[go: up one dir, main page]

AT86442B - Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen. - Google Patents

Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen.

Info

Publication number
AT86442B
AT86442B AT86442DA AT86442B AT 86442 B AT86442 B AT 86442B AT 86442D A AT86442D A AT 86442DA AT 86442 B AT86442 B AT 86442B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pinion
shaft
motor generator
drive
coupling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vincent Bendix
Original Assignee
Vincent Bendix
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vincent Bendix filed Critical Vincent Bendix
Application granted granted Critical
Publication of AT86442B publication Critical patent/AT86442B/de

Links

Landscapes

  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft eine Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen, wie   z. B.   Verbrennungskraftmaschinen, die von einem Motorgenerator angetrieben wird. Sie gehört zu jener Gattung, bei der eine Schraubenwelle o. dgl. ein Ritzel trägt, das beim Drehen der Welle sich in axialer Richtung verschiebt, um in Eingriff mit einem drehbaren Teil der Kraftmaschine, wie z. B. dem Schwungrad, zu gelaten und um selbsttätig wieder ausser Eingriff zu kommen, nachdem die Maschine unter der eigenen Kraft angetrieben wird. 



   Nach der Erfindung wird die Antriebsverbindung von der Kraftmaschine zum Motorgenerator durch das Ritzel selbsttätig ausgeschaltet, wenn die Antriebsverbindung vom Motorgenerator zur Kraftmaschine hergestellt ist. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform beispielsweise dargestellt : Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i ; die   Fig. g   und 4 sind Schnitte nach der Linie 3-3 bzw. 4-4 der Fig. IJ und Fig. 5 ist ein Einzelheitsschnitt einer abgeänderten Ausführungsform. 



   Die Antriebsmittel, vom Motorgenerator zur Kraftmaschine, nämlich die Antriebswelle 1, die Schraubenwelle 2, die nachgiebige Verbindung und das   Zahnrad. 3   bilden keinen Teil des Erfindungsgegenstandes, so dass auch andere Antriebsvorrichtungen angewendet werden können im Zusammenhang mit jener Antriebsvorrichtung von der-Kraftmaschine zum Motorgenerator, die den Gegenstand der Erfindung   bildet ;  
Die Antriebswelle 1 bildet entweder eine Verlängerung der Ankerwelle des Motorgenerators A, oder ist mit dieser zweckmässig verbunden. In der dargestellten Ausführungsform wird die Welle 1 unmittelbar angetrieben, sie kann aber auch mittelbar in Drehung versetzt werden.

   Die Übertragungsvorrichtung besteht aus einer hohlen Schraubenwelle 2, die auf der Antriebswelle angeordnet ist, um sich gleichmässig mit dieser zu drehen, sich aber auch in bezug auf diese verdrehen kann, bedingt durch die nachstehend beschriebene nachgiebige Verbindung. Ein Ritzel 3 ist auf die Schraubenwelle aufgeschraubt und kann sich in axialer Richtung verschieben und ebenfalls mit der Schraubenwelle drehen. Dieses Ritzel kann mit einem drehbaren Teil der Kraftmaschine, z. B. dem als Zahnrad ausgebildeten Teil   4a   des auf der Kurbelwelle 16 sitzenden Schwungrades   4   der Kraftmaschine in Eingriff gebracht werden. Die nachgiebige Verbindung zwischen den beiden Wellen wird durch eine Schraubenfeder 5 hergestellt, die an ihren Enden mit den beiden Wellen verbunden ist.

   Im vorliegenden Falle ist das äussere Ende der Feder nicht unmittelbar mit der Antriebswelle verbunden, sondern steht mittelbar mit dieser durch eine Hülse 6 in Verbindung, die konzentrisch zur Antriebswelle angeordnet und an deren äusserem Ende durch einen Stift oder Bolzen 7 in Stellung gehalten wird, der ebenfalls zur Befestigung des äusseren Endes der Feder dient. Das andere Ende der Feder ist mit einem Stift oder
Bolzen 8 verbunden, der in das äussere Ende der Hülse 2 eingeschraubt ist. Die Welle 2 und die Hülse 6 befinden sich in der Achsdeckung, aber nicht in Berührung miteinander, da ein Abstand 9 zwischen dem inneren Ende der Hülse und dem äusseren Ende der
Schraubenwelle 2 vorgesehen ist, damit letztere entgegen der Spannung der Feder eine kleine, nach aussen gerichtete Bewegung ausführen kann. 



