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AT528239A1 - Pflanzgefäß zur hydroponischen und/oder aeroponischen Kultivierung von Pflanzen - Google Patents

Pflanzgefäß zur hydroponischen und/oder aeroponischen Kultivierung von Pflanzen

Info

Publication number
AT528239A1
AT528239A1 ATA68/2024A AT682024A AT528239A1 AT 528239 A1 AT528239 A1 AT 528239A1 AT 682024 A AT682024 A AT 682024A AT 528239 A1 AT528239 A1 AT 528239A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
planting
container according
trays
tray
axially
Prior art date
Application number
ATA68/2024A
Other languages
English (en)
Inventor
Holler Paul
Waidmann Benedict
Waidmann Aaron
Original Assignee
Waidmann Aaron
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waidmann Aaron filed Critical Waidmann Aaron
Priority to ATA68/2024A priority Critical patent/AT528239A1/de
Publication of AT528239A1 publication Critical patent/AT528239A1/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G31/00Soilless cultivation, e.g. hydroponics
    • A01G31/02Special apparatus therefor
    • A01G31/06Hydroponic culture on racks or in stacked containers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/022Pots for vertical horticulture
    • A01G9/023Multi-tiered planters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Abstract

Bei einem Pflanzgefäß (1) zur hydroponischen und/oder aeroponischen Kultivierung von Pflanzen umfassend eine Mehrzahl von axial übereinander angeordneten Pflanzschalen (2) mit sich radial nach außen erstreckenden Öffnungen (14) zum Durchtritt von Pflanzenteilen weisen die Pflanzschalen (2) jeweils eine axiale Durchbrechung (7) auf und jeweils zwei Pflanzschalen (2) sind in axialer Richtung (3) mittels einer in der axialen Richtung (3) ausziehbaren und einen Raum (4) zwischen den Pflanzschalen (2) ausbildenden Wandung (5) miteinander verbunden.

Description

Pflanzen.
Die konventionelle Landwirtschaft gerät wegen des Klimawandels, wachsender Weltbevölkerung und Übernutzung der Böden zunehmend unter Druck. Die sogenannte vertikale Landwirtschaft ist in diesem Problemfeld ein vielversprechender Lösungsansatz, da sie von den genannten Faktoren weitgehend unabhängige Kultivierung von Pflanzen,
insbesondere zum Nutzen in der Ernährung ermöglicht.
Dabei kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz, allen voran die Hydroponik und Aeroponik, also substratlose Anbaumethoden, die die Kultivierung von insbesondere direkt essbaren Nutzpflanzen ohne Humus ermöglicht. Hierbei werden den Wurzeln der Pflanzen die nötigen Nährstoffe über eine wässrige Nährlösung zugeführt. Aufgrund der Abwesenheit des schützenden Humus ist hierbei das ständige Feuchthalten der Wurzeln unabdingbar, wobei dies entweder durch ständiges Bewässern (Hydroponik) oder ständiges Besprühen (Aeroponik)
mit der Nährlösung erfolgt.
Die größte Hürde für die Wirtschaftlichkeit derartiger Kultivierungsverfahren stellen der für das ständige Feuchthalten der Wurzeln notwendige apparative und energetische Aufwand dar, da die Nutzpflanzen in speziellen Pflanzgefäßen kultiviert werden müssen, die eine ständige Bewässerung und/oder Besprühen der Nutzpflanzen ermöglichen. Gängige Systeme hierfür sind sogenannte „Grow Towers” oder „Grow-Tubes” für die vertikale Landwirtschaft. Diese bestehen in der Regel aus einer vertikal angeordneten Röhre aus
Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material, in der
axial am Pflanzgefäß entlang nach oben.
Herkömmliche industrielle Vertical Farms umfassen meist einen Anzuchtbereich, einen Wuchsbereich und einen Erntebereich. Im Anzucht-Bereich werden Pflanzensamen in knappen Abständen auf flachen Pflanzschalen ausgesät und nach Erreichen einer gewissen Größe in die “Grow-Towers” umgepflanzt, um den Pflanzabstand zu vergrößern. Dieser Schritt verursacht einen signifikanten Zeit- und Arbeitsaufwand und somit bedeutende
Kosten und kann das Pflanzenwachstum verzögern.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Pflanzgefäß zu schaffen, in dem die Kultivierung von Nutzpflanzen von der Aussaat beziehungsweise Anzucht bis zur Ernte erfolgen kann, sodass auf den Schritt des Umpflanzens verzichtet werden kann. Gleichzeitig soll ein Pflanzgefäß geschaffen werden, das den beispielsweise in einer vertical farm oder auch im Privatbereich verfügbaren Platz optimal
nützen kann, um auf diese Weise den Ertrag zu optimieren.
