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AT81368B - Vorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen fVorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen festen Materialien. esten Materialien. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen fVorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen festen Materialien. esten Materialien.

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Publication number
AT81368B
AT81368B AT81368DA AT81368B AT 81368 B AT81368 B AT 81368B AT 81368D A AT81368D A AT 81368DA AT 81368 B AT81368 B AT 81368B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
container
valve
housing
ores
treatment
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Bert Hovland Hen Hovland
Original Assignee
Henry Bert Hovland Hen Hovland
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henry Bert Hovland Hen Hovland filed Critical Henry Bert Hovland Hen Hovland
Application granted granted Critical
Publication of AT81368B publication Critical patent/AT81368B/de

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen festen Materialien. 
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 bewirkt werden können. 



   Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass beim Sulfatisieren von Materialien durch Anwendung von gesteigertem Druck bei der Behandlung des zu sulfatisierenden Materiales mit den Reagentien eine Beförderung der Reaktion eintritt. Die Erfindung bezweckt die Benutzung dieser Erfahrung in einer einen ununterbrochenen Betrieb in grossem Massstabe gestattenden Vorrichtung. 



   Bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung wird eine Mehrzahl von Apparatelementen, in welchen das Erz nacheinander behandelt werden kann, so miteinander verbunden, dass das zerkleinerte Erz, welches der Vorrichtung zugeführt wird, aus dem letzten Apparatelement in der Form von Sulfiden abgeführt wird, welche abgeschwemmt werden, während die zurückbleibende Gangart und die Flüssigkeit in einer später anzugebenden Weise abgezogen werden. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. i zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung mehr oder weniger schematisch, teilweise in senkrechtem Schnitt und teilweise in Seitenansicht ; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie   2-2   der Fig. i ; Fig.      ist ein Bruch- 
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 Fig. 4 ist ein horizontaler Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2. 



   Bei der in der Zeichnung dargestellten   Ausführungsform   der Vorrichtung sind vier Haupt- teile miteinander vereinigt. Der erste dieser vier Hauptteile   (A),   umfasst eine Mehrzahl von Erz- behältern, aus welchen das Erz zu dem zweiten Hauptelement (B), der Vorrichtung zugeführt wird, in welchem die Sulfatisierung erfolgt. Aus dem Sulfatisierungselement B gelangt das
Material nach den Zwischenbehältern C, aus welchen es dem Element D zugeführt wird, in welchem die Umwandlung zu Sulfid erfolgt. Aus dem Sulfidbehälter D gelangt das Material in den Schwemm- behälter E. 



   Das Sulfatisierungselement B besitzt ein äusseres Gehäuse   1,   welches einem Innendruck zu widerstehen vermag, der höher ist als der Atmosphärendruck und welches zweckmässig mit einer Schutzbekleidung 2 aus Holz oder anderem geeigneten Material versehen ist. Gewisse Teile der Schutzbekleidung 2, welche sich in einem Abstande von dem äusseren Gehäuse   1   befinden, sind mit Öffnungen 3 versehen, um einen Druckausgleich auf beiden Seiten der Bekleidung zu bewirken. 



   In dem Gehäuse 1 befinden sich mehrere Abteilungen 4, durch welche der Erzbrei der Reihe nach hindurchgeht, während er das Sulfatisierungselement passiert. Die Abteilungen 4 können in irgendeiner geeigneten Weise gebildet sein ; nach der Darstellung der Zeichnung sind sie dadurch hergestellt, dass in einem Innengehäuse   6 Zwischenwände   5 angeordnet sind. Die Zwischenwände J sind an ihren unteren Enden mit Öffnungen 7 und an ihren oberen Enden mit Öffnungen 8 versehen. Es kann daher das zu behandelnde Material aus einer Abteilung nach der nächsten durch die unteren Öffnungen gelangen, während die Gase oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche in den Abteilungen aus einer Abteilung nach der anderen durch die oberen Öffnungen strömen können.

   Es ist ersichtlich, dass, bevor Materialbestandteile aus den Abteilungen in das äussere Gehäuse 1 übertreten können, sämtliche Abteilungen des Innengehäuses durchströmt sein   müssen.   Nachdem auf diese Weise die Gase durch alle Abteilungen der Vorrichtung hindurchgegangen sind, gelangen sie durch die Öffnung 9 in das äussere Gehäuse   1,   aus dem sie unter Passierung des Auspuffventiles 10 in einer später beschriebenen Weise ausströmen. 