   Wenn die Antriebswelle 1 vom Motor A in Umlauf versetzt wird, verschiebt sich das Ritzel 3 in der Achsenrichtung auf der Schraubenwelle und gelangt in Eingriff mit dem
Zahnrad 4a des Schwungrades. Wenn das Ritzel die Endstellung der axialen Verschiebung erreicht hat, dreht es sich mit der Schraubenwelle 2 und versetzt so das Schwungrad   4   in
Umdrehung. Sobald die Kraftmaschine sich unter der eigenen Kraft dreht, wird die höhere
Geschwindigkeit der Welle 16 gegenüber der Welle 1 eine Rückverschiebung des Ritzels bedingen, so dass dieses ausser Eingriff mit dem Schwungrad gerät und sich auf der
Schraubenwelle nach der ursprünglichen Stellung verschiebt. 



   Zu beachten ist, dass die Kraftmaschine den Motorgenerator als Generator antreibt, wenn sie unter eigener Kraft läuft. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung zwischen der
Kraftmaschine und dem Motorgenerator eine Kupplung vorgesehen, die sich aus drei   Hauptgliedern 10, 11 und 12   zusammensetzt, von denen das erste mit der Welle 1 durch einen   Keil-M verbunden   ist. Die beiden anderen Glieder 11 und 12 sind mit aufeinander passenden, schrägen Arbeitsflächen ausgestattet, die für gewöhnlich miteinander durch eine
Schraubenfeder 14 in Eingriff gehalten werden, die sich an den Gliedern 10 und 12 abstützt. 



   In der Kupplung ist ein gespaltener Reibungsring 14 a vorgesehen, und zwar in einer
Aussparung in der inneren Wandung des Gliedes 11. Letzteres dient zur Aufnahme eines 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Riemens 15,   der von einem drehbaren Glied der Kraftmaschine, wie z. B. der Kurbelwelle 16 (Fig. 2) in Umlauf versetzt wird. 



   Das federbeherrschte Glied 12 der Kupplung befindet sich in der'Bewegungsbahn des Ritzels 3, was zur Folge hat, dass bei der Verschiebung des Ritzels nach rechts (Fig.   1)   beim Andrehen dieses in Berührung mit dem Glied 12 gerät, wodurch letzteres nach rechts verschoben wird und ausser Eingriff mit dem Teil 11 der Kupplung gerät'Der durch das Glied 12 auf den Teil 11 der Kupplung ausgeübte, nach links wirkende Duck, welcher die Antriebsverbindung zwischen den Teilen 10 und 11 herbeiführt, wird aufgehoben. Durch diesen Druck, der auf den Teil 11 ausgeübt wird, wird nämlich ein Klemmeingriff zwischen dem Reibungsring 14 a und dem Teil 10 herbeigeführt, wodurch die Bewegung des Teiles 11 durch den Teil 10 der Welle 1 übermittelt wird.

   Wenn jedoch, wie erwähnt, der Druck auf das Glied 11 aufgehoben ist, wird der Reibungsring nicht mehr in Reibungseingriff mit dem Teil 10 gehalten und das Riemenscheibenglied 11 läuft dann leer, d. h. seine Drehbewegung wird der Welle 1 nicht übermittelt. Wenn hingegen die Maschine unter der eigenen Kraft läuft und das Ritzel 3 in die ursprüngliche Stellung zurückgeführt ist, wird die ausgelöste Kupplung wieder in die wirksame Stellung zurückgebracht, d. h. die Kraftmaschine treibt den Motorgenerator durch den Riemen 15 und die Kupplung an. 



  Zu beachten ist, dass die Drehrichtung der Welle des Motorgenerators, wenn er als Generator läuft, entgegengesetzt ist zu der Drehrichtung, wenn der Motorgenerator als Motor verwendet wird ; aus diesem Grunde wird die fortgesetzte Drehung der Welle als Generatorwelle das Ritzel in der ursprünglichen (normalen) Stellung (Fig. i) festhalten. 



