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AT522888B1 - Untersatz für einen kinderwagen - Google Patents

Untersatz für einen kinderwagen Download PDF

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AT522888B1
AT522888B1 ATA51066/2019A AT510662019A AT522888B1 AT 522888 B1 AT522888 B1 AT 522888B1 AT 510662019 A AT510662019 A AT 510662019A AT 522888 B1 AT522888 B1 AT 522888B1
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wheels
stroller
cross strut
pair
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ATA51066/2019A
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Inventor
Ebner Jakob
Original Assignee
Ebner Jakob
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B19/00Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow
    • B62B19/02Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow attachable to wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Untersatz für einen Kinderwagen, umfassend eine erste Kufe (1) und eine zweite Kufe (2) sowie eine die erste Kufe (1) mit der zweiten Kufe (2) verbindende Querstrebe (3), wobei die erste Kufe (1) einen ersten Aufnahmeabschnitt (4a) und die zweite Kufe (2) einen zweiten Aufnahmeabschnitt (4b) zur Befestigung eines ersten Räderpaares des Kinderwagens an dem Untersatz aufweisen, wobei die Querstrebe (3) zumindest einen weiteren Aufnahmeabschnitt (5) zur Befestigung eines weiteren Räderpaares oder Einzelrades des Kinderwagens an dem Untersatz aufweist, und wobei die Querstrebe (3) längs der ersten Kufe (1) und der zweiten Kufe (2) verstellbar mit diesen verbunden ist, sodass ein Abstand zwischen Querstrebe (3) und erstem Aufnahmeabschnitt (4a) bzw. zweitem Aufnahmeabschnitt (4b) an einen Abstand zwischen einer Achse des ersten Räderpaares und einer Achse des weiteren Räderpaares oder dem Einzelrad des Kinderwagens anpassbar ist.

Description

Beschreibung
UNTERSATZ FÜR EINEN KINDERWAGEN
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft einen Untersatz für einen Kinderwagen, umfassend eine erste Kufe und eine zweite Kufe sowie eine die erste Kufe mit der zweiten Kufe verbindende Querstrebe, wobei die erste Kufe einen ersten Aufnahmeabschnitt und die zweite Kufe einen zweiten Aufnahmeabschnitt zur Befestigung eines ersten Räderpaares des Kinderwagens an dem Untersatz aufweisen.
STAND DER TECHNIK
[0002] Kinderwägen lassen sich meist problemlos über ebene und stabile Fahrflächen bewegen, allerdings ist die Fortbewegung beispielsweise auf Schnee- oder Sandfahrflächen durch die meist drehbar gelagerten - Räder des Kinderwagens bereits deutlich erschwert.
[0003] Um die Fortbewegung auf solchen, schwierigen Fahrflächen zu erleichtern, sind verschiedene Lösungen bekannt. Beispielsweise sind separate Ski-Untersätze erhältlich, die der Benutzer bzw. die Benutzerin jedoch auf jedem Rad des Kinderwagens einzeln montieren muss.
[0004] Außerdem sind, etwa aus DE 202007009613 U1, Untersätze mit Kufen bekannt, auf die der Kinderwagen aufgesetzt werden kann. Die Befestigung des Kinderwagens erfolgt bei solchen Aufsätzen über Aufnahmen, die auf den Kufen des Aufsatzes angeordnet sind und in denen Radachsen des Kinderwagens gelagert werden können. Hier stellt sich das Problem, dass die Anordnung der Aufnahmen speziell auf die Abmessungen - also auf den Radstand und die Spurweite eines bestimmten Kinderwagens abgestimmt sein muss; für unterschiedliche Kinderwägen sind daher eigens gefertigte bzw. dimensionierte Untersätze erforderlich.