Zur Lösung dieser Aufgabe umfasst ein Pflanzgefäß der eingangs genannten Art erfindungsgemäß eine Mehrzahl von axial übereinander angeordneten Pflanzschalen mit sich radial nach außen erstreckenden Öffnungen zum Durchtritt von Pflanzenteilen, wobei die Pflanzschalen Jeweils eine axiale Durchbrechung aufweisen und wobei jeweils zwei Pflanzschalen
in axialer Richtung mittels einer in der axialen Richtung
ausbildenden Wandung miteinander verbunden sind.
Die axial übereinander angeordneten Pflanzschalen ermöglichen die Anzucht einer relativ großen Menge von Samen, wobei Jede Pflanzschale Platz und Stütze für eine gewisse Menge an Keimlingen bietet. Hierfür dienen die Öffnungen der Pflanzschalen. Die Pflanzschalen weisen zumindest eine axiale Durchbrechung auf, damit die keimenden Pflanzen ihr Wurzelwerk in das gesamte erfindungsgemäße Pflanzgefäß auch über eine axiale Erstreckung von mehreren, übereinander angeordneten Pflanzschalen ausdehnen können und die Befeuchtung der Wurzeln durch das gesamte Pflanzgefäß hindurch erfolgen kann. Die Durchbrechung ist in der Regel eine relativ große axial angeordnete Ringöffnung und kann auch den gesamten Bodenbereich einer Pflanzschale einnehmen, sodass die Pflanzschalen axial völlig offen sind. Die Anzucht der Keimlinge erfolgt im Bereich der Öffnungen und es können insbesondere in die Öffnungen einsetzbare Pflanzkörbe vorgesehen sein, die die Keimlinge im Bereich der Öffnungen halten. Das erfindungsgemäße Pflanzgefäß weist nun eine Wandung auf, die in der axialen Richtung, das heißt in der Richtung der übereinander angeordneten Pflanzschalen ausziehbar ist. Dies ermöglicht es, nach dem Keimen und sobald die Pflanzen aus den Öffnungen hervortreten und in der Folge vertikal, das heißt in axialer Richtung nach oben wachsen, die Pflanzschalen in axialer Richtung weiter voneinander zu beanstanden, um den Pflanzenkörpern genügend Platz für ein angemessenes Wachstum zu bieten. Die Wandung definiert hierbei einen grundsätzlich abgeschlossenen, rohrförmigen Raum zwischen den Pflanzschalen, der in der
Folge von den Wurzeln eingenommen wird. Hierfür treten die
hindurch.
Es wird somit ein Pflanzgefäß geschaffen, dass hinsichtlich seines Raumbedarfs mit den darin kultivierten Pflanzen mitwachsen kann, sodass für die Kultivierung verfügbarer Raum möglichst optimiert genutzt werden kann. Insbesondere während der Anzucht kann das erfindungsgemäße Pflanzgefäß durch Zusammenschieben der Wandung platzsparend konfiguriert sein und erst nach und nach bis zur Reife der Nutzpflanzen zur vollen Länge auseinander gezogen werden. Ein weiterer Nutzen ist darin zu sehen, dass zu einem gegebenen Zeitpunkt nicht verwendete Pflanzgefäße durch Zusammenschieben der Wandung
platzsparend verstaut werden können.
Es ist dem Fachmann offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung zwar bereits mit nur zwei Pflanzschalen den gewünschten Zweck erfüllt, dass jedoch ein noch größerer Nutzen hinsichtlich platzsparender Lagerung und Anzucht und großzügigerem Platzangebot zur Reife der Nutzpflanzen erzielt wird, wenn eine größere Anzahl von Pflanzschalen bei einem erfindungsgemäßen Pflanzgefäß zum Einsatz gelangt. So ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt vorgesehen, dass ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß zwischen zwei und zehn Pflanzschalen umfasst. Bevorzugt umfasst ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß zwischen vier und sechs, insbesondere fünf Pflanzschalen. Hierbei sind immer jeweils
zwei Pflanzschalen mit einer Wandung miteinander verbunden.
