AT82498B - Apparat zum Sterilisieren und Warmhalten von Milch und anderen Flüssigkeiten. - Google Patents
Apparat zum Sterilisieren und Warmhalten von Milch und anderen Flüssigkeiten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Apparat zum Sterilisieren und Warmhalten von Milch und anderen Flüssigkeiten. Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, welcher sowohl zum Sterilisieren, als auch zum nachherigen Warmhalten von Milch und anderen Flüssigkeiten dient und eine Anzahl durchbrochener Flascheneinsätze aufweist, die von einem dieselben glockenförmig umschliessenden Mantel schwebend getragen werden und mit diesem in ein dicht verschliess- bares Gefäss derart einsetzbar sind, dass zwischen Mantel und Gefässwand ein wärme- isolierender Zwischenraum verbleibt. Die Erfindung ist darin gelegen, dass der Mantel noch durch einen oder mehrere auf dem Gefässboden aufruhende, durchbrochene Hohlkörper gestützt wird, die gleichzeitig einen Teil der beim Sterilisieren aufsteigenden Dampfblastn den oberen Teilen der Einsätze bzw. der darin stehenden Flaschen direkt zuführen. Die Zeichnung zeigt eine beispiesweise Ausführungsform des Apparates, und zwar Fig. i denselben im lot echten Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, diese die Draufsicht nach Abnahme des Gefässdeckels, teilweise im Horizontalschnitt und Fig. g einen Teil des Apparates in Draufsicht samt Deckel. Die vorteilhaft zylindrischen Flascheneinsätze 1 sind aus durchbrochenem Metall, beispielsweise perforiertem Blech hergestellt und besitzen einen nach unten gewölbten Boden, damit die hineinzustellenden Flaschen nur mit ihren Bodenkanten zum Aufruhen kommen und somit die Flaschenböden der Zirkulation des Wassers frei ausgesetzt sind. Diese Einsätze 1 sind von einem Mantel 2 glockenförmig umgeben und mit ihren oberen Rändern an diesem befestigt. Der Mantel ist an diesen Stellen selbstverständlich mit kreisrunden Öffnungen versehen, damit die'Flaschen mit ihrem zu sterilisierenden Inhalt in die Einsätze gestellt werden können. Auch der Mantel weist knapp oberhalb seiner Ränder eine Reihe von Zirkulationslöchern 3 auf. Dadurch, dass der Mantel eine etwas grössere Höhe als die Einsätze besitzt, werden diese von ersterem freischwebend getragen. In der Mitte des Mantels ist ein ebenfalls perforierter Hohlkörper 4 befestigt, dessen oberes Ende jedoch durch den Mantel abgeschlossen ist und dessen Länge mit der Höhe des Mantels übereinstimmt. Infolgedessen wird der mit seinen Rändern auf dem Boden des Sterilisiergefässes 5 aufruhende Mantel auch in der Mitte unterstützt und hält die Einsätze in einem gewissen Abstande vom Gefässboden. Der Hohlkörper, von welchem auch mehrere angeordnet werden können, erfüllt weiters noch den Zweck, dass er einen Teil der vom Gefässe aufsteigenden Dampfblasen direkt gegen die oberen Teile der Einsätze bzw. der Flaschen leitet, so dass hierdurch eine möglichst gleichmässige Erhitzung der Flaschen bewirkt und somit einem. Zerspringen derselben vorgebeugt wird. Zwecks Heraushebens des Mantels mit den Einsätzen ist derselbe mit einem umlegbaren Ringgriff 6 versehen. Nahe dem oberen Rande des Mantels ist eine Ringleiste 7 an dem, selben befestigt, die dazu bestimmt ist-, zwischen Gefässwand und Mantel einen wärmeisolierenden Abstand aufrecht zu erhalten. Das Sterilisiergefäs 5, ebenso wie der dasselbe dicht abschliessende Deckel 8 sind mit Handgriffen versehen. Das Sterilisieren der Milch mittels dieses Apparates erfolgt in der sonst üblichen Weise durch längeres Siedenlassen des in das Gefäss eingefüllten Wassers. Nach Beendigung desselben verbleiben die Milchflaschen samt dem Wasser im Gefäss so lange, bis sie nach und nach verbraucht werden. Hierbei bleibt die Milch infolge der isolierenden Wirkung der beiden durch den Mantel voneinander getrennten Wasserschichten viele Stunden hindurch <Desc/Clms Page number 2> warm so dass jederzeit nach Bedarf eine warme Milchportion dem Apparat entnommen werden kann. Dies bedeutet insbesondere bei der Ernährung von Säuglingen für die Nachtzeit eine grosse Erleichterung, da das Wärmen der Milch fortfällt und die Mutter bzw. Wärterin des Kindes im Bett verbleiben kann, sobald der gefüllte Apparat im Handbereich aufgestellt worden ist. Eine grosse Annehmlichkeit bietet der Apparat auch auf der Reise. Als Material zur Herstellung des Apparates ist am besten Aluminium zu verwenden, da dieses die Wärme besonders lange zurückhält.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Apparat zum Sterilisieren und Warmhalten von Milch und anderen Flüssigkeiten, um- EMI2.1 Gefässwand ein wärmeisolierender Zwischenraum verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (2) noch durch einen oder mehrere auf dem Gefässboden aufruhende, durchbrochene Hohlkörper (4) gestützt wird, die gleichzeitig einen Teil der beim Sterilisieren aufsteigenden Dampfblasen den oberen Teilen der Einsätze (1) bzw. der darin stehenden Flaschen direkt zuführen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT82498T | 1918-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT82498B true AT82498B (de) | 1921-01-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT82498D AT82498B (de) | 1918-07-10 | 1918-07-10 | Apparat zum Sterilisieren und Warmhalten von Milch und anderen Flüssigkeiten. |
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