<Desc/Clms Page number 1>
Parketthobelma8chlne.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Parketthobelmaschine, die sich von den bekannten durch die Anordnung zweier gegenläufig gewundener Spiralfedern unterscheidet, welche beim Bedienen der Parketthobelmaschine gemeinsam auf die die Fahrrollen des Hobelgestellos tragende Welle wirken und das Arbeiten mit dem Hobel erleichtern.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 die Draufsicht der Parketthobelmaschine, während Fig. 3 eine Einzelheit veranschaulicht.
In den Wangen 10 der Maschine, die im vorderen Ende durch einen Steg 11 ver-
EMI1.1
Auf gleicher Welle sitzt ferner eine Hülse 14 fest, in welcher die umgebogenen Enden 16 zweier zwangläufig gewundener Spiralfedern 20, 21 befestigt sind. Die anderen Enden derselben laufen in Augen 20a, 21a um einen Bolzen 22 aus, der in einem die Federn 20, 21 aufnehmenden Gehäuse 17 sitzt, das seinerseits gegen Drehung unter Vermittlung eines Ansatzes 19 oder dgl. durch eine in der einen Wange 10 angebrachte Schraube 18 gesichert ist.
Am hinteren Ende der Wangen 10 sind unter Vermittlung der Welle 23 ebenfalls zwei Fahrrolien 24 drehbar gelagert. Auf der gleichen Welle ruht der den Bedienutigs- stiel 25 tragende Dillenkörper 26 mit seinem gabelförmigen Ende 27 auf. Der Dillen- körper 26,27 ist zwischen zwei um die Welle 23 schwingenden Augenlaschen 28, 29 angeordnet, deren Laschenteile 29 einen festziehbaren Schraubenbolzen 30 tragen, der seinerseits wieder ein im Dillenkörperteil 26 vorgesehenes Langloch 31 durchquert. An dem Verbindungsteil 28 weisen die erwähnten Augenlaschen zwei Nuten 32, 33 auf, in die die Nase eines auf den Zapfen 34, 35 schwingbar gelagerten und U-förmigon Sperrkörpers 36 mit Taste 37 je nach Stellung eingreift.
Durch eine Zugfeder 38 wird dabei der Sperrkörper 36 stets in der Eingriffslage gehalten.
Am vorderen Ende der Wangen 10, am Steg 11, ist des weiteren ein zweiarmiger Bock 39 angeschraubt, dessen einer Arm 40 eine Skala 41 zur Ahlesung der Stellung des Hobelmessers 45 trägt. Die Ablesung geschieht mittels eines am Messergehäuse 42, 42a, 43 vorgesehenen Zeigers 44.
Die Arbeits- und Wirkungsweise der beschriebenen Parketthobelmaschine ist die folgende :
Bei Nichtgebrauch derselben steht für gewöhnlich der Dillenkörper 26 mit Stiel 25 senkrecht, so dass der Sperrkörper 36 mit seiner Nase in die am Laschensteg 28 vorgesehene Nut 32 eingreift. Beim Gebranche der Maschine wird nun durch Druck auf die Taste 37 die Nase des Sperrkörpers 36 aus der Nut 32 ausgehoben, und sie schnappt nach Drehen des Dillenkörpers 26,27 und der Augenlaschen 28, 29 in die gezeichnete
Schräglage unter dem Einfluss der Zugfeder 38 in die Nut 33 des Lsschcnstegl's 28 ein.
Wird nunmehr der Parketthobel durch Hin- und Herbewegen in bekannter Weise in
Tätigkeit gesetzt, so werden die auf der Hülse 14 befestigten Spiralfedern 20, 21 teils gespannt, teils entspannt. Dies hat aber zur Folge, dass sie in gleicher Weise unter Vermittlung der Welle 12 erleichtern auf die Bedienung des Hobels wirken, da bei Umkehr der
Bewegungsrichtung die auf den Hobel von den Federn 20, 21 ausgeübte Kraft dazu benutzt wird, die dabei auftretenden Rückstösse usw. teilweise zu vernichten oder zu vermindern.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.