Um mit einfachen Mitteln die benötigte ausziehbare Wandung und den darin eingeschlossenen Raum zwischen den Pflanzschalen für das Wurzelwachstum bereitzustellen, ist die
vorliegende Erfindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
Erfordernissen der vorliegenden Erfindung gewählt werden.
Alternativ kann es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auch vorgesehen sein, dass die Mehrzahl der axial übereinander angeordneten Pflanzschalen in eine einteilige Wandung, bevorzugt in einen einteilig ausgebildeten Faltenbalg eingesetzt sind. In diesem Fall kann die Wandung, beispielsweise in Form eines Faltenbalgs von einem „endlosen“ Rohprodukt abgeschnitten und die Pflanzschalen in der Folge in mehr oder weniger beliebiger Anzahl in die Wandung eingesetzt werden. Die Wandung, insbesondere der Faltenbalg, umschließt somit die Mehrzahl der Pflanzschalen in Umfangsrichtung der Pflanzschalen und hält sie dadurch fest an ihrer jeweiligen Position. In diesem Fall müssen die sich radial nach außen erstreckenden Öffnungen nach dem Einsetzen der Pflanzschalen in die Wandung in einem nachträglichen Bearbeitungsschritt freigelegt
werden. Um die Wandung geeignet an die benachbarten Pflanzschalen
anzuschließen, ist es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass die Wandung den
außen um den Umfang der Pflanzschale gelegten Faltenbalg.
In bevorzugter Weise bestehen die Pflanzschalen aus einem Material, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Thermoplasten, Verbundstoffen, insbesondere Beton, Keramik und Naturstoffen, insbesondere Stein. Bei der Wahl des Materials werden beispielsweise in der industriellen Anwendung rein funktionale Aspekte Berücksichtigung finden,
sodass die Pflanzschalen bevorzugt aus Thermoplasten
Pflanzschalen könnte bevorzugt auf Keramik oder Beton fallen.
Auch bei der Wahl des Materials für die Wandung,
beispielsweise in Form eines Faltenbalgs, kann der Fachmann je nach den Anforderungen wählen und es ist daher bevorzugt, dass die Wandung aus einem Material besteht, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Thermoplasten, insbesondere
Polyethylen, Silikon, Polyurethan und Aluminiumfolie.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann dann realisiert werden, wenn die Pflanzschalen und die Wandung einstückig ausgebildet sind und bevorzugt aus einem Material bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Elastomer, insbesondere Silikon, und einem Thermoplast. In diesem Fall ist das erfindungsgemäße Pflanzgefäß aus einem einzigen Stück gefertigt, was beispielsweise durch Spritzguss erreicht werden kann. Hierdurch können große Stückzahlen der erfindungsgemäßen Pflanzgefäße zu geringen Kosten hergestellt und folglich
massenhaft zum Einsatz gebracht werden.
Je nach dem eingesetzten Material für die Pflanzschalen, kann es bevorzugt sein, dass die Pflanzschalen mit Stützstrukturen verstärkt sind, wobei bevorzugt die Stützstrukturen aus einem Material bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Metall, insbesondere rostfreiem Stahl, Hartkunststoff und Naturstoffen. Insbesondere können die Stützstrukturen zur Stützung der Pflanzschalen in Form von innenliegenden Ringen vorliegen, um auch dünnwandigen
Pflanzschalen aus relativ weichen Materialien, wie
ausreichende Stabilität zu verleihen.
In bevorzugter Weise sind die Öffnungen in sich radial erstreckenden Ausbuchtungen der Pflanzschalen ausgebildet, wobei bevorzugt die Ausbuchtungen in radialer Richtung ansteigend ausgebildet sind. Die Öffnungen sind gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform an balkonartigen Ausbuchtungen der Pflanzschalen ausgebildet, sodass die keimenden Pflanzen
ausreichend Licht zur Verfügung haben.
