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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit den Teilllehmerleitungen zugeordneten Vorälern sowie mit getrennten Einstell- und Sprecllwegell.
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so vielen Kontakten versehen,als Verbindungsleitungen für die Vorwähler vorgesehen sind. Jeder Leitungswähler ist beispielsweise als Strowgerwähler ausgebildet. der in bekannter Weise durch Heben und Drehen einer Welle eingestellt wird.
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der Verbindungsleitungen al, b10 cl geschoben wird. Es sei angenommen, dass diese Verbindungsleitung frei ist. Beim Ablauf vom Kontakt k10a hatte der Arm Oja den Anlaufstromkreis wieder unterbrochen.
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der Anrufsucher AS1, AS2 ein Prüfpotential gelegt worden.
Die Anrufsucher laufen, bis z. B. das Prüfrelais Pg, eines dieser Anrufsucher AS1 über OM den über a23 vorbereiteten Prüfweg schliesst : Erde, Batterie, m31, P30, O31, s21, Wicklung I eines Relais R,
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den Fortschaltestromkreis des anderen Anrufsuchers AS2 und schliesst über t23 einen Haltestromkreis für sich unabhängig von q",.
Nunmehr dreht der Teilnehmer N1 in bekannter Weise die Nummernscheibe, wodurch die Leitungsschleife mehrmals kurz unterbrochen wird. Bei jeder Unterbrechung fällt das in der Speisebrüeke liegende Relais o ab und der Hubstromkreis wird geschlossen : Erde, x20, a21, O30, Wicklung I eines Relais U, P32, e30, Hubmagnet H30, Batterie, Erde. Der Hubmagnet H30 und das Relais U werden erregt. Da das
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den Drehstromkreis über e31 vor.
Die jetzt folgenden Nummernstromstösse beeinflussen den Drehmagneten D 30 des Leitungswählers.
Während der Drehung des Leitungswählers ist das Relais U dauernd erregt, so dass sein Kontakt go geöffnet bleibt. Nach Beendigung der Stromstösse wird das Relais U aberregt und der Kontakt Mg, geschlossen. Es sei angenommen, dass der Teilnehmer N2 frei ist. In diesem Falle wird ein Prüfstromkreis
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bringen kann. Wäre die Leitung N2 besetzt gewesen, so wäre die Leitung l4 über den Widerstand u'11 und den Kontakt i19 mit Erde verbunden. Der Prüfstrom wäre dann zu schwach gewesen, um das Relais Y zum Ansprechen zu bringen. Ist aber die Leitung N2 frei, so spricht das Relais Y an und schaltet bei Y30 ein Relais F30 ein, welches sich über seinen Kontakt 132 in einen Heltestromkreis legt.
Durch Schliessen des Kontaktes 133 des Relais F30 wird ein Erregerstromkreis für ein Relais G30 vorbereitet. Durch Öffnen des Kontaktes f35 des Relais F30 wird die Prüferde für alle Vorwähler abgeschaltet, so dass ein zufällig suchender anderer Vorwähler nicht mehr prüfen kann.
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Durch den Kontakt f36 des Relais Fro wired der Stromkreis für eine Wicklung II des beim anderen Leitungswähler LW2 dem Relais v entsprechenden Relais U' geschlossen. Falls dieser Leitungswähler zufällig'im gleichen Augenblick prüft, so bleibt sein Kontakt u30 zwangsweise geöffnet, so dass durch den
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bleibt geöffnet, bis der erste Leitungswähler LU, wieder ausgelöst ist. Auf diese Weise werden KreuzVerbindungen vermieden, indem immer nur ein einziger Vorwähler die freigemachte Verbindungsleitung aufsuchen kann.
