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AT521229B1 - Verfahren zur Herstellung eines torffreien Substrates für Zierpflanzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines torffreien Substrates für Zierpflanzen Download PDF

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AT521229B1
AT521229B1 ATA367/2018A AT3672018A AT521229B1 AT 521229 B1 AT521229 B1 AT 521229B1 AT 3672018 A AT3672018 A AT 3672018A AT 521229 B1 AT521229 B1 AT 521229B1
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Magistrat Der Stadt Wien Magistratsabteilung 42 Wiener Stadtgaerten
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Abstract

Ziel ist es, ein umweltfreundliches Pflanzensubstrat für die Anzucht von Zierpflanzen zu verwenden. Dabei soll der Umweltgedanke eines Substrates, frei von Torf und in der Zusammensetzung aus regionalen und nachwachsenden Rohstoffen, zum Tragen kommen. In einer mehrjährigen Versuchsreihe wurde dieses Verfahren zur Herstellung eines solchen Substrates entwickelt, ausgetestet und schließlich bei der Produktion von Zierpflanzen angewandt. Das Verfahren setzt sich aus dem speziellen Ablagerungsverfahren in einer Zeitspanne von 0,5 - 3 Jahren, des verwendeten zertifizierten kommunal hergestellten Biokompostes mit zusätzlicher Anreicherung von Hornspänen, und anschließender Beimengung in einem 3 Stufigen Mischverfahren folgender nachhaltiger Rohstoffe zusammen: Hornspäne, Holzfasern grob, Holzfasern fein, Rindenhumus, Tongranulat, Horngrieß und Hornspäne.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft die Herstellung eines torffreien Kultursubstrates, welches zur Kultivierung von Zierpflanzen Verwendung finden kann.
[0002] In einer mehrjährigen Versuchsreihe wurde das Vorhaben, ein torffreies Substrat zu entwickeln, in welchem Sommerblumen und Frühjahrsblüher in der gewohnten, guten Qualität produziert werden können, ausgetestet.
Auch wenn die Verwendung von Torf im Gartenbau nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Torfabbaus ausmacht, so darf man nicht vergessen, dass die Moore zu den größten Süßwasser Speichern der Erde gehören, ganz abgesehen von der einzigartigen Fauna und Flora, die zu einem Großteil eben nur in diesen Mooren vorkommen.
Auf Ersatzmaterialien wie Kokosfasern wird ebenfalls verzichtet, da diese ebenfalls den nachhaltigen Umweltgedanken nicht erfüllen. Vielmehr werden Produkte verwendet, die aus nachwachsenden Rohstoffen in unmittelbarem Umfeld entstehen.
Gegenüber dem bekannten Stand der Technik bietet das nachfolgende beschriebene Verfahren zur Herstellung eines torffreien Bodensubstrats den Vorteil, dass in der Zusammensetzung des Substrats auf Zusatzstoffe, wie Torf oder Kokosfasern komplett verzichtet werden kann und ausschließlich regionale Bioprodukte zur Verwendung kommen. Dabei beweist der erzielte Erfolg beim Einsatz dieses torffreien Substrats, dass dieses genau die Eigenschaft wie herkömmliche Produkte besitzt.
Der ermittelnde Stand der Technik ergab, dass Firmen (Bott Peter EP0607876 A1, Rogmans Maria EP3037397 A1, Allplant Entw&Maketing GmbH DE4401279C1 und IUP Inst für Umweltpflege AG WO9114358 A2) E mit ähnlichen Komponenten Substrate entwickelten aber keines der angeführten Dokumente zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines torffreien Kultursubstrates, in dem zunächst die Bestandteile Kompost und Hornspäne miteinander vermengt und abgelagert und anschließend zunächst mit Holzfasern, Hornspäne und Horngrieß sowie anschließend mit Rindenhumus und Tongranulat zum fertigen Substrat vermischt werden.
[0003] Eines der Hauptprodukte ist der Biokompost (1) aus der kommunalen Kompostieranlage. Dieser wird durch eine Schnellverfahren-Kompostierung aus dem Inhalt der städtischen Biotonnen hergestellt. Bei diesem Schnellverfahren entstehen beim Verrottungsprozess Temperaturen bis über 70° Celsius. Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Unkrautsamen abgetötet, was uns ein Dämpfen des Kompostes erspart.
