 
 EMI2.5 
 bringen kann. Wäre die Leitung N2 besetzt gewesen, so wäre die Leitung l4 über den Widerstand u'11 und den Kontakt i19 mit Erde verbunden. Der Prüfstrom wäre dann zu schwach gewesen, um das Relais Y zum Ansprechen zu bringen. Ist aber die Leitung N2 frei, so spricht das Relais Y an und schaltet bei   Y30 ein   Relais F30 ein, welches sich über seinen   Kontakt 132 in   einen Heltestromkreis legt.

   Durch Schliessen des   Kontaktes 133   des Relais F30 wird ein Erregerstromkreis für ein Relais G30 vorbereitet. Durch Öffnen des Kontaktes f35 des Relais F30 wird die Prüferde für alle Vorwähler abgeschaltet, so dass ein zufällig suchender anderer Vorwähler nicht mehr prüfen kann. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Durch den Kontakt f36 des Relais   Fro wired   der Stromkreis für eine Wicklung II des beim anderen   Leitungswähler LW2 dem Relais v entsprechenden Relais U' geschlossen. Falls dieser Leitungswähler     zufällig'im gleichen Augenblick   prüft, so bleibt sein Kontakt u30 zwangsweise geöffnet, so dass durch den 
 EMI3.1 
 bleibt geöffnet, bis der erste   Leitungswähler     LU,   wieder ausgelöst ist. Auf diese Weise werden KreuzVerbindungen vermieden, indem immer nur ein einziger Vorwähler die freigemachte Verbindungsleitung aufsuchen kann. 



   Durch Schliessen des Kontaktes f30 des vorher erregten Relais F30 ist folgender Stromkreis zustandegekommen : Erde, Batterie, f30, O32, niederohmige Wicklung I eines Relais   S, 0, TA\. 14, Erde. Die     niederohmige   Wicklung   I   des Relais S wird daher zu dem hohen Widerstand C20 parallelgeschaltet. Der Strom wird infolgedessen in der Verbindungsleitung c10 so verstärkt, dass ein anderes   Relais TN nunmehr   parallel zur Wicklung I des Relais TN1 genügend Prüfstrom erhalten kann. Das Relais S schliesst sich 
 EMI3.2 
 geöffnet wird. Zu diesem Zwecke schliesst der zugehörige Kontaktarm beim Durchgang durch die Mittelstellung gleichzeitig beide Kontakte s21, s22. Das Relais R bleibt daher über Wicklung II in dem den Kon-   takt f20   enthaltenden Stromkreis erregt. 



   Über den   Kontakt 134 des   Relais   Fro kommt   der folgende Stromkreis zustande: Erde, f34, O34, 
 EMI3.3 
 in gleicher Weise zu drehen, wie oben bezüglich des Vorwählers VW1 beschrieben ist. Die Leitung c10 ist, wie vorher erwähnt wurde, durch Anschalten der niederohmigen Relaiswieklung S   I   trotz der Belegung durch den Vorwähler   VIZ   noch für einen anderen Vorwähler freigemacht worden. Sobald daher der   Vorwähler     VW2   die Leitung Cm gefunden hat, kommt der folgende, den Vorwähler   VW@   stillsetzende 
 EMI3.4 
 



   Es könnte vorkommen, dass der Vorwähler VW1 beispielsweise die Leitung   elm2,   b12, c12 belegt hat und dass während der Inanspruchnahme des Leitungswählers LW1 für die über diese Leitung herzustellende 
 EMI3.5 
 

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 EMI4.1 
 wie er für den Relaissatz nach Erledigung einer regelrechten Verbindung besteht. Wird aber die Verbindung regelrecht hergestellt, so wird der Stromkreis für das mit dem Zeitsehaltwerk   zusammenwirkende   Relais ZS bei s24 wieder geöffnet, so dass das Zeitsehaltwerk nicht zur Wirkung kommt. 