[0005] Darüber hinaus ist die Verwendung solcher, etwa aus WO 2018232420 A1, DE 3605231 A1 oder US 5407217 A bekannter Untersätze nicht in Verbindung mit Kinderwägen möglich, deren Vorderräder eine Spurweite aufweisen, die von der Spurweite der Hinterräder abweicht. Da die Aufnahmen auf den parallel zueinander angeordneten Kufen des Untersatzes montiert sind, müssen die Spurweiten der Vorder- und der Hinterräder identisch sein.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0006] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen Untersatz vorzuschlagen, der sich durch eine im Vergleich zum Stand der Technik höhere Flexibilität hinsichtlich seiner Verwendbarkeit für unterschiedliche Kinderwägen auszeichnet und eine besonders einfache und zeitsparende, aber zugleich stabile und zuverlässige Befestigung eines Kinderwagens an dem Untersatz ermöglicht.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0007] Ein Untersatz der eingangs (Gebiet der Erfindung) genannten Art löst eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch, dass die Querstrebe zumindest einen weiteren Aufnahmeabschnitt zur Befestigung eines weiteren Räderpaares oder Einzelrades des Kinderwagens an dem Untersatz aufweist und die Querstrebe längs der ersten Kufe und der zweiten Kufe verstellbar mit diesen verbunden ist, sodass ein Abstand zwischen Querstrebe und erstem Aufnahmeabschnitt bzw. zweitem Aufnahmeabschnitt an einen Abstand zwischen einer Achse des ersten Räderpaares und einer Achse des weiteren Räderpaares oder dem Einzelrad des Kinderwagens anpassbar ist.
[0008] Dadurch kann der erfindungsgemäße Untersatz im Zusammenhang mit unterschiedlichen Kinderwägen verwendet werden, die sich hinsichtlich ihres Radstandes - das ist jener Abstand, der sich zwischen der Achse des ersten Räderpaares und der Achse des weiteren Räderpaares
bzw. dem Einzelrad des Kinderwagens erstreckt - und/oder hinsichtlich einer Spurweite des weiteren Räderpaares voneinander unterscheiden können. Durch den zumindest einen weiteren Aufnahmeabschnitt, welcher auf der Querstrebe angeordnet ist, können Kinderwägen mit unterschiedlicher Spurweite des weiteren Räderpaares bzw. auch Kinderwägen mit einem Einzelrad an Stelle des weiteren Räderpaares komfortabel an dem Untersatz befestigt werden, ohne hierfür eine Anpassung des Untersatzes durch einen Benutzer zu erfordern. Insbesondere kann der Untersatz dadurch für sämtliche Kinderwägen verwendet werden, deren Spurweite des weiteren Räderpaares zwischen einem Abstand der ersten Kufe und der zweiten Kufe und Null - im Falle eines Einzelrades - liegt. Außerdem kann der Untersatz durch Verstellen der Querstrebe längs der, vorzugsweise parallel angeordneten, Kufen an Kinderwägen mit unterschiedlichen Radständen angepasst werden. Insgesamt führt die erfindungsgemäße Ausbildung zu einer im Vergleich zum Stand der Technik höheren Flexibilität des erfindungsgemäßen Untersatzes hinsichtlich seiner Verwendbarkeit für unterschiedliche Kinderwägen.
[0009] Da Kinderwägen nicht nur hinsichtlich ihres Radstandes und der Spurweite des weiteren Räderpaares voneinander abweichen, sondern sich zusätzlich auch durch unterschiedliche Spurweiten des ersten Räderpaares voneinander unterscheiden können, ist die Querstrebe einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Untersatzes in ihrer Länge einstellbar variabel ausgebildet, sodass ein Abstand zwischen der ersten Kufe und der zweiten Kufe an eine Spurweite des ersten Räderpaares des Kinderwagens anpassbar ist.
[0010] Durch Einstellen der Länge der die Kufen miteinander verbindenden Querstrebe kann der Abstand zwischen dem auf der ersten Kufe angeordneten erste Aufnahmeabschnitt und dem auf der zweiten Kufe angeordneten zweiten Aufnahmeabschnitt gewählt werden, sodass der Untersatz an Kinderwägen mit unterschiedlicher Spurweite des ersten Räderpaares befestigt werden kann.
[0011] Dadurch löst der erfindungsgemäße Untersatz die Aufgabe, auf besonders einfache Art und Weise an alle gängigen, im Handel erhältlichen Kinderwägen anpassbar zu sein.