ABLAGERUNGSPROZESS DES BIOKOMPOSTES (4)
[0004] Da der frische Biokompost einen sehr hohen Salzgehalt aufweist und dadurch für eine sofortige Verwendung nicht geeignet ist, wird er in einem speziellen Verfahren abgelagert. Durch eine Ablagerungsdauer von zumindest 0,5 -3 weitere Jahre, in Verbindung mit Wasser und Hornspäne, wird ein Verrottungsprozess angeregt, bei welchem der Salzgehalt sinkt und der Kompost pflanzenverträglicher wird. : Nachdem der Kompost geliefert wurde, wird er mit einem Kompaktradlader in ca. 10 Meter breite und ca. 3m hohe Schütten abgelagert. Damit der Kompost besser nachverrotten kann, wird schon beim Anlegen der Schütte ca. 1kg Hornspäne (2) pro m® beigemischt. Nachdem die Kompost-Hornspäne-Gemisch (3) Schütte angelegt ist, wird sie mit einer Luft- und Wasserdurchlässigen Plane abgedeckt, was eine Verunreinigung des Komposts mit „Flugsamen“ verhindert. Damit der Biokompost überhaupt Nachverrotten kann, wird Wasser benötigt. Hierfür wird eine Bewässerungsleitung an der Oberseite der Schüttung aufgelegt und dadurch wird die gesamte Kompostschüttung bewässert. Wichtig ist, dass dabei nicht nur die obere Schicht feucht wird, sondern der Kompost auch im Inneren durchfeuchtet und auch ständig feucht gehalten wird. Durch die hohen Temperaturen (bis über 70°Celsius), die beim Verrottungsprozess entstehen können, wird die Feuchtigkeit sehr schnell entweichen. Daher ist regelmäßige Bewässerung sehr wichtig. Trockener Kompost würde den Verrottungsprozess sehr stark verlangsamen, wenn nicht sogar zum Erliegen bringen. Um die Nachverrottung noch besser zu fördern, wird der Kompost 2-mal im Jahr (Frühjahr und Herbst) umgesetzt. Das heißt, die Folie wird entfernt, mit dem Kompaktradlader wird der Kompost umgesetzt und somit entsteht wieder eine
neue Schütte. Da sich die Hornspäne nur langsam zersetzen und dabei den notwendigen Stickstoff nur langsam aber regelmäßig freisetzen, werden sie dem Kompost nur bei der ersten Ablagerung beigemengt. Dieser Schritt entfällt bei den weiteren „Umsetzungen“. Die Plane wird wieder über die Schütte gelegt und die Bewässerungsleitung an der Oberseite aufgelegt, damit auch wieder regelmäßig bewässert werden kann. Nach 0,5-3 Jahren ist der abgelagerte Biokompost (5) so stark nachverrottet, dass er für ein torffreies Substrat verwendet werden kann. Auch hat sich der Salzgehalt zumindest soweit abgebaut, dass er kein Problem mehr darstellt.
[0005] Beschreibung der Substanzen für den 3stufigen Mischvorgang (14):
ABGELAGERTER BIOKOMPOST (5)
[0006] Nachdem der kommunal hergestellt Biokompost 0,5 - 3 Jahre mittels oben beschriebenen Ablagerungsprozess abgelagert wurde, ist er bereit für den Mischvorgang mit anderen Bestandteilen, (die weiter unten näher erläutert werden,) für die Herstellung des torffreien Substrates zur Kultivierung von Jungzierpflanzen. Er ist mit einem Anteil von 20 bis 55 Vol% der Hauptbestandteil des endgültig produzierten Substrates. Das Substrat besteht essentiell aus folgenden weiteren Substanzen:
[0007] Hornspäne (6) und Horngrieß (7) dienen in erster Linie für die groben und feinen Holzfasern (8/9) als Vorratsdünger. Es wird diese Art der Horndünger verwendet, der aus zerschrottetem Horn von Schlachtvieh gewonnen wird. Ublicherweise werden für Horndünger Hörner und Hufe von Rindern zermahlen. Horndünger ist in seiner Wirkung auf den pH-Wert des Bodens neutral und aufgrund seiner organischen Herkunft sehr stickstoffhaltig. Die düngende Wirkung des enthaltenen Stickstoffs erfolgt abhängig von Bodentemperatur, -feuchtigkeit, -durchlüftung und der Korngröße. Es gibt ihn in verschiedenen Kornstufen, so ist Hornmehl vom Boden wegen seiner geringen Korngröße (<1 mm) am leichtesten aufzunehmen und wirkt daher am schnellsten, gröberes Horngries (7) (Korngröße 1-5 mm) wird generell für Gartenerde verwendet. Langanhaltende Wirkung haben Hornspäne (6) mit einer Korngröße von >5 mm. Durch die Zugabe dieses Spezialdüngers wird das Holzmaterial imprägniert, um spätere Probleme durch Stickstoff-Fixierungen zu vermeiden. Obwohl die Holzfaser stickstoffstabil ist, wird beim Abmischen des Substrates zusätzlich Stickstoff beigemengt, damit die Holzfaser diesen nicht im Verrottungsprozess zur Gänze dem Substrat entzieht. Hierfür wird biologischer Dünger in Form von Horngrieß und Hornspäne zu je 1-5 Vol% dem Substrat beigemischt. Beide dienen als Vorratsdünger wobei sich der Horngrieß schneller zersetzt und deshalb auch schneller verfügbar ist und die Hornspäne sich langsamer zersetzen, dafür aber länger verfügbar bleiben.