Grundsätzlich kann die Wasserversorgung der Pflanzen in dem erfindungsgemäßen Pflanzgefäß auf jede erdenkliche Weise erfolgen. Es ist allerdings bevorzugt, dass eine Wasserleitung die Durchbrechungen der Pflanzschalen durchsetzt und in eine oberste, endständige Pflanzschale mündet, wobei bevorzugt die Wasserleitung in eine in der endständigen Pflanzschale angeordnete Verteilerschale mündet, die im rechten Winkel zur axialen Richtung angeordnet ist. Auf diese Weise ist die Wasserversorgung in das Pflanzgefäß integriert und kann bei der Ernte nicht beschädigt werden. Die bevorzugt vorgesehen Verteilerschale in der obersten Pflanzschale dient dazu, das Wasser zu Beginn möglichst gleichmäßig zu verteilen, sodass in der Folge das Wasser möglichst durch den gesamten Querschnitt des erfindungsgemäßen Pflanzgefäßes hindurchtritt, um das
Wurzelwerk vollflächig zu befeuchten.
Wenn im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung von Wasser und Wasserleitungen gesprochen wird, versteht der Fachmann darunter selbstverständlich auch wässrige
Nährlösungen und entsprechende Leitungen wie sie in der
Hydroponik und Aeroponik regelmäßig zum Einsatz gelangen.
Pflanzgefäß gezogen werden könnte.
Eine weitere Stabilisierung des erfindungsgemäßen Pflanzgefäßes und darüber hinaus eine Zentrierung der Wasserleitung erfolgt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dann, wenn eine Pflanzschale in ihrem Inneren mehrere radial gerichtete Speichen aufweist,
die an einer das Rohr umgreifenden Hülse angreifen.
In bevorzugter Weise ist eine unterste Pflanzschale mit einem Wassertank verbunden, wobei bevorzugt der Wassertank an einen axial unteren Umfang der untersten Pflanzschale anschließt. Dies stellt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, bei der die Wasserversorgung des Pflanzgefäßes durch einen eigenen Wassertank erfolgt, wie dies in kleiner Skalierten vertikalen Landwirtschaften, beispielsweise für den Privatgebrauch, nützlich sein kann. Hierbei kann das erfindungsgemäße Pflanzgefäß auch auf dem Wassertank stehen. Es sind jedoch auch Varianten der vorliegenden Erfindung
möglich, bei denen das Pflanzgefäß hängend verwendet wird,
beispielsweise indem ein entsprechender Haken oder eine Öse
an der endständigen, obersten Pflanzschale angebracht ist.
Es sind selbstverständlich auch Ausführungsform der vorliegenden Erfindung denkbar, bei denen die Wasserversorgung nicht aus einem an der untersten Pflanzschale angebrachten Wassertank, sondern anderweitig, beispielsweise über einen an der Wasserleitung angeschlossenen Schlauch erfolgt. In diesem Fall kann der
Wassertank entfallen.
Wie schon im Zusammenhang mit der Festlegung der Wandung an den benachbarten Pflanzschalen erörtert, so kann auch die Festlegung des Wassertanks an der untersten Pflanzschale dergestalt erfolgen, dass der Wassertank den axial unteren Umfang der untersten Pflanzschale umgreift oder in diesen eingreift und bevorzugt mit einem Gewinde, durch Klebstoff und/oder mittels einem in Umfangsrichtung wirkenden
Spannelement an der untersten Pflanzschale festgelegt ist.
Alternativ ist auch eine bevorzugte Ausführungsform denkbar, bei der die Pflanzschalen, die Wandung und der Wassertank einstückig ausgebildet sind und bevorzugt aus einem Material bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Elastomer, insbesondere Silikon, und einem Thermoplast. Die Vorzüge einer derartigen einteiligen Ausführung der vorliegenden Erfindung wurden bereits oben im Zusammenhang mit der einteiligen Ausführung der Pflanzschalen und der
Wandungen erörtert. Bevorzugt mündet die Wasserleitung in den Wassertank oder es
eine mit der Wasserleitung verbundene Wasserpumpe in dem
Wassertank angeordnet, um Wasser und bevorzugt Nährlösung
nach oben in die endständige, oberste Pflanzschale zu fördern, von wo das Wasser oder die Nährlösung, bevorzugt über die Verteilerscheibe, rinnt und sich nach Durchlaufen des erfindungsgemäßen Pflanzgefäßes wieder im Wassertank sammelt. Wasserverluste durch Verdampfung und natürlich der Wasserverbrauch der Pflanzen kann im Wassertank entsprechend
ausgeglichen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In dieser zeigen Figur 1 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Pflanzgefäßes in einem Zustand mit in axialer Richtung ausgezogener Wandung, Figur 2 eine perspektivische Ansicht der Schnittdarstellung von Figur 1, Figur 3 eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Pflanzgefäßes mit zusammengeschobener Wandung, Figur 4, eine perspektivische Ansicht der Schnittdarstellung von Figur 3, Figur 5 eine Seitenansicht des Pflanzgefäßes in auseinander gezogenem Zustand und Figur 6 eine Draufsicht auf eine
Pflanzschale im Schnitt.