[0012] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die erste Kufe und/oder die zweite Kufe zumindest einen Befestigungsbügel für Befestigungsmittel zur Befestigung eines Rades des ersten Räderpaares an dem Untersatz aufweisen, wobei der jeweilige Befestigungsbügel vorzugsweise einen Anschlag für das jeweilige Rad ausbildet. Das Befestigungsmittel für das jeweilige Rad kann somit an dem jeweiligen Befestigungsbügel fixiert und anschließend so mit dem Rad verbunden werden, dass der Befestigungsbügel einen Anschlag für das Rad ausbildet. Bevorzugt werden die Befestigungsmittel durch nichtelastische Spanngurte ausgebildet.
[0013] Bevorzugt sind Endabschnitte der ersten Kufe und der zweiten Kufe aufgebogen. So kann ein an dem Untersatz befestigter Kinderwagen besonders einfach und sicher über eine Fahrfläche bewegt werden.
[0014] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Untersatzes ist es vorgesehen, dass in der ersten Kufe und in der zweiten Kufe jeweils zumindest eine Rolle gehalten ist, wobei die Rollen jeweils in einem der Endabschnitte angeordnet und vorzugsweise aus Vollgummi gefertigt sind. Dadurch kann ein am Untersatz befestigter Kinderwagen, beispielsweise durch geringfügige Belastung eines Handgriffes des Kinderwagens, gekippt werden, um Gileitflächen der Kufen zu entlasten bzw. von der Fahrfläche anzuheben und anstatt dessen die in den aufgebogenen Endabschnitten der Kufen angeordneten Rollen zu belasten bzw. auf die Fahrfläche abzusenken. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Fahrfläche Abschnitte mit unterschiedlicher Beschaffenheit aufweist, also beispielsweise dann, wenn der mit dem Untersatz verbundene Kinderwagen während eines Winterspazierganges über Schneeflächen bewegt werden soll, die durch eine asphaltierte Straße miteinander verbunden sind.
[0015] Bevorzugt sind die Rollen von Kotflügeln überdacht, welche Kotflügel als Befestigungsbügel für Befestigungsmittel zur Befestigung des ersten Räderpaares an dem Untersatz dienen. Damit erfüllen die Kotflügel einerseits die Funktion eines Spritzschutzes - ähnlich einem Schutz-
blech eines Fahrrads - aber ermöglichen andererseits auch die einfache Befestigung des ersten Räderpaares an den Kufen, beispielsweise mittels als Befestigungsriemen ausgebildeter Befestigungsmittel, die einerseits an einem Rad des ersten Räderpaares und andererseits an dem entsprechenden Kotflügel angebracht sind. Wären die - somit auch als Befestigungsbügel für die Befestigungsmittel dienenden - Kotflügel nicht vorhanden, müsste das erste Räderpaar beispielsweise durch Umwickeln der Kufen mit den Befestigungsriemen an dem Untersatz befestigt werden, was die Gleitfähigkeit des Untersatzes erheblich beeinträchtigen würde. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Untersatzes zeichnet sich also auch dadurch aus, dass die Befestigung des Kinderwagens an dem Untersatz mittels besonders einfacher Mittel erfolgen kann.
[0016] Bevorzugt umfasst der Untersatz auch dann die Kotflügel, wenn der Untersatz keine Rollen aufweist.
[0017] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufsatzes ist es vorgesehen, dass der erste Aufnahmeabschnitt und der zweite Aufnahmeabschnitt zumindest abschnittsweise durch jeweils einen der Endabschnitte ausgebildet sind. So können die aufgebogenen Endabschnitte der Kufen oder die in diesen Endabschnitten angeordneten Kotflügel einen Anschlag für das erste Räderpaar ausbilden, um dem Kinderwagen noch mehr Halt und Stabilität zu vermitteln, wenn dieser an dem Untersatz befestigt ist.