Durch Schliessen des Kontaktes f30 des vorher erregten Relais F30 ist folgender Stromkreis zustandegekommen : Erde, Batterie, f30, O32, niederohmige Wicklung I eines Relais S, 0, TA\. 14, Erde. Die niederohmige Wicklung I des Relais S wird daher zu dem hohen Widerstand C20 parallelgeschaltet. Der Strom wird infolgedessen in der Verbindungsleitung c10 so verstärkt, dass ein anderes Relais TN nunmehr parallel zur Wicklung I des Relais TN1 genügend Prüfstrom erhalten kann. Das Relais S schliesst sich
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geöffnet wird. Zu diesem Zwecke schliesst der zugehörige Kontaktarm beim Durchgang durch die Mittelstellung gleichzeitig beide Kontakte s21, s22. Das Relais R bleibt daher über Wicklung II in dem den Kon- takt f20 enthaltenden Stromkreis erregt.
Über den Kontakt 134 des Relais Fro kommt der folgende Stromkreis zustande: Erde, f34, O34,
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in gleicher Weise zu drehen, wie oben bezüglich des Vorwählers VW1 beschrieben ist. Die Leitung c10 ist, wie vorher erwähnt wurde, durch Anschalten der niederohmigen Relaiswieklung S I trotz der Belegung durch den Vorwähler VIZ noch für einen anderen Vorwähler freigemacht worden. Sobald daher der Vorwähler VW2 die Leitung Cm gefunden hat, kommt der folgende, den Vorwähler VW@ stillsetzende
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Es könnte vorkommen, dass der Vorwähler VW1 beispielsweise die Leitung elm2, b12, c12 belegt hat und dass während der Inanspruchnahme des Leitungswählers LW1 für die über diese Leitung herzustellende
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wie er für den Relaissatz nach Erledigung einer regelrechten Verbindung besteht. Wird aber die Verbindung regelrecht hergestellt, so wird der Stromkreis für das mit dem Zeitsehaltwerk zusammenwirkende Relais ZS bei s24 wieder geöffnet, so dass das Zeitsehaltwerk nicht zur Wirkung kommt.
Will der Teilnehmer N1 den Teilnehmer R2 anrufen, so zieht er seine Fingerseheibe auf und lässt sie ablaufen. Bei jeder Unterbrechung der Leitungsschleife wird das Relais A20 stromlos. Dadurch ver- ändert sich die Spannung an den Anschlusspunkten der Speisebrücke X20, A20 an der Verbindungsleitung
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den Weeker ansprechen lässt.
Nach dem Gespräche hängen beide Teilnehmer die Hörer an. Das Relais A20 wird infolgedessen stromlos und, da die Unterbrechung längere Zeit dauert, wird auch das Relais T stromlos. Dieses Relais
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von der Batterie abgeschaltet, so dass die beiden Relais TN1 und TN2 stromlos werden. Beide Vorwähler Wi, VW2laufen in bekannter Weise in die Ruhelage zurück, indem beispielsweise bei dem Vorwähler VW1 der Stromkreis für den Drehmagneten Du, geschlossen bleibt über Erde. O13 Kontaktring k12, 16, d10 Drehmagnet D10, Batterie, Erde.
Falls ein Teilnehmer sofort die Verbindung trennen möchte, während der andere Teilnehmer den Hörernochnicht angehängt hat, so kann er eine Taste T1 bzw. T2 niederdrücken, wodurch die Teilnehmerleitung an Erde gelegt wird. Hiedurch wird das bisher nicht erregte, in der Speisebrücke liegende Differentialrelais 20 erregt. Dieses Relais öffnet den Kontakt x". wodurch das Relais V20 stromlos gemacht wird.
Das Relais V20 leitet die Auslösung der Vorwähler in vorher beschriebener Weise ein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sehaltungsanoidnung für Fernspreehanlagen mit den Teilnehmerleitungen zugeoidneten Vorwählern sowie mit getrennten Einstell- und Sprechwegen, dadurch gekennzeichnet, dass die an einen Vorwähler angeschlossenen Verbindungsleitungen bei Benutzung des Vorwählers in der einen Verbindungsrichtung (bei abgehendem Verkehr) durch freie Wahl und bei Benutzung dieses Vorwählers in der anderen Verbindungsrichtung (bei ankommendem Verkehr) über die gleichen Kontakte durch eine vom Einstellweg beeinflusste Wahl belegbar sind.