<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung bezieht sich auf die Gestaltung und Herstellung von Kegelfedern mit rechteckigem Querschnitt, und zwar insbesondere, wenn auch nicht ausschliesslich. von Kegelfedern für die Puffer von Eisenbahnwagen.
Die Berechnung solcher Federn ergibt, dass bei gleichmässiger Beanspruchung aller
EMI1.2
Halbmessers ist.
Die Kegelfedern werden jedoch gewöhnlich ohne Rücksicht auf die Spannungen hergestellt, die den aufeinanderfolgenden Windungen bei Belastung, und zwar besonders bei einem vollständigen Zusammendrücken der Federn zuteil werden, und das gewöhnlich zur Anwendung gelangende Verfahren zur Herstellung solcher Federn besteht darin, dass ein Streifen Stahl auf einen kegeligen Dorn gewunden wird. Wenn daher diese Feder überall denselben Querschnitt besitzt, so werden bei deren Belastung die Windungen ungleichmässig beansprucht, so dass sie leicht brechen, da bei starker Belastung ein Teil der Federn ausserordentlich stark gespannt wird, ehe die übrigen Teile ihre Spannunggrenze erreicht haben.
Durch die Erfindung wird nun die Herstellung einer aus einem Stahlband \on gleich- mässigem Querschnitt bestehenden Kegelfeder bezweckt. die beim Zusammendrücken auf der ganzen Lange gleichmässig beansprucht wird. Um eine solche Beanspruchung der Feder zu erzielen, werden gemäss der Erhndung die Steigungen der Federwindungen im unbelasteten Zustande derart gewählt, dass sie den Quadraten der zugehörenden Windunghalbmesser proportional sind.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Bauart eines Wickeldorns zur Herstellung der
EMI1.3
gestellte Kegelfeder.
Für die Herstellung einer solchen Kegelfeder dient ein Stück Flachstahl, das ausser an den Enden, die ausgezogen sind, um der ersten und letzten Windung innen und aussen eine Zylinderform zu geben, überall denselben Querschnitt hat. Dieser Streifen wird auf einen Dorn gewickelt. der die Form eines Rotationsparaboloides hat. Der grösste Parallelkreis dieses Paraboloiden ist gleich dem mittleren Durchmesser der grössten oder Aussenwindung der Feder zu wählen und die Huhe des Domes gleich dem Betrage, um den die Feder bei der Höchstbelastung durchgebogen werden soll.
Die Schablone nr Herstellung des Dornes erhält man in folgender Weise :
Zunächst zeichnet man eine Parabel, deren Grundlinie gleich dem mittleren Durchmesser der äusseren Windung p der Schraubenfeder h ist und deren Längsachse q r dem Mass entspricht, um das die Windung p bei der Höchstbelastung durchgebogen werden soll.
Die Grundlinie wird entsprechend der gewünschten Zahl der Windungen vom linken und rechten Ende aus in einzelne, der beabsichtigten Lage der Federwindungen entsprechende Strecken geteilt. Die VerbindungshniHn der Schnittpunkt der in den Teilpunkten errichteten Lotrechten mit der Parabel entsprechen dem mittleren Durchmesser der einzelnen Windungen. Diese Durchmesser schneiden die Achse in den Punkten 8 t. u. M'und die Ab- stände r-s, r-t, r-u, r-io entsprechen den Beträgen, um die die zugehörigen Windungen bei der Höchstbelastung durchgebogen werden.
Diese Strecken r- r-s, r-t usw. trägt man nacheinander auf einer parallel zur Mittelachse gezogenen Linie auf und zieht durch die Punkte Parallele zur Grundlinie, die sich mit den in den Teilpunkten der Grundlinie errichteten Lotrechten schneiden. Die durch die Schnittpunkt der Lotrechten der Grund-
EMI1.4
Form für den Dorn, über den durch Wickeln des Stahlbandes die Feder von der angegebenen Steigung hergestellt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kegelfeder aus einem Stahlband von gleichmässigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass im unbelasteten Zustande die Steigungen der Federwindungen den Quadraten der zugehörigen Windungshalbmesser proportional sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.