[0018] Bevorzugt ist die Querstrebe mittels einer Schraub- oder Steckvorrichtung oder einer Gleit- oder Schiebevorrichtung mit der ersten Kufe und der zweiten Kufe verbunden. Die Kufen und/oder die Querstrebe können zumindest ein Bohrbild, ein Langloch und/oder Gleitbacken aufweisen. Auf diese Weise kann die Verstellbarkeit der Querstrebe entlang der Kufen auf besonders einfache Weise gewährleistet werden. Insbesondere kann die Verstellbarkeit der Querstrebe an den Kufen durch Vorgabe eines bestimmten Bohrbildes, an dem Kufen und Querstrebe mittels einer Schraub- bzw. Steckverbindung relativ zueinander versetzbar sind, gewährleistet werden.
[0019] Bevorzugt ist der Untersatz mittels eines an der Querstrebe angeordneten Scharniers einklappbar ausgebildet. So wird es dem Benutzer ermöglicht, den Untersatz auf einfache und unkomplizierte Weise zusammenzuklappen, um diesen platzsparend zu lagern. Das Scharnier kann dabei aus Zinkdruckguss gefertigt sein. Die Friktion des Scharniers kann vorzugsweise mittels Stellschraube eingestellt werden. Vorzugsweise ist das Scharnier axial und/oder radial spielfrei ausgebildet.
[0020] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Untersatzes ist es vorgesehen, dass das Scharnier die Querstrebe asymmetrisch teilt. Dadurch kann der Untersatz so zusammengelegt werden, dass die Kufen nicht aufeinander sondern im Wesentlichen nebeneinander zu liegen kommen, was zu einer besonders kompakten und platzsparenden Form des erfindungsgemäßen Untersatzes im zusammengelegten Zustand führt.
[0021] Um das Vorankommen des Untersatzes auf der Fahrfläche nicht durch Unebenheiten zu beeinträchtigen, ist es bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Untersatzes vorgesehen, dass die Querstrebe von der ersten Kufe und der zweiten Kufe in eine Höhenrichtung abragt. Ein Steckenbleiben des Untersatzes im Schnee oder Sand kann dadurch zuverlässig unterbunden werden. Dabei können Endabschnitte der Querstrebe in Richtung der Kufen gebogen oder geknickt sein, sodass die Querstrebe die Kufen überbrückt.
[0022] Um im abschüssigen Gelände die Spur besser halten zu können bzw. ein seitliches Abdriften des Untersatzes bzw. eines auf dem Untersatz angeordneten Kinderwagens zu verhindern, können bei bevorzugten Ausführungsformen Spurhalteelemente an Unterseiten der ersten und/oder zweiten Kufe vorgesehen sein. Die Spurhalteelemente können durch etwa 3 mm starke, etwa 10-15 mm breite Edelstahlstreben ausgebildet sein, die sich vorzugsweise über die gesamte Länge, besonders bevorzugt über die ebenen Längsabschnitte, der Kufen erstrecken können.
[0023] Eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch ein System umfassend einen Kinderwagen sowie einen Untersatz gemäß einer der oben beschriebenen Ausführungsformen gelöst, wobei das erste Räderpaar des Kinderwagens an dem ersten Aufnahmeabschnitt und dem zweiten Aufnahmeabschnitt gelagert und über Befestigungsmittel an diesen befestigt
ist, und wobei das weitere Räderpaar oder Einzelrad des Kinderwagens an dem weiteren Aufnahmeabschnitt der Querstrebe gelagert und über Befestigungsmittel an diesem befestigt ist.