[0008] Die verwendete Holzfaser (8 / 9) wird vor allem aus heimischen, Tannen- und Fichtenhölzer hergestellt, die in einem Extruder auf mechanisch-thermische Weise aufgefasert werden. Durch die Zugabe eines Düngers wird das Holzmaterial mit speziellen Stickstoffverbindungen imprägniert, um spätere Probleme durch Stickstoff-Fixierungen im Substrat zu vermeiden. Es werden dabei 10-35 Vol% grobe (9) und 10-35 Vol% feine (8) Holzfasern verwendet, da diese Kombination die gewünschte Bodenstruktur und Durchlässigkeit ergibt.
[0009] Der eingesetzte Rindenhumus (12), wird aus heimischer Tannen- und Fichtenrinde im mehrjährigen Heißkompostverfahren hergestellt. Der Rindenkompost wird benötigt, um den PHWert des Substrates etwas zu senken und zusätzlich mindert er den hohen Salzgehalt des Biokompostes. Der Rindenkompost ist ebenfalls stickstoffstabilisiert und wird in einer Höhe von 10 35 Vol% dem torffreien Substrat beigemischt.
[0010] Das Tongranulat (13) wird in der Körnung 0-3 mm und in einem Ausmaß von 10-35 Vol% verwendet. Das ist unerlässlich, da dieser als „Puffer“ für den hohen Salzgehalt dient und als Wasserspeicher für den richtigen Wasserhaushalt sorgt.
3STUFIGER MISCHPROZESS (14):
1. Stufe Mischprozess (15): [0011] Im ersten Schritt werden den groben und feinen Holzfasern (8/9) zur Stickstoffstabilisie
rung Hornspäne (6) und Horngries (7) zu gleichen Teilen zugeführt.
2, Stufe Mischprozess (16):
[0012] Hierbei werden die 20-55 Vol% Biokompost (5), sowie die 10-35 Vol% Holzfasern grob (9) und die 10-35 Vol% Holzfasern fein (8), jeweils abwechselnd mit einem Kompaktradlader zu einem großen Haufen Kompost-Holzfaser Gemisch (11) zusammengemischt.
3. Stufe Mischprozess (17):
[0013] Im Anschluss daran werden die noch fehlenden 10-35 Vol% Rindenhumus (12) und die 10-35 Vol% Tongranulat (13) der bereits vorhandenen Kompost Holzfaser Mischung (11) zugefügt. Hierbei werden jeweils 4 Radlader-Schaufeln vom Kompost/Holzfaser/Hornspäne/Horngries Gemisch und 1 Radlader-Schaufel vom Rindenkompost/Tongranulat-Gemisch aufeinander folgend zu einem großen Substrathaufen zusammengemischt.
Grundsätzlich sollte folgende Verfahrensbedingung beachtet werden: Der gesamte Durchmischungsprozess sollte bei einer erhöhten Luftfeuchtigkeit durchgeführt werden, damit das Austrocknen des Substrates verhindert wird.
Nachdem alle Bestandteile im entsprechenden Verhältnis im Substrat erstmalig vermischt wurden, wird das Substrat weitere 3-mal mit der Schaufel des Radladers um geschaufelt und dadurch ordentlich miteinander vermischt. Das alles passiert auf einem Erdmischplatz im Freien. Um das Substrat für die Verarbeitung zu Verfügung zu haben muss dieses mit einem Radlader in unser „Arbeits-Glashaus“ gebracht werden. Dabei wird das Substrat mittels eines Erdmischers nochmals kräftig durchgemischt.