   In jeder Abteilung   4   befindet sich ein umlaufender Rührer 11. Die Rührorgane sitzen an hohlen Wellen 12 und lassen durch radiale in ihnen vorgesehene Kanäle Gase ausströmen, welche durch die hohlen Wellen 12 nach abwärts strömen. Die Wellen 12 sind an ihren oberen Enden geschlossen ; aber in ihren Wandungen sind Öffnungen 13 unmittelbar oberhalb des Materialniveaus in den Abteilungen 4 vorgesehen, durch welche Öffnungen die in jedem Behälter oberhalb der flüssigen Masse befindlichen Gase nach abwärts durch die Hohlwellen des Rührwerkes gesaugt werden können, so dass sie aus den Rührorganen in das Material übertreten und in demselben in Form von zahlreichen kleinen Blasen aufsteigen.

   Die Rührorgane sind miteinander durch Reibungsräder 14 gekuppelt, welch letztere gleichzeitig durch ein Antriebsreibungsrad 15 in Umdrehung versetzt werden können, das auf einem Wellenstumpf 76 sitzt, der von einer Riemenscheibe   17   aus unter Vermittlung eines Gelenkes 18 angetrieben werden kann. Die Riemenscheibe 17 sitzt vorzugsweise ausserhalb des Gehäuses 1 und die Reibungsräder 14 für den Antrieb der Rührorgane befinden sich vorzugsweise unmittelbar oberhalb der Decke des Gehäuses 6. 

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   Das zerkleinerte zu behandelnde Material wird aus einem der Vorrats behälter A durch ein Verbindungsrohr 19 zugeführt. Nach der Darstellung der Zeichnung sind zwei Erzvorratsbehälter 1 a und 2 a vorgesehen. Die Vorratsbehälter sind mit Einlässen versehen, welche durch Schieberventile 3 a, 4 a gesteuert werden. Auch die Auslässe der Behälter sind durch Schieberventile gesteuert, welche mit 5 a und 6 a bezeichnet sind. Das zerkleinerte Erz kann jedem der beiden Vorratsbehälter aus einem Zuführungstrichter 7 a mit Hilfe einer Schnecke 8 a zugeführt werden. Eine ähnliche Schnecke 9 a ist unter den Auslässen der Erzbehälter angeordnet und dient dazu, das Erz von jedem der beiden Behälter 1 a oder 2 a dem Rohr 19 zuzuführen. Das 
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 in Verbindung gesetzt werden.

   Der Durchfluss durch diese Rohre wird durch Dreiweghähne   12 a   bzw. 13 a gesteuert, welche gestatten, das Innere der Behälter 1 a und 2 a entweder in Verbindung mit der Aussenluft oder in Verbindung mit dem Inneren des Behälters 1 zu setzen. 



   Wasser wird der Vorrichtung vorzugsweise durch ein Rohr 20 zugeführt, durch welches der Durchfluss vermittels eines Ventiles 21 geregelt wird. Das Rohr 20 steht in Verbindung mit dem Rohr   19,   durch welches das trockene Erz herabkommt. Das durch das Rohr 20 zugeführte Wasser mischt sich mit dem trockenen Erz und der Erzbrei gelangt in die eine Endabteilung 4. Die erforderlichen Reaktionsstoffe, welche aus einem Gemisch von Substanzen bestehen können, welche zur Verfügung stehenden Schwefel und Sauerstoff enthalten, wie z. B. schweflige Säure und Luft oder Hüttenrauch, werden den Abteilungen durch ein Rohr 22 
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 und steigt dann in einem Rohr 25 in die Höhe, während die sandigen Bestandteile, die aus der letzten Abteilung austreten, in dem Rohr 25 nach abwärts fliessen.

   Die Sulfatflüssigkeit gelangt aus dem Rohr 25 in einen Behälter 26 und aus diesem in ein Rohr 27, welches nach abwärts zu den Zwischenbehältern C führt. Der Behälter 26 dient demnach dazu, ein konstantes Flüssigkeits- niveau in der Vorrichtung aufrecht zu erhalten. 