[0024] Bevorzugt sind Kufen und Querstrebe des Untersatzes aus Aluminium oder Kunststoff gefertigt. Oberflächen des Untersatzes können in verschiedenen Farben pulverbeschichtet oder eloxiert werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0025] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0026] Dabei zeigt:
[0027] Fig. 1 eine axonometrische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Untersatzes
[0028] Fig. 2 eine Aufsicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 [0029] Fig. 3 eine Frontansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1
[0030] Fig. 4 eine Frontansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Untersatzes
[0031] Fig. 5 eine Detailansicht der Fig. 1
[0032] Fig. 6 eine Seitenansicht des Untersatzes mit daran befestigten Rädern eines Kinderwagens
[0033] Fig. 7 eine axonometrische Ansicht des Untersatzes aus Fig. 6 [0034] Fig. 8 eine axonometrische Ansicht des zusammengeklappten Untersatzes [0035] Fig. 9 eine Aufsicht des zusammengeklappten Untersatzes aus Fig. 8
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0036] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Untersatzes für einen Kinderwagen. Dabei umfasst der Untersatz eine erste Kufe 1 und eine zweite Kufe 2, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet und mittels einer Querstrebe 3 miteinander verbunden sind.
[0037] Ein erstes Räderpaar, beispielsweise die beiden Hinterräder, eines Kinderwagens können über einen ersten Aufnahmeabschnitt 4a auf der ersten Kufe 1 und einen zweiten Aufnahmeabschnitt 4b auf der zweiten Kufe 2 an dem Untersatz befestigt werden. Ein weiterer Aufnahmeabschnitt 5 zur Befestigung eines weiteren Räderpaares, beispielsweise der beiden Vorderräder, des Kinderwagens befindet sich auf der Querstrebe 3 (Fig. 6 und 7).
[0038] Alternativ zu dem weiteren Räderpaar kann auch ein Einzelrad des Kinderwagens über den weiteren Aufnahmeabschnitt mit dem Untersatz verbunden sein, beispielsweise im Fall von Kinderwägen mit insgesamt drei Rädern.
[0039] Endabschnitte der ersten Kufe 1 bzw. der zweiten Kufe 2 sind aufgebogen und bilden zumindest abschnittsweise den ersten Aufnahmeabschnitt 4a bzw. den zweiten Aufnahmeabschnitt 4b aus. Darüber hinaus sind Rollen 6 in den Endabschnitten der ersten Kufe 1 und der zweiten Kufe 2 gehalten, welche Rollen 6 von Kotflügeln 7 überdacht sind (Fig. 5).
[0040] Wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich, können zur Befestigung des ersten Räderpaares und des weiteren Räderpaares bzw. des Einzelrades des Kinderwagens an dem Untersatz nichtelastische Spanngurte 12 durch die Kotflügel 7 geführt werden, sodass die Kotflügel 7 auch als Befestigungsbügel für die Spanngurte 12 dienen. Die im ersten Aufnahmeabschnitt 4a und im zweiten Aufnahmeabschnitt 45 angeordneten Räder des ersten Räderpaares können mittels der von den Kotflügeln 7 gehaltenen Spanngurten 12 an dem Untersatz befestigt werden. Zur Befestigung
des weiteren Räderpaares bzw. des Einzelrades an dem Untersatz können Spanngurte 12 durch die im weiteren Aufnahmeabschnitt 5 angeordneten Räder geführt und um die Querstrebe 3 gewickelt werden. In Fig. 6 und 7 sind lediglich die Räder des Kinderwagens dargestellt; alle übrigen Elemente des Kinderwagens wurden der Ubersichtlichkeit halber weggelassen.
[0041] Um den Untersatz platzsparend lagern und transportieren zu können, ist an einer Unterseite der Querstrebe 3, welche Unterseite einer Fahrfläche, entlang welcher der Untersatz bzw. der Kinderwagen bewegt werden soll, zugewandt ist, ein Scharnier 8 angeordnet (Fig. 2 und 3). Da das Scharnier 8 die Querstrebe 3 asymmetrisch teilt, wobei der Versatz des Scharniers 8 aus dem Mittelpunkt der Querstrebe 3 mindestens einer Breite der ersten Kufe 1 oder der zweiten Kufe 2 entspricht, kommen die erste Kufe 1 und die zweite Kufe 2 im zusammengeklappten Zustand des Untersatzes (Fig. 8 und 9) nebeneinander und nicht aufeinander zu liegen, wodurch eine Platzersparnis erzielt wird. Mittels eines geeigneten Verschlusses 9, beispielsweise eines Kistenverschlusses, kann der Untersatz im aufgeklappten Betriebszustand fixiert werden.