   Will der Teilnehmer N1 den Teilnehmer   R2   anrufen, so zieht er seine Fingerseheibe auf und lässt sie ablaufen. Bei jeder Unterbrechung der   Leitungsschleife   wird das Relais A20 stromlos. Dadurch ver- ändert sich die Spannung an den Anschlusspunkten der Speisebrücke X20, A20 an der Verbindungsleitung 
 EMI4.2 
 den   Weeker   ansprechen lässt. 



   Nach dem Gespräche hängen beide Teilnehmer die Hörer an. Das Relais A20 wird infolgedessen stromlos und, da die   Unterbrechung längere   Zeit dauert, wird auch das Relais   T stromlos.   Dieses Relais 
 EMI4.3 
 von der Batterie abgeschaltet, so dass die beiden Relais TN1 und TN2 stromlos werden. Beide Vorwähler   Wi,     VW2laufen   in bekannter Weise in die Ruhelage zurück, indem beispielsweise bei dem Vorwähler VW1 der Stromkreis für den Drehmagneten Du, geschlossen bleibt über Erde. O13 Kontaktring k12, 16, d10 Drehmagnet D10, Batterie, Erde. 



   Falls ein Teilnehmer sofort die Verbindung trennen möchte, während der andere Teilnehmer den Hörernochnicht angehängt hat, so kann er eine Taste T1 bzw. T2 niederdrücken, wodurch die Teilnehmerleitung an Erde gelegt wird. Hiedurch wird das bisher nicht erregte, in der Speisebrücke liegende Differentialrelais 20 erregt. Dieses Relais öffnet den Kontakt   x". wodurch   das Relais V20 stromlos gemacht wird. 



  Das Relais V20 leitet die   Auslösung   der Vorwähler in vorher beschriebener Weise ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Sehaltungsanoidnung   für   Fernspreehanlagen   mit den Teilnehmerleitungen zugeoidneten Vorwählern sowie mit getrennten Einstell- und Sprechwegen, dadurch gekennzeichnet, dass die an einen Vorwähler angeschlossenen Verbindungsleitungen bei Benutzung des Vorwählers in der einen Verbindungsrichtung (bei abgehendem Verkehr) durch freie Wahl und bei Benutzung dieses Vorwählers in der anderen Verbindungsrichtung (bei ankommendem Verkehr) über die gleichen Kontakte durch eine vom Einstellweg beeinflusste Wahl belegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nach Belegung einer Verbindungsleitung vom Vorwähler geschlossene Sperr- und Haltestromkreis (Stromkreis über C20) während der Sprechwegschliessung derartig beeinflusst wird (z. B. durch Stromverstärkung infolge der Einschaltung von SI), dass sich der den Sprechweg schliessende Vorwähler des anzurufenden Teilnehmers auf die vom Vorwähler des anrufenden Teilnehmers belegte Verbindungsleitung einstellen kann.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verbindungsleitung nur eine Speisebrüeke (X20, A20) für beide Teilnehmer besitzt. EMI4.4
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Wecker an der angerufenen Seite in Wirkung setzenden Spannungsänderungen durch Spannungssehwankungen hervorgerufen werden, die an den Anschlusspunkte der Speisebrücke (X20, A20) durch an der anrufenden Teilnehmerstelle veranlasstes Öffnen und Schliessen der Leitungsschleife erzeugt werden.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekenzeichnet durch ein Zeitschaltwerk (ZS1), dass bei EMI4.5 nahme eines Leitungswählers die gleichen Umschaltungen an der Verbindungsleitung veranlasst (Enegen von S), wie sie vom Leitungswähler nach seiner regelrechten Einstellung herbeigeführt werden.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Zeitschaltwerk EMI4.6
AT91218D 1920-06-18 1921-05-24 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit den Teilnehmerleitungen zugeordneten Vorwählern sowie mit getrennten Einstell- und Sprechwegen. AT91218B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE91218X 1920-06-18

Publications (1)

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AT91218B true AT91218B (de) 1923-02-10

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AT91218D AT91218B (de) 1920-06-18 1921-05-24 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit den Teilnehmerleitungen zugeordneten Vorwählern sowie mit getrennten Einstell- und Sprechwegen.

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