   Nach der Sulfatisierung kann es zuweilen erwünscht sein, gewisse Stoffe zuzusetzen, wie z. B. Ferrisulfat, um die Sulfate für die Überführung in Sulfid in dem Apparatelement D ge- eignet zu machen. Das Ferrisulfat dient dazu, die freie schweflige Säure zu neutralisieren sowie zum Zweck der Überführung in Sulfid mit dem Kalziumsulfid zu reagieren, welches dem Apparatteil D zugeführt wird. Zu diesem Zwecke ist ein Behälter 28 vorgesehen, der einen durch ein Ventil 29 gesteuerten Einlass und einen durch ein Ventil 30 gesteuerten Auslass besitzt. Aus dem Behälter 28 kann dessen Inhalt in den Behälter 26 mit Hilfe einer Schnecke 31 übergeführt werden.

   Ein Verbindungsrohr 32 setzt das Innere des Gehäuses 1 in Verbindung mit dem Innern des Behälters   28,   wenn der Dreiweghahn 33 in eine bestimmte Lage gebracht wird, so dass die Drucke im Innern des Behälters 28 und des Gehäuses 1 ausgeglichen werden. Bei einer anderen Lage des Dreiweghahnes 33 wird das Innere des Behälters 28 in Verbindung mit der Aussenluft gebracht. 



   Materialproben können aus der Sulfatisierungsvorrichtung durch ein Rohr 34 entnommen werden. Dieses Rohr 34 reicht in die letzte Abteilung herab und endigt in der Nähe des Auslasses 24. Das Rohr 34 kann mit einem Ventil 35 versehen sein, welthes bei seiner Öffnung dem Druck im Gehäuse gestattet, etwas von dem darin befindlichen Material herauszudrücken, um es zu untersuchen. 



   Das untere Ende des Rohres 25 steht in Verbindung mit einem Querrohr 1 c mit darin befindlicher Transportschnecke 2 c zur Beförderung der sandigen Bestandteile in einen der Behälter 3 c oder   4   c. Ein Ventil 5 c überwacht die Verbindung zwischen dem Rohr 25 und dem Querrohr 1 c und kann so eingestellt werden, dass die sandigen Bestandteile in den   Qu erkanal1   c nur mit solcher Geschwindigkeit eintreten, dass eine Anhäufung des Sandes in dem unteren Teil des Rohres 25 erfolgt, so dass die Sulfatflüssigkeit in dem Rohr 25 ansteigt und, wie oben angegeben, in das Rohr 27 überfliesst. Das untere Ende des Rohres 27, durch welches die Sulfatflüssigkeit nach abwärts strömt, besitzt zwei Zweige 6 c und 7 c mit Steuerventilen 8 c und 9 c. 



  Die Sulfatflüssigkeit durchströmt entweder den einen oder den anderen der beidenRohrzweige   6c, 7c,   je nachdem das Ventil 8 c oder das Ventil 9   c   geöffnet ist und vermischt sich dann mit dem Sand an dem einen oder dem anderen Ende des Querrohres 1 c, worauf das Gemisch entweder in den 
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 öffnet ist. 



   Der Druck kann in dem Gehäuse 1 und dem Zwische nbehälter 3 c durch ein Verbindungsrrhr 12 c ausgeglichen werden, welches durch ein Ventil 13 c überwacht wird. In gleicher Weise kann der Druck in dem Erzzwischenbehälter   4 c   mit dem Druck im Gehäuse 1 ausgeglichen werden mit Hilfe eines Verbindungsrohres 14 c mit Überwachungsventil 15 c. Ein Zweigrohr 16   c   verbindet das Rohr 12   c   mit dem Raum unterhalb des Behälterbodens 22 c und gleicht auf diese Weise die Drucke oberhalb und unterhalb des Behälterbodens aus.

