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AT81105B - Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin. Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin. - Google Patents

Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin. Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin.

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Publication number
AT81105B
AT81105B AT81105DA AT81105B AT 81105 B AT81105 B AT 81105B AT 81105D A AT81105D A AT 81105DA AT 81105 B AT81105 B AT 81105B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
spring
feeder
magazine
barrel
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Jolan Kretz Jolan Kretz
Goemboes Geb Goemboes Geb
Franz Krasensky Franz Krasensk
Franz Patik Franz Patik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jolan Kretz Jolan Kretz, Goemboes Geb Goemboes Geb, Franz Krasensky Franz Krasensk, Franz Patik Franz Patik filed Critical Jolan Kretz Jolan Kretz
Application granted granted Critical
Publication of AT81105B publication Critical patent/AT81105B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pistole mit   Schaft-und Trommelmagazin.   



   Die Erfindung betrift eine Pistole mit Schaftmagazin und Trommelmagazin, mittels deren die ununterbrochene, rasche Abgabe einer grossen Anzahl von Schüssen möglich wird. indem beide Magazine in einem Zuge ge'aden und ebenso zum Zubringen von Patronen in den Laderaum der Waffe ausgenutzt werden können. 



   Zu diesem Zweck kommen dic in das Schaftmagazin reichende Zubringerfeder und die Trommelfeder, einander ergänzend, derart abwechselnd zur Wirkung, dass beim Laden der Patronen vorerst die Wirkung der Trommelfeder und sodann jene der Zubringelfeder und heim Schiessen bzw. Entladen zuerst die Wirkung der Zubringerfeder und sodann jene der Trommelfeder ausgeschaltet wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Pistole, die in einem Zuge 
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 Trommel und den Zubringer in ihrer Lage nach Fig. 2 in Seitenansicht, die Fig. 4 und 5 zeigen die Teile in der der Fig. 2 entsprechenden Ansicht während und am Schlusse des Ladens des   Trommeimagazins.   



   Am Unterende des unten offenen Schaftes a der Pistole ibt der dessen Verlängerung bildende Hals b eines kegelstutzartigen Trommelgehäuses c mittels eines in eine Öse d des 
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 und il aufgeschoben sind, die an ihrem Umfange mit übereinstimmenden Ausnehmungen zur Aufnahme von I8 Patronen j versehen sind. Auf der   Trommelachse   h ist eine Spiralfeder k aufgewickelt. die mit ihrem freien Ende auf einen an der Scheibe i1 befestigten Bolzen l drückt und hierdurch bestrebt ist, die beiden durch Stehbolzen miteinander verbundenen Scheiben i und il im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 2 bis   5)   zu verdrehen.

   In übereinstimmenden Ausschnitten m der Trommelscheiben i und il ist eine Hülse n zur Aufnahme der Zubringerfeder o bzw. auch des Zubringers al befestigt, die bei leerem Trommelmagazin (Fig. 2) genau in   Verlängerung   des Schaftmagazins liegt und samt den Trommelscheiben i und il in dieser Lage sowohl gegen eine Verdrehung nach links (Fig. 2) durch die beim 
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 gesichert erhalten wird.

   Dies geschieht einerseits dadurch, dass an der   Aussenseite der Hülse n   ein Sperriegel p   längsverschiebbar angeordnet ist, der   unter der Wirkung einer Feder pl in eine Absetzung q des Trommelmantels eingreift, andrerseits dadurch, dass ein um einen 
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Das hakenförmig aufwärts gebogene Unterende. p2 des Sperriegels p ragt in die Unterseite der Hülse n hinein und wird beim Spannen der Zubringerfeder o mittels des Unterrandes des Zubringers   01 bei Spannung   der Riegelfeder   p1     abwärts gedrückt,   so dass er mit der Absetzung q des Trommelmantels ausser Eingriff kommt (Fig. 4) und die Hülse samt der Trommel unter dem exzentrischen Druck der aus dem   Schaftmagazin herabgedrückten   Patronen bei Spannung der Trommelfeder verdreht werden kann.

   Hierbei wird der Sperr- 
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 Eingriff kommt, so dass sich nunmehr die Zubringerfeder o in völlig gespanntem Zustande wirkungslos in der Hülse   11   befindet. Die nun nachfolgenden. vorteilhaft mittels Abstreifrahmen geladenen Patronen gelangen nun in die Ausnehmungen der Trommelscheiben i und i1, wobei diese so lange verdreht werden, bis die Hülse n an einen   Anschlag   des Trommelhalses anschlägt und das ganze Trommelmagazin. geladen ist (Fig. 5). 



   Aussen am Trommelgehäuse ist an der Trommelachse h ein Hebel u zur Regelung der   Trommelfederspannung angebracht,   dessen angelenktes, mit einem   Handgriff u versehenes   
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 schnitt c1 am Trommelgehäuse einschnappt (Fig. I und 5) bzw. sich aussen an den Hals b des Trommelgehäuses anlegt. 



