AT86615B - Verfahren zum Verkohlen von Holz. - Google Patents
Verfahren zum Verkohlen von Holz.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Verkohlen von Holz. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verkohlen von Holz und besteht im wesentlichen darin, dass als Wärmequelle die Abgase von Explosions-oder Verbrennungskraftmaschinen Verwendung finden. Die Hitze der Abgase ist hinreichend, um Holz in einigen Stunden zu verkohlen, wobei ein Entflammen des Holzes wegen der Anwesenheit der Kohlensäure in den Abgasen vermieden wird. EMI1.1 Stoffe, während die gewöhnliche Kommerzholzkohle nur s"/ (, enthält. Diese flüchtigen Stoffe haben ausserdem einen höheren Kaloriengehalt. Diese technischen Vorteile sind wahrscheinlich der besonderen Natur der verwendeten Gase zu verdanken und dem Druck, der durch die Abgase im Innern des Ofens erzeugt wird. Ausserdem scheinen die Druckschwankungen infolge des stossweise einströmenden Gases eine nutzbringende Rolle zu spielen, indem sie einen kräftigeren und innigeren Kontakt des Gase mit den Holzstücken bewirken. In der Zeichnung ist ein Ofen zur Durchführung der Verfahrens im Vertikalschnitt als Ausführungsbeispiel dargestellt. Der Ofen besteht aus einem Mauerwerkskörper a, beispielsweise aus gewöhnlichen Ziegeln, welcher gegebenenfalls durch mittels Eisenschienen c versteiftes Bruchsteinmauer- werk b umgeben sein kann. Dieser Mauerwerkskörper, dessen wagrechter Querschnitt vier- eckig, rund oder in einer anderen Form gestaltet ist, umschliesst die Ofenkammer à, welche mit dem zu destillierenden Holz gefüllt wird. Der Boden der Kammer d wird durch ein perforiertes Eisenblech oder einen Rost f gebildet, unter welchem sich eine Kammer g be- findet, in welche die die Abgase des Motors führende Leitung lu einmündet. In der Leitung h und in einer Abzweigung j, welche in die Atmosphäre mündet oder auch an einen zweiten Ofen angeschlossen sein kann, sind Klappen i vorgesehen. Der Zugang zum Ofen erfolgt durch eine oder mehrere seitliche Türen k, die mittels Schauben tit luftdicht geschlossen werden können. Vor jeder Ofentür befindet sich eine Grube n, in welche die aus dem Ofen kommende Holzkohle gebracht wird, um die Glut vollständig zu löschen. Die Gichtöffnung des Ofens wird mit einem abhebbaren Trichter o aus Blech bedeckt, dessen unterer Rand in eine ringförmige, mit Wasser gefüllte Rille p eintaucht, um einen Wasserverschluss zu bilden. An den Trichter o ist ein Zweigrohr q angeschlossen, welches die entweichenden Gase zu einem Kondensator leitet, in welchem der Teer abgeschieden wird. Soll der Ofen entladen werden, so lässt man die Holzkohle im Ofen erkalten, weil sie sich beim Herausnehmen im heissen Zustande an der Luft leicht entzünden könnte. Die Klappen i machen es möglich, die'Abgase des Motors in die Atmosphäre bzw, zu einem zweiten Ofen zu leiten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Verkohlen von Holz, dadurch gekennzeichnet, dass man durch einen das zu behandelnde Holz enthaltenden Behälter Abgase von Explosions-oder Verbrennungs- kraftmaschinen in unmittelbarer Berührung mit dem Holz hindurchtreten lässt, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK24753C (da) | 1919-07-14 |
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