   Dieses Zweigrohr 16 c wird durch einen Dreiweghahn 17 c gesteuert, welcher dazu benutzt werden kann, dass Rohr 12 c   in Verbindung mit dem Raum unterhalb des Behälterbodens 22 c zu setzen oder um das Innere des Behälters 3 c in Verbindung mit der Aussenluft zu setzen, wenn 13 c geschlossen ist. Ein   

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 Apparatteil D zugeführt. Der Apparatteil D kann von einem Behälter 1   d   gebildet werden, dem das zur Überführung in Sulfid dienende Reagens aus einem Behälter 2 d mit Hilfe einer   Schnecke. 3 d   zugeführt werden kann. In dem Behälter 1 d ist ein hohles Rohr 4 d vorgesehen, welches an einem Punkt unmittelbar oberhalb des Behälterhodens mündet. Das im Behälter 1 d befindliche Material wird durch das Rohr   4   d angesaugt.

   Zu diesem Zwecke ist ein Drehteil 5 d vorgesehen, welcher aus zwei im Abstande voneinander angeordneten Platten mit dazwischen liegenden radialen Kanälen   6 d   besteht. Dieser Drehteil kann durch eine Riemenscheibe   7 d,   die mit ihm verbunden ist. angetrieben werden und saugt, wenn er sich im Betriebe befindet, Material durch das Rohr J d an und befördert es radial nach allen Richtungen in den Behälter 1 d. 



  Um dies zu ermöglichen, steht das Innere des Rohres J d in Verbindung mit dem Raum zwischen den Platten des Drehteiles   5 d.   Bestandteile des durch den Drehteil   5   d angesaugten Sandes 
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 durch ein Ventil 10 d geregelt. Wenn dieses Ventil geöffnet ist, dann strömt das Material in den Schwemmbehälter E. 



   Der Schwemmbehälter E kann eine Mehrzahl von Abteilungen 1 e besitzen, die durch Wände 2   e voneinander   getrennt sind. Die Wände 2 e besitzen in ihrem unteren Teil Öffnungen 3 e, 
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   Abschäumer J e   angeordnet ist. In jeder Abteilung befindet sich ein Rührer 11, ähnlich den im Sulfatisierungsraum B angeordneten Rührern ; der rotierende Abschäumer kann unmittelbar auf den Wellen der Rührer angeordnet sein. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, können die Abschäumer von einem radartigen Körper gebildet werden, welcher radiale Speichen 6 e besitzt, um den Schaum abzublasen und herauszuschleudern.

   Die Wellen der Rührorgane erstrecken sich nach aufwärts durch die   Zwischenwände   7 e und 8 e (Fig. 2 und 3) und sind unmittelbar oberhalb 
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 ist. sind die oberen Teile der Reihe von Abteilungen von einem Verschlussstück des Gehäuses umschlossen, das einen Deckelteil 9 e und Seitenteile 10 e besitzt. Der Deckelteil 9 e ruht auf den Querträgern 11 e (Fig. i) und die Seitenteile 10 e sind mit den Zwischenwänden 2 e durch Bolzen 12 e verbunden. Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, ist an jeder Seite des Gehäuses zwischen den unteren Kanten der oberen Seitenwände 10 e und den oberen Kanten der unteren Seitenwände 13 e eine Öffnung gelassen.

   Diese Öffnungen sind bei   14   e angedeutet und dienen dazu. den Schaum, welcher von   der Materialobeefläche   in den Abteilungen abgeschäumt worden ist, nach den Rinnen   7J e   zu befördern, von welchen je eine an jeder Seite des Gehäuses angeordnet ist und an dem Gehäuse entlang läuft. Es ist ersichtlich, dass die Zwischenwände 7 e und   8 e   eine geringere Breite besitzen als die Gehäusedecke. Deshalb wird das umgebende Medium, welches im vorliegenden Falle Luft ist, nicht durch in den Wandungen der hohlen Rührwerkswellen befindliche seitliche Öffnungen nach abwärts gesaugt, sondern durch die oberen Öffnungen der Rührwerkswellen, welche zu diesem Zwecke offen gelassen sind.

   Seitliche Verschlussklappen 16 e, die an dem oberen Teil des Gehäuses angelenkt sind, dienen dazu, die 
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 im Betriebe benutzt wird, im Gehäuse einzuschliessen, so dass die Rührwerke dieselbe Luft immer von neuem durch das Material in den Abteilungen hindurchtreiben. 