   Nach beendigtem Laden   bzw. vor dem Schiessen wird   die Trommelfeder mittels des Hebels u gespannt, so dass sie beim Schiessen durch Verdrehen der Trommel 18 Patronen in die Höhe des Laderaumes vorschiebt. Nunmehr ist das Trommelmagazin leer, der Arm   rI.   

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 Anschlag t angedrückt, die Trommel bleibt stehen, des Haken p2 des Sperrhebels gibt die Warze o2 am Zubringer   01 frei,   so dass dieser unter der Wirkung der sich entspannenden Zubringerfeder o die weiteren 14 Patronen durch das Schaftmagazin hindurch zubringt, während gleichzeitig der nun freigegebene Sperriegel p unter der Wirkung seiner Feder pl mit der Absetzung q des Trommelmantels in Eingriff kommt und so die Trommel gegen Verdrehung beim nächsten Laden feststellt. 



   Hierzu wird auch der Hebel u aus dem Ausschnitt cl ausgehoben und bei Entspannung der Feder k um das Trommelgehäuse herumgeführt, bis sich der Handgriff ul an den Hals b anlegt. Dadurch wird erreicht, dass beim Niederdrücken der Patronen ein geringerer Widerstand der Trommelfeder zu überwinden ist. 



   Ist keine so grosse Anzahl von Schussabgaben beabsichtigt, so kann gegebenenfalls das ganze Trommelmagazin leicht und rasch vom Schaft abgenommen und an seiner Stelle eine in gleicher Weise   befestigbare Abschlussplatte   angebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Pistole mit Schaft-und Trommelmagazin, dadurch gekennzeichnet, dass die in das Schaftmagazin reichende Zubringerfeder und die Trommelfeder einander ergänzend derart abwechselnd zur Wirkung kommen, dass beim Laden der Patronen vorerst die Wirkung der Trommelfeder und sodann jene der Zubringerfeder und beim Schiessen bzw. Entladen zuerst die Wirkung der letzteren und sodann jene der Trommelfeder aufgehoben wird, 
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 indem beide Magazine in einem Zuge geladen und ebenso zum Zubringen von Patronen in den Laderaum der Waffe ausgenutzt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an den Schaft angesteckte Trommelmagazin (c) zwei auf die Trhmmelachse (h) aufgeschobene, zur Aufnahme der Patronen an ihrem Umfang mit Ausnehmungen versehene Scheiben (i und il) besitzt, die bei Entspannung einer an der Trommelachse aufgewickelten und mit ihrem freien Ende auf einen an einer der Scheiben befestigten Bolzen (l) drückenden Spiralfeder (k) in Drehung versetzt werden.
    3. Pistole nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in überein- stimmenden Ausschnitten der Trommelscheiben (i und il) eine Hülse (n) zur Aufnahme der Zubringerfeder (o) bzw. auch des Zubringers c befestigt ist, die bei leerem Trommelmagazin in der Verlängerung des Schaftmagazins liegt und samt den Trommelscheiben in dieser Lage einerseits gegen eine Verdrehung durch die Zubringerfeder mittels eines unter der Wirkung einer Feder (pl) in eine Absetzung (q) des Trommelmantels eingreifenden Sperriegels , andrerseits gegen entgegenversetzte Verdrehung durch die Trommelfeder dadurch gehalten wird, dass ein Sperrhebel (r) mit einem durch einen Schlitz (s) der einen Scheibe (il) hindurchreichenden Stift (r2)
    unter der Wirkung der Trommelfeder von einer Begrenzung dieses Schlitzes gegen einen Anschlag (t) im Trommelgehäuse angedrückt wird.
    4. Pistole nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr- riegel (p) in seinem hakenförmig aufwärtsgebogenen Unterende (p2) in die Unterseite der Zubringerfederhülse (n) hineinragt und beim Spannen der Zubringerfeder mittels des Unterrandes des Zubringers (01) bei Spannung der Riegelfeder (pl) abwärtsgedrückt wird, so dass er mit der Absetzung (q) des Trommelmantels ausser Eingriff kommt und die Hülse samt der Trommel unter dem exzentrischen Druck der aus dem Schaftmagazin herabgedrückten Patronen bei Spannung der Trommelfeder verdreht werden kann (Fig. 4 und 5).
    5. Pistole nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit Beginn der Drehung der Trommel nach Auslösen des Sperriegels (p) der Sperrhebel (r) unter der Wirkung seiner Feder (r3) derart verdreht wird, dass das eine hakenförmige Ende (r4) desselben, das durch eine Öffnung (ni) der Zubringerfederhülse hindurchreicht, mit einer Warze (o ?) am Zubringer in Eingriff kommt, so dass Zubringer und Zub-ingerfeder ausser Wirkung kommen (Fig. 4 und 5).
    6. Pistole nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Trommelgehäuse an der Trommelachse (h) ein Hebel (u) zur Regelung der Trommelfeder- EMI2.3
AT81105D 1919-08-19 1919-08-19 Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin. Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin. AT81105B (de)

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Publications (1)

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AT81105D AT81105B (de) 1919-08-19 1919-08-19 Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin. Pistole mit Schaft- und Trommelmagazin.

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