Zwei weitere Durchmischungsschritte erfolgen zeitnah vor der Verarbeitung: Das Substrat wird zum einen nochmals mit einem Radlader in einen elektrischen Erdmischer umgeschaufelt und in diesem wie folgt durchgemischt: Der Radlader fuhrt das Substrat ins Glashaus, leert dieses in den Trichter, der über dem Förderband steht. Dieses transportiert das Substrat gleichmäßig in den elektrischen Erdmischer. Dieser befördert wiederum das Substrat mit kräftigem Schwung nach vorne und durchmischt somit das Substrat nochmals intensiv. Nachdem das gesamte torffreie Kultursubstrat (Wiener Original Kultursubstrat) (18) fertig produziert wurde, darf es bis zur Verwendung nicht austrocknen und muss eventuell bewässert werden.
MISCHVERHÄLTNIS DES TORFFREIEN SUBSTRATES FÜR ZIERPFLANZEN (100%)
Abgelagerter Biokompost (5) 20-55 Vol.%
Rindenhumus (12) 10-35 Vol% Holzfaser fein (8) 10-35 Vol% Holzfaser grob (9) 10-35 Vol% Tongranulat (13) 10-35 Vol% Hornspäne (6) 1-5 Vol% Horngries (7) 1-5 Vol%
[0014] Insgesamt wird im Jahresarbeitsablauf 2-mal gemischt. In der Kulturwoche 35/36 ca. 130m*® für die Frühjahrsblüher -Produktion und in der Kulturwoche 44/45 ca. 500m® für die Sommerblumen -Produktion.
[0015] Versuchsreihen haben letztendlich gezeigt, dass ein Weglassen selbst schon eines Bestandteiles, eine sehr deutliche Verschlechterung für die Entwicklung der Pflanzen hervorruft. Selbst prozentuelle Verschiebungen innerhalb der Bestandteile haben Verschlechterungen bei den Pflanzen sichtbar gemacht. Wichtig ist die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien um eine qualitätsreiche Pflanzenproduktion zu ermöglichen.
[0016] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels, mittels Zeichnungen dargestellt.
[0017] Es wird gezeigt: [0018] Abb.1: Darstellung Ablagerungsprozess [0019] Abb.2: Darstellung Mischprozess

Claims (1)

Patentanspruch
1. Verfahren zur Herstellung eines torffreien Kultursubstrates insbesondere zur Kultivierung von Zierpflanzen, das aus den folgenden Schritten besteht:
- Schritt 1: Herstellen eines abgelagerten Biokomposts (5) durch Mischen von Biokompost (I) mit Hornspänen (2) und Ablagern des Kompost- Hornspäne- Gemischs (3) über eine Zeitspanne von 0,5 - 3 Jahren; und
- Schritt 2: Herstellen des Kultursubstrates in einem dreistufigen Herstellungsmischverfahren mit folgenden Komponenten:
20-55% Vol-% abgelagerten Biokompost (5), 10-35 Vol.-% Holzfasern grob (9), 10-35 Vol.-% Holzfasern fein (8), 10-35 Vol.-% Rindenhumus (12), 10-35 Vol.-% Tongranulat (13), 1-5- Vol.-% Horngries (7) und 1-5 Vol.-% Hornspäne (6), umfassend die Stufen: o Stufe 1: Mischen der Hornspäne (6), des Horngrießes (7), der Holzfasern fein (8) und der Holzfasern grob (9) zu einem Hornspäne-Horngrieß-Holzfaser-Gemisch (10), o Stufe 2: Mischen des Hornspäne-Horngrieß-Holzfaser-Gemisches (10) mit dem abgelagerten Biokompost (5) zu einem Kompost-Holzfaser-Gemisch (11) und o Stufe 3: Mischen des Kompost-Holzfaser-Gemisches (11) mit dem Rindenhumus (12) und dem Tongranulat (13) zu dem Kultursubstrat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA367/2018A 2018-05-09 2018-12-06 Verfahren zur Herstellung eines torffreien Substrates für Zierpflanzen AT521229B1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991014358A2 (de) * 1990-03-20 1991-10-03 Iup, Institut Für Umweltpflege Ag Verfahren zur herstellung von torfersatz, anlage zur durchführung dieses verfahrens, trockenvorrichtung, anwendung des verfahrens und nach diesem verfahren hergestellter torfersatz
EP0607876A1 (de) * 1993-01-20 1994-07-27 Peter Bott Pflanzsubstrat
DE4401279C1 (de) * 1994-01-18 1995-04-13 Allplant Entw & Marketing Gmbh Kultursubstrat und Verfahren zu dessen Herstellung
EP3037397A1 (de) * 2014-12-22 2016-06-29 Rogmans, Maria Verfahren zur herstellung von pflanz-, oder blumenerden, oder spezialerden, sowie diesbezügliche erden selbst

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