   Das Material wird in den   Schwemmbehälter   E aus dem Apparatteil D durch eine Leitung 17 e eingeführt. Um die Sulfide in einen Zustand zu versetzen, in dem sie abgeschwemmt werden können, ist es   notwendig@ eine kleine Menge Öl   oder ähnliche Materialien zuzusetzen ; dieses kann aus einem Behälter   18 e durch   einen durch ein Ventil gesteuerten Auslass   19 e   erfolgen, welcher das aus 18 e austretende Material dem Rohr 17 e zuführt. Ein Behälter 20 e, der neben der letzten Abteilung 1 e angeordnet ist und mit ihrem unteren Teil in Verbindung steht, dient dazu, ein konstantes Materialniveau in den Abteilungen 1 e zu erhalten.

   Ein Ventil 21 e am unteren Teil des Behälters 20 e gestattet die Abführung der Gangart und des zurückbleibenden Sandes, während der flüssige Teil des   faterialbreies   überfliesst und durch eine Rinne 22 e abgeleitet wird. 
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Wenn alle Hähne geschlossen sind, wird das zu behandelnde Material in einem solchen Zustand der Vermahlung, dass das Gut durch ein So-Maschensieb hindurchgeht, aus dem Fülltrichter 7 Åa in den einen oder den anderen der beiden Behälter 1 a oder 2 a eingeführt. Soll das   Material zunächst   in den Behälter 1 a eingeführt werden, dann wird das Ventil 3 a geöffnet und 

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 die Schnecke 8 a in Umdrehung versetzt.

   Wenn der Behälter   1 a hinreichend gefüllt   ist, wird das Ventil 3 a geschlossen, die Ventile 10 c, 5 c und 13 c, welche die Verbindung zwischen dem Sulfatisierungsraum und dem Zwischenbehälter 3 c regeln, werden geöffnet und der Dreiweghahn 12 a wird so gestellt, dass der Speisebehälter 1 a in Verbindung mit dem Innern des Gehäuses 1 des Sulfatisierungsbehälters gelangt. Das Ventil 21 des Sulfatisierungsbehälters wird darauf geöffnet, um Wasser durch das Rohr 20 in die Behälterabteilungen 4 einzulassen, bis das gehörige Flüssigkeitsniveau erreicht ist. Hierauf wird das Ventil 21 so weit offen gelassen, dass ein konstantes Niveau der Flüssigkeit in den Behälterabteilungen während des Sulfatisierungsprozesses erhalten bleibt.

   Das Ventil 23 wird dann geöffnet, um das dem Sulfatisierungsbehälter zugeführte Material in Berührung mit einem Gemisch von schwefliger Säure und Luft oder anderen geeigneten Reagentien, wie z. B. Hüttenrauch, zu bringen. Diese Reagentien werden zugelassen, bis der Druck im Gehäuse annähernd sieben Atmosphären erreicht hat. Hierauf wird das Rohr 22 mit einer Quelle für schweflige Säure und Luft unter einem konstanten Druck von etwa sieben Atmosphären verbunden. Infolge der Verbindung zwischen dem Erzvorratsbehälter und den Erzzwischenbehältern herrscht der gleiche Druck in allen Teilen der Vorrichtung und der Übergang von Material von einem Teil zu den anderen erfolgt ebenso, als wenn alle Teile in einem einzigen Gehäuse untergebracht wären, welches in allen Teilen den gleichen Druck aufzunehmen vermag. 



   Das Ventil 5 a, welches den Auslass aus dem Vorratsbehälter 1 a regelt, wird darauf ge- öffnet und Material mit Hilfe der Schnecke 9 a durch das Rohr 19 in die Behälterabteilungen 4 allmählich eingeführt. Diese Materialeinspeisung geht schnell vor sich, da der Druck in dem Erzbehälter 1 a der gleiche ist wie in den Abteilungen 4. Hierauf werden die Rührwerke 11 in Betrieb gesetzt und die gasförmigen Reagentien in den Abteilungen 4 werden durch die Öffnungen 13 und die hohlen Rührwerkswellen nach abwärts gesaugt und in das in den Abteilungen befindliche Material durch die Rührwerksorgane hineingeblasen.

