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AT91733B - Kombinierter Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel. - Google Patents

Kombinierter Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel.

Info

Publication number
AT91733B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boiler
fire
tube
water
water tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Ing Priborsky
Original Assignee
Josef Ing Priborsky
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Ing Priborsky filed Critical Josef Ing Priborsky
Application granted granted Critical
Publication of AT91733B publication Critical patent/AT91733B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kombinierter Feuer-und Wasserrohrlokomotivkessel.   



    Der den Erfindungsgegenstand bildende. kombinierte Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel   erweist sich als eine   Nutzbarmachung der bei   den verschiedenen Stabilkesselsystemen in Anwendung 
 EMI1.1 
 bisher nur in unvollkommenem Masse gelungen ist, den wirtschaftlichen Wirkungsgrad zu heben.

   Erst durch die besondere, erfindungsgemässe Ausgestaltung des für Lokomotiven bereits in Vorschlag gebrachten kombinierten Feuer-und Wasserrohrkesselsystems und die dadurch erreichte Möglichkeit, gleichzeitig 
 EMI1.2 
 und   Verbrennungsluftvorwännung   in befriedigender Weise einzubauen, erzielt die vorliegende, verbesserte Type eine bisher   unerreichte     Brrnnstoffersparnis   und weitgehende Herabsetzung der durch Leckwerden der Einsatzstellen der Stehbolzen und FeuelTohre erforderlich gewesenen Reparaturen. 



   Die Zeichnung zeigt den kombinierten   Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel mit dem fahrbaren   Traggestell in Fig. 1 in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Fig 2 in der Draufsicht,   zur Hälfte   bei abgehoben gedachter, oberer Deckwand und in den Fig. 3 und 4 je   zur Hälfte   in einer Vorder-und Rückansieht, sowie im Schnitt. 



   Ein liegender Feuerrohrkessel C steht mit dem dahinter gelagerten   Wassenohrkessel.   A, B, e im   Wasserraul11   durch ein weites Fallrohr   A,   sowie durch die beiderseitigen Zirkulationsrohre bl und im Dampfraum durch das Rohr r in Verbindung. Vom Oberkessel A und vom   Unterkessel 11 ragen   rahmen- 
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 die durch die Kessel, an denen sie angenietet sind, in sich geschlossen werden. Wesentlich ist, dass der Feuerraum mit Ausnahme der Rostfläche allseitig von eng aneinandergereihten Wasserrohren begrenzt wird. Die untere, den Rost   g   tragende Wasserkammer c wird mit der oberen b und mit dem Oberkessel A und weiter der Unterkessel   R   mit den beiden Zirkulationskammern bl durch die geraden, lotrechten Wasserrohre a verbunden.

   Dort wo die   Beschickungsöffnung   eine Unterbrechung der Wasserrohrbegrenzung erfordert, sind die   gewöhnlichenRohre durch   an sich bekannte, nach abwärts ragendeFieldrohre d ersetzt. 



  Den oberen Abschluss des Feuerraumes bilden die horizontalen   Wasserrohre f, welche   einerseits in den Querast der Wasserkammer b, anderseits in den Oberkessel   J   münden. 



   Die feuerseitige Stirnwand des Feuerrohrkessels Cist durch das, die vordere Begrenzung des eigentlichen Feuerraumes bildende schräg aufwärts gerichtete Wasserrohrbündel e vor direkter Flammeneinwirkung geschützt, indem die Heizgase schon merklich abgekühlt an diese Stelle gelangen. Zudem gestattet der von dem Rohrbündel e der Feuerrohrkesselstirnwand und den seitlichen Wasserrohren umschlossene flammenfreie Feuerungsraum die   Krümmer   i, der in bekannter Weise eingebauten   ilberhitzerrohre   weit aus dem Kessel C herauszuführen, wodurch deren   Heizfläche wesentlich   vergrössert wird und auch ein Verlegen der   Rauchrohre mit Flugasche unmöglich wird,   da die Heizgase die Rauchrohre glatt durchziehen können.

   Die untere Überhitzerkammer ist am Zylindergehäuse angebracht, so dass der Überhitzer gut entwässerbar ist und die   Dampfemströmrohre   durch die Kesseldehnung nicht beeinflusst werden. Da die feuerseitige Kesselstirnwand, welche bekanntlich gegen die auftretenden grossen Temperaturdifferenzen sehr empfindlich ist, im zweiten Zuge liegt, weil die Heizgase vorerst das Wasserrohrsystem e umspülen, bevor sie in die Feuerrohre gelangen, ist auch ein dauerndes Dichthalten der Feuerrohre in der Stirnwand gewährleistet. 

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   Nach   Durchströmung   der Feuerrohre und Bespülung des Überhitzers gelangen die Heizgase in die beidseitig unterhalb des Kessels C angeordneten Speisewasservorwärmer D, wo sie ihre Wärme vollends abgeben können. Somit wird auch jeglicher Funkenflug vermieden. 



   Der von der Maschine abströmende Dampf gelangt in den Verbrennungsluftvorwärmer, von wo er durch die Blasrohre o in den sattelförmig über dem Kessel 0 angeordneten Kamin 1 abströmt. Dieser   Verbrennungsluftvorwärmer   ist unter dem Kessel C zwischen den beiden   Speisewasservorwärmern   D, D eingebettet. Die beiden endständigen Kammer n, n sind durch ein System von Rohren, welche vom abströmenden Dampfe durchflossen werden, verbunden. Die   Verbrennungsluft   tritt durch eine untere Öffnung p unmittelbar hinter der vorderen Kammer n zu den Rohren des Vorwärmers und gelangt nach   Umspülung   derselben durch einen unmittelbar vor der hinteren Kammer n ansetzenden Kanal unter den Feuerungsrost.

   Durch das grosse Temperaturgefälle zwischen Auspuffdampf und   Verbrennung-ut   kann die Wärme zum grossen Teil an letztere übertragen werden, so dass dadurch der Wirkungsgrad der Kesselanlage bedeutend erhöht wird. Ausserdem wird der Kessel durch die vorgewärmte   Verbrennnngsmft   sehr geschont.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kombinierter Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel, dadurch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme der Rostfläche und einer Unterbrechung am Orte der Beschickung3öffnung der eigentliche Feuerungs- EMI2.1 wird, wobei das den Raum vorne abgrenzende, dem schräg eingebauten Wasserrohrkessel angehörige Rohrbündel (e) im Verein mit der rückwärtigen Stirnwand des Feuerrohrkessels (C) und den vorderen Partien der seitlichen Wasserrohre (a) eine vor direkter Flamme geschützte Verbrennungs-bzw.
    Rauchkammer bildet, welche die in bekannter Weise aus dem Feuerrohrkessel herausgeführten Überhitzerrohrkrümmer (i) aufnimmt und die aus dieser Kammer in die Feuerrohre eintretenden Rauchgase vor Abzug in den Kamin mittelst je eines Rohrbündelsystems die Speisewasserbehälter (D) durchsetzen, die zu beiden Seiten eines unterhalb des Kessel (0) eingebetteten Abdampf-Verbrennungsluftvorwärmers (n, n) angeordnet sind, durch welchen Zusammenbau die Wänneverluste auf ein Mindestmass herabgesetzt werden.
AT91733D 1920-11-29 1920-11-29 Kombinierter Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel. AT91733B (de)

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AT91733T 1920-11-29

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AT91733B true AT91733B (de) 1923-03-10

Family

ID=3611814

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AT91733D AT91733B (de) 1920-11-29 1920-11-29 Kombinierter Feuer- und Wasserrohrlokomotivkessel.

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