In Figur 1 ist das erfindungsgemäß Pflanzgefäß mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Das Pflanzgefäß 1 besteht im Wesentlichen aus einer Mehrzahl von Pflanzschalen 2, die in der durch den Doppelpfeil 3 verdeutlichten axialen Richtung mittels einer in der axialen Richtung 3 ausziehbaren und einen Raum 4 zwischen den Pflanzschalen 2 ausbildenden Wandung 5 miteinander verbunden sind. Eine oberste, endständige Pflanzschale ist mit dem Bezugszeichen 2a und eine unterste Pflanzschale ist mit dem Bezugszeichen 2b bezeichnet. Die Pflanzschalen 2, 2a und 2b weisen jeweils eine axialen Durchbrechung 7 auf und eine Wasserleitung in
Form eines starren, teleskopierbaren Rohrs 8 durchsetzt die
Durchbrechungen 7, um zusammen mit einer Wasserpumpe 9 Wasser aus einem Wassertank 10 in die oberste Pflanzschale 2a zu
fördern.
In Figur 2 und den weiteren Figuren sind gleiche oder ähnliche Elemente mit gleich Bezugszeichen versehen. In Figur 2 ist nun deutlicher zu erkennen, dass das Rohr 8 in der obersten Pflanzschale 2a in eine Verteilerschale 11 mündet, die im rechten Winkel zur axialen Richtung angeordnet ist. Auf dieses Weise wird das Wasser oder die Nährlösung über den Umfang der Verteilerschale verteilt und tropft in der Folge durch die Wandungen 5 und die Pflanzschalen 2 und 2b wieder in den Wassertank, wobei im Raum 4 treibenden Wurzeln feucht gehalten und mit Nährstoffen versorgt werden. Mit dem Bezugszeichen 12 sind sich radial erstreckende Speichen bezeichnet, die jeweils an einer Hülse 13 angreifen, wobei
die Hülse 13 Jeweils wiederum das Rohr 8 umgreift.
In Figur 3 ist zu erkennen, dass die Pflanzschalen Öffnungen 14 aufweisen, die in Ausbuchtungen 15 der Pflanzschalen 2, 2a und 2b ausgebildet sind. Die Öffnungen 14 sind in radialer Richtung ansteigend ausgebildet, sodass die Ausbuchtungen der Pflanzschalen balkonartig ausgebildet sind und die keimenden Pflanzen ausreichend Licht zur Verfügung haben. Mit dem Bezugszeichen 16 ist eine Druckfeder bezeichnet, die die Pflanzschalen in auseinander gezogenem Zustand der Wandung 5
stützen. Die Öffnungen 14 sind in Figur 4 noch einmal besser zu
erkennen und Figur 5 verdeutlicht die Lage und Beschaffenheit
der Ausbuchtungen 15 mit den Öffnungen 14.
In Figur 6 ist eine Pflanzschale 2 im Querschnitt dargestellt und es zu erkennen, dass die Pflanzschale 2 radiale Ausbuchtungen 15 aufweist, wobei die Ausbuchtungen 15 in einem Winkel von jeweils 120° zueinander stehen. Ebenfalls zu 120° sind Speichen 12 angeordnet, die an einer Hülse 13
angreifen. Die Hülse 13 wiederum umgreift das Rohr 8.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Pflanzgefäß zur hydroponischen und/oder aeroponischen Kultivierung von Pflanzen umfassend eine Mehrzahl von axial übereinander angeordneten Pflanzschalen (2) mit sich radial nach außen erstreckenden Öffnungen (14) zum Durchtritt von Pflanzenteilen, wobei die Pflanzschalen (2) jeweils eine axiale Durchbrechung (7) aufweisen und wobei jeweils zwei Pflanzschalen (2) in axialer Richtung (3) mittels einer in der axialen Richtung (3) ausziehbaren und einen Raum (4) zwischen den Pflanzschalen (2) ausbildenden Wandung (5)
miteinander verbunden sind.
2. Pflanzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (5) als Faltenbalg ausgebildet ist und mit einem ersten, axial unteren Ende an einen axial oberen Umfang einer unteren Pflanzschale (2b) und mit einem zweiten, axial oberen Ende an einen axial unteren Umfang einer oberen
Pflanzschale (2a) anschließt.
3. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (5) den axial oberen Umfang der unteren Pflanzschale (2b) und den axial unteren Umfang der oberen Pflanzschale (2a) umgreift oder in den axial oberen Umfang der unteren Pflanzschale (2b) und den axial unteren Umfang der oberen Pflanzschale (2a) eingreift und bevorzugt mit einem Gewinde, durch Klebstoff und/oder mittels einem in Umfangsrichtung wirkenden Spannelement daran
festgelegt ist.
4. Pflanzgefäß nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Pflanzschalen (2) aus einem Material
bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus
Thermoplasten, Verbundstoffen, insbesondere Beton, Keramik
und Naturstoffen, insbesondere Stein.
5. Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (5) aus einem Material besteht, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Thermoplasten, insbesondere Polyethylen, Silikon, Polyurethan
und Aluminiumfolie.
6. Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanzschalen (2) und die Wandung (5) einstückig ausgebildet sind und bevorzugt aus einem Material bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Elastomer, insbesondere Silikon, und einem
Thermoplast.
7. Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanzschalen (2) mit Stützstrukturen verstärkt sind, wobei bevorzugt die Stützstrukturen aus einem Material bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Metall, insbesondere
rostfreiem Stahl, Hartkunststoff und Naturstoffen.
8. Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (14) in sich radial erstreckenden Ausbuchtungen (15) der Pflanzschalen (2) ausgebildet sind, wobei bevorzugt die Ausbuchtungen (15) in
radialer Richtung (3) ansteigend ausgebildet sind.
9, Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wasserleitung die Durchbrechungen (7) der Pflanzschalen (2) durchsetzt und in eine oberste,
endständige Pflanzschale (2a) mündet, wobei bevorzugt die
Wasserleitung in eine in der endständigen Pflanzschale (2a) angeordnete Verteilerschale (11) mündet, die im rechten
Winkel zur axialen Richtung (3) angeordnet ist.
10. Pflanzgefäß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung als Rohr (8) ausgebildet ist, wobei
bevorzugt das Rohr (8) teleskopierbar ausgebildet ist.
11. Pflanzgefäß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pflanzschale (2) in ihrem Inneren mehrere radial gerichtete Speichen (12) aufweist, die an einer das Rohr (8)
umgreifenden Hülse (13) angreifen.
12. Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine unterste Pflanzschale (2b) mit einem Wassertank (10) verbunden ist, wobei bevorzugt der Wassertank (10) an einen axial unteren Umfang der untersten
Pflanzschale (2b) anschließt.
13. Pflanzgefäß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassertank (10) den axial unteren Umfang der untersten Pflanzschale (2b) umgreift oder in diesen eingreift und bevorzugt mit einem Gewinde, durch Klebstoff und/oder mittels einem in Umfangsrichtung wirkenden Spannelement an
der untersten Pflanzschale (2b) festgelegt ist.
14, Pflanzgefäß nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanzschalen (2), die Wandung (5) und der Wassertank (10) einstückig ausgebildet sind und bevorzugt aus einem Material bestehen, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Elastomer, insbesondere Silikon, und
einem Thermoplast.
15. Pflanzgefäß nach Anspruch 12 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung in den Wassertank (10) mündet oder eine mit der Wasserleitung verbundene Wasserpumpe
(9) in dem Wassertank (10) angeordnet ist.
Wien, am 13. Mai 2024 Anmelde durch: , Haffng#r und Kes mann c>——
Patentanwälte GmbH
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8413319U1 (de) * 1984-05-02 1985-08-29 Altmayer, Rudolf, 5632 Wermelskirchen Vorrichtung zur Aufzucht von Pflanzen, insbesondere von der Nahrung dienenden Gemüsepflanzen und dgl.
KR101358497B1 (ko) * 2012-09-12 2014-02-05 이명재 다층구조를 가진 재배장치
CN209546416U (zh) * 2019-03-07 2019-10-29 湖北工业大学工程技术学院 一种便于多方位照射的园林育苗架
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DE102022106210A1 (de) * 2022-03-16 2023-09-21 Daniel Staudt Pflanzenhalter für Schnittpflanzen, insbesondere für Schnittkräuter

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