   Die Saugzone, welche selbsttätig in der Xachbarschaft jedes Rührwerkes gebildet wird, zieht die gasförmigen Reagentien an, so dass sie durch die hohlen Rührwerkswellen nach abwärts strömen und einen Kreislauf durch die Flüssigkeit in der Form feiner Blasen vollführen. Das Reaktionsgas strömt nacheinander von einer Abteilung nach der anderen und in jeder Abteilung erfolgt seine Zirkulation durch das Material, so dass beim Erreichen der letzten Abteilung ein erheblicher Teil des in der schwefligen Säure bzw. der Luft zur Verfügung stehenden Schwefels bzw. Sauerstoffs verbraucht worden ist.

   Frische schweflige Säure und Luft werden jedoch beständig durch das Rohr 22 zugeführt und das Auspuffventil 10 kann teilweise geöffnet bleiben, um eine beständige Zirkulation der schwefligen Säure und der Luft durch die Behälterabteilungen zu ermöglichen, welche Gase in das Gehäuse durch die Öffnung 9 strömen und schliesslich durch dasAuspuffventil10 austreten. 



  Die schweflige Säure und die Luft werden unter konstantem Druck zugeführt und das Ventil 10 wird ganz oder teilweise offen gelassen, je nach der Menge der von dem der Behandlung unterworfenen Material erforderten gasförmigen Reagentien. Es ist klar, dass die Reagentien nicht an demselben Ende der Vorrichtung wie das Material selbst zugeführt zu werden brauchen, da es unter Umständen erwünscht sein könnte, die gasförmigen Reagentien im Gegenstrom zu dem Material durch die Vorrichtung zu führen. Die gasförmigen Reagentien können auch   gewünschten-   falls einer beliebigen Apparatabteilung zugeführt und durch die Abteilungen zu beiden Seiten der Zuführungsstelle in entgegengesetzten Richtungen hindurchgeführt werden. 



   Sobald das Material die letzte Apparatabteilung erreicht, ist es sulfatisiert und die Sulfatflüssigkeit fliesst durch die Rohre 25 und 27 in den Zwischenbehälter 3 c, nachdem zuvor das 
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 mit Material aus dem Behälter 28 vermischt worden, um sie in einen für die Umwandlung in Sulfid geeigneten Zustand zu versetzen. Selbstverständlich ist der Hahn 33 zuvor so gestellt worden, dass die Drucke in dem Behälter 28 und dem Gehäuse 1 ausgeglichen wurden, so dass das Material aus dem Behälter 28 nach dem Behälter 26 zu fliessen vermag, sobald der den Auslass steuernde Hahn 30 geöffnet wird. Der Behälter 28 kann wieder gefüllt werden, nachdem das   Ventil.'30 geschlossen   und der Druck in demselben durch Umstellung des Dreiweghahnes 33 vermindert worden ist. 



   Die Gangart und die Sulfatflüssigkeit fliessen aus dem Sulfatisierungsbehälter durch das Ventil   10 c   in den   Zwischenbehälter   3 c, in welchem der Druck der gleiche ist wie in dem Gehäuse 1. 



  Das Verfahren wird fortgesetzt, bis der Zwischenbehälter 3 c gefüllt ist. Die Grössenverhältnisse werden so eingerichtet, dass dieses der Fall ist, wenn der Behälter 1 a völlig entleert worden ist. 



  Während der Entleerung des Materials aus dem Behälter 1 a ist der Behälter 2 a durch Umkehrung der Drehrichtung der Transportschnecke   8 a   gefüllt worden. Das Verfahren kann daher fortgesetzt werden, indem man die Drucke in dem Behälter 2 a und dem Gehäuse 1 durch das Rohr 11 a ausgleicht und darauf Material aus dem Behälter 2   a   in die Sulfatisierungsabteilung B einführt. 



  Der Druck in dem Erzbehälter 1 a kann darauf durch Umstellung des Dreiweghahnes 12 a in der Weise, dass das Behälterinnere mit der Aussenluft in Verbindung gesetzt wird, vermindert 

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 werden, was jedoch erst geschieht, nachdem das Ventil   5   a geschlossen worden ist. Hierauf kann dieser Erzbehälter erneut gefüllt werden, während der   Behälter 2   a entleert wird. Da der 
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 entsprechenden Ventile 9 c, 11 c und 15 c für den anderen Zwischenbehälter geöffnet, um die Zuführung des Materials zu dem   Zwischenbehälter 4 c   zu ermöglichen. Der Dreiweghahn   17 c   des Zwischenbehälters 3 c wird dann umgestellt, so dass das Behälterinnere in Verbindung mit der Aussenluft gesetzt wird und eine Verminderung des Druckes eintritt.