[0042] Erfindungsgemäß lässt sich die Position der Querstrebe 3 an der ersten Kufe 1 und der zweiten Kufe 2 verstellen, um den Untersatz an Kinderwägen mit verschiedenen Radständen anpassen zu können; durch Verstellen der Querstrebe 3 längs der Kufen 1,2 wird nämlich der Abstand zwischen erstem Aufnahmeabschnitt 4a und zweitem Aufnahmeabschnitt 4b einerseits, und dem weiteren Aufnahmeabschnitt 5 andererseits an den Radstand des jeweiligen Kinderwagens anpassbar. Gleichzeitig ist der Untersatz aufgrund der Anordnung des weiteren Aufnahmeabschnittes 5 auf der Querstrebe 3 bereits ohne entsprechende Anpassungen vornehmen zu müssen dazu geeignet, in Verbindung mit Kinderwägen mit unterschiedlichen Spurweiten des weiteren Räderpaares, beispielsweise der Vorderräder, verwendet zu werden, da die gesamte Länge der Querstrebe 3 für die Lagerung und Befestigung des weiteren Räderpaares zur Verfügung steht.
[0043] Die Verstellbarkeit der Querstrebe längs der ersten Kufe 1 und der zweiten Kufe 2 kann mittels Steckverbindung oder, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel, mittels Schraubverbindung 10a zwischen Kufen 1,2 und Querstrebe 3 erreicht werden.
[0044] Darüber hinaus kann es vorteilhaft sein, wenn die Querstrebe 3 selbst in ihrer Länge einstellbar variabel ausgebildet ist. Dazu kann die Querstrebe 3, wie es bei dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 der Fall ist, eine teleskopartige Schraubverbindung 10b umfassen, um die Länge der Querstrebe 3 in diskreten Schritten einstellen zu können. Dadurch wird es möglich, den Untersatz auch an die Spurweite des ersten Räderpaares, beispielsweise der Hinterräder, des Kinderwagens anzupassen. Alternativ zur teleskopartigen Schraubverbindung 10b kann auch eine teleskopartige Steckverbindung vorgesehen sein.
[0045] An Gleitflächen der beiden Kufen 1,2, welche Gleitflächen während des bestimmungsgemäßen Betriebs des Untersatzes mit der Fahrfläche (beispielsweise Schnee- oder Sandfläche) in Kontakt sind, können Spurhalteelemente 11 vorgesehen sein, die beispielsweise als etwa 3 mm starke Edelstahlstreben mit einer Breite von etwa 10-15mm ausgeführt sein können.
[0046] Ein Abstand zwischen erster Kufe 1 und zweiter Kufe 2 kann beispielsweise - gemessen von einer Mittelachse der Kufe 1 zu einer Mittelachse der Kufe 2 - 56 cm betragen, wobei eine Breite der Kufen 1,2 etwa 5 cm betragen kann. Um den Kinderwagen sicher auf dem Untersatz lagern und befestigen zu können, liegen die Räder des Kinderwagens vorzugsweise mindestens zur Hälfte auf den Kufen auf. Die Größe des Untersatzes ist also passend für Kinderwägen mit einer Spurweite zwischen 51cm und 61cm. Somit werden unterschiedliche Spurweiten des ersten, beispielsweise hinteren, Räderpaares im Bereich von +/- 5 cm ausgeglichen. Durch die Lagerung des zweiten Räderpaares auf der in Längsrichtung der Kufen verstellbaren Querstrebe 3, beträgt die mögliche Spurweite des zweiten, beispielsweise vorderen, Räderpaares 0 cm (Einzelrad) bis 61 cm.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 erste Kufe
2 zweite Kufe
3 Querstrebe
4a erster Aufnahmeabschnitt 4b zweiter Aufnahmeabschnitt 5 weiterer Aufnahmeabschnitt 6 Rolle
7 Kotflügel
8 Scharnier
9 Verschluss
10a Schraubverbindung
10b teleskopartige Schraubverbindung 11 Spurhalteelemente
12 Spanngurt

Claims (12)

Patentansprüche
1. Untersatz für einen Kinderwagen, umfassend eine erste Kufe (1) und eine zweite Kufe (2)
sowie eine die erste Kufe (1) mit der zweiten Kufe (2) verbindende Querstrebe (3), wobei
