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Die Erfindung betrifft ein Verpackungssystem für Indachkollektoren welches so ausgestaltet
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die Kollektorabsorberlläche verwendet werden kann.
Bei herkömmlichen Sonnenkollektoranlagen werden die Einzelteile der KoUektorabsorberflä- che, jedes für sich verpackt auf die Baustelle transportiert und erst dort zu plattenförmigen Kollektorflächen verlötet. Diese plattenförmigen Kollektorabsorberllachen werden auf zumeist hölzerne Montagewannen befestigt, welche auf der Baustelle passgenau gefertigt werden müssen. Hierbei ist es erforderlich, dass die waagrechte und lotrechte Ausbildung des Montageplatzes sehr exakt durchgeführt wird. Diese Arbeiten werden direkt auf dem schrägen Dach durchgeführt und sind daher ungleich schwieriger durchzuführen als auf herkömmlichen Montageeinrichtungen z. B. einer Tischlerei.
Zudem sind die Monteure einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt Ein weiterer nicht unwesentlicher Nachteil der bekannten Vorgangsweise beim Transport und der Montage der herkömmlichen Anlagen besteht darin, dass erhebliche Mengen an Verpackungs- und Transportabfall anfallen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, die genannten Mängel des bekannten Standes der Technik durch eine innovative Form der Verpackung zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verpackungssystem für Indachkollektoren gelöst bei dem die Montagewanne für die Kollektorabsorberflächen aus dem Verpackung-un Transportgehäuse für ebendiese Kollektorabsorberflichen besteht, wobei dieses Verpackungssystem aus zwei identen Teilstücken besteht Diese beiden Teilstücke werden fur den Transport so aneinander gesetzt, dass der zwischen ihnen ausgebildete Hohlraum zur Aufnahme der werksseitig vorgefertigten Kollektorabsorberflachen geeignet ist, wobei die Querlatten jeweils uber den ausseren Rand der nicht mit ihr fest verbundenen Platte hinausragen können.
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Die einzelnen Elemente der Kollektorabsorberfläche, wie etwa Kollektorlamellen,-röhren oder dergleichen und Sammel- bzw.
Verteilerrohre werden bereits im Herstellerwerk zu den montagefertigen plattenförmigen Kollektorabsorberflächen zusammengelötet und mit dem oberen Sammelrohr und dem unteren Verteilerrohr verbunden. Diese Arbeiten können zu einem guten Teil maschinenunterstützt durchgeführt werden und sind somit kostensparender und präzieser durchzuführen als dies bei herkömmlichen Montagen auf den Baustellen möglich ist.
Diese plattenförmigen Kollektorabsorberflächen werden je zweifach in einer Verpackungsvorrichtung verpackt und darin zur Baustelle transportiert. Diese Vorrichtung besteht aus zwei identen Teilstücken welche passgenau zueinander gefertigt sind, von denen jedes Teilstück aus einer Platte, wie etwa aus einer Sperrholzplatte und aus einer Querlatte, bevorzugt aus einem Holzstaffel besteht. Zusätzlich sind seitlich noch zwei Verpackungsleisten vorgesehen. Jede Platte weist an einer ihrer Kanten eine Querlatte auf die mit ihrer Schmalseite unlösbar mit der Platte verbunden ist und bevorzugt schlüssig mit der Kantenebene abschliesst.
Zur Montage der Kollektorabsorberfläche auf der Baustelle werden die seitlichen Verpackungsleisten gelöst und die beiden identen Teilstücke der Verpackung nebeneinander gelegt und in dieser Anordnung auf dem Dachstuhl montiert.
Die Querlatten können mit einer Längsnut zur lösbaren Aufnahme der Kantenfläche der anderen Platte während des Transportes versehen sein. Die seitlichen, ebenfalls lösbar mit den beiden Platten verbundenen Verpackungsleisten können für denselben Zweck parallele Längsnuten zur Aufnahme der zur ersten Kantenfläche rechtwinkeligen Kantenfläche haben. Die seitlichen Verpackungsleisten können jedoch auch so dimensioniert werden, dass sie in den Raum zwischen Platten und Querlatten eingeklemmt oder dort in sonstiger geeigneter Weise befestigt werden können.
Sämtliche Teile des Verpackungssystems bestehen aus einem starren oder sehr schwach biegeelastischen Material, wie etwa aus Holz, Blech, Metall, Kunststoff oder Verbundmaterial.
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Die genaue Anordung in der fertigen Verpackungsvorrichtung geht aus den Fig. 1 und 2 hervor. Fig. 3 zeigt beide Verpackungsteile nebeneinanderliegend die fast fertige Montagewanne für die Kollektorabsorberflächen bildend.
Fig. 1 zeigt die Verpackungsvorrichtung ohne die zusätzlichen seitlich vorgesehenen Verpakkungsleisten und gewährt somit einen seitlichen Einblick in die versandfertige Vorrichtung, bestehend aus den beiden Platten (1, 1') und den jeweils mit einer der beiden Platten fest verbundenen Querlatten (2,2'). Zwischen den beiden Platten und den Querlatten befinden sich die werksseitigt montagefertig verlöteten Kollektorabsorberflächen (3,3').
In Fig. 2 ist dieselbe Vorrichtung wie in Fig. 1 jedoch zusätzlich mit den beiden seitlichen Verpackungsleisten (4) dargestellt, von denen hier nur eine erkennbar ist. Diese Verpackungsleisten konnen aus beliebigem, starrem oder schwach biegeelastischen Material gefertigt werden und stellen den einzigen Abfall der Verpackungsvorrichtung dar. Vorzugsweise sind diese Teile aus Holz gefertigt.
Die beiden Plattenteile ze sowie die Querlatten (2, 2') sind passgenau gearbeitet und bilden nach dem Auseinanderklappen die aus eben diesen Teilen gebildete Montagewanne, wie aus Fig 3 deutlich wird, in die - mit einer Isolierunterlage - die beiden nicht dargestellten plattenförmigen Kollektorabsorberflächen montiert werden.
Die erfindungsgemässe Verpackungsvorrichtung bietet gegenüber herkömmlichen Verpakkungsvarianten mehrere Vorteile : Die plattenförmigen Kollektorabsorberflächen können bereits beim Hersteller zu einem überwiegenden Teil vorgefertigt werden und verursachen somit auf der Baustelle einen geringeren Montageaufwand. Durch die erhöhte maschinelle Unterstützung bei der Montage der einzelnen Teile der Kollektorabsorberflächen sind diese mit geringerem Kostenaufwand und mit einer höheren Passgenauigkeit zu fertigen.
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Die exakte waagrechte und lotrechte Ausbildung der Montagewanne direkt auf der Baustelle entfällt, da die beiden Platten und die beiden Querlatten der Verpackung passgenau gefertigt sind und nach dem Auseinanderklappen direkt auf dem Dachstuhl befestigt werden können.
Es fallen wesentlich geringere Mengen an Verpackungs- und Transportmüll an.