   Nach Öffnung des Ventils 20 c kann das Material aus dem Behälter 3 c in den zur Umwandlung in Sulfid dienenden Apparatteil D übergeführt werden. Wenn der Behälter 4 c voll ist, kann der Druck in diesem Behälter mit Hilfe des Dreiweghahnes 19 c vermindert werden, nachdem die Ventile 11 c und 15 c geschlossen worden sind. Das Material kann dann aus dem Behälter 4 c der Abteilung D zugeführt werden, während welcher Zeit der Behälter 3 c wieder gefüllt wird. 



   In der Abteilung D befindet sich das Material in Mischung mit dem die Überführung in Sulfid vermittelnden Reagens und wird durch das Rohr 4 d in Umlauf gesetzt und durch den Drehkörper 5   d   herausgeschleudert, so dass die Materialien innig gemischt werden und dadurch die   Überführung   in Sulfid beschleunigt wird. Das in Sulfid übergeführte Material wird durch das Ventil 10 d in den Schwemmbehälter abgelassen, in welchem Luft oder ein sonstiges Medium durch das Material zirkuliert unter Bildung zahlreicher feiner Blasen, welche durch den Brei aufsteigen und das mit Öl überzogene sulfidische Metall mit in die Höhe nehmen. Hiedurch entsteht eine Anhäufung von Schaum auf der Oberfläche jeder Behälterabteilung, welcher Schaum durch die Abschäumer 5 e entfernt und gegen die Wände des Gehäuses geworfen wird. 



  Der Schaum fliesst dann in die Rinne 15 e und kann nach einem passenden Ort abgeführt werden. 



  Der flüssige Bestandteil des Breies, welcher von Kupfer und anderem Metall durch den Schwemmprozess befreit worden ist, fliesst über die Kante des Behälters 20 e hinweg in die Rinne 22 e und wird durch diese abgeführt. Die Gangart kann durch eine Bodenöffnung des Behälters 20 e nach Öffnung des Ventiles 21 e abgelassen werden. Es ist ersichtlich, dass eine gewisse Luftmenge sich im Schwemmbehälter befindet und dass diese Luft im Kreislauf durch das Material hindurch- 
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 stoff zugeführt wird, besitzt das Kupfer in dem niedergeschlagenen Kupfersulfid die Neigung, Kupfersulfat zu bilden. Je weniger Sauerstoff daher in der Luft vorhanden ist, um so besser ist es, da der Hauptzweck der Zirkulation des Gases durch das Material im Schwemmbehälter der ist, Blasen zu erzeugen, um das sulfidische Metall an die Oberfläche zu bringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen festen Materialien mit Gasen unter Druck, dadurch gekennzeichnet, dass der Reaktionsbehälter und der Vorratsbehälter ausser durch die Speisevorrichtung noch durch einen Druckausgleich in Verbindung stehen, so dass die Einführung der Materialien aus dem Vorrats-in den Reaktionsbehälter ohne Überwindung des Gasdruckes möglich ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass in der Druckleitung (10 a) zwischen Vorrats-und Reaktionsbehälter ein Dreiweghahn (12 a) angeordnet ist, mittels welchen der Vorratsbehälter vom Reaktionsbehälter abgeschaltet und mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden kann, wenn die Füllung des Vorratsbehälters erfolgen soll.
    3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Reaktionsbehälter mit einem das behandelte Material aufnehmenden Behälter gleichfalls durch einen Druckausgleich verbunden ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere in gleicher Art ausgestaltete Vorratsbehälter vorgesehen sind, um den Betrieb ununterbrochen durchführen zu können. EMI5.3
AT81368D 1915-06-17 1916-06-17 Vorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen fVorrichtung zur Behandlung von Erzen und anderen festen Materialien. esten Materialien. AT81368B (de)

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