- die erste Kufe (1) einen ersten Aufnahmeabschnitt (4a) und die zweite Kufe (2) einen zweiten Aufnahmeabschnitt (4b) zur Befestigung eines ersten Räderpaares des Kinderwagens an dem Untersatz aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querstrebe (3) zumindest einen weiteren Aufnahmeabschnitt (5) zur Befestigung eines weiteren Räderpaares oder Einzelrades des Kinderwagens an dem Untersatz aufweist, und
- die Querstrebe (3) längs der ersten Kufe (1) und der zweiten Kufe (2) verstellbar mit diesen verbunden ist, sodass ein Abstand zwischen Querstrebe (3) und erstem Aufnahmeabschnitt (4a) bzw. zweitem Aufnahmeabschnitt (4b) an einen Abstand zwischen einer Achse des ersten Räderpaares und einer Achse des weiteren Räderpaares oder dem Einzelrad des Kinderwagens anpassbar ist.
2, Untersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (3) in ihrer Länge einstellbar variabel ausgebildet ist, sodass ein Abstand zwischen der ersten Kufe (1) und der zweiten Kufe (2) an eine Spurweite des ersten Räderpaares des Kinderwagens anpassbar ist.
3. Untersatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kufe (1) und/oder die zweite Kufe (2) zumindest einen Befestigungsbügel für Befestigungsmittel zur Befestigung jeweils eines Rades des ersten Räderpaares an dem Untersatz aufweisen, wobei der jeweilige Befestigungsbügel vorzugsweise einen Anschlag für das jeweilige Rad ausbildet.
4. Untersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Endabschnitte der ersten Kufe (1) und der zweiten Kufe (2) aufgebogen sind.
5. Untersatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Kufe (1) und in der zweiten Kufe (2) jeweils zumindest eine Rolle (6) gehalten ist, wobei die Rollen (6) jeweils in einem der Endabschnitte angeordnet sind.
6. Untersatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (6) von Kotflügeln (7) überdacht sind, welche Kotflügel (7) die Befestigungsbügel ausbilden.
7. Untersatz nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aufnahmeabschnitt (4a) und der zweite Aufnahmeabschnitt (4b) zumindest abschnittsweise durch jeweils einen der Endabschnitte ausgebildet sind.
8. Untersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (3) mittels einer Schraub- oder Steckvorrichtung oder einer Gleit- oder Schiebevorrichtung mit der ersten Kufe (1) und der zweiten Kufe (2) verbunden ist, und dass die Kufen (1,2) und/oder die Querstrebe (3) vorzugsweise zumindest ein Bohrbild, ein Langloch und/oder Gleitbacken aufweisen.
9. Untersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersatz mittels eines an der Querstrebe (3) angeordneten Scharniers (8) einklappbar ausgebildet ist.
10. Untersatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (8) die Querstrebe (3) asymmetrisch teilt.
11. Untersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (3) von der ersten Kufe (1) und der zweiten Kufe (2) in eine Höhenrichtung abragt.
12. System umfassend einen Kinderwagen sowie einen Untersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das erste Räderpaar des Kinderwagens an dem ersten Aufnahmeabschnitt (4a) und dem zweiten Aufnahmeabschnitt (4b) gelagert und über Befestigungsmittel an diesen befestigt ist, und wobei das weitere Räderpaar oder Einzelrad des Kinderwagens an dem weiteren Aufnahmeabschnitt (5) der Querstrebe (3) gelagert und über Befestigungsmittel an diesem befestigt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
ATA51066/2019A 2019-12-05 2019-12-05 Untersatz für einen kinderwagen AT522888B1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3605231A1 (de) * 1986-02-19 1987-08-20 Erwin Nitschmann Gleitvorrichtung fuer kinderwagen und vergleichbare radfahrzeuge
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