   In der Fig. 5 ist eine abgeänderte Ausfühtungsform der Kupplung dargestellt, und zwar ist das Riemenscheibenglied   17   mit dem inneren Glied 18 verbunden, das lose auf der Welle 1 angeordnet ist. Der fedeibeherrschte Teil 19 ist durch einen Keil 20 oder in ähnlicher Weise mit der Welle 1 verbunden. Die Arbeitsweise dieser Kupplung ist im wesentlichen dieselbe, wie'die. der erstbeschriebenen Ausführungsform. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen, bei der ein Motorgenerator eine Schraubenwelle in Umdrehung versetzt, auf der ein Ritzel sich in axialer Richtung verschiebt, um in und ausser Eingriff mit. einem drehbaren Teil der Maschine zu-gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung von der Kraftmaschine zum Motorgenerator (A) durch das axial. verschiebbare Ritzel   (3)   ein-und ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass in die Antriebsverbindung EMI2.1 Kupplung neben dem drehbaren Teil der Maschine (Schwungrad 4) angeordnet ist und von dem Ritzel (3) berührt und dadurch ausgeschaltet wird, bevor'das Ritzel den drehbaren Maschinenteil (4) anzutreiben beginnt, so dass die Antriebsverbindung zwischen der Kraftmaschine und dem Motorgenerator nur dann wirksam ist, wenn das Ritzel sich in der unwirksamen Stellung befindet.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung einen verschiebbaren Teil (12 bzw. 19) enthält, der sich in der Bewegungsbahn des Ritzels (3) EMI2.2 5. Vonichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung ausser dem verschiebbaren inneren Teil (12) einen zweiten, mit dem Motorgenerator verbundenen Teil (10) und einen äusserem Teil (11) besitzt, der für gewöhnlich in Antriebsverbindung mit den beiden Åanderen Teilen (10, 12) steht und aus dieser Verbindung gelöst wird, wenn der innere Teil (12) in die unwirksame Stellung verschoben wird.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass eineFeder (14) zwischen den verschiebbaren Teil (12) und den äusseren Teil (11) und ein Ein- griffs organ (14a) zwischen den zweiten Teil (10) und den äusseren Teil (11) eingeschaltet ist, um die Antriebsverbindung herzustellen.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte oder äussere Teil (11) der Kupplung die Form eines Ringes besitzt und die beiden anderen Teile (10, 12) umgibt.
AT86442D 1917-04-24 1917-04-24 Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen. AT86442B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT86442T 1917-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT86442B true AT86442B (de) 1921-11-25

Family

ID=3607315

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86442D AT86442B (de) 1917-04-24 1917-04-24 Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT86442B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT86442B (de) Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen.
DE102005061669B4 (de) Stoßabsorbierender Maschinenanlasser
DE361404C (de) Anlassvorrichtung fuer eine Explosionskraftmaschine
DE818601C (de) Druckluftanlassmotor
DE669887C (de) Elektrische Anlassvorrichtung
DE540388C (de) Im Motorgehaeuse eingebautes Planetenraeder-Wechselgetriebe
AT129646B (de) Planetenräder-Wechselgetriebe.
DE576104C (de) Kickstarter fuer kleine Verbrennungsmotoren, insbesondere von Kraftfahrzeugen
AT87275B (de) Andrehvorrichtung.
DE354664C (de) Anlasser fuer Explosionskraftmaschinen
AT86712B (de) Andrehvorrichtung.
AT99821B (de) Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen.
DE517636C (de) Vorrichtung zum Anlassen von Motoren
AT140118B (de) Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen.
DE349133C (de) Anlassvorrichtung fuer Explosionsmotoren mittels eines Reduktionsgetriebes
AT144264B (de) Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen.
AT111693B (de) Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen.
DE922202C (de) Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
AT90556B (de) Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen.
AT82613B (de) Elektromagnetisches Wechsel- und Wendegetriebe.
AT101197B (de) Andrehvorrichtung.
DE489035C (de) Anlassvorrichtung fuer Kraftmaschinen
DE474956C (de) Anlassvorrichtung fuer Flugmotoren
DE349128C (de) Elektrischer Anlasser fuer Explosionskraftmaschinen
DE760713C (de) Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen