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Die Erfindung betrifft ein Trennwandsystem gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bekannte Trennwandsysteme benutzen eine Rahmen- oder Ständer-Holzkonstruktion, die zwischen Fussboden und Decke eingespannt und mit vorgehängten oder aufgesetzten Schalen bzw. Platten verkleidet wird. Ein Beispiel beschreibt DE 24 08 420 B2, wonach in äquidistanten Abständen aufgestellte Pfosten mit einstellbarer Federkraft durch ein Stellschrauben-Druckfedersystem zwischen boden- und deckenseitig fixierten Querriegein verspannt sind. Die Pfosten werden zu beiden Seiten mit Wandplatten verkleidet, die mit Hilfe von etwa parallel zu den Querriegeln verlaufenden Nut-FederVerbindungen an den Pfosten eingehängt sind und nach Bedarf unterschiedliche Oberflächen-Gestaltungen aufweisen können.
Bei anderen Trennwandsystemen sind die zumeist raumhoch ausgebildeten Wandplatten mit Umfangsprofilleisten versehen, die mit an den Pfosten befestigten Klemmbügeln zusammenwirken (siehe DE 22 24 394 A 1).
Aus DE 16 09 384 A1 geht eine Trennwand hervor, die aus einzelnen vorgefertigten Trennwandelementen zusammengesetzt wird. Jedes davon hat einen Blechmantel, in den ein selbsttragender Holzrahmen aus Weichholz eingesetzt ist, dessen Zwischenräume mit schall-und wärmeisolierenden Glasfasermatten oder Graupappewaben aufgefullt sind. Zur Stabilisierung der Trennwandelemente, deren Grösse Raumhöhe
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erreichen kann, sind horizontal verlaufende Holzleisten vorgesehen. Der Aufbau der
Trennwand erfolgt auf einer bodenseitigen Holzleiste, wobei die Holzrahmen der
Wandelemente mittels Spannschrauben gegen eine deckenseitige Holzleiste verspannt werden. Für die Verbindung der Wandelemente untereinander sind die Aussenkanten des Holzrahmens mit umlaufenden Längsnuten versehen, in die kastenförmige Blech- profilleisten zur Federung eingesetzt werden.
Problematisch bei den genannten Trennwänden ist, dass sie individuell an die jeweils gegebenen Raumabmessungen angepasst werden müssen. Pfosten, Wandplatten und
Holzrahmen sind nach eingehender vorheriger Planung exakt zuzuschneiden bzw, vorzufertigen, was sich ungünstig auf die Gesamtkosten der Trennwand auswirkt. Für den Einbau von Türen und/oder Fenstern sind zudem Sonderbauteile erforderlich, um die Wandfläche lückenlos gestalten zu können. Kurzfristige Änderungen oder Ergänzungen sind ebenso wie spätere Umbauten oder Umgestaltungen nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich. Eine Wiederverwertung einzelner Bauteile scheidet zumeist aus, da diese beim Abbau der Trennwand beschädigt werden. Ausserdem verlangt nahezu jede neue Einbausituation auch andere Abmessungen.
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, diese und weitere Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und ein Trennwandsystem zu schaffen, das mit einfachen Mitteln kostengünstig herstellbar und leicht zu handhaben ist. Es soll an gegebene Raumabmessungen und architektonische Vorgaben leicht angepasst werden können, ohne individuell vorzufertigende Wandelemente auskommen und in Baukasten-Art ohne spezielle Fach-Vorkenntnisse zu montieren sein. Ferner wird eine wirtschaftliche Fertigung und Lagerhaltung der benötigten Bauelemente angestrebt. Aufbau, Umbau und Abbau einer Wand sollen rasch und problemlos durchführbar sein, und das Aussehen zumindest einzelner Wandabschnitte sollte sich ohne grösseren Aufwand schnell verändern lassen.
Hauptmerkmal der Erfindung sind in den Ansprüchen 1 und 8 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 7 sowie 9 bis 28.
Ein Trennwandsystem für den Bau von nichttragenden Innenwänden, Raumteilern o. dgl., umfasst laut Anspruch 1 erfindungsgemäss Wandelemente in Form von Bausteinen, die zur Bildung einer Wandfläche mittels Steckverbindern pfostenfrei miteinander verbindbar und durch Spannelemente zwischen Raum-Begrenzungsflächen
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verspannbar sind, wobei Längen der Bausteine sowie Abstände der Steckverbinder untereinander gleich einer Grundabmessung oder einem Vielfachen von ihr sind, wobei die Steckverbinder jeweils wenigstens zwei benachbarte Bausteine miteinander verbin- den und wobei zumindest ein Baustein selbst ein Spannelement bildet.
Mit dem erfindungsgemässen System können sowohl Raumteiler als auch komplette
Wände und ganze Räume-z. B. Raum im Raum - in variabler oder einheitlicher Weise gestaltet werden. Die erstellten Wände lassen sich jederzeit rasch und problemlos auf-, ab- oder umbauen. Alle Bauteile können vollständig wiederverwendet werden. Der bei herkömmlichen Umbauten anfallende Baustaub wird bei diesem System vermieden.
Damit bietet es Familien, Firmen und allen Einrichtungen, die veränderliche Gegebenheiten brauchen, die Möglichkeit, den aktuellen Raumbedarf in kurzer Zeit, rohstoffsparend und gesundheitsförderlich zu verwirklichen. Jederzeit ist auch ein Umzug mit dem Innenausbau-System durchführbar.
Die Bausteine können nach Anspruch 2 mehrkantig und in einer Richtung mit unterschiedlichen Kantenlängen ausgebildet sein, die jeweils der Grundabmessung oder einem Vielfachen von ihr entsprechen. Bevorzugt sind es im Einklang mit Anspruch 3 ebenflächige Quader oder Würfel, die laut Anspruch 4 aus massivem Material gefertigt sind, vorzugsweise aus Massivholz, aber in der Alternative von Anspruch 5 auch hohl sein können. Man hat in jedem Falle bequem montierbare Bauelemente, die sich sauber und genau fügen lassen.
An einer Fläche können die Bausteine gemäss Anspruch 6 mit zumindest einer Einsenkung und/oder mit zumindest einem Vorsprung versehen sein. Nach Anspruch 7 flächenbündig an-und/oder aufeinander anschliessende Bausteine können eine geschlossen Wandfläche bilden, wodurch ein gefälliges Aussehen bei hoher Festigkeit erzielt wird.
In der Gestaltung gemäss dem unabhängigen Anspruch 8 haben die Bausteine zur Aufnahme der Steckverbinder in Stirnflächen und Seitenflächen Ausnehmungen, deren Abstand untereinander ein ganzzahliges Vielfaches der Grundabmessung ist und deren Anzahl durch die jeweils längste Kantenlänge einer Fläche bestimmt ist, wobei der Abstand jeder Ausnehmung zu einer Kante des Bausteins eine halbe Grundabmessung beträgt.
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Laut Anspruch 9 sind die Steckverbinder Rundstäbe, welche in die Ausnehmungen einpassbar sind und eine Länge haben, die z. B. ein ganzzahliges Vielfaches der Grundabmessung beträgt, aber auch kürzer oder länger als diese sein kann. Sie können gemäss Anspruch 10 aus Holz gefertigt sein, vorzugsweise aus Massivholz mit glatter oder aufgerauhter Oberfläche, etwa in der Ausbildung nach Anspruch 11 RundumRiefen, die insbesondere achsparallel und wenige Zehntelmillimeter tief sind, was die Steckpassung unterstützt. Andere Steckverbinder oder Einschraubteil haben laut Anspruch 12 ein Aussengewinde, das mit einem Innengewinde in den Ausnehmungen bzw. Bohrungen schraubt. Nach Anspruch 13 können die Ausnehmungen als bis zur Baustein-Innenmitte reichende Sacklöcher ausgebildet sein.
Stets erzielt man mit diesen Mitteln eine feste, allerdings auch lösbare Verbindung. Gemäss Anspruch 14 sind mehrere Bausteine vertikal oder horizontal von Steckverbindem durchsetzbar, was dem Wandaufbau besonders hohe Steifigkeit gibt.
Wichtig ist die Gestaltung von Anspruch 15, wonach in dem Spannbaustein ein drehbar gelagerter Gewindebolzen mit einem freien Ende angeordnet ist, das lateral stabilisiert und in Baustein-Längsrichtung gegen eine Raum-Begrenzungsfläche verpressbar ist. Das freie Ende weist gemäss Anspruch 16 ein durch den Gewindebolzen in axialer Richtung bewegliches, austauschbares Schubstück auf. Laut Anspruch 17 besitzt der Spannbaustein einen vertikal oder horizontal in die Wandfläche einfügbaren Kopf, dessen Abmessungen (Kantenlängen) der Grundabmessung oder einem Vielfachen von ihr entsprechen. Anspruch 18 sieht zum Einstecken eines Werkzeugs, Stabes o dgl. am Umfang des Gewindebolzens radial gerichtete Eingriffslöcher vor, die gemäss Anspruch 19 durch eine seitliche Spannbausteinöffnung zugänglich sind, welche bevorzugt mit einem Deckel nach Anspruch 20 verschliessbar ist.
Anspruch 21 sieht vor, dass die Spannelemente quer zu einer Raum-Begrenzungsfläche einbaubar sind, und zwar gemäss Anspruch 22 in gegebener Anzahl parallel zueinander, insbesondere in regelmässigen Abständen.
Gemäss Anspruch 23 ist ein zwischen einer Raum-Begrenzungsfläche und den ihr am nächsten liegenden Bausteinen befindlicher Zwischenraum durch einen Abschluss oder durch wenigstens zwei Schubstücke überbrückbar und/oder durch wenigstens eine Platte abdeckbar. Damit schliesst die Trennwand lückenlos an die Raum-Begrenzung an, z. B. an eine Zimmerdecke.
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In den Ausnehmungen der Bausteine sind gemäss Anspruch 24 weitere Bauelemente festlegbar, beispielsweise Abschlussplatten, Vorsatzprofile, Blendleiste, Zierelemente u. dgl. Zwischen Raum-Begrenzungsflächen ist laut Anspruch 25 wenigstens eine Säule vertikal, diagonal oder horizontal verspannbar.
In der Wandfläche ist nach Anspruch 26 zumindest eine Wandöffnung ausbildbar, die ein begehbarer Durchgang, ein Fenster o. dgl. sein kann, wodurch grosse innenarchitektonische Freiheiten gewonnen werden. Vielfältige weitere Möglichkeiten eröffnen sich gemäss Anspruch 27, indem zwei oder mehr Wandflächen zueinander äquidistant aufbaubar sind, und/oder indem das System laut Anspruch 28 in eine dritte Raumrichtung erweiterbar ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen : Fig. 1 eine Teil-Schrägansicht eines Trennwandsystem, Fig. 2a eine Rückansicht und Fig. 2b eine Seitenansicht eines Spannelements, Fig. 3a eine Draufsicht und Fig. 3b eine Druntersicht auf das Spannelement von Fig. 2a bzw.
Fig. 2b, Fig. 4a je eine Vorderansicht eines Spannelements mit abgelenktem Fig. 4b und mit teilweise ausgefahrenem Stützteil, Fig. 5 eine Schrägansicht einer anderen Bauform eines Spannelements, Fig. 6a eine Frontansicht und Fig. 6b eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform eines Wandsystems, Fig. 7a eine Frontansicht und Fig. 7b eine Seitenansicht einer oberen Abschlussanordnung, Fig. 8a eine Frontansicht einer weiteren Ausführungsform eines Wandsystems, Fig. 8b eine Frontansicht eines gegenüber Fig. 8a abgewandelten Wandsystems, Fig. 8c eine Seitenansicht der Wand von Fig. 8b, teilweise im Schnitt, Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Seiten-Ende eines Wandsystems und Fig. 10 eine Schragansicht eines Raumteiler-Wandsystems.
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In Fig. 1 ist eine Schrägansicht eines Trennwandsystems 10 abgebildet. Es besteht aus Bausteinen 20 und Zierelementen. Sie sind über Steckverbinder 40 miteinander zu einer Wandfläche 12 verbunden, die durch Verspannung gegen Raum-
Begrenzungsflächen 14 stabilisierbar ist. Dazu werden Spannbausteine oder Span- nelemente 60 von veränderlicher Länge bzw. Bauhöhe verwendet. Nach dem Einbau eines zunächst auf ein Untermass gebrachten Spannelements 60 kann daraus ein
Schubstück 82 ausgefahren werden, das eine zwischen der Raum-Begrenzungsfläche
14 und der Wandfläche 12 endseitig vorhandene Lücke überbrückt (vergl. Fig. 6b).
Verbaut man Spannelemente 60 an einander gegenüberliegenden Seiten der Wandflä- che 12, so wird diese durch Überbrücken beidseitiger Lücken zwischen zwei Stützflä- chen 14 verspannt.
Im Beispiel der Fig. 1 sind die Bausteine 20 quader- oder würfelförmig. Alle Bausteine
20 haben quadratischen Querschnitt mit einer einheitlichen Grundabmessung 24. Die
Bausteinlängen betragen ein ganzzahliges oder auch bruchzahliges Vielfaches dieser
Grundabmessung 24. Ein würfelförmiger Baustein 20 hat naturgemäss dreidimensional ein und dieselbe Grundabmessung 24, und er hat flächenmittig z. B. drei sich im Zentrum treffende Ausnehmungen 32. Er kann auch von sich kreuzenden Bohrungen 34 durchsetzt sein. In quaderförmige Bausteine 20 sind im Abstand je einer Grundabmessung 24 an wenigstens zwei gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen 32 mittig eingebracht, die Durchgangsbohrungen sein können. Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest eine Baustein-Sichtfläche frei von Ausnehmungen 32 und Bohrungen 34 ist.
Die Bausteine 20 bestehen vorzugsweise aus Massivholz, können jedoch auch aus Kunststoff, Ton- oder Lehmbaustoffen sowie aus oder mit Metall und/oder Verbundwerkstoffen hergestellt sein. Zum Klimaschutz kann man eine Leinöl- Tränkung, einen Lack-Überzug o. dgl. vorsehen.
Die Bausteine 20 werden durch Steckverbinder 40 miteinander verbunden (Fig. 6b), die aus den vorgenannten Materialien bestehen können, stabförmig sind und allgemein die Länge einer Grundabmessung 24 nicht überschreiten, ausser wenn sie Durchgangslöcher mehrerer aneinander anschliessender Bausteine durchsetzen. Um einen festen, jedoch lösbaren Passsitz zu ermöglichen, ist der Stabdurchmesser d ebenso gross wie jener der Ausnehmungen 32 bzw. Durchgangsbohrungen 34, allenfalls geringfügig kleiner. Die Staboberfläche 42 ist generell glatt, kann für besondere Halteauf gaben jedoch auch mit Rillen oder Riefen 48 z. B. von Zehntelmillimeter-Tiefe versehen sein oder auch ein Aussengewinde 46 aufweisen, wenn eine Verschraubung mit einem
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Innengewinde 36 in einer Ausnehmung 32 bzw. Bohrung 34 erfolgen soll.
In gleicher
Weise lassen sich Dekor-Stifte, Abdeckkappen 38 o. dgl. einsetzen.
Fig. 2a bis 4b zeigen den Aufbau und die Funktionsweise eines Spannbausteins 60. Er hat im hohlen Inneren, das durch einen abnehmbaren Deckel 95 verschlossen Ist, ei- nen in einer Gewindebuchse 73 drehbar gelagerten Gewindebolzen 72. Auf dessen oberem freien Ende 76 ist das Schubstück 82 lose aufgesetzt. Der Gewindebolzen 72 ist an seinem unteren Ende glattzylindrisch, d. h. gewindefrei. Ein dort übergestülpter und mit dem Gewindebolzen 72 fest verbundener Ringkörper oder Klotz 86 wird an Seitenwänden 62,63, 65 eines Schachtes 61 geführt. Der Klotz 86 besteht wie die Gewindespindel 72 vorzugsweise aus Holz oder auch aus Metall und hat am Umfang 88 in Höhenabständen übereinander liegende, zueinander winkelversetzte radiale Ein- griffslöcher 90 für eine Drehhandhabe, beispielsweise ein stabförmiges Werkzeug 92 (vergl. Fig. 5).
Sind es wie gezeichnet drei Löcher 90, so beträgt die Winkelversetzung je 600. Metallhülse 75 (Fig. 4a, 4b) können Auskleidungen bilden, die vor mechanischer Beschädigung schützen und zugleich die Befestigung des Klotzes 86 an der Spindel 72 verstärken.
Um das Spannelement 60 zu betätigen (Fig. 5), nimmt man zuerst den in den unteren Teil der vorderen Seitenwand 65 z. B. eingeschobenen oder eingeklappten Deckel 98 ab. Die Drehhandhabe 92 wird dann in eines der Eingriffslöcher 90 eingeführt und nach rechts oder links bewegt. Mit wiederholter Schwenkbewegung, wobei die Handhabe 92 in ein Jeweils neu erscheinendes Eingriffsloch 90 eingeführt wird, schraubt man die Spindel 72 im Gewindefutter 73 nach oben bzw. bei umgekehrtem Drehsinn nach unten. Die Hub- bzw. Absenk-Bewegung des Gewindebolzens 72 setzt sich im lose aufliegenden Schubstück 82 fort, das sich je nach Schraubrichtung aus dem oberen Füh- rungsberelch des Spannbausteins 60 ein Stück heraus oder tiefer hinein bewegt. Sobald das Schubstück 82 an einer Begrenzungsfläche 14 anschlägt, setzt die Spannwirkung ein.
In den Fig. 6a bis 8b und in Fig. 10 erkennt man verschiedene Trennwandsysteme 10. Sie bestehen jeweils aus einer Wand 12, an der Zier-, Blend- und/oderWandöffnungs- elemente befestigt sind. Wie ein Abschluss mit einer Raumbegrenzungsfläche auf elegante und formvollendete Weise erreicht wird, ist vor allem in Fig. 6a, 6b und in Flg. 7a, 7b zu sehen. Die Wand 12 wird zunächst mittels Spannelementen 60 gegen wenigstens eine (hier nicht gekennzeichnete) Raum-Begrenzungsfläche verspannt Dabei
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drückt entweder das freie Ende 76 des Gewindebolzens 72 unmittelbar auf eine benachbarte Begrenzungsfläche oder das Schubstück 82 tut dies mit seinem Kopf 95 von quadratischer, rechteckiger oder auch runder Form.
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wesentlichen abdecken.
Für diesen Zweck sind im Bauteil 120 Gruppen von Ausneh- mungen 32 bzw. Bohrungen 34 reihenweise übereinander vorgesehen, die vertikal
Abstände von z. B. einer Viertel-Grundabmessung haben und in waagerechter bzw.
Querrichtung jeweils im Abstand einer ganzen Grundabmessung 24 angeordnet sind (Fig. 7a, 7b). Die Abschlussplatten 120 haben eine Mindesthöhe von zwei Baustein-
Reihen, in den gezeichneten Beispielen jedoch von solcher Höhe, dass sie auch die darüber befindliche Lücke zumindest im wesentlichen überdecken. Sie können vor al- lem an ihrer Unterkante unterschiedlich gestaltet sein, z. B. geschwungen oder in der Art klassischer Baustife. Leicht kann man so z. B. den dorischen, ionischen, korinthischen, gotischen oder romanischen Stil nachempfinden. Die Platten 120 können auch futuristische oder Jugendstil-Elemente enthalten.
Auf die Abschlussplatte 120 kann man Vorsatzprofile 130 von geringerer Höhe afstek- ken, die in ihrem unteren Bereich z. B. mit Ornamenten und Verzierungen der genannten Stilrichtungen versehen sein können und ebenfalls mehrere senkrecht übereinander liegende Ausnehmungen 32 oder Bohrungen 34 haben, wiederum in Grundabmessungs-Abständen nebeneinander und in kleineren Abständen übereinander, um optimalen Höhenausgleich zu erzielen. In gleicher Weise lässt sich eine Blendleiste 140 auf das Vorsatzprofil 130 stecken, die zum Beispiel nach vorne auskragt und oben direkt an der Raum-Begrenzungsfläche anliegt. Sollten auf einem der Bauteile 20,120, 130 offenliegende Ausnehmungen 32 oder Durchgangsbohrungen 34 stören, können sie mit Blindverschlüssen wie Steckkappen 38 (Fig. 1) oder mit Steckornamenten 142 abgedeckt werden.
Wandöffnungen 110, z. B. Fenster- oder Türöffnungen, sind in Fig. 8a, 8b und 10 gezeigt. Diese werden aus grossflächigen Wandelementen aufgebaut, namentlich aus mit Ausnehmungen 32 oder Bohrungen 34 versehenen speziellen Bausteinen 20 ganz unterschiedlicher Form. Beispielsweise sind für einen Durchgang im gotischen Stil fünf besondere Bausteine 20 vorteilhaft, nämlich zwei Pfosten 152, zweiTürbogenelemente 154, zwei Säulenkörper 156, zwei Zierhalbbögen 160 und ein Schlussstein 158. Dabei
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können die Pfosten 152 und Türbögen 154 sogar eine tragende Funktion übernehmen, während die Elemente 156,158, 160 dekorativen Charakter haben.
Wenn eine Wand 12 nicht gegen eine vertikale Begrenzungsfläche verspannt werden kann, z. B. weil sie in der Mitte des Raums aufhört, entstehen an dieser Stelle Muster eckiger Kanten und Kantenflächen. Um einen harmonischen Gesamteindruck zu er- zeugen, sind Blendelemente vorgesehen, etwa im Ausführungsbeispiel von Fig. 9 Kopfabschlusselemente 162 und Seitenabschlüsse 164, die an einer Wand 12 von der
Dicke zweier Bausteine 20 angesteckt werden. Auch diese Bauteile sind vorzugsweise so ausgebildet, dass ihre Abmessungen ein ganz- oder teilzahliges Vielfaches der Grundabmessung 24 betragen.
Zum Aufbau eines Trennwandsystems 10 werden zweckmässig auf einen vorgezeichneten Grundriss Bausteine 20 in einer Reihe hintereinandergelegt. Die zweite und jede weitere Reihe werden flächenbündig im Versatz aufgesteckt. An allen für eine Wan- öffnung 110 vorgesehenen Stellen schichtet man Bausteine 20 ohne Steckverbinder 40 übereinander, um sie aus der fertigen Wand 12 wieder entnehmen zu können. Am Anfang und Ende der ersten oder zweiten Baureihe und dann im Horizontal-Abstand von z. B. jeweils 1 m sowie unter- oder oberhalb einer Wandöffnung 110 baut manendseitig Spannelemente 60 in die Wand 12 ein. Eine mit nur einer seitlichen RaumBegrenzungsfläche verspannte Wand 12 stützt man während des Baues durch senkrecht zu ihr lose aufgeschichtete Bausteine 20 ab, die nach der Fertigstellung der Wand 12 wieder entfernt werden.
Jeweils nach etwa 1 m Baufortschritt in der Höhe verdichtet man den Aufbau z. B. mit tels eines Gummihammers. Nach Ausrichtung mit einer Wasserwaage, lotrecht und waagrecht, fixiert man die Wand 12 durch Betätigen gegenüberliegender Spannelemente 60 zwischen seitlichen Raum-Begrenzungsflächen. Kurz unterhalb einer oberen Anschlagfläche baut man in die Wand 12 Spannelemente 60 etwa im Meterabstand und zusätzlich beidseits oberhalb einer Wandöffnung 110 ein. Um letztere abschlie- ssend auszurichten und zu stabilisieren, löst man die an den Seiten angebrachten Spannelemente 60 nochmals leicht, kompaktiert die Wand 12 erneut durch Betätigen der zur oberen Raum-Begrenzungsfläche gerichteten Spannelemente 60 und spannt abschliessend die seitlichen Spreizelemente 60 wieder an.
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Anzusteckende Zier-, Blend- und/oder Wandöffnungselemente vervollständigen das
Trennwandsystem 10 im Charakter des gewählten Baustils. Beispiele gehen aus
Fig. 6a und 6b hervor, wo man eine Abschlussplatte 120 mit einem Vorsatzprofil 130 versieht, welches einen unteren dekorativen Bereich 122 freilässt und welches seiner- seits von einer Blendleiste 140 übergriffen wird. Ähnlich ist die Anordnung gemäss
Fig. 7a und 7b, wo man die Optimierung des Höhenausgleichs durch engere Abstände der Ausnehmungen 32 bzw. Bohrungen 34 erkennt, die namentlich ein Viertel einer
Grundabmessung 24 betragen.
Vergleichbar sind auch die Gestaltungen von Fig. 8a, 8b und 8c. Hier lässt die Wandflä- che 12 eine Öffnung 110 frei, in der Pfosten 152 Türbogen-Elemente 154 abstützen, die seitlich durch (nicht dargestellte) Steckverbinder 40 an den Bausteinen 20 der mittleren Reihen 16 befestigt sind. Der Deckenabschluss erfolgt durch ein Vorsatzprofil
130, eventuell mit angeschraubten oder auf andere Weise angebrachten Dekorele- menten (Fig. 8a) oder mit der Kombination von Platten 120, Profilen 130 und Blendleisten 140 (Fig. 8b, 8c). Die Öffnung 110 kann durch Innenblenden 150 und Aussenblenden 160 abdeckt werden, doch kann man auch dekorative Ausfräsungen an Bogenelementen vorsehen (Fig. 10).
Aus Fig. 9 ist eine Doppelwand ersichtlich, deren Bausteine mit Durchgangsbohrungen 34 versehen und von daran mit Steckverbindern 40 befestigten Endabschlüssen 162, 164 überdeckt sind. Man sieht, dass ein Kopfabschluss 162 an einer Anlagefläche 166 satt anliegt und Seitenabschlüsse 164 mit einer Überlappung 168 angebracht sein können.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. So kann das Trennwandsystem 10 auch besondere Bausteine 20 enthalten, mit denen freistehende Säulen 170 fest im Raum aufgebaut werden können. Eine z. B. stabförmige Stütze kann dabei als Spannelement von stilgerechtem Aussehen dienen.
In der Wand 12 verbaute Bausteine 20 können auch Kantenlängen aufweisen, die z. B. halb-oder viertelzahlige Vielfache der Grundabmessung 24 sind. Weiterhin kann bei langen Bausteinen 20 die Durchgangsbohrung 34 in Längsrichtung durch eine jeweils endseitige Bohrung mit der Länge einer Grundabmessung 24 ersetzt werden. Ebenso können die Steckverbinder 40 eine Länge aufweisen, die ein Vielfaches einer Grun-
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dabmessung 24 ist, und zwar nicht nur ein ganzzahliges, sondern auch ein bruchzahli- ges Vielfaches. Das Schubstück 82 kann T-förmig sein oder an einer aus dem Span- nelement 60 herausragenden Seite die Form eines Bausteins 20 nachbilden.
Weiterhin kann die Anzahl der Eingriffslöcher 90 im Ringklotz 86 variieren, abhängig von seiner
Dicke und gegebenenfalls davon, ob ein Spannelement 60 schwer- oder leichtgängig sein soll.
Man erkennt, dass die Erfindung es neben ihren funktionalen Vorteilen gestattet, innenarchitektonische Gestaltungen mannigfacher Art zu verwirklichen, indem mittels des neuartigen Wandsystems ein rasch veränderbares, individuelles Raum-Ambiente nach Bedarf geschaffen wird. Dazu können leicht adaptierbare Zierelemente wie Säulen, Halbsäulen, Simse, Tür- und Fensterbögen, Fuss- und Deckenleisten usw. in den verschiedensten Stiirichtungen beitragen. Ästhetische Veränderungen lassen sich somit ohne grossen Zeitaufwand und kostengünstig realisieren.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschliesslich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein
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The invention relates to a partition system according to the preamble of claim 1.
Known partition systems use a wooden frame or stand construction that is clamped between the floor and ceiling and clad with curtains or panels or panels. An example is described in DE 24 08 420 B2, according to which posts set up at equidistant intervals and with adjustable spring force are clamped between transverse bars fixed on the floor and ceiling sides by means of a set screw pressure spring system. The posts are clad on both sides with wall panels, which are hung on the posts with the help of tongue and groove connections running approximately parallel to the crossbars and can have different surface designs as required.
In other partition systems, the mostly room-high wall panels are provided with circumferential profile strips which interact with clamps attached to the posts (see DE 22 24 394 A1).
DE 16 09 384 A1 shows a partition which is composed of individual prefabricated partition elements. Each of them has a sheet metal jacket in which a self-supporting wooden frame made of softwood is inserted, the spaces between which are filled with sound and heat-insulating glass fiber mats or gray cardboard honeycombs. To stabilize the partition elements, their size, room height
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horizontal wooden slats are provided. The structure of the
Partition takes place on a wooden strip on the floor, the wooden frame of
Wall elements can be clamped against a wooden slat on the ceiling using tensioning screws. To connect the wall elements to one another, the outer edges of the wooden frame are provided with circumferential longitudinal grooves, into which box-shaped metal profile strips are used for suspension.
The problem with the partition walls mentioned is that they have to be individually adapted to the given room dimensions. Posts, wall panels and
Wooden frames are to be cut or prefabricated exactly after detailed planning, which has an unfavorable effect on the overall costs of the partition. Special components are also required for the installation of doors and / or windows in order to be able to design the wall surface without gaps. Short-term changes or additions, like later conversions or redesigns, are not possible or only possible with considerable effort. The recycling of individual components is usually out of the question because they will be damaged when the partition is dismantled. In addition, almost every new installation situation requires different dimensions.
It is an important object of the invention to overcome these and other disadvantages of the prior art and to create a partition system that is inexpensive to manufacture and easy to use with simple means. It should be easy to adapt to given room dimensions and architectural specifications, without the need for individually prefabricated wall elements and to be assembled in a modular manner without any special prior knowledge. In addition, an economical production and storage of the required components is sought. A wall should be constructed, converted and dismantled quickly and easily, and the appearance of at least individual wall sections should be able to be changed quickly without great effort.
Main feature of the invention are given in claims 1 and 8. Refinements are the subject of claims 2 to 7 and 9 to 28.
A partition system for the construction of non-load-bearing inner walls, room dividers or the like comprises, according to claim 1, wall elements according to the invention in the form of building blocks which can be connected to one another by means of plug-in connectors to form a wall surface and by means of tensioning elements between space boundary surfaces
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can be clamped, the lengths of the modules and the spacing of the plug connectors from one another being equal to a basic dimension or a multiple thereof, the plug connectors in each case connecting at least two adjacent modules to one another and at least one module itself forming a clamping element.
With the system according to the invention, both room dividers and complete ones can
Walls and entire rooms - e.g. B. space within space - can be designed in a variable or uniform manner. The walls created can be set up, dismantled or converted quickly and easily at any time. All components can be completely reused. The build-up dust that occurs during conventional conversions is avoided with this system.
It offers families, companies and all facilities that need changing circumstances the opportunity to realize the current space requirements in a short time, resource-saving and health-promoting. A move with the interior fitting system can also be carried out at any time.
The building blocks can be polygonal and designed in one direction with different edge lengths, each of which corresponds to the basic dimension or a multiple thereof. It is preferred in accordance with claim 3 flat cuboids or cubes, which are made of solid material according to claim 4, preferably solid wood, but in the alternative of claim 5 can also be hollow. In any case, you have easily mountable components that can be neatly and precisely joined.
The blocks can be provided on one surface with at least one depression and / or with at least one projection. According to claim 7, flush-fitting and / or adjoining building blocks can form a closed wall surface, whereby a pleasing appearance with high strength is achieved.
In the design according to independent claim 8, the modules for receiving the connectors in end faces and side faces have recesses whose spacing from one another is an integer multiple of the basic dimension and the number of which is determined by the longest edge length of a surface, the spacing of each recess from one Edge of the block is half a basic dimension.
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According to claim 9, the connectors are round rods, which are fit into the recesses and have a length which, for. B. is an integer multiple of the basic dimension, but also shorter or longer than this. According to claim 10, they can be made of wood, preferably of solid wood with a smooth or roughened surface, for example in the configuration according to claim 11, all-round grooves which are in particular axially parallel and a few tenths of a millimeter deep, which supports the plug-in fit. According to claim 12, other plug-in connectors or screw-in parts have an external thread that screws with an internal thread in the recesses or bores. According to claim 13, the recesses can be formed as blind holes extending to the center of the building block.
With these means you always achieve a firm, but also detachable connection. According to claim 14, several modules can be penetrated vertically or horizontally by plug connectors, which gives the wall structure particularly high rigidity.
What is important is the design of claim 15, according to which a rotatably mounted threaded bolt with a free end is arranged in the clamping module, which laterally stabilizes and can be pressed in the longitudinal direction of the module against a space boundary surface. According to claim 16, the free end has an interchangeable thrust piece which can be moved in the axial direction by the threaded bolt. According to claim 17, the clamping module has a vertically or horizontally insertable head into the wall surface, the dimensions (edge lengths) of which correspond to the basic dimension or a multiple thereof. Claim 18 provides for the insertion of a tool, rod or the like. Radially directed engagement holes on the circumference of the threaded bolt, which are accessible according to claim 19 through a lateral clamping module opening, which can preferably be closed with a cover according to claim 20.
Claim 21 provides that the tensioning elements can be installed transversely to a space boundary surface, specifically in accordance with claim 22 in a given number parallel to one another, in particular at regular intervals.
According to claim 23, an intermediate space located between a space boundary surface and the building blocks closest to it can be bridged by a closure or by at least two thrust pieces and / or covered by at least one plate. So that the partition connects seamlessly to the space boundary, z. B. on a ceiling.
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According to claim 24, further components can be defined in the recesses of the building blocks, for example end plates, end profiles, cover strip, decorative elements and the like. Like. At least one column can be braced vertically, diagonally or horizontally between the space boundary surfaces.
According to claim 26, at least one wall opening can be formed in the wall surface, which can be a walk-through passage, a window or the like, whereby great interior design freedom is gained. A variety of further possibilities open up according to claim 27 in that two or more wall surfaces can be constructed equidistant from one another and / or in that the system can be expanded in a third spatial direction according to claim 28.
Further features, details and advantages of the invention emerge from the wording of the claims and from the following description of exemplary embodiments with reference to the drawings. 1 shows a partial oblique view of a partition system, FIG. 2a shows a rear view, and FIG. 2b shows a side view of a tensioning element, FIG. 3a shows a top view and FIG. 3b shows a bottom view of the tensioning element from FIG. 2a and
Fig. 2b, Fig. 4a each a front view of a clamping element with deflected Fig. 4b and with the support part partially extended, Fig. 5 an oblique view of another design of a clamping element, Fig. 6a a front view and Fig. 6b a side view of another embodiment of a wall system 7a shows a front view and FIG. 7b shows a side view of an upper end arrangement, FIG. 8a shows a front view of a further embodiment of a wall system, FIG. 8b shows a front view of a wall system modified compared to FIG. 8a, FIG. 8c shows a side view of the wall from FIG. 8b, partly in section, FIG. 9 is a plan view of a side end of a wall system and FIG. 10 is an oblique view of a room divider wall system.
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1 shows an oblique view of a partition system 10. It consists of building blocks 20 and decorative elements. They are connected to one another via plug connectors 40 to form a wall surface 12 which is braced against space
Boundary surfaces 14 can be stabilized. For this purpose, clamping modules or clamping elements 60 of variable length or overall height are used. After the installation of a clamping element 60, which is initially brought to an undersize, one can be made from it
Push piece 82 are extended, the one between the space boundary surface
14 and the wall surface 12 bridges the existing gap (see FIG. 6b).
If clamping elements 60 are installed on opposite sides of the wall surface 12, this is clamped between two support surfaces 14 by bridging gaps on both sides.
In the example in FIG. 1, the building blocks 20 are cuboid or cube-shaped. All building blocks
20 have a square cross section with a uniform basic dimension 24. The
Block lengths are an integer or fractional multiple of this
Basic dimension 24. A cube-shaped building block 20 naturally has one and the same basic dimension 24 in three dimensions, and it has z. B. three intersecting recesses 32. It can also be crossed by intersecting bores 34. Recesses 32, which can be through bores, are made in the center of cuboid blocks 20 at a distance from a basic dimension 24 on at least two opposite sides. Within the scope of the invention, it is provided that at least one component visible surface is free of recesses 32 and bores 34.
The building blocks 20 are preferably made of solid wood, but can also be made of plastic, clay or earth building materials as well as of or with metal and / or composite materials. To protect the climate, a linseed oil impregnation, a varnish coating or the like can be provided.
The building blocks 20 are connected to one another by plug connectors 40 (FIG. 6b), which can be made of the aforementioned materials, are rod-shaped and generally do not exceed the length of a basic dimension 24, unless they penetrate through-holes in a plurality of connecting building blocks. In order to enable a firm but detachable fit, the rod diameter d is as large as that of the recesses 32 or through bores 34, if necessary slightly smaller. The rod surface 42 is generally smooth, but can also be used for special Halteauf with grooves or grooves 48 z. B. be provided by a tenth of a millimeter depth or also have an external thread 46 if a screw connection with a
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Internal thread 36 should take place in a recess 32 or bore 34.
In the same
In this way, decorative pens, cover caps 38 or the like can be used.
2a to 4b show the structure and the mode of operation of a clamping component 60. In the hollow interior, which is closed by a removable cover 95, it has a threaded bolt 72 which is rotatably mounted in a threaded bushing 73. On its upper free end 76 this is Push piece 82 placed loosely. The threaded bolt 72 is smooth cylindrical at its lower end, i. H. thread-free. An annular body or block 86 slipped there and firmly connected to the threaded bolt 72 is guided on side walls 62, 63, 65 of a shaft 61. The block 86, like the threaded spindle 72, is preferably made of wood or metal and has, on the circumference 88, radial engagement holes 90, one above the other and at an angular distance from one another, for a turning handle, for example a rod-shaped tool 92 (cf. FIG. 5).
If there are three holes 90 as shown, the angular displacement amounts to 600 each. Metal sleeve 75 (FIGS. 4a, 4b) can form linings which protect against mechanical damage and at the same time reinforce the fastening of the block 86 on the spindle 72.
In order to actuate the tensioning element 60 (FIG. 5), first take the z in the lower part of the front side wall 65. B. inserted or retracted lid 98. The turning handle 92 is then inserted into one of the engaging holes 90 and moved to the right or left. With repeated pivoting movement, the handle 92 being inserted into a newly appearing engagement hole 90, the spindle 72 is screwed upwards in the threaded chuck 73 or downwards in the opposite direction of rotation. The lifting or lowering movement of the threaded bolt 72 continues in the loosely placed thrust piece 82 which, depending on the screwing direction, moves out of the upper guide area of the clamping module 60 a little or deeper. As soon as the thrust piece 82 strikes against a boundary surface 14, the clamping action begins.
6a to 8b and in FIG. 10 different partition systems 10 can be seen. They each consist of a wall 12 to which decorative, glare and / or wall opening elements are fastened. How a closure with a space boundary surface is achieved in an elegant and perfectly shaped manner is particularly evident in FIGS. 6a, 6b and in Flg. 7a, 7b. The wall 12 is first braced by means of clamping elements 60 against at least one space boundary surface (not shown here)
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either presses the free end 76 of the threaded bolt 72 directly onto an adjacent boundary surface or the thrust piece 82 does this with its head 95 of square, rectangular or also round shape.
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cover essential.
For this purpose, 120 groups of recesses 32 or bores 34 are provided in rows one above the other in the component, the vertical
Distances of z. B. have a quarter basic dimension and in horizontal or
Transverse direction are each arranged at a distance from an entire basic dimension 24 (Fig. 7a, 7b). The end plates 120 have a minimum height of two building blocks
Rows, in the examples shown, however, of such a height that they at least substantially cover the gap above them. Above all, they can be designed differently on their lower edge, eg. B. curved or in the manner of classic building style. You can easily z. B. the Doric, Ionic, Corinthian, Gothic or Romanesque style. The plates 120 can also contain futuristic or art nouveau elements.
On the end plate 120 you can afstek- ken attachment profiles 130 of lower height, the z. B. can be provided with ornaments and decorations of the styles mentioned and also have a plurality of vertically superimposed recesses 32 or bores 34, again in basic dimension intervals next to each other and at smaller intervals one above the other in order to achieve optimal height compensation. In the same way, a cover strip 140 can be plugged onto the attachment profile 130, which, for example, protrudes towards the front and rests directly against the space boundary surface at the top. If exposed recesses 32 or through holes 34 interfere with one of the components 20, 120, 130, they can be covered with blind closures such as plug caps 38 (FIG. 1) or with plug ornaments 142.
Wall openings 110, e.g. B. window or door openings are shown in Fig. 8a, 8b and 10. These are built up from large-area wall elements, specifically from special building blocks 20 of very different shapes provided with recesses 32 or bores 34. For example, five special building blocks 20 are advantageous for a passage in the Gothic style, namely two posts 152, two door arch elements 154, two pillar bodies 156, two decorative half arches 160 and a keystone 158
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the posts 152 and door arches 154 can even take on a supporting function, while the elements 156, 158, 160 have a decorative character.
If a wall 12 cannot be braced against a vertical boundary surface, e.g. B. because it ends in the middle of the room, patterns of angular edges and edge surfaces are created at this point. In order to produce a harmonious overall impression, cover elements are provided, for example in the exemplary embodiment in FIG. 9, head end elements 162 and side end ends 164, which on a wall 12 of the
Thickness of two building blocks 20 can be plugged. These components are also preferably designed such that their dimensions are an integral or partial multiple of the basic dimension 24.
To build a partition system 10, modules 20 are expediently placed in a row on a pre-drawn floor plan. The second and each further row are plugged flush into the offset. At all points provided for a wall opening 110, modules 20 without connectors 40 are layered one above the other in order to be able to remove them from the finished wall 12 again. At the beginning and end of the first or second series and then at a horizontal distance of z. B. 1 m each and below or above a wall opening 110 one installs clamping elements 60 in the wall 12. A wall 12 braced with only one lateral space boundary surface is supported during construction by building blocks 20 which are loosely stacked perpendicular to it and which are removed again after the wall 12 has been completed.
Each time after about 1 m of construction progress in height, the structure is compressed. B. with means of a rubber mallet. After alignment with a spirit level, vertically and horizontally, the wall 12 is fixed by actuating opposing clamping elements 60 between the lateral space boundary surfaces. Shortly below an upper stop surface, clamping elements 60 are built into the wall 12 approximately at a meter distance and additionally on both sides above a wall opening 110. In order to finally align and stabilize the latter, the tensioning elements 60 attached to the sides are loosened again slightly, the wall 12 is compacted again by actuating the tensioning elements 60 directed towards the upper space boundary surface and finally the lateral expansion elements 60 are tightened again.
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Decorative, glare and / or wall opening elements to be attached complete this
Partition system 10 in the character of the chosen architectural style. Examples run out
6a and 6b show where an end plate 120 is provided with an attachment profile 130 which leaves a lower decorative area 122 free and which is in turn overlapped by a cover strip 140. The arrangement according to
Fig. 7a and 7b, where you can see the optimization of the height compensation through closer spacing of the recesses 32 and holes 34, namely a quarter of one
Basic dimension 24.
The designs of FIGS. 8a, 8b and 8c are also comparable. Here, the wall surface 12 leaves an opening 110 in which posts 152 support door arch elements 154, which are attached laterally to the building blocks 20 of the middle rows 16 by plug connectors 40 (not shown). The ceiling is finished with a facing profile
130, possibly with decorative elements screwed on or attached in some other way (FIG. 8a) or with the combination of plates 120, profiles 130 and cover strips 140 (FIGS. 8b, 8c). The opening 110 can be covered by inner panels 150 and outer panels 160, but decorative millings can also be provided on arch elements (FIG. 10).
9 shows a double wall, the components of which are provided with through bores 34 and are covered by end terminations 162, 164 fastened to them with plug connectors 40. It can be seen that a head end 162 lies snugly against a contact surface 166 and side ends 164 can be attached with an overlap 168.
The invention is not limited to one of the above-described embodiments, but can be modified in many ways. For example, the partition system 10 can also contain special building blocks 20 with which free-standing columns 170 can be built up permanently in the room. A z. B. rod-shaped support can serve as a clamping element of a stylish appearance.
In the wall 12 built blocks 20 can also have edge lengths that z. B. are half or quarter multiples of the basic dimension 24. Furthermore, in the case of long building blocks 20, the through bore 34 can be replaced in the longitudinal direction by an end bore with the length of a basic dimension 24. Likewise, the connector 40 can have a length that is a multiple of a basic
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dimension 24 is not just an integer, but also a fractional multiple. The thrust piece 82 can be T-shaped or emulate the shape of a building block 20 on a side protruding from the tensioning element 60.
Furthermore, the number of engagement holes 90 in the ring block 86 may vary depending on it
Thickness and, if applicable, whether a tensioning element 60 should be difficult or easy to move.
It can be seen that, in addition to its functional advantages, the invention allows a variety of interior design designs to be achieved by creating a rapidly changing, individual room ambience as required using the novel wall system. Easily adaptable decorative elements such as columns, half-columns, ledges, door and window arches, baseboards and ceiling moldings, etc. in various directions can contribute to this. Aesthetic changes can thus be implemented quickly and inexpensively.
All of the features and advantages arising from the claims, the description and the drawing, including constructive details, spatial arrangements and method steps, can be essential to the invention both individually and in the most varied of combinations